Neue Erkenntnisse zu Wasserstoffperoxid in Tumorzellen. Ein signalübertragendes Molekül muss spezifisch wirken, das gilt nicht mehr!

Wasserstoffperoxid ist im Körper im Rahmen von Abwehrzellen von Bedeutung. Neu ist nun seine Aufgabe als Informationsmolekül in den Peroxiredoxinen, worüber andere Proteine oxidiert und somit an- oder abgeschaltet werden können.Somit tritt das Wasserstoffperoxid nicht direkt in den Kontakt mit dem Zielmolekül. Hier ist eine Parallele zur Therorie von Dr. med. Heinrich Kremer zu sehen, der für die vielfältige Wirkung der rationalen Naturstofftherapie auch davon ausgeht, dass diese Substanzen nicht in direkten pharmakologischen Kontakt treten, sondern modulierend in die Zellinformationssteuerung eingreifen.Hierbei sieht er die Mitochondrien als Intelligenz der Zelle gegenüber dem Zellkern als Bibliothek des Wissens in zentraler Bedeutung. Für die Bedeutung der Mitochondrien als informative Impulsgeber gibt es nun eine neue, in Nature veröffentlichte, Studie.

Vitamin D, warum kontrolliert man 25-OH-D3?

Der Körper kann unter Einwirkung von Sonnenlicht oder UV-Strahlung mit der Wellenlänge von 290-315 nm Prävitamin D erzeugen, sofern der UV-Index über 3 liegt. In Deutschland kann das maximal im Zeitraum von April bis September erreicht werden. Bei einem Mangel oder auch einem Überschuss an Calcidiol, dem zu messenden 25-OH-D3, liegen noch lange normale 1,25-(OH)2-D3, Calcitriol-Spiegel vor.Das aktive Vitamin-D3 wirkt an über 35 verschiedenen Zelltypen. Die Wirkung wird über die intrazellulären Vitamin-D-3-Rezeptoren (VDR) vermittelt. Es beeinflusst die Transkription der Erbinformation und verlangsamt die Zellteilung. Eine chronische Nierenschwäche führt zu einer Resistenz dieser VDR.Daher sollte der 25-OH-D3- und Parathormon- sowie der Calcium- und Phosphatspiegel bei Krankheiten der Bauchspeicheldrüse, des Blutdrucks und der Blutgefäße wie pAVK, des Herzens, des Immunsystems mit Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Psoriasis, MS oder rezidivierenden Infekten, besonders in der Winterzeit, des Gehirns, der Haut, des Knochens, Fertlitätsstörungen, bei Krebs, Sarkoidose oder Medikationen wie Cortison, HIV-Medikation, Anthrazykline wie Doxorubicin oder Epirubicin, Taxane wie Docetaxel, Aromatasehemmer wie Tamoxifen, Johanniskraut, Bisphosphonate, Cholesterinsenker, Tuberkuloseantibiotika, Antiepileptika, Calciumantagonisten, Insulinresistenz, Schwangerschafts-Präeklampsie etc. fester Bestandteil der zu kontrollierenden Laborparameter sein. Eine Vitamin-D3-Spiegeloptimierung ist anzustreben!

Kadmium erhöht die Zellalterung, Aluminium wird bei Brustkrebs und Alzheimer gefunden.

Bereits geringe Mengen Cadmium lassen die Telomere, also die Reparaturgutscheine der Erbinformation, schrumpfen. Somit altern die Zellen schneller. Im günstigen Fall sterben sie dann ab, im ungünstigen Fall entsteht Krebs. Auf dem Weg dahin erzeugen sie eine chronische Erkrankung. Die Hauptspeicherorgane sind die Nieren, die Bauchspeicheldrüse und die Leber. Im Blut wird das Cadmium an niedermolekulare, hitzestabile Proteine gebunden. Diese weisen einen hohen Cysteingehalt auf und inaktivieren das Cadmium. Durch die Proteine wird in der Regel eine stärkere Schädigung der Leber vermieden. Ich weise bei mehr als 90 Prozent meiner Patienten einen Cystinmangel nach. Der medizinische Beirat der Kassen sieht keinen Grund für die Erstattung der dann notwendigen Cysteinmedikation. Das Aluminium ist nun aufgrund des öffentlichen Drucks auch beim Bundesamt für Risikobewertung ins Visier geraten. Kürzlich wurden Brezeln, die auf einem Aluminiumblech gebacken wurden, wegen zu hoher Aluminiumwerte aus dem Handel gezogen. Da bleibt es nur abzuwarten, bis die Knusperente, die Lasagne die Gänsekeulenpfanne oder wie sie auch alle heißen mögen, die in Aluschalen für die Direktzubereitung im Backofen angeboten werden, ebenfalls wegen zu hoher Aluminumwerte in Fleisch und Soße in die Schußlinie kommen werden. Als ich vor zwei Jahre Kartoffelsalat in einer Edelstahlschüssel mit Alufolie zudeckte und dabei mit enem Teil der Folie den Salat berührte, war am Folgetag an dieser Stelle ein Loch in der Folie und der Salat war an der Stelle grau. Das ist ein Beispiel für die Freisetzung von Metallen in organischen Materialien und wird in Ihnen nicht anders sein, wenn Sie z. B. eine metallische Zahnfüllung oder Prothese haben und einen Ring oder ein Piercing tragen.

Warum die Grippeimpfung dieses Jahr versagt

Der Grippevirus Typ H3N2 ist dieses Jahr besonders aktiv und wurde nicht für die Standardimpfung ausgewählt. Daher habe ich immer den sogar preisgünstigeren tetravalenten Impfstoff empfohlen und auch verimpft. Leider haben einige Apotheken gesagt, dass sie diesen Impfstoff nicht hätten und der von ihnen abgegebene gleichwertig sei. Der Patient hat dann trotz meines Einwandes dem Apotheker vertraut und hat nun zum einen die Belastung mit den Zusatzstoffen und doch keinen aiusreichenden Impfschutz und auch noch mehr bezahlt.

Die intravenöse Sauerstofftherapie und deren Auswirkung auf körpereigene Cannabinoide, Resolvine und Prostaglandine

Eine im Eigenversuch in meiner Praxis durchgeführte Pilotstudie hat gezeigt, wie das Zusammenspiel von intravenöser Sauerstofftherapie und optimaler Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren bei einem fast entzündungsneutralen AA/EPA-Quotienten zu Veränderungen der Plasmaspiegel der endogenen Cannabinoide 2-AG, Anandamid, dem Pro-Resolvin18-HEPE, dem Lipoxin 4A und dem 15d-PGJ2 geführt haben. Anhand dieser Messwerte lässt sich nun noch besser erklären, warum die Oxyvenierung so verschiedene Wirkungen hat und warum der Cofaktor der Omega-3-Fettsäuren diese Wirkung noch nachhaltig verbessern kann. Meine Erfahrungen mit der Sanakintherapie zeigen, dass diese nach einer vorweg durchgeführten intravenösen Sauerstofftherapie eine eindeutig verstärkte Wirkung hat. Nun lässt sich auch diese Beobachtung durch die Messwerte wissenschaftlich untermauern.