von Dr. Dirk Wiechert | 18. August 2013 | Publikationen
Zimt enthält Substanzen, die sich nicht nur als hilfreich erwiesen, die Wirkung von Insulin zu steigern, sondern die auch antioxidativ, entzündungshemmend und nervenschützend wirken. Zimt-Polyphenolextrakt (CPE) reguliert mehrere Gene und beeinflusst den Glukosestoffwechsel deutlich. Verschiedene Studien an Patienten mit metabolischem Syndrom, polyzystischem Ovarialsyndrom und Typ-2-Diabetes haben das gezeigt. Bei Genregulation spricht man davon, dass diese aktiv oder passiv geschaltet werden. Eine genetische Veranlagung muss somit nicht zur Ausprägung gelangen, wenn man die Wirkung dieser Gewürze mit ihren sekundären Pflanzenstoffen zu nutzen weiss. Zu den Substanzen Kurkumin (Gelbwurz), Ingwer und Resveratrol (rote Früchte) gibt es ebenfalls viel Literatur über deren Einfluss zur Genregulation. Somit durchaus wissenschaftliche Grundlagen für einen ganzheitlichen und naturheilkundlichen Therapieansatz.
von Dr. Dirk Wiechert | 14. August 2013 | Publikationen
Prof. Dr. Eduard F. Stange berichtete auf dem 188. Internationalen Falk Symposium vom 07.-08. Juni 2013 in Stuttgart, dass M. Crohn und Colitis ulcerosa nicht mehr als Autoimmunerkrankungen anzusehen sind, sondern, dass es hier um eine eingeschränkte Vielfalt der bakteriellen Darmbesiedlung, des Mikrobioms, handelt.
von Dr. Dirk Wiechert | 1. August 2013 | Publikationen
So titelt die ÄrzteZeitung am 04.06.2013 auf S. 10 und erinnert mich an meinen Vortrag zum „Warnzeichen Vergesslichkeit“ und zum Thema „Diabetes mellitus“. In beiden habe ich auf die Bedeutung des Zuckerstoffwechsels des Gehirns bzw. die Bezeichnung des „M. Alzheimer als Diabetes mellitus Typ III“ hingewiesen und auch Lösungen angeboten.
von Dr. Dirk Wiechert | 30. Juli 2013 | Publikationen
Die Zulassungsinhaber von Diclofenac informieren im Rote-Hand-Brief über die neuen Kontraindikationen und Risikoabwägungen von Diclofenac. Da es für die NSAR auch Gruppeneffekte gibt, ist davon auszugehen dass weitere Veröffentlichungen zu den anderen NSAR folgen werden. Somit bestätigt sich meine Zurückhaltung in der Verordnung dieser Medikamente, wie meine Patienten hier bestätigt sehen. Für die intravenöse Sauerstofftherapie ist die Einnahme von NSAR sowieso eine Kontraindikation, weil die positiven Effekte der Prostaglandinfreisetzung, die zu einer Gefäßerweiterung und verbesserten Nierenfiltrationsleistung führen, dadurch verhindert würden. Demnach verbietet sich diese Medikation bei allen Erkrankungen, die mit einer Durchblutungseinschränkung einhergehen, zumindest ist eine sehr strenge Risiko-Nutzen-Abwägung zu treffen. Es möge bitte jeder mit eingeschränkter Nierenfunktion, Maculadegeneration, Angina pectoris, Wundheilungsstörungen mit Amputationsgefahr, Neigung zu kalten Fingern und Füßen etc. schauen, ob er eine NSAR-Medikation in seinem Medikamentenplan hat und dann das Gespräch mit seinem verordnenden Arzt führen. Bite beachten Sie auch, dass NSAR in niedriger Dosierung frei verkäuflich sind. Das mindert aber nicht deren Risiko.
von Dr. Dirk Wiechert | 25. Juli 2013 | Publikationen
Wir sind einer Vielzahl von Umweltgiften und auch Metallen ausgesetzt, die nicht unbedingt gut für uns sind. Kleine Mengen bringen uns nicht um, führen aber zu vorübergehenden Funktionsstörungen, da die funktionellen Gruppen von Enzymem von diesen stärker bindenden Metallen besetzt werden. Durch Neubildung dieser Enzyme und Stoppen der erneuten Giftzufuhr tritt eine Symptomlinderung und nachfolgendes Wohlbefinden ein. Die Symptome sind bei eher niedrigen Giftdosen so unspezifisch, dass eine sofortige Diagnose schwierig ist und wegen der scheinbaren Selbstheilung, wie der Kater nach einer durchzechten Nacht, auch nicht die Notwendigkeit einer weiteren Diagnostik gesehen wird.Auch vermehrte Porphyrine im Urin und dazu gehört auch das Krankheitsbild der KPU, HPU oder auch Malvenkrankheit genannt sind ein Hinweis auf eine Mehrbelastung mit Blei, Arsen und Aluminium, so dass hier eine Chelatprovokation zur Überprüfung dieses einflusses nicht versäumt werden sollte.