Selen, am besten anorganisch und nicht ohne Jod – eine Kurzfassung

Selen ist Bestandteil einer Reihe von Schutzenzymen, ohne die keine Körperzelle auskommt. Ein Mangel an Selen macht sich daher, genauso wie ein Mangel an Cystein oder Zink oder Jod, an vielen verschiedenen Stellen und somit auch in vielen verschiedenen Variationen bemerkbar. Weitere wichtige selenabhängige Enzyme sind die Thioredoxinreduktasen und das Selenoprotein P.

Welche Bedeutung hat die mitochondriale DNA – die Briten wollen die transplantieren

Welche Bedeutung hat die mitochondriale DNA ?Mitochondrien werden als Kraftwerke der Zelle bezeichnet, weil sie unter anderem für die Zellatmung und damit für die Energie zuständig sind. Sie werden nur mütterlicherseits weitergegeben und enthalten 37 Gene und liegen in einer offnen verletzlichen Ringstruktur vor. Die DNA des Zellkerns ist durchdie Knäuelung geschützt. Wenn einige davon mutieren, können Schädigungen in vielen Bereichen auftreten, wie im Gehirn, Nervensystem, in den Muskeln sowie in Leber und Nieren. In den zirkulierenden Lymphozyten des Blutes, die sich alle paar Tage erneuern, kann man Momentaufnahmen und Therapieverläufe diagnostizieren und dokumentieren. Das hat sowohl präventive wie auch therapeutische Bedeutung.

Vitamin D, warum kontrolliert man 25-OH-D3?

Der Körper kann unter Einwirkung von Sonnenlicht oder UV-Strahlung mit der Wellenlänge von 290-315 nm Prävitamin D erzeugen, sofern der UV-Index über 3 liegt. In Deutschland kann das maximal im Zeitraum von April bis September erreicht werden. Bei einem Mangel oder auch einem Überschuss an Calcidiol, dem zu messenden 25-OH-D3, liegen noch lange normale 1,25-(OH)2-D3, Calcitriol-Spiegel vor.Das aktive Vitamin-D3 wirkt an über 35 verschiedenen Zelltypen. Die Wirkung wird über die intrazellulären Vitamin-D-3-Rezeptoren (VDR) vermittelt. Es beeinflusst die Transkription der Erbinformation und verlangsamt die Zellteilung. Eine chronische Nierenschwäche führt zu einer Resistenz dieser VDR.Daher sollte der 25-OH-D3- und Parathormon- sowie der Calcium- und Phosphatspiegel bei Krankheiten der Bauchspeicheldrüse, des Blutdrucks und der Blutgefäße wie pAVK, des Herzens, des Immunsystems mit Autoimmunerkrankungen wie Rheuma, Psoriasis, MS oder rezidivierenden Infekten, besonders in der Winterzeit, des Gehirns, der Haut, des Knochens, Fertlitätsstörungen, bei Krebs, Sarkoidose oder Medikationen wie Cortison, HIV-Medikation, Anthrazykline wie Doxorubicin oder Epirubicin, Taxane wie Docetaxel, Aromatasehemmer wie Tamoxifen, Johanniskraut, Bisphosphonate, Cholesterinsenker, Tuberkuloseantibiotika, Antiepileptika, Calciumantagonisten, Insulinresistenz, Schwangerschafts-Präeklampsie etc. fester Bestandteil der zu kontrollierenden Laborparameter sein. Eine Vitamin-D3-Spiegeloptimierung ist anzustreben!

Kaffeetrinker, auch die von Schonkaffee, haben bessere Leberwerte

Das Kaffeetrinken im Zusammenhang mit der Reproduzierbarkeit zeitgleich erlernten Wissens vorteilhaft ist, hatte ich ja schon einmal berichtet, dass Kaffee viele antientzündliche Polyphenole enthält, die den Abraum unnützer Zellen fördern, sofern man keine Milch in den Kaffee gibt, dass Kaffee ein gewisser Schutz vor Alzheimer zugebilligt wird, ist auch schon bekannt, dass Kaffee auch Aflatoxine haben kann, die ungesund sind, wurde kürzlich publiziert, aber dennoch verbessern die nicht coffeinabhängigen Kaffeewirkungen die Leberwerte. Dabei geht es um GPT, GOT und yGT.

HDL, das „Hab Dich Lieb“-Cholesterin soll vor Hirn- und Herzinfarkt schützen

Richtig ist natürlich High Density Lipoprotein, aber hab dich lieb-Cholesterin kann sich der Patient besser merken. Sein Gegenspieler, das LDL, das „Lass das lieber-Cholesterin“, ist das Low density Lipoprotein. Man wies nach, das Menschen mit einem hohen HDL-Wert weniger Gefäßverkalkung und weniger Hirn- oder Herzinfarkte hatten, als die mit niedrigen HDL-Werten. Daher strebte man an, diesen HDL-Wert zu erhöhen, im Vertrauen darauf, dass die Infarktrate dann sinken würde.