Neue offizielle Risikobewertung für NSAR, hier Diclofenac

Die Zulassungsinhaber von Diclofenac informieren im Rote-Hand-Brief über die neuen Kontraindikationen und Risikoabwägungen von Diclofenac. Da es für die NSAR auch Gruppeneffekte gibt, ist davon auszugehen dass weitere Veröffentlichungen zu den anderen NSAR folgen werden. Somit bestätigt sich meine Zurückhaltung in der Verordnung dieser Medikamente, wie meine Patienten hier bestätigt sehen. Für die intravenöse Sauerstofftherapie ist die Einnahme von NSAR sowieso eine Kontraindikation, weil die positiven Effekte der Prostaglandinfreisetzung, die zu einer Gefäßerweiterung und verbesserten Nierenfiltrationsleistung führen, dadurch verhindert würden. Demnach verbietet sich diese Medikation bei allen Erkrankungen, die mit einer Durchblutungseinschränkung einhergehen, zumindest ist eine sehr strenge Risiko-Nutzen-Abwägung zu treffen. Es möge bitte jeder mit eingeschränkter Nierenfunktion, Maculadegeneration, Angina pectoris, Wundheilungsstörungen mit Amputationsgefahr, Neigung zu kalten Fingern und Füßen etc. schauen, ob er eine NSAR-Medikation in seinem Medikamentenplan hat und dann das Gespräch mit seinem verordnenden Arzt führen. Bite beachten Sie auch, dass NSAR in niedriger Dosierung frei verkäuflich sind. Das mindert aber nicht deren Risiko.

Frohes Neues Jahr und wer hat bei uns Brillen, Mütze oder Jacke vergessen? Winterimpressionen der Bremer Praxis – Medizinische Informationen zu Statinen, Endometriose und perimenstruellem Syndrom sowie Rollator bei Glatteis

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