Allergie, Asthma, Nasal Drip-Syndrom, Räusperzwang, unspezifisches Gefühl im Rachen-Lungen-Bereich, erhöhter exhalativer NO-Wert

Als Feedback zum Tag der offenen Tür in der Praxis am Biopunkt in Bremen berichte ich hier über die Ergebnisse der exhalativen NO-Gas-Messung an diesem Tag. Die Interessenten hatten schon mehrere Arzttermine bei internisten, HNOlern und Lungenfachärzten mit normalen Laboruntersuchungen und fast normalen Ergebnissen der Lungenfunktionsuntersuchungen hinter sich, hatten aber keine Erklärung oder Lösung für ihr Symptom gefunden. Die Symptome waren meistens Druckgefühl im oberen Lungenbereich, Räusperzwang, Neigung zu verstopfter Nase, Sodbrennen.

Chelattherapie plus Ergänzung eines Orchesters von Mikronährstoffen ist bei Atherosklerose der Herzkranzgefäße erstaunlich wirksam

so etwa titelt Springermedizin online die Zusammenfassung des Multivitaminarms der TACT-Studie, also der Chelattherapiestudie bei KHK (Herzkranzgefäßerkrankung) bei der Jahrestagung des American College of Cardiology. Ich achte von Anfang an auf den Ausgleich eines Vitalstoffmangels bei der Chelattherapie und verlange von meinen Patienten, dass sie sich zwischen den Therapien mit einem guten Vitalstoffpräparat versorgen. Bei Unsicherheiten stehe ich hier gerne beratent zur Seite.Nachdem die Chelattherapie in der Vergangenheit verteufelt wurde, weil man damit ja einen Nierenschaden auslösen könne, müsste die Schulmedizin nunmehr eigentlich eine Kehrtwende einlegen, uns Chelattherapeuten rehablitieren und diese Therapie in die Leitlinie mit aufnehmen! Ich möchte an dieser Stelle noch einmal daran erinnern, dass man bei einer Tumorerkrankung ebenfalls nach Schwermetallen schauen sollte und zwar im Gewebe als auch im Sammelurin bei Chelierung. Bei vorsichtiger Chelierung kann man die glomeruläre Filtrationsleistung der Niere übrigens verbessern und zwar sowohl mit der Berechnung auf Cystatin-C- wie auch auf Kreatininbasis. Das wird aber auch mit der Oxyvenierung erreicht.

Nase zu, auch ohne Pollenflug

Die Überreaktion der Nasenschleimhaut gegenüber Umweltreizen wie Rauch, Gerüchen, chemischen Schadstoffen, Temperatur und Feuchtigkeitsänderungen wird als nasale Hyperreagibilität bezeichnet. Die Symptome können dann Niesreiz, verstopfte Nase ( Obstruktion) oder das Naselaufen (Rhinorhoe) sein. Bei Heuschnupfenpatienten ist es die allergische Rhinitis, bei den anderen, wo man es nicht genau weiß, spricht man von idiopathischer Rhinitis. Der Nachweis der Überreaktion wird mit Histaminprovokation erbracht. Belgische Forscher haben nun eine Art Präscreen dafür entwickelt, in dem Sie die Probanden nach Akklimatisation auf 20 °C für 15 Minuten Kaltluft von -10°C und unter 10% Luftfeuchtigkeit haben atmen lassen. Dieser Test ist schneller und risikoärmer als die Histaminprovokation und zeigt eine Sensitivität von 83,3 Prozent für die idiopathische Rhinitis und von 66,7 Prozent für die allergsche Rhinitis bei einer Spezifität von 100 Prozent.

Tragen wir Unkrautvernichter in uns und ist das die Ursache von Dysbiosen, Reizdarmsyndromen, Leaky gut Syndromen ?

Neue Erkenntnisse der Uni Leipzig unter der Leitung von Frau Prof. Kröger beweisen, dass Glyphosate, also so etwas wie Round up, dazu führen, dass gesundmachende Darmflora, wie Lactobazillen und Bifidobakterien abgetötet werden, während pathogene Keime nicht angegriffen werden und dadurch einen Kolonisationsvorteil erhalten.

Magenentzündung mit Helicobacter pylori, dem Magenkeim

Bei einer Besiedlung des Magens mit Helicobacter pylori wird klassischerweise eine sogenannte Tripeltherapie, also ein Magensäurehemmer und zwei Antibiotika, angewendet. Leider kommt es immer mal wieder zu einer Resistenzentwicklung. Eine serologische Untersuchung kann auch zwischen schädlichem und unschädlichem Keim unterscheiden, so dass nicht jeder Keim bekämpft werden muss. Neu ist nun die Entdeckung, dass Laktobazillen, hochdosiert gegeben, die Eradikationsrate, also Abtötung des Helicobacter pylory, deutlich verbessern. So findert sich ein erneutes Beispiel für die Bedeutung der Darmflora, unseres Mikrobioms, auf das wir acht geben müssen.