Gesundheitsnewsletter vom 21.12.2014

Newsletter vom 21.12.2014, der 4. Advent. Ich wünsche Ihnen allen eine gesegnete Weihnachtszeit, eine Auszeit zur Besinnung auf die wichtigen Dinge in diesem Leben sowie einen glücklichen und gesunden Jahreswechels. Vielen Dank für Ihr Vertrauen in...

Nagalase-Test und Adnagen-Test, warum sind diese Tests bei Krebs so wertvoll?

Bei einer Krebserkrankung denken die meisten Menschen an das Sterben, obwohl es sich bei Krebs im Gegensatz zu einem Herz- oder Hirninfarkt, an denen man notfallmäßig sterben kann, hier eigentlich nur um eine chronische Erkrankung handelt.Man möchte wissen, wie aktiv der Tumor ist und welche Therapien erfolgversprechend sind und wie man diese Therapien auch hinsichtlich ihrer Wirksamkeit überwachen kann. Der Wunsch geht nach Heilung und Lebensqualität.Der Nagalase-Test mißt eine Aktivität, die für das Monitoring der Aktivität und Masse fast jedes Tumors möglich ist; eigene Erfahrungen relativieren diese Aussage.Der Adna-Test dagegen ist nur für Brust-, Eierstock-, Dickdarm- und Prostata-Krebs validiert und anerkannt. Hier zeigt er aber sehr zuverlässig an, ob es zirkulierende Tumorzellen gibt. Darüber hinaus kann zwischen verschiedenen Arten von zirkulierenden Tumorzellen unterschieden werden, nämlich epithelialen Zellen, mesenchymalen Zellen und Tumorstammzellen. Das ist in sofern wichtig, weil die mesenchymalen Tumorzellen nicht auf die klassischen Chemotherapien ansprechen und daher mehr Kollateralschaden als Nutzen erzeugen können.Der Nachweis der zirkulierenden Tumorstammzellen ist ebenfalls eher ein Grund dafür, das man eher Therapien, die sich am Immunsystem ausrichten, denn eine Chemotherapie, auswählt. Tumorstammzellen sind besonders widerstandsfähig gegenüber Bestrahlung. Da Sie zirkulieren, sind sie durch eine lokale Bestrahlung eines alten Tumorbetts nicht zu erreichen, so dass man sich die Entscheidung zu dieser Therapie dann doch besser noch einmal gut überlegen sollte.

Gesundheitsnewsletter vom 14.12.2014

Gesundheitsnewsletter vom 14.12.2014 Die Themen dieser Woche: Melatonin, das Schlafhormon, warme Füße, kalter Kopf Akromegalie, der Hut wird enger, die Hände und die Gesichtszüge werden gröber, aber auch das Herz wird schwächer und...

Warum die Grippeimpfung dieses Jahr versagt

Der Grippevirus Typ H3N2 ist dieses Jahr besonders aktiv und wurde nicht für die Standardimpfung ausgewählt. Daher habe ich immer den sogar preisgünstigeren tetravalenten Impfstoff empfohlen und auch verimpft. Leider haben einige Apotheken gesagt, dass sie diesen Impfstoff nicht hätten und der von ihnen abgegebene gleichwertig sei. Der Patient hat dann trotz meines Einwandes dem Apotheker vertraut und hat nun zum einen die Belastung mit den Zusatzstoffen und doch keinen aiusreichenden Impfschutz und auch noch mehr bezahlt.

Die intravenöse Sauerstofftherapie und deren Auswirkung auf körpereigene Cannabinoide, Resolvine und Prostaglandine

Eine im Eigenversuch in meiner Praxis durchgeführte Pilotstudie hat gezeigt, wie das Zusammenspiel von intravenöser Sauerstofftherapie und optimaler Versorgung mit Omega-3-Fettsäuren bei einem fast entzündungsneutralen AA/EPA-Quotienten zu Veränderungen der Plasmaspiegel der endogenen Cannabinoide 2-AG, Anandamid, dem Pro-Resolvin18-HEPE, dem Lipoxin 4A und dem 15d-PGJ2 geführt haben. Anhand dieser Messwerte lässt sich nun noch besser erklären, warum die Oxyvenierung so verschiedene Wirkungen hat und warum der Cofaktor der Omega-3-Fettsäuren diese Wirkung noch nachhaltig verbessern kann. Meine Erfahrungen mit der Sanakintherapie zeigen, dass diese nach einer vorweg durchgeführten intravenösen Sauerstofftherapie eine eindeutig verstärkte Wirkung hat. Nun lässt sich auch diese Beobachtung durch die Messwerte wissenschaftlich untermauern.