Umweltgifte werden innerhalb bestimmter Grenzwerte als risikolos oder auch als risikobehaftet eingestuft. Dabei ist das Messkriterium die Akutgefährdung mit akuter oder innerhalb weniger Jahre reproduzierbarer Erkrankung, die dieser Substanz zugeordnet werden kann. Wechselwirkungen verschiedener Substanzen, die sich in der Lebenszeit im Körper ansammeln und die Entgiftungsfähigkeit betreffen, sehr wohl aber chronische Erkrankungen hervorrufen, stehen da nicht im Vordergrund. Es ist z. B. überhaupt nicht üblich, dass man Tumorgewebe auf eine Giftbelastung hin untersucht. Nach diesem Prinzip arbeiten auch Studien, die ein Medikament testen und dabei möglichst wenig Störfaktoren haben möchten. Das Ergebnis, die sogenannte „evidance based medicine“, bezieht sich dann leider auch nur auf Patienten, die nur diese eine Erkrankung haben. Wechselwirkungen mit anderen Medikamenten und Krankheiten sind nicht Bestandteil der Studie. Dadurch ist die Kombination von zwei Medikamenten bei einem Patienten schon ein eigenständiger Feldversuch um einen Patienten zu therapieren. Dieser Sachverhalt wird aber bei der Erstattung von Therapiekosten bei der sogenannten Evidance based medicine ausgeblendet und bei Methoden, die ursächliche Therapiehindernisse erkennen und ausschalten wollen, (Chelattherapie, Mineralausgleich, Aminosäureausgleich, Biomonitoring für Schwermetalle – Weichmacher – Phtalate – Bisphenol A – PAK etc.) als Argument für die Nichterstattung herangezogen. Die Bedeutung dieses Monitorings soll Inhalt dieses Artikels sein.
Publikationen
Gesundheitsnewsletter der privatärztlichen Praxis für Allgemeinmedizin Dr. Wiechert vom 08.12.2013
Warum kann ich mit dem Essen nicht ausreichend Vitamin D zu mir nehmen ?MRSA, Diabetes, Krankenhauszeit – Therapieverlauf – Rückfall- und Todesfallrate – Was hat das mit Vitaminen zu tun ?Blei – nicht nur aus Wasserleitungen, auch aus Kaffeemaschinen – Metallausleitung – Chelattherapie – Tumorprobe
MRSA, Diabetes, Krankenhauszeit – Therapieverlauf – Rückfall- und Todesfallrate – Was hat das mit Vitaminen zu tun ?
MRSA, der Methicillin-resistente Staphylococcus aureus ist mittlerweile ein echter Problemkeim geworden. Warum aber werden die Erkenntnisse der Uni Münster zu Vitamin B3 und die der Uni Freiburg zu Senföl-Medikation nicht konsequent umgesetzt?Diabetes mellitus, eine Erkrankung mit steigernder Tendenz, der über Jahrzehnte eine Insulinresistenz vorausgeht, die man mit einer Optmierung der Spiegel von Chrom, Zink, Magnesium, Kalium, Vitamin D, Vitamin K, der B-Vitamine, Reduktion schnell verfügbarer Kohlenhydrate und Ergänzung um Resveratrol, Curcumin, Ingwer, D-Galaktose sowie einer Korrektur der Mitochondriendysfunktion durch Optimierung der fettkorrigierten Coenzym-Q10-Spiegel, des Kupfer-, Molybdän- und Manganspiegels, aber auch der Ausleitung von Schwer- und Übergangsmetallen natürlich mindern kann. Leider alles Selbstzahlerleistungen trotz guter Studiendaten.Die Dauer und der Erfolg eines Krankenhausaufenthaltes sowie die Rückfall- als auch die Todesfallrate bei älteren, aber auch jüngeren Patienten unter 18 Jahren, die ein Minder- oder Fehlernährung haben, ließ sich durch eine Multivitamin- und Mikronährstoffversorgung je nach Dauer der Nachbeobachtung um mindestens 21 % positiv beeinflussen. Warum wird das immer noch in Frage gestellt, warum gehört so etwas nicht zur Erstattungspflicht der Kassen, wenn die Fehlernährung durch Vereinsamung, Altersarmut, Gebissprobleme, Gedächtnisverluste, Diabetes etc. erzeugt ist? Die Studie dazu, s. w. u. beweist eine erhebliche Ersparnis der Kassen an Krankenhauskosten bei minimaler Investition in die notwendige Nahrungsergänzung.
Blei – nicht nur aus Wasserleitungen, auch aus Kaffeemaschinen – Metallausleitung – Chelattherapie
Die Aufnahme von Schwer- und Übergangsmetallen über die Lebenszeit ist mit der Entstehung vieler Krankheiten vergesellscchaftet. Das kann am Verbrauch von Cystein und nachfolgend schlechterer Entgiftung, blockierter Mitochoondrienfunktion oder Verdrängung anderer Metalle wie Zink, Magnesium, Calcium etc. liegen. Akutvergiftungen sind extrem selten. Aufgrund genetischer Bedingungen kann der eine die Metalle einfacher und der andere schwieriger ausscheiden. In den Fällen, in denen man in der Ausleitung zunächst nichts oder wenig findet, liegt die größte Gefährdung vor, weil hier vermehrt eingelagert wird.
Gesundheitsnewsletter der privatärztlichen Praxis für Allgemeinmedizin Dr. Wiechert vom 01.12.2013
Die Themen: Künstliche genveränderte Eier ganz ohne Hühner in Whole foods Bioläden in Kalifornien Natürlich hohe Vitamin-B12-Spiegel gelten als Marker für Erkrankungsrisiken Unverträglichkeit von Sorbit und Fruktose, Laktose, Kohlehydraten und Malassimilationssyndrome, wenn Brot Beschwerden macht PSA ist immer wieder in der Diskussion Immer mehr Patienten sollen Entwässerungstabletten einnehmen, oftmals bei einer Bluthochdrucktherapie, worauf Sie achten sollten! Wofür braucht die Frau Progesteron, was ist eine Östrogendominanz? Limonade macht Gehirne hyperaktiv
Unverträglichkeit von Kohlenhydraten und deren veränderte Aufnahme über den Darm, Laktose, Fruktose, Sorbit, Xylit, Stärke, Zucker
Wenn Brot Beschwerden macht, muss es nicht an Gluten oder Gliadin liegen, sondern es kann auch an der Züchtung des Getreides zur Widerstandsfähigkeit gegenüber Schädlingen liegen. Die Stärke enthält dann Alpha-Amylase-Trypsin-Inhibitoren, die dazu führen, dass wir die Stärke nicht aufspalten können. Bedenken Sie, dass Nudeln, Kuchen, Pizza, Mehlpfannkuchen, Soßenbinder etc. auch davon betroffen sein können. Die Aufspaltung und den Abbau besorgen dann Bakterien und es kommt zu Blähungen, Völlegefühl, Schmerzen, Durchfall etc.. Hier handelt es sich um eine Fehlverdauung, eine Maldigestion. Viel bekannter ist die Einschränkung durch Veränderungen der Darmwand, man spricht dann von einer verminderten Aufnahme der Nährstoffe aus dem Darm in das Blut, einer Malassimilation. Das ist gar nicht so selten, denn die Laborergebnisse sind selten deckungsgleich mit den vermuteten Ergebnissen aus dem Ernährungsprotokoll und dessen Auswertung mit der Software der Deutschen Gesellschaft für Ernährung. Noch bekannter ist die Unverträglichkeit von Fruchtzucker (Fruktose), Sorbit, Xylit und Milchzucker Laktose). Hier handelt es sich um Einfachzucker. Für Fruktose gibt es den Tip sie mit Traubenzucker zusammen zu essen, denn dann wird der Fruchtzucker besser vertragen, es sind aber auch gleich mehr Kalorien. Daher besser zu einem Enzym, der Oligase, greifen. Das ist mit der Lactrase-Tablette bei der Milchzuckerunverträglichkeit ist schon vielen bekannt. 10.000 FFP sollten Sie aber schon nehmen, sonst könnte die Wirkung ausbleiben.
Gesundheitsnewsletter der privatärztlichen Praxis für Allgemeinmedizin Dr. Wiechert vom 24.11.2013
Dieses Mal geht es um eine Sammlung interessanter Links, die ich nur kurz anmoderiere. Bisphenol A aus der Dosensuppe, Phthalate aus Plastik und der Nahrungskette Antibiotika machen Darmbakterien von Kindern resistent. LDL-Werte sind out, neue Leitlinien zur Cholesterinsenkung Zahnfleisch- und Zahnpflege entscheiden über die Allgemeingesundheit Die schärfste und ungefährlichste Waffe gegen Schimmelpilz Wie wirkt Milch auf den Körper? Warum wird die Milch von einer Kuh besser vertragen als die von einem Kuhstall? KPU und ADHS – ADHS und ungünstiger AA/EPA-Quotient – ADHS und Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Insulinresistenz…. Kurkuma gehört eigentlich in jede Krankheitsprävention Wenn ein Arzt seine Patientinnen nicht zur Mammographie schickt, kann er belangt werden. Das Geheimnis der Heilung Habe ich eine Östrogendominanz? Das Raynaud-Syndrom Vitamin-C Übergewicht und die Darmflora Senföle können Tumore abtöten Verkalkungen in Organen und Muskeln Eine Liste basischer Lebensmittel, die regelmäßig auf dem Speiseplan stehen sollten Wir haben genauso viele Genen wie der Spulwurm, dennoch ist unser Wesen komplexer Wieder eine Studie, die Aluminium mit Brustkrebs in Verbindung bringt.
Herzschutz durch Chelattherapie bisher nur bei Diabetikern nachgewiesen, 40 – 50%-Risikoreduktion
Der Schutz des Herzens durch die Chelattherapie mit NaEDTA lässt sich in der TACT-Studie mit 40 % Reduktion der Gesamtsterblichkeit der Diabetiker, 40 % Reduktion des Auftretens eines erneuten Herzinfarktes bei den Diabetikern und sogar 50 % Reduktion der Sterberate der mit der Chelattherapie behandelten Patienten im Verhältnis zur Gesamtpopulation des gleichen Alters, Geschlechts und gleicher Region nachweisen. (Mortalität) Quelle: Circulation: Cardiovascular and Quality Outcomes 2013
Lymphdrainage mit intermittierender pneumatischer Kompression schützt vor Thrombose
Wer zum Liegen kommt, ist thrombosegefährdet. Fast jeder kennt die Maßnahmen des Kompressionsstrumpfes und der Heparinspritzen, damit es nicht zur Thrombose kommt. Patienten mit Schlaganfall und somit Lähmung von Gliedmaßen oder Patienten mit besonderer Bewegungseinschränkung sind da noch gefährdeter. Die intermittierende pneumatische Kompression reduziert das Auftreten von oberflächigen und tiefen Beinvenenthrombosen um ein Drittel.
Gesundheitsnewsletter der privatärztlichen Praxis für Allgemeinmedizin Dr. Wiechert vom 17.11.2013
Gesundheitsnewsletter vom 17.11.2013Diese Woche möchte ich Sie rund um das Thema Leber, Stoffwechsel, Insulinresistenz, Insulinmast, Herzinfarktrisiko, Ernährungsveränderung, Bedeutung des Vitamin D informieren. Die Texte sind voller Information, wenn man die Zusammenhänge aber verstanden hat, ist man gefestigter gegen falsche Marketingversprechen.Die Themen im Einzelnen:Autoimmunerkrankungen der LeberVorhofflimmern fördert HerzinfarkteFettstoffwechsel und AdipositasFast jede Körperzelle hat einen Vitamin-D-Rezeptor, das wird viel zu wenig berücksichtigt