Chelattherapie plus Ergänzung eines Orchesters von Mikronährstoffen ist bei Atherosklerose der Herzkranzgefäße erstaunlich wirksam

so etwa titelt Springermedizin online die Zusammenfassung des Multivitaminarms der TACT-Studie, also der Chelattherapiestudie bei KHK (Herzkranzgefäßerkrankung) bei der Jahrestagung des American College of Cardiology. Ich achte von Anfang an auf den Ausgleich eines Vitalstoffmangels bei der Chelattherapie und verlange von meinen Patienten, dass sie sich zwischen den Therapien mit einem guten Vitalstoffpräparat versorgen. Bei Unsicherheiten stehe ich hier gerne beratent zur Seite.Nachdem die Chelattherapie in der Vergangenheit verteufelt wurde, weil man damit ja einen Nierenschaden auslösen könne, müsste die Schulmedizin nunmehr eigentlich eine Kehrtwende einlegen, uns Chelattherapeuten rehablitieren und diese Therapie in die Leitlinie mit aufnehmen! Ich möchte an dieser Stelle noch einmal daran erinnern, dass man bei einer Tumorerkrankung ebenfalls nach Schwermetallen schauen sollte und zwar im Gewebe als auch im Sammelurin bei Chelierung. Bei vorsichtiger Chelierung kann man die glomeruläre Filtrationsleistung der Niere übrigens verbessern und zwar sowohl mit der Berechnung auf Cystatin-C- wie auch auf Kreatininbasis. Das wird aber auch mit der Oxyvenierung erreicht.

Chronische Wunden werden mit zu wenig Sauerstoff versorgt.

Die chronischen Wunden zeigen sich als Ulcera crurum, also Geschwüre an den Beinen oder als diabetische Fußulcera sowie als Dekubitusgeschwüre am Gesäß oder an den Fersen. Die Ursache ist eine Durchblutungsstörung nebst verschlechterter Sauerstoff- und Nährstoffversorgung sowie Stoffwechselproduktentsorgung. Dieses betrifft zunächst die kleinsten Blutgefäße, die Kapillaren. Neben einer Druckentlastung, gilt es die Blutgefäße zu erweitern und die Durchblutung zu verbessern.

pAVK, Diagnostik und konservative Therapie in Bremen und Ritterhude

Die periphere arterielle Verschlusskrankheit, pAVK, eine Durchblutungsstörung, auch als Schaufensterkrankheit bekannt und dann Claudicatio intermittens genannt, kommt zunächst mit verschiedenen Symptomen daher. Charakteristisch ist der ziehende Muskelschmerz bei Bewegung, der durch Ruhe schnell gelindert werden kann, aber auch der nächtliche Ruheschmerz in Zehen und Füßen, der sich von nächtlichen Wadenkrämpfen unterscheidet und dadurch besser wird, dass man das Bein aus dem Bett heraushängen läßt. diese Symptome entwickeln sich über Monate und Jahre, könne aber in der Vorsorgeuntersuchung mit dem Knöchel-Arm-Druck-Index und der Analyse der Pulswelle auch frühzeitig entdeckt und dann konservativ, also ohne Operation oder Katheter, angegangen werden.

Chelattherapie mit EDTA – Ergebnisse einer amerikanischen Langzeitstudie bei Herzinfarkt

Erstmals wurde eine Multicenterstudie an 134 Studienzentren in USA und Kanada mit der EDTA-Chelation an insgesamt 1708 Patienten mit Z.n. Herzinfarkt gegenüber Placebobehandlung durchgeführt. Die Studie lief von 2002 bis 2011. Die Probanden bekamen wöchentlich 1 Infusion und in der Summe 40 Infusionen; die Nachbeobachtung der Patienten erstreckte sich über 55 Monate. Am besten profitieren Patienten mit Vorderwandinfarkt und der Begleiterkrankung Diabetes mellitus. Ob eine Fortführung der Therapie in Kurzyklen noch bessere Ergebnisse gebracht hätte, wurde nicht getestet.