Die Dosis macht das Gift gilt nicht für Quecksilber, so Frau Dr. Blaurock-Busch vom Labor Micro-Trace

von | 25. Juli 2013 | Publikationen

Wir sind einer Vielzahl von Umweltgiften und auch Metallen ausgesetzt, die nicht unbedingt gut für uns sind. Kleine Mengen bringen uns nicht um, führen aber zu vorübergehenden Funktionsstörungen, da die funktionellen Gruppen von Enzymem von diesen stärker bindenden Metallen besetzt werden. Durch Neubildung dieser Enzyme und Stoppen der erneuten Giftzufuhr tritt eine Symptomlinderung und nachfolgendes Wohlbefinden ein. Die Symptome sind bei eher niedrigen Giftdosen so unspezifisch, dass eine sofortige Diagnose schwierig ist und wegen der scheinbaren Selbstheilung, wie der Kater nach einer durchzechten Nacht, auch nicht die Notwendigkeit einer weiteren Diagnostik gesehen wird.Auch vermehrte Porphyrine im Urin und dazu gehört auch das Krankheitsbild der KPU, HPU oder auch Malvenkrankheit genannt sind ein Hinweis auf eine Mehrbelastung mit Blei, Arsen und Aluminium, so dass hier eine Chelatprovokation zur Überprüfung dieses einflusses nicht versäumt werden sollte.
Frau Blaurock-Busch, ausgewiesene Expertin für Schwermetallbelastung und Ausleitung selbiger, ist dieses wie so oft im Leben, dadurch geworden, dass sie selbst betroffen war. In einem Video schildert sie dieses. Dabei erläutert sie auch, warum die Dosis nicht immer das Gift macht. Sie zeigt es nachfolgend eindrücklich an einem Video der Universität Calgary in Kanada, das den Einfluss von Quecksilber und anderen Metalle auf die Nervenzellen demonstriert.
Aluminium ist als Mittel, das die Streufähigkeit von Lebensmitteln erhält, fast überall vorhanden. es wird auch in Kosmetika oder Deodorantien, Antischwitzmitteln, Cremes und Impfstoffen als Konservierungs- oder therapeutisches Mittel eingesetzt; selbst Fruchtsäfte können betroffen sein.
Arsen findet sich häufig in Fisch. Organisch gebunden gilt es als ungefährlich. Anorganische Substanzen sind dagegen gefährlich. Diese kommen in Farben und Antipilzmitteln vermehrt vor. Mehr zu diesem Thema in meinem Bremer Sommernewsletter. Bezogen auf Porphyrine im Urin sind diese drei Metalle sehr bedeutsam. Hohe Konzentrationen von Porphyrinen im Urin (Porphyrinurien) stellen Biomarker für bestimmte Schwermetallbelastungen dar und sind abzugrenzen von den klassischen Porphyrien. Allerdings können hohe Porphyriewerte auch von gewissen Medikamenten, Alkohol und Stress beeinflusst oder ausgelöst werden. Die Kryptopyrrolurie (KPU), Hämopyrrollaktamurie (HPU) oder Malvenkrankheit ist ein Erscheinungsbild einer Porphyrinurie. Das hat offensichtlich in der Schweiz ein Betroffener für sich erkannt und unter dem Satz HPU/KPU ist keine Krankheit, sondern nur ein Marker zusammengefasst. Wichtig ist also auch immer die genaue Anamnese und die Differentialdiagnostik. eine provozierte Metallausleitung, eine sogenannte Chelierung sollte aber auf jeden Fall auch dazu gehören. Was habe ich bisher zu KPU und HPU und Malvenerkrankung geschrieben ?

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