Gesundheitsnewsletter vom 20.11.2021 – Erklärvideo zu Befunden der spezifischen T-Zellimmuntiät gegen Corona und weiteren Infos zur aktuellen Lage – wieder harte Fakten

von | 20. November 2021

Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 20.11.2021
 
Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie

In meiner Info-Videothek können Sie sich zu verschiedenen

Themen informieren, stöbern Sie ruhig weiter, denn

Sie wissen ja, dass die Quellen meines Wissens stets

benannt werden!

in dem heutigen Video erkläre ich
anhand von anonymisierten Fallbeispielen
die spezifische T-Zellantwort gegenüber dem SARS-CoV2

nächste Woche gibt es ein Erklärvideo mit Prof. Dr. B. König,
welches dieses Thema mit anonymisierten Fallbeispielen der prozentualen  Effektivität der neutralisierenden Antikörper gegen die verschiedene SARS-CoV2-Varinaten, also Wildtyp=Wuhan, alpha-, gamma-, beta-
und die aktuelle delta-Variante
konkretisiert.
Hohe Antikörpertiter bedeuten keineswegs auch in jedem Fall  eine hohe Effektivität.

Wer das von sich weiß, ist ein Kandidat für die synthetisch erzeugten neutralisierenden AK und möglicherweise auch das Molnipuravir bei pos. PCR-Test.

 
Die Themen:
 

 
 
Die spezifische T-Zellantwort gegenüber dem SARS-CoV2 und der homologen saisonalen Coronaviren – erläutert anhand von Fallbeispielen
 

Eine durchgemachte Infektion mit homologen saisonalen Coronaviren
hat eine 81-prozentige Kreuzantigenität mit dem SARS-CoV2.
Findet man dazu Antikörper und eine gute T-Zellimmunität, so darf man davon ausgehen, dass es zusätzlich auch noch sIgA auf der Schleimhaut gibt.
Bezogen auf meine Geschichte im letzten Newsletter, wäre hier also eine Abwehr gegeben, die zum einen bei der Annäherung des Virus an die Schleimhaut (sIgA), beim Eindringen in die Schleimhaut (T-Zellimmunität) und beim Durchdringen der Schleimhaut (AK) und beim Eindringen in weitere Zellen mit dort startender Virusvermehrung (T-Zellantwort) den Patienten schützt.

Findet man zusätzlich Antikörper gegen SARS-CoV2, so hat man die Erkrankung entweder durchlebt oder wurde gegen die Spikeproteinregion geimpft.

Findet man in der spezifischen T-Zellantwort auch eine Antwort auf das Nucleocapsid- und oder das Matrix-/Menbran-Protein, so muss man Kontakt zu dem umherwandernden SARS-CoV2 gehabt haben, da weder die Vektor- noch die mRNA-Impfstoffe und auch nicht die Impfung mit dem neuen Spikeprotein Novavax, Antworten auf diese Regionen erzeugen.
Der Impfstoff von Valneva mit dem Vollvirus-Totimpfstoff würde auch hier Immunantworten ermöglichen.
Deutet man das Datum der Impffplicht in Österreich ab Februar 2022 mal in die Richtung der österreichisch-französchen Firma Valneva, so könnte man vermuten, dass das dem spätesten zu erwarteten Zulassungszeitpunkt für diesen Impfstoff entspricht.
 

Der Beitrag erklärt dieses an verschiedenen Beispielen.
 
Nächste Woche erfahren Sie in einem  Erklärvideo mit Prof. Dr. B. König,
welches das heutige Thema aufgreift und mit anonymisierten Fallbeispielen anhand der prozentualen  Effektivität der neutralisierenden Antikörper gegen die verschiedene SARS-CoV2-Varinaten, also Wildtyp=Wuhan, alpha-, gamma-, beta-
und die aktuelle delta-Variante
die Aussage zur individuellen Coronaimmunität noch weiter konkretisiert.
Hohe Antikörpertiter bedeuten keineswegs auch in jedem Fall eine hohe Effektivität. Wer das von sich weiß, ist ein Kandidat für die synthetisch erzeugten neutralisierenden AK und möglicherweise auch das Molnipuravir bei pos. PCR-Test.
 
 
 
Molnupiravir – was ist das und wie wird es eingesetzt

Dem EMA-Ausschuss zufolge kann Molnupiravir zur Behandlung von Erwachsenen mit Covid-19 verwendet werden, wenn diese keinen zusätzlichen Sauerstoff erhalten und ein erhöhtes Risiko für einen schweren Covid-19-Verlauf aufweisen. Lagevrio solle so bald wie möglich nach der Diagnose und innerhalb von fünf Tagen nach Beginn der Symptome verabreicht werden. Das als Kapseln erhältliche Arzneimittel sollte fünf Tage lang zweimal täglich eingenommen werden.“

Zur Historie:
Molnupiravir ist ein oral applizierter Prodrug des Nukleosidanalogons N4-Hydroxycytidin. Es induziert bei RNA-Viren Kopierfehler und hemmt so die Virusvermehrung, setzt also wie Remdesivir im Bereich der RNA-Polymerase an. Die bisherige Datenlage bei COVID-19 ist durchwachsen. Die Phase-III-Studie MOVe-IN bei hospitalisierten Patienten wurde beendet, weil sich kein überzeugender Nutzen andeutete. 
Als Molnupiravir ist es nun in Großbritannien als orales antivirales Medikament mit 4 x 200 mg zugelassen und wird innerhalb der ersten fünf Tage nach pos. PCR-Test eingenommen. Es war als Grippemittel vorgesehen gewesen. Somit wird es auch die Vermehrung anderer RNA-Viren hemmen.

 
Sotrovimab hat den Zulassungsantrag  gestellt – ein intravenös zu verabreichender synthetisch erzeugter neutralisierender AK, der die Intensivbelegung senkt und die Zeit von 19 auf 11 Tage reduziert
 
Das Heute-Journal vom 15.11.2021 war recht aufklärend unterwegs – daher hier ein persönliches Dankeschön an den Moderator, Herrn Kleber.

Sotrovimab richtet sich als synthetisch erzeugter neutralisierender Antikörper gegen das Spike-Protein von SARS-CoV-2.

Sotrovimab soll für die Behandlung von Erwachsenen und Jugendlichen mit Covid-19 zum Einsatz kommen, wenn sie keine zusätzliche Sauerstofftherapie benötigen und ein erhöhtes Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf haben. Vermutlich wird es so sein, dass die Zulassung ab einem Alter von zwölf Jahren und einem Gewicht von mindestens 40 kg Körpergewicht gelten soll. Dieses Einsatzgebiet findet sich zumindest in einem früheren Dokument auf der EMA-Website. Demnach wird eine einmalige intravenöse Infusion von 500 mg empfohlen. In Studien wird übrigens auch die intramuskuläre Injektion von Sotrovimab getestet.“

 
 
Die aktuelle Lage – 1.000.000 Geimpfte – 5 Intensivpatienten und 1.000.000 Ungeimpfte -> 30 Intensivpatienten = 1.000.000 Impfungen für 25 weniger Intensivpatienten – weitere Informationen zur Impfung und Testung.
 
Das RKI hat mit Modellrechnungen die Wirkung der Corona-Impfung auf die Sterblichkeit, Hospitalisation und Erkrankungsrate unter Verwendung der Daten bis Juli 2021 als effektiv bewertet.
 
Auf der Seite des RKI hat es allerdings aktuell eine offzielle Einschränkung mit Verweis auf eine Studie gegeben, nämlich in welchem Maß die Impfung die Übertragung des Virus reduziert, kann derzeit nicht genau quantifiziert werden (Eyre et al.).
Background: Pre-Delta, vaccination reduced SARS-CoV-2 transmission from individuals infected despite vaccination, potentially via reducing viral loads. While vaccination still lowers the risk of infection, similar viral loads in vaccinated and unvaccinated individuals infected with Delta question how much vaccination prevents transmission. doi: doi.org/10.1101/2021.09.28.21264260

Das heißt im Klartext, dass die Impfung im Wesentlichen ein Selbstschutz ist und allenfalls das Krankenhaussystem als Gemeinschaftsleistung entlastet  – aber ist das wirklich so?

Auf 100.000 geimpfte Frauen kommen offziell eine bis drei Myokarditisfälle.
Auf 100.000 geimpfte
Männer kommen mindestens 4,8, wenn nicht sogar 11,5 Fälle von Peri- oder Myokarditis.

Multipliziert man diese Zahlen mit 10 hoch auf 1.000.000 Impfungen, so sind das bei den Männern maximal 115 schwere Nebenwirkungen, die unter Umständen einen Krankenhausfall auf Intensivstationen auslösen.

Einen direkten Vergleich lieferte aber das Paul-Ehrlich-Institut in seinem aktuellen Sicherheitsbericht zu den Covid-19-Impfstoffen: In diesem berechnete das Institut für männliche Jugendliche zwischen zwölf und 17 Jahren eine Melderate von 4,8 Fällen von vermuteter Myo-/Perikarditis auf 100.000 Impfungen für Comirnaty und 11,4 Fälle auf 100.000 Impfungen für Spikevax. Für Männer zwischen 18 und 29 Jahren fielen die Melderaten mit 4,7 Fälle/100.000 Impfungen für Comirnaty und 11,7 Fälle/100.000 Impfungen für Spikevax ganz ähnlich aus. Bei Frauen in diesem Alter war die Melderate für Comirnaty (1,0 Fall/100.000 Impfungen) deutlich niedriger als bei Spikevax (3,0 Fall/100.000 Impfungen).“

Schaut man dann weiter und  fragt nach Arbeitsunfähigkeitstagen bei der Impfung und bei der Reinfektion und erkundigt sich nach Fällen totaler Erschöpfung oder Angststörungen oder Sinusvenenthrombosen oder Einschränkungen der Durchblutung des Herzens so wird es neben den offiziellen Meldungen sicherlich auch noch eine deutliche Dunkelziffer geben, die diese Statistik  des sogenannten Vorteils von 25 Intensivbetten der Geimpften gegenüber den Ungeimpften in Ihrer Bedeutung hinsichtlich eines vermeintlichen Vorteils relativiert.
Wirtschaftlic
hkeit: Eine Zweifachimpfung im Impfzentrum liegt bei 400,- €, bei Hausearzt 56,-€ plus die Kosten des Impfstoffs.
Die Krankenausfalltage und Krankenhaustage der offziellen Nebenwirkungen sind dagegen oder genauer gesag, mit Ihren Kosten und Risiken darauf zu rehenen.

Daher ist es zum einen wichtig, dass man mit den individuellen Messungen der neutralsierenden AK als Messung gegen die Wuhan-Variante versus der neutralisierenden Kapazität gegenüber den aktuellen Varianten und zum anderen auch die T-Zellimmunität erfasst werden, damit man zum Wohl des Patienten entscheiden kann, welcher Schutz für ihn der richtige ist.

Herr Prof. Schmidt-Chanasit beschreibt in seinem Beitrag im Heute-Journal vom 15.11.2021 eindeutig die Bedeutung der Impfung und Booster-Impfung, die wir unter diesen neuen Erkenntnissen zu den Messungen der anonymisierten Patientendaten des kommenden Wochenendes im Gespräch mit Prof. Dr. B. König deutlich individueller interpretieren können und sollten. Erste Einblicke bekommen Sie ja bereits in dem heutigen Erklärvideo. Eine Veröffentlichung in einem Paper könnte folgen, aber bis die Daten dann publik sind, hat die Realität unabhängig davon stattgefunden.
Herr Prof. Schmidt-Chanasit erklärt aber sehr genau, warum das veränderte Verhalten, also die 2G-Regelung ohne Testung und ohne Abstände entsprechend similar viral loads in vaccinated and unvaccinated individuals infected with Delta question how much vaccination prevents transmission. doi: doi.org/10.1101/2021.09.28.21264260, zu dem heutigen Ergebnis geführt hat .Das ist selbstgemachtes Leid und die aktionistischen Politiker haben das provoziert. Siehe dazu meinen Newsletter vom 11.09.2021.

Der größte Schutz und die größte solidarische Handlung im gesellschaftlichen Zusammenleben
besteht in Abstand – Maske – Hygiene und
insbesondere der Testung vor und am Tag nach einer maskenfreien Zusammenkunft
mit der Konsequenz der Quarantäne und/oder Therapie bei positivem Testergebnis.
So halten wir die Zahlen bei größter Freiheit gemeinsam klein und überschaubar.

Die Forscher kommen zu dem Schluss, dass der anfangs sehr gute Impfschutz der Covid-19-Vakzinen vor symptomatischen Infektionen nach mehreren Monaten deutlich nachlässt. Wie stark, hängt dabei vom verwendeten Präparat ab, berichtet das Team in einem Preprint des Journals »The Lancet«. 
dx.doi.org/10.2139/ssrn.3949410
Beim Biontech/Pfizer-Impfstoff Comirnaty® (BNT162b2), den in Deutschland mit Abstand die meisten geimpften Menschen erhalten haben, ist er nach rund sieben Monaten demnach kaum noch gegeben. Den Forschern zufolge sinkt er von 92 Prozent (an den Tagen 15 bis 30 nach Abschluss der Grundimmunisierung) auf 47 Prozent nach vier Monaten und 23 Prozent nach sieben Monaten. Etwas geringer fiel der Rückgang des Impfschutzes beim Moderna-Präparat Spikevax® (mRNA-1273) aus. Er fiel von ursprünglich 96 Prozent auf 71 Prozent nach vier und 59 Prozent nach sechs Monaten; spätere Daten waren nicht vorhanden.“
Die längere Wirkung bei Spikevax liegt an der mehr als dreifach höheren Impfdosis, daher gibt es hier aber auch die höchste Anzahl und Ausprägung der Nebenwirkungen. Die Effektivität muss an der Messung der Wirksamkeit der neutralsierenden AK gegenüber der Delta-Variante und der Ausbildung einer T-Zellimmunität mit Gedächtnisfunktion im Einzelfall erfasst werden.

Dann müsste man sich also alle drei Monate impfen lassen.

Wie ist dieser Abgleich der Wirkung gegenüber der Nebenwirkung bei wissenschaftlicher Auswertung der Datenlage – und welche Bedeutung hat dieses Wissens, wenn von einer Impfflicht gesprochen wird?

US Covid -19 Vaccines proven to cause more harm than Good Based on Pivotal Clinical Trial Data analyzed using the proper scientific endpoint, All cause severe morbidity
J. Bart Classen

Es öffnet sich eine PDF-Datei.

 
 
 
Impfzulassung für Kinder ab dem 5. Lebensjahr mit Comirnaty für den 20.12.2021 geplant

Insgesamt gibt es 9,2 Millionen Kinder unter zwölf Jahren, für die es noch keinen zugelassenen Impfstoff gibt. Die 12- bis 15-Jährigen, für die Comirnaty bereits zugelassen ist, erhalten die gleiche Dosis wie die 16- bis 18-Jährigen, nämlich zweimal 30 µg Tozinameran (0,3 ml), wie die mRNA eingebettet in Lipid-Nanopartikel genannt wird, im Abstand von 21 Tagen.
Für 5- bis 11-Jährige liegt die Dosis bei 10 µg pro Dosis, also ein Drittel der Erwachsenen- und Teenager-Dosis
.“

In Kenntnis der oben aufgeführten Informationen reduziert man hier bewusst und völlig korrekt die Dosis auf 10 µg, damit die Nebenwirkungsrate vermindert wird. Die Wirkung ist dann natürlich auch geringer. Eine Nachimpfung wäre nach drei Monaten notwendig, wenn man sich auf die bisherign Erfahrungen zum Nachlassen der Impfwirkung orientiert. Ein Abstand von 21 Tagen ist ein Minimum. Die Wirkung war bei größeren Abständen stärker. Das weiß man auch von anderen Impfstoffen.

Hier gibt es ein Aufklärungsblatt der Kinderärzte als Entscheidungshilfe für oder gegen die Impfung ihrer Kinder.

Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin
 
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