Gesundheitsnewsletter vom 1.10.2017

Gesundheitsnewsletter vom 01.10.2017 Das letzte Quartal in 2017 hat begonnen, ich hatte eine Woche Urlaub und habe in dieser Zeit auch in Fachzeitschriften gelesen. Daher bekommen Sie heute wieder eine Vielzahl kleiner Neuigkeiten präsentiert. Die Online-Version...

Gesundheitsnewsletter vom 19.8.2017

Gesundheitsnewsletter vom 19.08.2017 In meinem Wohnort findet dieses Wochenende das Erntefest. Das ist eines der drei Highlights, nämlich ausserdem noch das Osterfeuer und das Heringsessen. Morgen um 14:00 ist der große Festumzug mit 39 Gruppen und...

Gesundheitsnewsletter vom 13.8.2017

Gesundheitsnewsletter vom 13.08.2017 Die Themen: Läuse auf Kinderköpfen, was kann man tun? Neues zu Stuhltransplantationen bei Colitis ulcerosa. Multiple Sklerose und der Einfluss der Psyche auf den Krankheitsverlauf. Bei starkem Übergewicht sind...

Gesundheitsnewsletter vom 22.7.2017

Gesundheitsnewsletter vom 22.07.2017 Wieder einmal wichtige Themen hinsichtlich der Patientenverfügung und der Möglichkeiten selbst für seine Gesundheit zu sorgen. Bei Unsicherheiten vereinbaren Sie doch einen Termin. Ein personalisiertes...

Jeder Arzt darf D,L-Methadon zur Schmerzlinderung verordnen

D,L-Methadon ist ein Betäubungsmittel und die Indikation der Schmerzstillung muss stimmen. Aktuelle Medienberichte beschreiben eine unerwartete Wirkung als Comedikation in der Krebstherapie. Führend in dieser Forschung sind die Chemikerin Dr. Friesen von der Uni Ulm zusammen mit Prof. Dr. med. Miltner, der Palliativmediziner Dr. Hilscher und eine Forschungsgruppe der Charité in Berlin mit dem Sprecher Dr. Martin Misch.Prof. Dr. med. Miltner und Dr. Claudia Friesen erklären die Wirkung über die vermehrte Expression der Opiodrezeptoren auf den Tumorzellen gegenüber den gesunden Zellen. Zusammen mit D,L-Methadon werden die Chemotherapeutika gezielt vermehrt von den Krebszellen aufgenommen, so dass in diesen eine höhere Giftigkeit entsteht, ohne dass der Gesamtorganismus mehr leidet. Auch die Ausscheidung der Chemotherapeutika aus der Krebszelle wird gebremst. Letztendlich müssten gute Effekte mit niedrigeren Dosierungen der Chemotherapeutika zu erzielen sein.Eine Veröffentlichung aus dem Juni 2017 von Reddy A et al., die D,l-Methadon bei 164 Tumorpatienten mit anderen Opiaten verglichen hat, konnte keine Unterschiede in der Wirkung feststellen.Methadon eignet sich nicht als Krebsmittel, da es in Auswertungen substituierter Drogenabhängiger wohl ein um 10-15% erhöhtes Tumorisiko hat (Quelle: Medical Tribune, 52. Jahrgang, Nr. 45, 10. November 2017, S. 13. Eine neue Veröffentlichung mit dem Test an Glioblastomzellen belegt, dass diese keine Opioidrezeptoren ausprägen würden und Methadon daher nicht über diesen Mechanismus wirken könne.