Was erregte diese Woche mein Interesse? Alzheimer-Demenz, der Diabetes des Gehirns ? Metallausleitung bei Krebserkrankung Gadolinum und zystische Fibrose Welche Hinweise deuten auf einen Mangel an Vitamin B12 ? Kniearthrose und nun ein Gelenkersatz? Antidepressiva wirken oft nicht, wohl aber ihre Nebenwirkungen; Vorabtest kann das klären. Gericht stellt die Verfassungsmäßigkeit der Beihilfeverordnung in Frage Krebstherapie mit Viren
Publikationen
Alzheimer-Demenz, der Diabetes des Gehirns ?
So titelt die ÄrzteZeitung am 04.06.2013 auf S. 10 und erinnert mich an meinen Vortrag zum „Warnzeichen Vergesslichkeit“ und zum Thema „Diabetes mellitus“. In beiden habe ich auf die Bedeutung des Zuckerstoffwechsels des Gehirns bzw. die Bezeichnung des „M. Alzheimer als Diabetes mellitus Typ III“ hingewiesen und auch Lösungen angeboten.
Neue offizielle Risikobewertung für NSAR, hier Diclofenac
Die Zulassungsinhaber von Diclofenac informieren im Rote-Hand-Brief über die neuen Kontraindikationen und Risikoabwägungen von Diclofenac. Da es für die NSAR auch Gruppeneffekte gibt, ist davon auszugehen dass weitere Veröffentlichungen zu den anderen NSAR folgen werden. Somit bestätigt sich meine Zurückhaltung in der Verordnung dieser Medikamente, wie meine Patienten hier bestätigt sehen. Für die intravenöse Sauerstofftherapie ist die Einnahme von NSAR sowieso eine Kontraindikation, weil die positiven Effekte der Prostaglandinfreisetzung, die zu einer Gefäßerweiterung und verbesserten Nierenfiltrationsleistung führen, dadurch verhindert würden. Demnach verbietet sich diese Medikation bei allen Erkrankungen, die mit einer Durchblutungseinschränkung einhergehen, zumindest ist eine sehr strenge Risiko-Nutzen-Abwägung zu treffen. Es möge bitte jeder mit eingeschränkter Nierenfunktion, Maculadegeneration, Angina pectoris, Wundheilungsstörungen mit Amputationsgefahr, Neigung zu kalten Fingern und Füßen etc. schauen, ob er eine NSAR-Medikation in seinem Medikamentenplan hat und dann das Gespräch mit seinem verordnenden Arzt führen. Bite beachten Sie auch, dass NSAR in niedriger Dosierung frei verkäuflich sind. Das mindert aber nicht deren Risiko.
Gesundheitsnewsletter der privatärztlichen Praxis für Allgemeinmedizin Dr. Wiechert vom 25.07.2013
Was gibt es Neues in der Medizin ?Die Themen: – Gifte – Panikmache oder was ist dran ? – An apple a day keeps the doctor away. – Die Gefahr der Wespenstiche nimmt wieder zu. – Flexitarier. – Die Frage nach dem richtigen Gewicht. – Masern können zu Hirnhautentzündung und somit geistigen Schäden führen. – Handy-Akku leer. Einfach durch Reinpinkeln wieder aufladen. – Mundgeruch, Bähungen, Warzen. – Die Zeit, in der ein Mückenstich harmlos war, ist nun wohl auch vorbei. – Ich dachte Soja wäre gesund. – KPU, HPU, Kryptopyrrolurie.
Die Dosis macht das Gift gilt nicht für Quecksilber, so Frau Dr. Blaurock-Busch vom Labor Micro-Trace
Wir sind einer Vielzahl von Umweltgiften und auch Metallen ausgesetzt, die nicht unbedingt gut für uns sind. Kleine Mengen bringen uns nicht um, führen aber zu vorübergehenden Funktionsstörungen, da die funktionellen Gruppen von Enzymem von diesen stärker bindenden Metallen besetzt werden. Durch Neubildung dieser Enzyme und Stoppen der erneuten Giftzufuhr tritt eine Symptomlinderung und nachfolgendes Wohlbefinden ein. Die Symptome sind bei eher niedrigen Giftdosen so unspezifisch, dass eine sofortige Diagnose schwierig ist und wegen der scheinbaren Selbstheilung, wie der Kater nach einer durchzechten Nacht, auch nicht die Notwendigkeit einer weiteren Diagnostik gesehen wird.Auch vermehrte Porphyrine im Urin und dazu gehört auch das Krankheitsbild der KPU, HPU oder auch Malvenkrankheit genannt sind ein Hinweis auf eine Mehrbelastung mit Blei, Arsen und Aluminium, so dass hier eine Chelatprovokation zur Überprüfung dieses einflusses nicht versäumt werden sollte.
Arthrose – Beschwerden der Sehnen und Bänder in Bremen und Ritterhude
Therapie der Arthrose und der Sehnen- und Bänderbeschwerden ganz ohne Cortison und nicht steroidale Antirheumatika (NSAR), also ohne die üblichen Nebenwirkungen, die man gerne vermeiden möchte, in diesem Fall natürlich mit körpereigenen Botenstoffen.Es geht hierbei um die seit 1998 bekannte Therapie mit körpereigenen Interleukin-1-Rezeptorantagonisten, in diesem Fall um die Sanakin-Therapie.Indikationen sind:- Heberden- und Bouchard-Arthrose, also Schwellungen der Fingergelenke, besonders bei Frauen- Rhizarthrose, also Beschwerden in dem Daumengelenk, dass der Handwurzel am nächsten liegt.- Schultergelenk-Arthrose und Entzündung unter dem Schulterdach, die Bursitis subacromialis, aber auch -Beschwerden im Acromio-Claviculargelebk, also die Verbindung von Schulterhöhe und Schlüsselbein.- Kniegelenk-Arthrose und Schmerzen der Sehnen-/Bandansätze am Knie.- Golferellenbogen- Tennisellenbogen- chronische Myogelosen- Sehnenscheidenentzündungen- Achillessehnenreizung- Entzündungen auf dem Fußrücken- Zehen-Arthrose- Sprunggelenks-Arthrose- Chronische Rückenschmerzen- Entzündungen der Iliosacralgelenke (Darmbein-Kreuzbein-Gelenk) wie z. B. beim M. Bechterew- Lokale Behandlung der Schuppenflechte und der Psoriasisarthritis
Mitochondrientransplantation oder Mitochondrien-Ersatz
Es gibt genetische Erkrankungen, die eine Mitochondriopathie zur Ursache haben. Diese sind unterschiedlich stark ausgeprägt, viele verlaufen unerkannt subklinisch oder mit eher unspezifischen Symptomen. Eine andere Art der Mitochondriopathie ist die erworbene Mitochondriendysfunktion, die hier auch sprachlich besser so definiert werden sollte, weil der Begriff der Mitochondriopathie für die genetischen Erkrankungen bereits reserviert ist. Nun habe ich am 17.06.13 zum Thema „Mitochondrien reden miteinander“ auf eine Studie verwiesen, die zeigt, dass auch Tumorzellen sich durch gesunde Mitochondrien beeinflussen lassen. Selbst Diabetes mellitus gilt als Folge einer Mitochondriendysfunktion, Tierversuche an Mäusen zeigen eine Heilung von Diabetes Typ 1; bisher unvorstellbar. Wenn man der unten zitierten Veröffentlichung zur Folge diese Mitochondrien gewinnen und transplantieren kann, dann sollte es doch Staatsauftrag werden die Forschung voran zu treiben, dass bei chronisch Kranken aus deren gesunden Gewebeanteilen diese Mitochondrien gewonnen und in die kranken Gewebeareale verpflanzt werden sollten. Bis dahin können wir nur nach den negativen Einflüssen der Mitochondrienfunktion suchen und versuchen diese zu beheben. Somit ist der Patient mit dem Arzt in der Eigenverantwortung, die aber durch die Kostenerstattung durch die Krankenversicherung unterstützt werden sollte. Es ist offensichtlich nicht unwissenschaftlich.
Chronische Borreliose
Bei der chronischen Borreliose geht man eigentlich von noch vorhandenen Borrelien aus. Bei einem Großteil der Patienten ist allerdings schon eine ausreichende Antibiose gealufen und die geschilderten Symptome werden nicht an dem Westernblot und den demnach zu identifizierenden Unterarten der Borrelien, wie affzelli, garini, spielmannii, burgdorferi etc. festgemacht, sondern an Lymphozytentransformationstest oder am Ergebnis des Borrelien-Elispot. Diese Tests messen aber nur die mögliche Immunantwort auf Borrelien und haben unter Umständen Kreuzreaktionen zu flagellentragende Bakterien, derer es über 4000 gibt.
Insulinresistenz erhöht das Krebsrisiko
Schon bei gestörter Glukosetoleranz ist auf auf vermehrtes Krebsrisiko zu achten, weil die kompensatorische Hyperinsulinämie dem Malignomwachstum Vorschub leistet, so in etwa titelt die Medical Tribune am 03.05.2013 in ihrer Printausgabe.
Mitochondrien reden miteinander – gesunde Zellen begrenzen Tumorwachstum
Crosstalk from Non-Cancerous Mitochondria Can Inhibit Tumor Properties of Metastatic Cells by Suppressing Oncogenic Pathways titelt eine Veröffentlichung. Hier wurden Krebszelllinien mit gesunden Brustzelllinien unter verschiedenen Bedingungen der Ernährung, der Sauerstoffversorgung der Chemotherapie und unter Einsatz von Hemmstoffen für die Komplexe der Atmungskette hinsichtlich ihrer Mitochondrienaktivität und ihres Wachstums beurteilt. In der Quintessence zeigt sich, dass allein die Gegenwart gesunder Zellen das Outcome verbessert. Für mich eine klare Erkenntis dafür, dass die labordokumentierte Optimalversorgung des Körpers und der rationale Einsatz von Naturstoffen sowie eine Psychohygiene einen ursächlichen Therapieansatz für entartete Zellen darstellen.