Herzschutz durch Chelattherapie bisher nur bei Diabetikern nachgewiesen, 40 – 50%-Risikoreduktion

von | 25. November 2013 | Publikationen

Der Schutz des Herzens durch die Chelattherapie mit NaEDTA lässt sich in der TACT-Studie mit 40 % Reduktion der Gesamtsterblichkeit der Diabetiker, 40 % Reduktion des Auftretens eines erneuten Herzinfarktes bei den Diabetikern und sogar 50 % Reduktion der Sterberate der mit der Chelattherapie behandelten Patienten im Verhältnis zur Gesamtpopulation des gleichen Alters, Geschlechts und gleicher Region nachweisen. (Mortalität) Quelle: Circulation: Cardiovascular and Quality Outcomes 2013
In der TACT-Studie hatten die Patienten randomisiert entweder eine Behandlung mit bis zu 40 einzelnen, jeweils dreistündigen Infusionen einer Chelatbildnerlösung (Dinatriumsalz der Ethylendiamintetraessigsäure oder EDTA, Ascorbinsäure, Magnesiumchlorid, Kaliumchlorid, Natriumbikarbonat, B-Vitamine, Procainamid und einer geringen Menge Standard-Heparin) oder eine Placeboinfusion erhalten.
Die Vorteile, die sich für die Chelatbildnertherapie in der Diabetes-Teilstudie zeigten, lassen sich wie folgt quantifizieren: 6,5 Behandlungen über einen Zeitraum von 5 Jahren waren notwendig (Number Needed to Treat), um einen Patienten vor einem ungünstigen Endpunkt-Ereignis zu bewahren.
Das heißt, 6,5 Patienten mussten behandelt werden, um einen zu retten. Eine solche Erfolgsquote erwarte ich sonst nur noch bei einem Antibiotikum bei schwerstkranken Patienten.
Diskutiert wird als ein Wirkmechanismus die Verringerung der advanced glycation endproducts (AGE's). Dieses kann man auch gut durch Benfothiamin, das Provitamin B1 erreichen.
Wichtig zu wissen ist aber, dass die Wirkung des Insulins von Zink, Magnesium und Chrom abhängig ist. Dieses muss bei einer Chelattherapie auch kontrolliert und gegebenenfalls ergänzt werden. Auch ohne Chelattherapie ist ein hochnormaler Spiegel anzustreben.
Die Chelattherapie leitet Metalle aus. Hierzu gehören auch Metalle, die sich in Geweben ablagern und dort aufgrund ihrer höheren Bindungskonstante dazu führen, dass essentielle Metalle, mit geringerer Bindungskonstante nicht zum Zug kommen.
Diese Verdrängung wird durch die Chelattherapie vermindert und die behinderten Zellen können mit der Zeit wieder ihre Funktion aufnehmen.
Daher sehe ich in meinem Patientenclientel ganz unerwartete Heilungsverläufe, die ich mir dadurch erkläre. Passend dazu, sehe ich dann die Ausscheidungsprotokolle der Metalle nach jeder 10.ten Behandlung, so dass ich erkenne, wann eine Pause angesagt ist und wann eine Auffrischungstherapie notwendig wird.
Durch meine eigene Erfahrung an meinen Patienten und durch die Studienergebnisse der TACT-Studie bestätigt, unterziehe ich mich als Nicht-Diabetiker, aber durchaus als Kind aus einer Familie, in der Krebs vorkommt, dieser metallausleitenden Chelattherapie. Ich verwende neben dem sauerstoffaffinen EDTA aber auch noch zusätzlich einen schwefelaffinen Chelator, der sich dann auch um das Quecksilber kümmert.
Zu dieser Entscheidung bin ich gekommen, weil sich bisher in jeder Tumorprobe, die ich im medizinischen Labor Bremen auf Schwermetalle habe untersuchen lassen, erhöhte Werte von Schwer- und Übergangsmetallen haben nachweisen lassen. Aus reiner Prophylaxe hoffe ich daher hier eine günstigere Situation für mich zu schaffen.
Bei Interesse an dieser Therapieform berate ich Sie gerne in einer meiner Praxen.
Weitere Informationen…..

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