Führt Metallabrieb von Totalendoprothesen zu Krebs? Welche Bedeutung hat das alltägliche Grundrauschen der Schwermetalle ?

Das war die Fragestellung, der sich Smith AL et al. angenommen haben: Risk of cancer in first seven years after metal on metal hip replacemnt compared with other bearings and general population: linkage study between the National Joint Registry of England and Wales an hospital episode statitics. BMJ 345(18 Aug 2012) 16.Einige Studien kamen bereits zu dem Schluss, dass nach Hüftersatz mehr Prostatakarzinome, Melanome, Hämoblastosen und Krebsformen des Harntraktes auftreten.In dieser Vergleichsstudie, die nur Metall-Metall-Modelle mit solchen ohne Metallaoberfläche verglich, war das Risiko innerhalb von sieben Jahren nicht erhöht. Es wird aber auch darauf hingewiesen, dass der Beobachtungszeitraum zu kurz ist. Was bereits die geringen Mengen des Grundrauschens der Umwelt bewirken können, lesen Sie in dem aktuellen Link zu Bild der Wissenschaft.

Biomonitoring -Schwermetalle – Weichmacher – Phtalate – Bisphenol A – PAK

Umweltgifte werden innerhalb bestimmter Grenzwerte als risikolos oder auch als risikobehaftet eingestuft. Dabei ist das Messkriterium die Akutgefährdung mit akuter oder innerhalb weniger Jahre reproduzierbarer Erkrankung, die dieser Substanz zugeordnet werden kann. Wechselwirkungen verschiedener Substanzen, die sich in der Lebenszeit im Körper ansammeln und die Entgiftungsfähigkeit betreffen, sehr wohl aber chronische Erkrankungen hervorrufen, stehen da nicht im Vordergrund. Es ist z. B. überhaupt nicht üblich, dass man Tumorgewebe auf eine Giftbelastung hin untersucht. Nach diesem Prinzip arbeiten auch Studien, die ein Medikament testen und dabei möglichst wenig Störfaktoren haben möchten. Das Ergebnis, die sogenannte „evidance based medicine“, bezieht sich dann leider auch nur auf Patienten, die nur diese eine Erkrankung haben. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Krankheiten sind nicht Bestandteil der Studie. Dadurch ist die Kombination von zwei Medikamenten bei einem Patienten schon ein eigenständiger Feldversuch um einen Patienten zu therapieren. Dieser Sachverhalt wird aber bei der Erstattung von Therapiekosten bei der sogenannten Evidance based medicine ausgeblendet und bei Methoden, die ursächliche Therapiehindernisse erkennen und ausschalten wollen, (Chelattherapie, Mineralausgleich, Aminosäureausgleich, Biomonitoring für Schwermetalle – Weichmacher – Phtalate – Bisphenol A – PAK etc.) als Argument für die Nichterstattung herangezogen. Die Bedeutung dieses Monitorings soll Inhalt dieses Artikels sein.

MRSA, Diabetes, Krankenhauszeit – Therapieverlauf – Rückfall- und Todesfallrate – Was hat das mit Vitaminen zu tun ?

MRSA, der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus ist mittlerweile ein echter Problemkeim geworden. Warum aber werden die Erkenntnisse der Uni Münster zu Vitamin B3 und die der Uni Freiburg zu Senföl-Medikation nicht konsequent umgesetzt?Diabetes mellitus, eine Erkrankung mit steigernder Tendenz, der über Jahrzehnte eine Insulinresistenz vorausgeht, die man mit einer Optmierung der Spiegel von Chrom, Zink, Magnesium, Kalium, Vitamin D, Vitamin K, der B-Vitamine, Reduktion schnell verfügbarer Kohlenhydrate und Ergänzung um Resveratrol, Curcumin, Ingwer, D-Galaktose sowie einer Korrektur der Mitochondriendysfunktion durch Optimierung der fettkorrigierten Coenzym-Q10-Spiegel, des Kupfer-, Molybdän- und Manganspiegels, aber auch der Ausleitung von Schwer- und Übergangsmetallen natürlich mindern kann. Leider alles Selbstzahlerleistungen trotz guter Studiendaten.Die Dauer und der Erfolg eines Krankenhausaufenthaltes sowie die Rückfall- als auch die Todesfallrate bei älteren, aber auch jüngeren Patienten unter 18 Jahren, die ein Minder- oder Fehlernährung haben, ließ sich durch eine Multivitamin- und Mikronährstoffversorgung je nach Dauer der Nachbeobachtung um mindestens 21 % positiv beeinflussen. Warum wird das immer noch in Frage gestellt, warum gehört so etwas nicht zur Erstattungspflicht der Kassen, wenn die Fehlernährung durch Vereinsamung, Altersarmut, Gebissprobleme, Gedächtnisverluste, Diabetes etc. erzeugt ist? Die Studie dazu, s. w. u. beweist eine erhebliche Ersparnis der Kassen an Krankenhauskosten bei minimaler Investition in die notwendige Nahrungsergänzung.

Unverträglichkeit von Kohlenhydraten und deren veränderte Aufnahme über den Darm, Laktose, Fruktose, Sorbit, Xylit, Stärke, Zucker

Wenn Brot Beschwerden macht, muss es nicht an Gluten oder Gliadin liegen, sondern es kann auch an der Züchtung des Getreides zur Widerstandsfähigkeit gegenüber Schädlingen liegen. Die Stärke enthält dann Alpha-Amylase-Trypsin-Inhibitoren, die dazu führen, dass wir die Stärke nicht aufspalten können. Bedenken Sie, dass Nudeln, Kuchen, Pizza, Mehlpfannkuchen, Soßenbinder etc. auch davon betroffen sein können. Die Aufspaltung und den Abbau besorgen dann Bakterien und es kommt zu Blähungen, Völlegefühl, Schmerzen, Durchfall etc.. Hier handelt es sich um eine Fehlverdauung, eine Maldigestion. Viel bekannter ist die Einschränkung durch Veränderungen der Darmwand, man spricht dann von einer verminderten Aufnahme der Nährstoffe aus dem Darm in das Blut, einer Malassimilation. Das ist gar nicht so selten, denn die Laborergebnisse sind selten deckungsgleich mit den vermuteten Ergebnissen aus dem Ernährungsprotokoll und dessen Auswertung mit der Software der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Noch bekannter ist die Unverträglichkeit von Fruchtzucker (Fruktose), Sorbit, Xylit und Milchzucker Laktose). Hier handelt es sich um Einfachzucker. Für Fruktose gibt es den Tip sie mit Traubenzucker zusammen zu essen, denn dann wird der Fruchtzucker besser vertragen, es sind aber auch gleich mehr Kalorien. Daher besser zu einem Enzym, der Oligase, greifen. Das ist mit der Lactrase-Tablette bei der Milchzuckerunverträglichkeit ist schon vielen bekannt. 10.000 FFP sollten Sie aber schon nehmen, sonst könnte die Wirkung ausbleiben.

Diabetes mellitus Typ I mit Insulinproduktion noch nach 30 Jahren Krankheitsdauer

Schon im letzten Jahr erregte ein Tierversuch, der die Regeneration der insulinproduzierenden Betazellen in der Bauchspeicheldrüse nachwies, Aufsehen. Hier wurde ein Zusammenhang zum Mikrobiom, also der Darmflora, hergestellt. Nun haben Forscher um Richard Oram von der Universität in Exeter bei 74 Patienten mit einer z. T. dreißigjährigen Krankheitsgeschichte mit Diabetes mellitus Typ I nachgewiesen, dass diese Patienten noch immer Insulin produzieren können. Messparameter war hier das C-Peptid, ein Baustein des Insulins. Es ermöglicht die Rückschau der Insulinproduktion von 2-3 Stunden.