Gesundheitsnewsletter der privatärztlichen Praxis für Allgemeinmedizin Dr. Wiechert vom 15.09.2013

Themen diese Woche:  Jetzt gibt es eine Knochenschraube auf Magnesiumbasis Prostata-CA-Patienten, die Metformin nehmen, leben im Mittel um 24 % pro halbes Jahr nach Diagnosestellung länger. Erhöhte Leberwerte wegen der Arthritis, titelt die Medical Tribune vom 06.09.2013 Cola kann zu Kaliummangel führen. Neu ist, wenigstens zum Teil, dass die Haut verschiedene Hormone bilden kann. Was hat das mit Akne zu tun ? Small fibre Neuropathie als Ursache der Fibromyalgie? Immer wieder Schwindel? Entwöhnung von einer Sucht ? Was hat die mit ADHS gemein ? Kohlendioxidgas zur arteriellen Gefäßdarstellung sollte die Angst vor der intravenösen Sauerstofftherapie nehmen

Privatärztliche Praxis für Allgemeinmedizin Dr. med. Dirk Wiechert in Bremen zeigt einen Film zur Sanakin-Therapie

Praxisfilm zur Sanakin-Therapie in der Praxis Dr. Wiechert in Bremen.Die Sanakin-Therapie ist eine Interleukin-1-Rezeptorantagonisten-Therapie, die auf der Gewinnung und Aufbereitung korpereigener Substanzen beruht. Diese Interleukin-1-Rezeptor-Antagonisten verdrängen das entzündungsfördernde Interleukin-1 und bewirken dadurch ganz ohne die sonst üblichen Nebenwirkungen einer Therapie mit Cortison oder NSAR die Entzündungshemmung und darüber dann auch die Schmerzlinderung und Regeneration. Lokal wird dieses langfristig über eine Immunmodulation erzeugt, die bei der fünfmaligen Anwendung im Abstand von einer Woche eintritt. Als Indikation gelten alle Formen der Arthrose, der Sehnen-, Bänder- und Schleimbeutelentzündung, ja sogar Entzündungen der Wirbelkörpergelenke oder der ISG-Fugen beim M. Bechterew, aber auch für Herde von Neurodermitis oder Schuppenflechte (Psoriasis).

Schwermetallbelastung – Wo kommt die her und was bedeuted sie ?

In meiner Praxis untersuche ich den Urin der Patienten gerne auf den Gehalt an Metallen, um herauszufinden ob Enzymprozesse dadurch behindert sein können, ob also ein Therapiehindernis vorliegt. Keiner meiner Patienten ist bisher akut vergiftet gewesen, aber die Aufnahme und Einlagerung von sogenannten Schwermetallen über die Lebenszeit scheinen deutlichen Einfluss auf das Entstehen von Mitochondriendysfunktionen und chronischen Erkrankungen zu haben. Ergebnisse zu Durchblutungsstörungen wie Herz- oder Hirninfarkt insbesondere bei Diabetikern, aber auch der Nachweis von Metallakummulation in Tumorgewebe sowie Studien, die den Zusammenhang zu chronischen Erkrankungen darstellen, zeigen deutlich die Bedeutung an und sind für jeden lesbar; die Verlinkungen zu den Veröfffentlichungen folgen weiter unten. Für die Untersuchung auf die Metallbelastung nutze ich zunächst den Morgenurin aus der durchgeschlafenen Nacht, um Fremdeinträge durch Nahrung oder nur situativen Kontakt zu Metallquellen zu vermeiden und zum anderen einen in der Praxis mit Chelatoren provozierten Urin, sofern die vorausgegangenen Laboruntersuchungen die Chelierung zulassen. Hier in Bremen finden sich regelmäßig erhöhte Werte für Aluminium, Mangan und Nickel, im Verlauf auch für Blei, Arsen, Cadmium und Quecksilber. Andere Metalle sind eher die Ausnahme, aber ich finde auch Zinn, Thallium, Wismut. Nach Uran habe ich noch nicht geschaut. Mit einer Serie von Chelat-Therapien kann man die Metalle wieder ausleiten. Eine Kontrolle im Urin nach jeder zehnten Anwendung zeigt anfangs noch deutliche Anstiege der Metallmengen im Urin, um dann nach 20 bis 40 Anwendungen unauffällig zu werden. Ich verfolge den Grundsatz „go slow, but go“ und cheliere nur einmal/Woche. Eine sogenannte Kur zur Aufrechterhaltung des Erfolges von 10 Anwendungen pro Jahr oder einmal/Monat erscheint mir sinnvoll.

Gesundheitsnewsletter vom 15.9.2013

Gesundheitsnewsletter 15.09.2013 Diese Woche habe ich eher in den Printmedien gelesen und dann online nach den Bezügen gesucht. Die Texte sind in meinen Kommentaren sicherlich gut zu verstehen, die eigentlichen Fachartickel aber wie so oft nur für den, der...

Die intravenöse Sauerstofftherapie setzt auch kurzzeitige Mikroembolien in den Lungengefäßen.

Bei diesem Begriff der Mikroembolie zucken viele zusammen und denken sofort an Todesgefahr und Luft in den Venen, was auf gar keinen Fall sein darf. Bei dem Begriff „Luft“ stimmt das auch, denn der hohe Stickstoffgehalt in der Luft ist die Gefahr, da dieser nur sehr langsam gewebegängig ist. Das ist die Gefahr des zu schnellen Auftauchens beim Tauchsport. Kohlendioxid und Sauerstoff sind aber so gut gewebegängig, dass man diese Gase therapeutisch und diagnostisch nutzen kann. Kohlendioxid wird in der Mesotherapie an Schmerzpunkte gespritzt und in der hochmodernen Gefäßdarstellung, der Angiographie, sogar in Arterien eingesetzt. Hier kann es tatsächlich gefährliche Embolien im Endstromgebiet geben und weil das im Gehirn oder Auge oder Herzkranzgefäß auf gar keinen Fall passieren darf, wird der Patient dabei in einer Kopftieflage gebettet. Der Vorteil dieser Diagnostik liegt darin, dass keine nierenschädigenden oder allergieauslösenden Kontrastmittel gegeben werden müssen.