Gesundheitsnewsletter vom 16.12.2018

Gesundheitsnewsletter vom 3. Adventssonntag 2018 Die Weihnachtspost ist raus und wird Sie in den nächsten Tagen erreichen. Sascha Rodenbusch hat uns die Karte und den Umschlagaufdruck entwickelt. Das Foto mit dem Praxisteam wurde von Katja Thiele Photography...

Gesundheitsnewsletter vom 26.8.2018

Gesundheitsnewsletter vom 26.08.2018 Heute geht es um die Einflüsse der Ernährung auf die Nerven, den Darm, die Durchblutung. Dann noch um Erkenntnisse zur Intelligenz, ob Antiodepressiva anschlagen und zu den Eigenschaften von Metastasen. Die Themen: Glycin...

Gesundheitsnewsletter vom 13.7.2018

Gesundheitsnewsletter vom 13.07.2018 Die Themen: Valsartane (Blutdrucksenker) werden zurückgerufen – Verunreinigung mit N-Nitrosodimethylamin (NDMA) Astrozyten – was läuft im Gehirn ab, welche Bedeutung haben erhöhte Glutamatwerte und was...

Gesundheitsnewsletter vom 11.3.2018

Gesundheitsnewsletter vom 11.03.2018 Heute etwas kürzer, denn gestern galt es den Flur zu streichen, heute sind alle Steckdosen, Lampen und Bilder wieder dran und eigentlich will ich mich noch dem Grünspan im Garten widmen. Die Themen: Die Grippewelle hat...

Jeder Arzt darf D,L-Methadon zur Schmerzlinderung verordnen

D,L-Methadon ist ein Betäubungsmittel und die Indikation der Schmerzstillung muss stimmen. Aktuelle Medienberichte beschreiben eine unerwartete Wirkung als Comedikation in der Krebstherapie. Führend in dieser Forschung sind die Chemikerin Dr. Friesen von der Uni Ulm zusammen mit Prof. Dr. med. Miltner, der Palliativmediziner Dr. Hilscher und eine Forschungsgruppe der Charité in Berlin mit dem Sprecher Dr. Martin Misch.Prof. Dr. med. Miltner und Dr. Claudia Friesen erklären die Wirkung über die vermehrte Expression der Opiodrezeptoren auf den Tumorzellen gegenüber den gesunden Zellen. Zusammen mit D,L-Methadon werden die Chemotherapeutika gezielt vermehrt von den Krebszellen aufgenommen, so dass in diesen eine höhere Giftigkeit entsteht, ohne dass der Gesamtorganismus mehr leidet. Auch die Ausscheidung der Chemotherapeutika aus der Krebszelle wird gebremst. Letztendlich müssten gute Effekte mit niedrigeren Dosierungen der Chemotherapeutika zu erzielen sein.Eine Veröffentlichung aus dem Juni 2017 von Reddy A et al., die D,l-Methadon bei 164 Tumorpatienten mit anderen Opiaten verglichen hat, konnte keine Unterschiede in der Wirkung feststellen.Methadon eignet sich nicht als Krebsmittel, da es in Auswertungen substituierter Drogenabhängiger wohl ein um 10-15% erhöhtes Tumorisiko hat (Quelle: Medical Tribune, 52. Jahrgang, Nr. 45, 10. November 2017, S. 13. Eine neue Veröffentlichung mit dem Test an Glioblastomzellen belegt, dass diese keine Opioidrezeptoren ausprägen würden und Methadon daher nicht über diesen Mechanismus wirken könne.