von Dr. Dirk Wiechert | 2. Juli 2013 | Publikationen
Es gibt genetische Erkrankungen, die eine Mitochondriopathie zur Ursache haben. Diese sind unterschiedlich stark ausgeprägt, viele verlaufen unerkannt subklinisch oder mit eher unspezifischen Symptomen. Eine andere Art der Mitochondriopathie ist die erworbene Mitochondriendysfunktion, die hier auch sprachlich besser so definiert werden sollte, weil der Begriff der Mitochondriopathie für die genetischen Erkrankungen bereits reserviert ist. Nun habe ich am 17.06.13 zum Thema „Mitochondrien reden miteinander“ auf eine Studie verwiesen, die zeigt, dass auch Tumorzellen sich durch gesunde Mitochondrien beeinflussen lassen. Selbst Diabetes mellitus gilt als Folge einer Mitochondriendysfunktion, Tierversuche an Mäusen zeigen eine Heilung von Diabetes Typ 1; bisher unvorstellbar. Wenn man der unten zitierten Veröffentlichung zur Folge diese Mitochondrien gewinnen und transplantieren kann, dann sollte es doch Staatsauftrag werden die Forschung voran zu treiben, dass bei chronisch Kranken aus deren gesunden Gewebeanteilen diese Mitochondrien gewonnen und in die kranken Gewebeareale verpflanzt werden sollten. Bis dahin können wir nur nach den negativen Einflüssen der Mitochondrienfunktion suchen und versuchen diese zu beheben. Somit ist der Patient mit dem Arzt in der Eigenverantwortung, die aber durch die Kostenerstattung durch die Krankenversicherung unterstützt werden sollte. Es ist offensichtlich nicht unwissenschaftlich.
von Dr. Dirk Wiechert | 1. Juli 2013 | Publikationen
Schon bei gestörter Glukosetoleranz ist auf auf vermehrtes Krebsrisiko zu achten, weil die kompensatorische Hyperinsulinämie dem Malignomwachstum Vorschub leistet, so in etwa titelt die Medical Tribune am 03.05.2013 in ihrer Printausgabe.
von Dr. Dirk Wiechert | 17. Juni 2013 | Publikationen
Crosstalk from Non-Cancerous Mitochondria Can Inhibit Tumor Properties of Metastatic Cells by Suppressing Oncogenic Pathways titelt eine Veröffentlichung. Hier wurden Krebszelllinien mit gesunden Brustzelllinien unter verschiedenen Bedingungen der Ernährung, der Sauerstoffversorgung der Chemotherapie und unter Einsatz von Hemmstoffen für die Komplexe der Atmungskette hinsichtlich ihrer Mitochondrienaktivität und ihres Wachstums beurteilt. In der Quintessence zeigt sich, dass allein die Gegenwart gesunder Zellen das Outcome verbessert. Für mich eine klare Erkenntis dafür, dass die labordokumentierte Optimalversorgung des Körpers und der rationale Einsatz von Naturstoffen sowie eine Psychohygiene einen ursächlichen Therapieansatz für entartete Zellen darstellen.
von Dr. Dirk Wiechert | 13. Juni 2013 | Publikationen
Neue Erkenntnisse belegen wiederholt, dass die Höhe des gesunden HDL-Cholesterins bei bereits an Gefäßverkalkung erkrankten Menschen nicht erstrebenswert ist, weil die Todesrate in der Gruppe mit den höheren HDL-Werten auch höher ist als in der Gruppe mit den niedrigeren Werten. Eine mögliche Erklärung dafür ist ein Funktionsverlust des gesunden HDLs, wofür eine eingeschränkte Paraoxonasefunktion verantwortlich gemacht wird. Genau diese Funktion lässt sich durch die intravenöse Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger, auch Oxyvenierung genannt, bis zu 38 Prozent im Mittel steigern. Da die Paraoxonase-Aktivität auch durch Mutationen eingeschränkt sein kann, ist dadurch unter Umständen auch die interindividuelle Ansprechrate der Probanden auf die Oxyvenierung zu erklären. Die Paraoxonaseaktivität steht auch in engem Zusammenhang zum Verlauf einer Retinopathie. Patienten mit Mutationen haben also geringere Ansprechraten, müssten aber dennoch von dieser regenerativen Therapie profitieren.
von Dr. Dirk Wiechert | 7. Mai 2013 | Publikationen
so titeln heute die Bremer Nachrichten und gestern auch die Aachener Zeitung. Die Absenkung erfolgt, weil man heute geringere Bleiwerte im Wasser darstellen kann als früher und schon wird auch die Gesundheitsgefährdung ernster genommen.Est ist also eine wirtschaftliche Entscheidung und weniger eine gesundheitliche. Diese möchte ich im Folgenden vertiefen.