Immer wieder Entzündungen der Scheide, Dysplasien des Muttermundes, eine Krebsvorstufe – Vitamin D könnte die Lösung sein.

von | 12. Juli 2015 | Publikationen

Dysplasien sind die Vorstufe von Krebs. Die Ursachen von Krebs werden in Grundlagenforschungen erfasst, dann aber nicht in die Praxis umgesetzt. Ich weiß von keinem Krebszentrum, dass die Tumorproben auf krebsauslösende Substanzen untersucht, die Tumorbiologie individuell erfasst oder über die Züchtung von Antikörpern gegen genau diesen Tumor alsi individualmedizinische Lösung ein Angebot hätte.
Bei wiederkehrenden Entzündungen der Scheide oder bei Cervixdysplasien hilft die lokale Anwendung von Viitamin D
Hier finden Sie das Abstract der englischsprachigen Studie mit Beschreibung der Dosierung. Vitamin D kontrolliert die Zellteilung und harmonisiert das Immunsystem. Neben der lokalen Anwendung, die auch für die Schuppenflechte als wirksam bekannt ist, weil die Bildung von Cathelicidin fördert, sollte der Blutspiegel durch tägliche Ergänzungen bei 50 ng/ml gehalten werden. Ich biete diese Untersuchungen in meinen Praxen an.
Untersuchungen des Materials von Konisationen haben aber auch ein Schwermetallbelastung gezeigt. So eine Untersuchung auf Schwermetalle aus dem in Paraffin eingebetteten Gewebe ist für einen Betrag  zwischen 79,- und 250,- € möglich. Das Material muss vom Pathologen mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden. In der Konsequenz wäre dann, neben einem Ausgleich von defizitären Substanzen, eine Chelattherapie angezeigt.
Sollte so eine Konisation in Zukunft anstehen, können Sie auch erfragen, in welche Pathologie das Gewebe verschickt wird und im Vorfeld erwirken, dass die Probe nicht in Formaldehyd, sondern als in Stickstoff einzufrierende Probe ins Labor verbracht wird.
Dadurch erhalten Sie sich die Möglichkeit, dass das Gewebe mit DMSO wieder zum Leben erweckt werden kann, um dann weitere funktionelle Untersuchungen vorzunehmen.
So kann auch geschaut werde, ob Umweltgifte, arbeitsmedizinische Gifte oder Pestizide sich besonders im Gewebe angereichert haben.
Das ist besonders für Krebs von Bedeutung, da man dessen Biologie ermitteln und dementsprechend therapieren oder auch Antikörper gegen diesen Tumor züchten kann.
Ob Sie dazu neigen solche Gifte zu akkumulieren, kann man aus einer genetischen Untersuchung Ihres Leberentgiftungsprofils ablesen.

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