Check-up Burnout und Erschöpfung Bremen
Erschöpfung ist ein Symptom, das viele Ursachen haben kann – von psychischen Belastungen über biochemische Störungen bis hin zu Infektionen oder chronischen Entzündungen. Ein Burnout kann sich ähnlich äußern wie ein „Boreout“ – in beiden Fällen erleben Betroffene eine tiefe Erschöpfung, oft begleitet von dem Gefühl, dass ihr Engagement oder ihre Person nicht ausreichend wertgeschätzt werden.
Darum geht es beim Check-up Burnout und Erschöpfung nicht nur um die biochemische Seite, sondern auch um die psychologische: Wie zufrieden bin ich mit meiner beruflichen und familiären Situation? Welche Faktoren im sozialen Umfeld verstärken die Dysbalance? Und wo kann eine Veränderung – sei es durch Anpassung des Aufgabenfeldes oder einen Arbeitsplatzwechsel – Entlastung bringen?
Unsere Leistungen im Check-up Burnout und Erschöpfung:
Mitochondriale Mikronährstoffe: Für die Energieproduktion in der Zelle
Funktionstests der Mitochondrien: Um Leistung und Belastbarkeit zu messen
Kontrolle des Immunsystem: Zur Erfassung chronischer Entzündungen und Infektionen
Darmdiagnostik: Da Resorption und Mikrobiom die Energieversorgung maßgeblich beeinflussen
Psychologische Begleitung: Um Stressoren, Konflikte und unbewusste Muster zu erkennen
Für wen ist der Check-up Burnout und Erschöpfung sinnvoll?
Typische Symptome, bei denen ein Check-up besonders ratsam ist:
Ständige Müdigkeit, selbst nach ausreichendem Schlaf
Allgemeines Erschöpfungsgefühl und Kraftlosigkeit
Nachlassende Leistungsfähigkeit im Beruf oder Alltag
Konzentrations- und Gedächtnisprobleme („Brain fog“)
Innere Unruhe, Nervosität oder Gereiztheit
Erhöhte Infektanfälligkeit und langsame Regeneration
Schlafstörungen oder nicht erholsamer Schlaf
Muskelschmerzen, Kopfschmerzen oder diffuse körperliche Beschwerden
Gefühl der Überforderung oder mangelnder Wertschätzung im Beruf
Emotionale Erschöpfung bis hin zu Depressivität
Symptome nach Infekten (z. B. postvirale Erschöpfung, Long Covid)
Erschöpfung und Energiemangel – die Rolle der Mitochondrien
Erschöpfung bedeutet auf zellulärer Ebene: Energiemangel. Die Energie unserer Zellen wird in den Mitochondrien als ATP (Adenosintriphosphat) bereitgestellt. Da ATP nur eine Halbwertszeit von etwa fünf Sekunden hat, muss es ständig neu gebildet werden. Damit dies gelingt, müssen die Mitochondrien zahlreich, gesund und ausreichend mit Mikronährstoffen sowie Brennstoffen versorgt sein.
Im Rahmen des Check-ups prüfen wir daher gezielt Parameter, die die Funktion und Versorgung der Mitochondrien widerspiegeln. Dazu gehören die Vollblutmineralanalyse, die zeigt, ob essenzielle Mineralstoffe ausreichend vorhanden sind, sowie die Bestimmung der Fettsäuren und Aminosäuren, einschließlich Carnitin und ADMA (Asymmetrisches Dimethylarginin). Diese Werte sind entscheidend für die Energieproduktion und den Transport von Nährstoffen in die Mitochondrien.
Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der Analyse von Vitaminen und Coenzym Q10, die als Kofaktoren in der Atmungskette unverzichtbar sind. Sind sie nicht in ausreichender Menge vorhanden, geraten die Mitochondrien in eine Art „Schutzschaltung“. Dann wird auf eine ineffektive anaerobe Energiegewinnung umgeschaltet, die nur sehr wenig ATP liefert – die Folge ist ein Gefühl ständiger Erschöpfung.
Zusätzlich untersuchen wir Marker für oxidativen Stress wie das Profil oxidative Stressbelastung oder Nitrotyrosin. Denn wenn freie Radikale überhandnehmen und die antioxidative Kapazität nicht ausreicht, kommt es zu weiteren Funktionsstörungen der Mitochondrien.
Ihr Vorteil
Durch die gezielte Analyse Ihrer mitochondrialen Funktion erkennen wir, wo Ihre Energieproduktion blockiert ist – und können frühzeitig Maßnahmen einleiten, um Leistungsfähigkeit und Vitalität zurückzugewinnen.
Psychologische Dimension – mehr als nur biochemische Analyse
Ein Burnout oder Boreout ist nie nur eine Frage von Laborwerten. Hinter anhaltender Erschöpfung stehen häufig auch psychische Belastungen, ungelöste Konflikte oder ein Mangel an Wertschätzung. Deshalb gehört zur Diagnostik neben der biochemischen Analyse auch eine sorgfältige psychologische Betrachtung.
Im Check-up betrachten wir, wie zufrieden Sie mit Ihrer beruflichen und familiären Situation sind und in welchem Maß soziale Faktoren eine Rolle spielen. Ergänzend nutzen wir Methoden wie die Psychokinesiologie, die dabei hilft, unbewusste Stressmuster sichtbar zu machen und Blockaden zu lösen.
Auch die Laborwerte können psychische Belastungen widerspiegeln: Erhöhte Entzündungsmarker wie CRP, Ferritin oder ECP + Neopterin weisen auf eine chronische Aktivierung des Immunsystems hin, die mit Erschöpfung und depressiven Verstimmungen einhergehen kann. Eine Methylmalonsäure-Bestimmung zeigt, ob ein Vitamin-B12-Mangel vorliegt – eine häufige, aber oft übersehene Ursache für Müdigkeit, Konzentrationsschwäche oder depressive Symptome.
So entsteht ein Gesamtbild, das sowohl die biochemische als auch die psychologische Dimension berücksichtigt – eine Grundvoraussetzung, um Burnout und Erschöpfung wirksam und nachhaltig zu behandeln.
Ihr Vorteil
Sie profitieren von einer Diagnostik, die nicht nur Ihre Blutwerte betrachtet, sondern auch psychische Belastungen und unbewusste Stressmuster erkennt – für ein ganzheitliches Verständnis Ihrer Erschöpfung.
Die genannten Untersuchungen stellen eine Auswahl dar. Welche Diagnostik im Einzelfall sinnvoll ist, ergibt sich immer aus der ausführlichen Anamnese und Ihrer individuellen Situation.
Erweiterte Diagnostik
Immun- und Entzüdnungsdiagnostik
Chronische Entzündungen („silent inflammation“) verbrauchen Energie, belasten die Mitochondrien und verstärken Erschöpfungssymptome. Über Werte wie CRP, Ferritin, ECP, Neopterin oder spezifische Zytokin-Marker (z. B. TNF-α, IL-6) kann erfasst werden, ob eine dauerhafte Aktivierung des Immunsystems vorliegt. Diese Prozesse laufen oft unbemerkt, sind aber entscheidend für das Verständnis einer Erschöpfungssymptomatik.
Darmdiagnostik
Der Darm spielt eine Schlüsselrolle für Energiehaushalt und Stimmung. Hier werden nicht nur Nährstoffe aufgenommen, sondern auch Botenstoffe wie Serotonin gebildet. Eine Stuhluntersuchung zeigt, ob Fehlbesiedlungen, Resorptionsstörungen oder ein Leaky-Gut-Syndrom vorliegen. Parameter wie Zonulin, kurzkettige Fettsäuren und bakterielle Spaltungsaktivität geben Aufschluss über die Schleimhautgesundheit, während Tumormarker wie M2PK oder Hämo-Haptoglobin zur Vorsorge beitragen.
Stoffwechsel und Mikronährstoffe
Damit die Zellen ausreichend Energie bereitstellen können, benötigen sie nicht nur gesunde Mitochondrien, sondern auch die richtigen Bausteine und Kofaktoren. Im Check-up werden daher Spurenelemente wie Magnesium, Zink und Selen, wichtige Vitamine (B-Vitamine, Vitamin D, Q10) sowie Aminosäuren und Fettsäuren untersucht. Ergänzend gibt der Wert für Methylmalonsäure Hinweise auf einen möglichen Vitamin-B12-Mangel, während Homocystein und ADMA die Gefäß- und Stoffwechselgesundheit widerspiegeln. So wird sichtbar, ob Defizite im Mikronährstoffhaushalt die Ursache für Erschöpfung, Konzentrationsstörungen oder Leistungseinbußen sind.
Herz-Kreislauf- und Vegetativdiagnostik
Unser vegetatives Nervensystem steuert die Balance zwischen Aktivität und Erholung. Gerät dieses Gleichgewicht durch Dauerstress aus der Bahn, zeigen sich Symptome wie innere Unruhe, Schlafstörungen oder Kreislaufprobleme. Mit der HRV-Analyse (Herzratenvariabilität) lässt sich objektiv messen, wie gut der Körper Stress ausgleichen kann. Ergänzend liefern Messungen der Pulswellengeschwindigkeit und der Gefäßelastizität wichtige Hinweise auf die Herz-Kreislauf-Gesundheit. So wird deutlich, ob die Erschöpfung auch durch eine Überlastung des vegetativen Systems oder eine eingeschränkte Gefäßfunktion mitbedingt ist.
Neurostress und Neurotransmitter
Unser psychisches Wohlbefinden hängt stark von Botenstoffen wie Serotonin, Dopamin und Noradrenalin ab. Sind diese Stoffe aus dem Gleichgewicht, zeigen sich typische Symptome wie Antriebslosigkeit, innere Unruhe oder depressive Verstimmungen. Durch die Bestimmung von Neurotransmitter-Metaboliten im Blut oder Urin lässt sich feststellen, ob biochemische Ursachen hinter den psychischen Beschwerden stehen – eine wichtige Grundlage für eine gezielte Therapie.
Mehr erfahren aus unseren Videos
Dr. Wiechert erklärt in mehreren Videos die Hintergründe, den Ablauf und den Nutzen der einzelnen Untersuchungen. So bekommen Sie nicht nur medizinische Fakten, sondern auch praktische Einblicke aus der täglichen Arbeit in der Praxis.
Unsere Leistungen im Check-up Burnout und Erschöpfung:
Mitochondriale Mikronährstoffe: Für die Energieproduktion in der Zelle
Funktionstests der Mitochondrien: Um Leistung und Belastbarkeit zu messen
Kontrolle des Immunsystem: Zur Erfassung chronischer Entzündungen und Infektionen
Darmdiagnostik: Da Resorption und Mikrobiom die Energieversorgung maßgeblich beeinflussen
Psychologische Begleitung: Um Stressoren, Konflikte und unbewusste Muster zu erkennen
Früh erkannt – gut behandelt
Je eher eine Erschöpfungssymptomatik in ihren Ursachen verstanden wird, desto besser kann man gegensteuern – bevor es zu einem chronischen Burnout oder dauerhaften Leistungseinbruch kommt. Der Check-up Burnout und Erschöpfung hilft Ihnen, die Wurzeln Ihrer Beschwerden zu erkennen und gezielt Maßnahmen einzuleiten – für mehr Energie, innere Balance und Lebensqualität.