Chelattherapie mit EDTA – Ergebnisse einer amerikanischen Langzeitstudie bei Herzinfarkt

von | 26. November 2012 | Publikationen

Eine neue Studie aus dem Mount Sinai Medical Center in Miami Beach (Florida) die in einer Multicenterstudie in USA und Kanada von 2002 bis 2011 an 1708 Herzinfarktpatienten, die sich einer vierzigmaligen einer Chelattherapie mit EDTA unterzogen, durchgeführt wurde, zeigt i einer mittleren Nachbeobachtung von 48 Monaten positive Ergebnisse in Bezug auf das Wiederauftreten und das Versterben durch einen neuen Herzinfarkt, das Auftreten von Hirninfarkten, das Wiedereröffnen von Herzkranzgefäßen und der Notwendigkeit zur Krankenhausaufnahme wegen der Herzenge Angina pectoris. Besonders profitierten die Patienten, die auch noch an der Blutzuckererkrankung, Diabetes mellitus, litten. Die Patienten waren älter als 50 Jahre, im Mittel 65 und bekamen jeweils 40 Infusionen. Sie wurden gemäß dem Studiendesign 55 Monate nachbeobachtet.
"Analysis of two prespecified subgroups revealed particular benefit of chelation: presence of diabetes and MI location. With chelation, patients with diabetes had a 39% reduction in risk and patients with anterior MI had a 37% reduction in risk. Thirty-two percent of patients in the TACT trial had diabetes." Wer also auch noch an Diabetes mellitus (39% Risikosenkung) erkrankt war oder seinen Herzinfarkt in der Vorderwand des Herzens (37 % Risikosenkung) hatte, profitierte von der Chelattherapie am meisten.
 Eine Aufzeichnung der American Heart Association zeigt aktuelle Möglichkeiten zur Behandlung von Herzerkrankungen für den geduldigen englischsprachigen Zuhörer.

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