Schwermetallbelastung – Wo kommt die her und was bedeuted sie ?

In meiner Praxis untersuche ich den Urin der Patienten gerne auf den Gehalt an Metallen, um herauszufinden ob Enzymprozesse dadurch behindert sein können, ob also ein Therapiehindernis vorliegt. Keiner meiner Patienten ist bisher akut vergiftet gewesen, aber die Aufnahme und Einlagerung von sogenannten Schwermetallen über die Lebenszeit scheinen deutlichen Einfluss auf das Entstehen von Mitochondriendysfunktionen und chronischen Erkrankungen zu haben. Ergebnisse zu Durchblutungsstörungen wie Herz- oder Hirninfarkt insbesondere bei Diabetikern, aber auch der Nachweis von Metallakummulation in Tumorgewebe sowie Studien, die den Zusammenhang zu chronischen Erkrankungen darstellen, zeigen deutlich die Bedeutung an und sind für jeden lesbar; die Verlinkungen zu den Veröfffentlichungen folgen weiter unten. Für die Untersuchung auf die Metallbelastung nutze ich zunächst den Morgenurin aus der durchgeschlafenen Nacht, um Fremdeinträge durch Nahrung oder nur situativen Kontakt zu Metallquellen zu vermeiden und zum anderen einen in der Praxis mit Chelatoren provozierten Urin, sofern die vorausgegangenen Laboruntersuchungen die Chelierung zulassen. Hier in Bremen finden sich regelmäßig erhöhte Werte für Aluminium, Mangan und Nickel, im Verlauf auch für Blei, Arsen, Cadmium und Quecksilber. Andere Metalle sind eher die Ausnahme, aber ich finde auch Zinn, Thallium, Wismut. Nach Uran habe ich noch nicht geschaut. Mit einer Serie von Chelat-Therapien kann man die Metalle wieder ausleiten. Eine Kontrolle im Urin nach jeder zehnten Anwendung zeigt anfangs noch deutliche Anstiege der Metallmengen im Urin, um dann nach 20 bis 40 Anwendungen unauffällig zu werden. Ich verfolge den Grundsatz „go slow, but go“ und cheliere nur einmal/Woche. Eine sogenannte Kur zur Aufrechterhaltung des Erfolges von 10 Anwendungen pro Jahr oder einmal/Monat erscheint mir sinnvoll.

Gesundheitsnewsletter vom 14.4.2013

Gesundheitsnewsletter 14.04.2013 Nächste Woche finde ich keine Zeit für einen neuen Newsletter, daher heute schon etwas umfangreicher. Bitte halten sie sich den 04.05.2013 für den Tag der offenen Tür in der Bremer Praxis frei. Neben einer von...

Gesundheitsnewsletter vom 12.3.2013

Gesundheitsnewsletter – Sonderausgabe 12.03.2013 Aluminium ist ein Übergangsmetall, dass eine enge Verwandtschaft zur Entstehung von M. Alzheimer aber auch zu Brustkrebs hat. Über diese Erkenntnisse wird nur berichtet und ich erwarte, dass diese...

Nase zu, auch ohne Pollenflug

Die Überreaktion der Nasenschleimhaut gegenüber Umweltreizen wie Rauch, Gerüchen, chemischen Schadstoffen, Temperatur und Feuchtigkeitsänderungen wird als nasale Hyperreagibilität bezeichnet. Die Symptome können dann Niesreiz, verstopfte Nase ( Obstruktion) oder das Naselaufen (Rhinorhoe) sein. Bei Heuschnupfenpatienten ist es die allergische Rhinitis, bei den anderen, wo man es nicht genau weiß, spricht man von idiopathischer Rhinitis. Der Nachweis der Überreaktion wird mit Histaminprovokation erbracht. Belgische Forscher haben nun eine Art Präscreen dafür entwickelt, in dem Sie die Probanden nach Akklimatisation auf 20 °C für 15 Minuten Kaltluft von -10°C und unter 10% Luftfeuchtigkeit haben atmen lassen. Dieser Test ist schneller und risikoärmer als die Histaminprovokation und zeigt eine Sensitivität von 83,3 Prozent für die idiopathische Rhinitis und von 66,7 Prozent für die allergsche Rhinitis bei einer Spezifität von 100 Prozent.

Gesundheitsnewsletter vom 1.10.2012

  Der Vortrag behandelt dieses Mal das mitochondriale Systemprofil. Dieser Test ermöglicht es uns in der Primärprophylaxe aufzuzeigen, wo wir unsere Schwächen haben. Bezüglich der Validierung hat er noch Schwächen, in meiner...