Minamata-Konvention der Vereinten Nationen hat Quecksilberverbot ab 2020 beschlossen

von | 11. Oktober 2013 | Publikationen

Minamata-Konvention der Vereinten Nationen hat Quecksilberverbot ab 2020 beschlossen. Es ist unter anderem ab 2020 grundsätzlich verboten, quecksilberhaltige Produkte wie Batterien, Kosmetika, Thermometer oder bestimmte Leuchtmittel zu produzieren oder zu verkaufen. Zudem dürfen Abfälle des hochgiftigen Schwermetalls nur unter strengen Auflagen gelagert und entsorgt werden. Die Konvention tritt mit der Ratifizierung durch den 50. Vertragsstaat in Kraft. Damit wird die Giftigkeit und die Bedeutung für die Gesundheit noch einmal betont. Um sich von der bisherigen Giftaufnahme zu trennen, bietet sich die Chelattherapie an. (zitiert aus Pharmazeutische Zeitung online vom 11.10.13)
Es ist unter anderem ab 2020 grundsätzlich verboten, quecksilberhaltige Produkte wie Batterien, Kosmetika, Thermometer oder bestimmte Leuchtmittel zu produzieren oder zu verkaufen.
Zudem dürfen Abfälle des hochgiftigen Schwermetalls nur unter strengen Auflagen gelagert und entsorgt werden. Das werden Sie bereits gemerkt haben, wenn sie sich Amalgamplomben und Gold aus den Zähnen haben entfernen lassen. Das Gold dürfen Sie mit nach Hause nehmen, das Amalgam aus Ihrem Mund ist plötzlich hochgiftiger Sondermüll und muss gesondert entsorgt werden.
Mehr zur Bedeutung von Schwer- und Übergangsmetallen finden sie hier.
Quecksilber ist übrigens recht schwer auszuleiten. Gerade habe ich wieder in der Analyse einer Tumorprobe aus dem Dickdarm im Medizinischen Labor Bremen auf drei Schwermetalle hohe Werte für Quecksilber und Cadmium gefunden. Metallbefunde aus Tumor und anfänglicher Nachweis in Urin und Stuhl müssen dabei keineswegs übereinstimmen, sondern zeigen an, welche Metalle bewegt und welche gespeichert werden. Es steht zu befürchten, dass diese Werte im Zusammenhang mit der Tumorentstehung stehen.  Von einer vorsichtigen Metallausleitung erwarte ich eine Stabilisierung des Krankheitsverlaufs in Richtung Wachstumsstillstand. Das hat bei anderen Patienten auch schon funktioniert, wie Prof. Ionescu bei Brustkrebs dokumentiert hat.

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