Bluthochdruck und die Vorträge vom Tag der offenen Tür am 15.05.2011

Die Vorträge, die ich am Tag der offenen Tür in der Kurzform gehalten habe, sind auf eine gute Resonanz gestossen, so dass ich mich entschlossen habe, diese in ausführlicherer Form und mit anschließender Diskussion zu wiederholen. Die für mich schönste Rückmeldung war, dass diese Vorträge das Verständnis für die Erkrankung und das Therapiekonzept ermöglicht und verbessert haben. Am 08.05.11 um 18:30 geht es mit dem Thema Bluthochdruck im Seminarraum in der 1. Etage der Juiststr. 12 in 28217 Bremen weiter. Der Eingang erfolgt über die Praxis.

Gesundheitsbewusst lange leben – Präventivmedizin

Hier steht die ganzheitliche Sichtweise im Vordergrund. Dazu gehört eine Betrachtung des Lebensstils und der Bewertung dessen, was für die Lebensqualität sehr wichtig ist und auf was verzichtet werden kann. Hier ist besonders der Grundsatz “ Nicht was ich dreimal im Monat mache, ist entscheidend, sondern, was ich dreimal täglich mache, bestimmt meine Gesundheit“ von zentraler Bedeutung. Diese ist in Bezug auf bestehende oder drohende Leiden zu setzen. Hierzu gehört auch die Ernährung und im Zweifel auch Ergänzung, die an zu bestimmenden Laborparametern, der Anamnese und oder der Auswertung von Ernährungsprotokollen zu geschehen hat.

Ernährungsmedizin, man ist, was man ißt.

Die Erkenntnisse der Ernährungsmedizin lassen sich in der Vorbeugung und in der Behandlung von Krankheiten verwenden.Wir setzen Ernährungsprotokolle, Laboruntersuchungen zu IgE und IgG1-4-Nahrungsmittelallergien und -unverträglichkeiten ein. Die Auswertung mit Software der DGE lässt Diskrepanzen zwischen nach Nährwerttabelle gegessenen und gemäß Laborcheck resorbierten Vitalstoffen aufdecken. Es werden alternative Positivlisten von individuell verträglichen Nahrungsmitteln erstellt, auf Wunsch auch als Rezeptvorschlagbuch.

Orthomolekularmedizin

Durch funktionelle Laboruntersuchungen werden intermittierende Mangelzustände aufgezeigt, die sich auf die Versorgung aber auch die Entgiftung oder Immunaktivität beziehen können. Durch die Verordnung von natürlichen Einzelsubstanzen in besonders hoher Dosierung können diese Medikamentencharakter bekommen. Als Beispiel seien Hydroxocobalamin (B12), L-Cystein, Vitamin C, 25-OH-D3 etc. genannt. Die Indikationsstellung und Überwachung durch eine fachlich ausgebildete Person ist wichtig, da solche Dosierungen auch zu nachhaltigen Verschiebungen von Fließgleichgewichten unserer Vitalstoffe führen können.