Gesundheitsnewsletter – Neuigkeiten zu Corona, ME/CFS, Eisenmangel, Ernährung in den frühen Lebensjahren und lebenslange Hirnfunktion

von | 14. Mai 2026

Lesestoff für das lange Wochenende – gute Erholung wünscht die Praxis Dr. med. Dirk Wiechert
37007175def9d2d7e6c18cd110cad7741966d3b0

Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 14.05.2026

 
011bfc68d25e9dee9eab6c8caffbc0cfe4a67fa4
Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie

In meiner Info-Videothek können Sie sich zu verschiedenen

Themen informieren, stöbern Sie ruhig weiter, denn

Sie wissen ja, dass die Quellen meines Wissens stets

benannt werden!

 
Die Themen:

 
 
 
Ursache für Thrombosen nach adenovirusbasierten Cornaimpfungen aufgeklärt
30531eae378f559a0ef9ae8a7c73a541ff52dcbc
Ursache für Thrombosen nach adenovirusbasierten Coronaimpfungen aufgeklärt

KI-gestützte Auswertung des Artikels in einer verständlichen Kurzform mit Gliederung unter dem Gedanken einer vorsorglichen Diagnostik vor Anwendung von Adenovirus basierten Impfstoffen bzgl. eines erhöhten Thromboserisikos. Bewertung des Risikos einer mit dem Impfstoff geimpften Personen und einem erneuten Kontakt zu Adenoviren. Unterscheidung  der Zugangswege i.m. und als Aerosol.

Kurzfassung des Artikels
Der Artikel beschreibt neue Erkenntnisse zur Ursache der seltenen, aber schweren „vakzininduzierten immunthrombotischen Thrombozytopenie“ (VITT), die nach Adenovirus-basierten COVID-19-Impfstoffen (AstraZeneca, Johnson & Johnson) beobachtet wurde.

Die Kernaussagen:
Das Problem entsteht nicht primär durch das SARS-CoV-2-Spikeprotein, sondern wahrscheinlich durch das Adenovirus-Trägersystem.
Betroffene bilden Antikörper gegen den körpereigenen Plättchenfaktor 4 (PF4).
Diese Antikörper aktivieren Thrombozyten massiv → Thrombosen + Verbrauch der Blutplättchen.
Die neuen Daten sprechen dafür, dass bestimmte Menschen genetisch/immunologisch prädisponiert sind.
Besonders relevant scheint eine seltene Eigenschaft bestimmter B-Zellen zu sein, die nach Adenoviruskontakt hochaffine Anti-PF4-Antikörper entwickeln können.

Pathophysiologie – verständlich erklärt
1. Was passiert immunologisch?
Nach Kontakt mit Adenoviren
werden B-Zellen aktiviert,
es entstehen Antikörper,
bei wenigen Personen verändern sich diese Antikörper durch sogenannte „somatische Hypermutation“.

Dabei genügt offenbar eine kleine Veränderung in der Antikörperstruktur:
Austausch einer Aminosäure (Lysin → Glutaminsäure),
dadurch entsteht starke Bindung an PF4.

Diese Antikörper
bilden Immunkomplexe mit PF4,
aktivieren FcγIIa-Rezeptoren auf Thrombozyten,
lösen Gerinnungsaktivierung aus.

Folge:
Hirnvenenthrombosen,
viszerale Thrombosen,
Thrombozytenabfall.

Bedeutung für vorsorgliche Diagnostik
Der Artikel legt nahe, dass eine präventive Risikoabschätzung prinzipiell möglich sein könnte. Allerdings existiert derzeit kein standardisiertes Screening.
Sinnvolle präventive Risikodiagnostik (hypothetisch/erweitert)

A. Anamnese
Besonders relevant:
frühere HIT (Heparin-induzierte Thrombozytopenie),
frühere ungewöhnliche Thrombosen,
Autoimmunerkrankungen,
starke Impfreaktionen,
bekannte Gerinnungsstörungen,
frühere schwere Reaktionen auf Adenovirusinfektionen.

B. Basis-Labordiagnostik
Vor Adenovirus-Impfstoffen denkbar:
Thrombozytenzahl,
D-Dimere,
Fibrinogen,
Entzündungsmarker,
Gerinnungsstatus.
Dies erkennt keine Prädisposition sicher, könnte aber Risikokonstellationen sichtbar machen.

C. Spezifische immunologische Diagnostik
Theoretisch besonders interessant:
Anti-PF4-Antikörper
ELISA auf PF4-Antikörper,
funktionelle Thrombozytenaktivierungstests.
Problem:
Viele positive Befunde wären klinisch wahrscheinlich irrelevant.

D. Genetische/Immunprofil-Diagnostik
Der Artikel deutet erstmals eine mögliche genetische Prädisposition an:
bestimmte Antikörper-Konfigurationen,
bestimmte B-Zell-Repertoires,
eventuell HLA-Assoziationen.
Das ist wissenschaftlich hochinteressant, aber noch nicht klinisch etabliert.

Bewertung des Risikos nach bereits erfolgter Impfung
Wichtigster Punkt des Artikels
Die Autoren vermuten:
Der Erstkontakt mit dem Adenovirus erzeugt Gedächtnis-B-Zellen.
Bei erneutem Adenoviruskontakt könnten diese reaktiviert werden.
Das wäre immunologisch plausibel.

Risiko bei erneutem Adenoviruskontakt
Hier muss zwischen verschiedenen Situationen unterschieden werden.

1. Erneuter Kontakt durch natürlichen Atemwegsinfekt (Aerosol)
Wahrscheinlichkeit
Sehr häufig.
Adenoviren verursachen:
Erkältungen,
Bronchitiden,
Konjunktivitiden.

Risikoabschätzung
Nach den Daten vermutlich:
theoretisch vorhanden,
praktisch aber sehr gering.

Warum?
Natürliche Adenovirusinfektionen führen nur extrem selten zu VITT-ähnlichen Syndromen.
Mögliche Gründe:
geringere systemische Viruslast,
andere Immunaktivierung,
Schleimhautimmunität statt tiefer Gewebeinjektion,
langsamere Antigenpräsentation.

2. Erneuter Kontakt durch erneute i.m.-Gabe eines Adenovirus-Impfstoffs
Hier dürfte das Risiko deutlich relevanter sein.

Warum?
Intramuskuläre Applikation erzeugt:
hohe lokale Antigenkonzentration,
direkte systemische Immunaktivierung,
starke Aktivierung dendritischer Zellen,
rasche Reaktivierung von Gedächtnis-B-Zellen.

Das passt genau zu dem im Artikel beschriebenen Mechanismus.

7d04b8e049f2b5a31e0b529e65788515c6c11dc2
Klinische Bewertung
Für bereits Geimpfte ohne Komplikationen
Wenn:

nach Wochen/Monaten keine Thrombosen,
keine Thrombozytopenie,
keine persistierenden Anti-PF4-Antikörper,
dann ist das Langzeitrisiko wahrscheinlich niedrig.

Für Personen mit früherer VITT
Hier wäre besondere Vorsicht sinnvoll:
keine erneute Adenovirus-Vektorimpfung,
Vorsicht bei starker Adenovirus-Exposition,
ggf. immunologische Verlaufskontrollen.

Wissenschaftliche Einordnung
Der Artikel ist wissenschaftlich bedeutsam, weil er:
erstmals einen konkreten molekularen Mechanismus beschreibt,
die Rolle somatischer Hypermutation hervorhebt,
eine immunologische Prädisposition nahelegt,
Parallelen zwischen natürlicher Adenovirusinfektion und Vektorimpfung diskutiert.

Die Daten beweisen jedoch noch nicht:
dass jeder Adenoviruskontakt gefährlich ist,
dass ein Screening bereits zuverlässig möglich wäre,
dass persistierende Risiken bei allen Geimpften bestehen.

Praktische Schlussfolgerung
Vorsorglich sinnvoll wäre künftig:
Vor Adenovirus-basierten Impfstoffen:

Gerinnungsanamnese,
Autoimmunanamnese,
ggf. PF4-Screening bei Risikopersonen,
Vermeidung bei früherer VITT/HIT.

Nach Adenovirus-Impfung:
Beobachtung neurologischer Symptome,
Kontrolle bei:
Kopfschmerzen,
Luftnot,
Bauchschmerzen,
Petechien.

Gesamtbewertung
Die Arbeit stärkt deutlich die Hypothese:
VITT ist primär eine seltene fehlgeleitete Immunreaktion auf Adenovirus-Vektoren bei immunologisch prädisponierten Personen.

Das Risiko eines erneuten Problems scheint:
bei natürlicher Adenovirus-Aerosolinfektion eher gering,
bei erneuter intramuskulärer Adenovirus-Exposition deutlich plausibler und potenziell relevanter zu sein.
 

 
 
Was gibt es an Neuigkeiten auf der juristischen Seite der Coronaproblematiken?

Chef-Toxikologe von Pfizer im Bundestag: 60.000 zusätzliche Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der COVID-19-Impfung – uncut-news.ch

OLG Hamm erster Sieg gegen BioNTech – YouTube

Deutsches Berufungsgericht liefert verheerenden Schlag gegen BioNTech in einem großen Impfschadensfall

Moderna-Covid-Verträge aus der Schweiz ungeschwärzt analysiert was jetzt ans Licht kommt (inkl. Tabelle der offengelegten Passagen) – uncut-news.ch

Katastrophale Impfstoff-Verträge entlarvt – Juristen fordern jetzt Konsequenzen – uncut-news.ch

Urteil: BioNTech muss Impfstoffdaten vorlegen

Kostaive: Der selbstvermehrende mRNA-Impfstoff – zugelassen ohne Sicherheitsprüfung

Sicherheit von mRNA-Impfstoffen, die während der ersten 6 Monate des US-amerikanischen COVID-19-Impfprogramms verabreicht wurden: Eine Beobachtungsstudie mit Berichten an das Impfstoff-Berichtenswesen und v-safe The Lancet Infectious Diseases

childrenshealthdefense.org/defender/cdc-buried-covid-vaccine-death-data-lancet-study-chd-foia-documents/

www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(22)00054-8/fulltext

www.thelancet.com/journals/laninf/article/PIIS1473-3099(22)00054-8/fulltext

Man kann die Artikel kopieren und in die KI einfügen, um sie sich übersetzen zu lassen. Dann kann man selbst gezielte Verständnisfragen stellen.

Ich vermisse die Mittteilungen in den Mainstream-Medien oder habe ich nur gepennt?
 

 
 
Informationen zu ME/CFS
Handouts, wissenschaftliche Arbeiten und Fragebögen bzgl. ME/CFS  zum Ausdrucken

Auf dieser Seite findet ihr wichtige Informationen zu ME/CFS, die ihr ausdrucken und gezielt für Aufklärung oder Arztbesuche, Krankenhausaufenthalte oder medizinische Begutachtungen nutzen könnt. Die verfügbaren Dokumente umfassen Handouts wie „Was ist ME/CFS?“ (JPG und PDF), wissenschaftliche Arbeiten zur Psychotherapie, Diagnostik und Behandlung (PDF) sowie Fragebögen (PDF), die heruntergeladen werden können. Nutzt diese Ressourcen, um euch optimal auf medizinische Gespräche und Untersuchungen vorzubereiten.
 
 

 
 
Erklärvideos zu Eisen
Eisenmangel – Ursache einer Vielzahl unspezifischer Symptome

Welche Symptome treten bei Eisenmangel auf?
Bei Blutarmut werden die Organe unzureichend mit Sauerstoff versorgt.

Typische Symptome für Eisenmangel sind:

  • Blässe
  • Müdigkeit
  • Schwindel
  • allgemeines Schwächegefühl verbunden mit Abgeschlagenheit und Leistungsabfall
  • Kurzatmigkeit, vor allem unter Belastung
  • Herzklopfen
  • Restless-Legs-Syndrom (unruhige Beine)

Als seltenere Beschwerden treten auf:

  • raue, rissige Haut
  • rissige Mundwinkel
  • brüchige Nägel
  • nach innen gebogene Nägel (Hohlnägel)
  • glanzloses, sprödes Haar, Haarausfall
  • Zungenbrennen mit Schmerzen beim Schlucken
  • ungewöhnliche Essgelüste, zum Beispiel auf Kalk, Erde oder Eiswürfel

Quelle: https://www.ndr.de/ratgeber/gesundheit/Eisenmangel-Rechtzeitig-erkennen-und-richtig-behandeln,eisen104.html

Eisenmangel ist ein tägliches Thema in meiner Praxis. Nach einer ausführlichen Kurzanamnese zu den Symptomatiken, Vorwerten und ggf. Hinweisen zu weiteren Ursachen, wir die Eisenstoffwechseldiagnostik erhoben oder vervollständigt und bei Interesse auch werden die Mängel intravenös mit Eiseninfusionen ausgeglichen.
Große Mengen an Eisen beinhalten die Wahrscheinlichkeit freien Eisens, das über die Fenton-Reaktion zu freien Sauerstoffspezies (ROS) führt. Daher kombiniere ich es auf keinen Fall mit Vitamin C und setze gerne Inohex-6 als Unterstützung zu dem Transferrin ein, welches der funktionelle Eisenspeicher ist, um die Fenton-Reaktion zu minmieren.

So geht es um wöchentliche Infusionen mit 100 mg Esien und eine Kontrolle zwei Wochen nach der Infusionsserie, um den Erfolg, weiteren Bedarf und das individuelle Infusionszeitfenster zum Erhalt des Optimalwertes zu gewährleisten, denn jede Zelle benötigt Eisen.

In einer Schwangerschaft gibt es nur in extremen Einzelfällen unter Kontrolle der Herztöne des Kindes mit dem Tocogramm Eiseninfusionen. Eisen ist in der Schwangerschaft und Stillzeit aber extrem wichtig. Daher sollte man sich vor einer Schwangerschaft in den oberen Normbereich aufsättigen lassen.

Weitere Informationen zu Eisen auf meiner Homepage oder dem Youtube-Kanal:
Eisen site:dr-wiechert.com
https://dr-wiechert.com/?s=Eisen&id=22990173
https://www.youtube.com/@DrmedDirkWiechert/search?query=Eisen
 

 
 
Gesunde Ernährung in jungen Jahren beeinflusst die lebenslange Gesundheit des Gehirns
Zusammenfassung der Studie – wichtig für die Schwangere und die Eltern
 
Eine aktuelle Studie des APC Microbiome Institute am University College Cork (UCC), veröffentlicht in Nature Communications, zeigt, dass
eine fett- und zuckerreiche Ernährung in der frühen Lebensphase dauerhafte Veränderungen im Gehirn und im Ernährungsverhalten verursachen kann – selbst dann, wenn später wieder normal gegessen wird und das Körpergewicht sich normalisiert.

Zentrale Ergebnisse
Eine frühe „Western-Diet“ mit hohem Fett- und Zuckergehalt veränderte im Mausmodell langfristig die neuronalen Regulationsmechanismen für Hunger und Sättigung.
Besonders betroffen war der Hypothalamus, eine Hirnregion, die Appetit, Energiehaushalt und Essverhalten steuert.
Die Veränderungen blieben bis ins Erwachsenenalter bestehen, obwohl die Tiere später wieder normal ernährt wurden.

Die Effekte waren teilweise geschlechtsspezifisch:

  • Weibliche Tiere zeigten stärkere Veränderungen in Stoffwechsel- und Leptin-Signalwegen.
  • Männliche Tiere zeigten Veränderungen in immunologischen und steroidabhängigen Signalwegen.
Bedeutung der Darmmikrobiota
Die Forscher konnten zeigen, dass gezielte Eingriffe in die Darmflora die negativen Langzeiteffekte teilweise rückgängig machen oder abschwächen konnten.

Besonders wirksam waren:

  • Bifidobacterium longum APC1472 (probiotischer Stamm)
Präbiotische Ballaststoffe:
  • FOS (Fructo-Oligosaccharide)
  • GOS (Galacto-Oligosaccharide)
Diese Stoffe verbesserten:
  • das spätere Essverhalten,
  • hypothalamische Signalwege,
  • metabolische Veränderungen,
  • und bestimmte neuronale Marker für Hungerregulation.
Klinische Bedeutung

Die Studie unterstreicht:

  • wie entscheidend die Ernährung in Kindheit und Jugend für die langfristige Hirn- und Stoffwechselgesundheit ist,
  • dass frühe Fehlernährung möglicherweise spätere Adipositas und gestörtes Essverhalten „programmieren“ kann,
  • und dass mikrobiomorientierte Interventionen künftig therapeutisch genutzt werden könnten.
Die Autoren betonen allerdings, dass es sich bislang um ein präklinisches Mausmodell handelt und weitere Humanstudien notwendig sind.

1. Originalstudie
Cuesta-Martí C. et al. (2026)
Bifidobacterium longum and prebiotic interventions restore early-life high-fat/high-sugar diet-induced alterations in feeding behavior in adult mice.
Nature Communications
DOI: 10.1038/s41467-026-68968-2

2. Frühkindliche Ernährung beeinflusst dauerhaft die Belohnungs- und Appetitregulation
Naneix F. et al. (2017)

Parallel maturation of goal-directed behavior and dopaminergic systems during adolescence.
Journal of Neuroscience
DOI: 10.1523/JNEUROSCI.1932-16.2017

3. Darmmikrobiota beeinflusst Essverhalten und Gehirnfunktion
Cryan JF & Dinan TG (2012)

Mind-altering microorganisms: the impact of the gut microbiota on brain and behaviour.
Nature Reviews Neuroscience
DOI: 10.1038/nrn3346

4. Mikrobiom und Hypothalamusregulation
Frost G. et al. (2014)

The short-chain fatty acid acetate reduces appetite via a central homeostatic mechanism.
Nature Communications
DOI: 10.1038/ncomms4611

5. Frühe Fehlernährung verändert dauerhaft neuronale Signalwege
Vucetic Z. et al. (2010)

Maternal high-fat diet alters methylation and gene expression of dopamine and opioid-related genes.
Endocrinology
DOI: 10.1210/en.2010-0505

6. Präbiotika und Probiotika modulieren Gehirn und Verhalten
Sarkar A. et al. (2016)

Psychobiotics and the manipulation of bacteria–gut–brain signals.
Trends in Neurosciences
DOI: 10.1016/j.tins.2016.05.002

7. Western Diet in der Kindheit fördert spätere Adipositas
Reichelt AC (2016)

Adolescent maturational transitions in the prefrontal cortex and dopamine signaling as a risk factor for the development of obesity and high fat/sugar diet induced cognitive deficits.
Frontiers in Behavioral Neuroscience
DOI: 10.3389/fnbeh.2016.00189

8. Bifidobakterien und metabolische Regulation
O’Mahony SM. et al. (2015)

Early life stress alters behavior, immunity, and microbiota in rats: implications for irritable bowel syndrome and psychiatric illnesses.
Biological Psychiatry
DOI: 10.1016/j.biopsych.2009.06.026

9. Präbiotika beeinflussen Stress- und Appetitachsen
Schmidt K. et al. (2015)

Prebiotic intake reduces the waking cortisol response and alters emotional bias in healthy volunteers.
Psychopharmacology
DOI: 10.1007/s00213-014-3810-0

10. Mikrobiom als therapeutischer Ansatz gegen Adipositas
Turnbaugh PJ. et al. (2006)

An obesity-associated gut microbiome with increased capacity for energy harvest.
Nature
DOI: 10.1038/nature05414
Gleichzeitig wurde die Zusammensetzung der Darmmikrobiota verändert, insbesondere nahm die Menge an Bifidobakterien ab.

Fazit in meiner Praxis?:
Die Analyse eines gewissen Microbiomumfanges mit den kurzkettigen Fettsäuren, der Schleimhautimmunität, Ausschluss eines Leaky Gut Syndroms oder gestörten exokrinen Pancreasfunktion, eines Helicobacter pylory Befalls, einer Lebensmittelallegie, eines Hiweises auf Parasiten oder Gliadinsensitivität gehören neben einer Metabolomanalyse zu einer Basis der Suche nach beeinflussbaren Ursachen komplexer Symptombilder. Potentiell Schwangere, die ihr Micobiom an das erwartete Baby weitergeben werden, könnten hier bereits eine vorbereitende Diagnostik durchlaufen.

Wenn der Bauer den Acker bestellt, so nimmt er eine Bodenprobe und gleicht aus was fehlt. In der Tierzucht wird genauso vorgegangen. Wie macht es der Mensch?

 
Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin

442bc0eb63338f8a9da058a7c54957d0bfd18d9f

Dr. med. Dirk Wiechert

Facharzt für Allgemeinmedizin

 

Praxis Ritterhude

Lesumstoteler Str. 65 • 27721 Ritterhude • Tel. 04292 – 2921 • Anfahrt

 

Praxis Bremen

Parkallee 301, 4. OG • 28213 Bremen • Tel. 0421 – 395015 • Anfahrt

 

 

304e833886

Verwandte Themen

Frohe Ostern

Die Praxis Dr. Wiechert wünscht ein schönes Osterwochenende Wenn dieser Newsletter nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier. Liebe Patientinnen und Patienten,   wir wünschen Ihnen ein frohes Osterfest 2026! Die Praxis ist nur an den...

mehr lesen

Gesundheitsnewsletter – Neue Erkenntnisse zu Geruchssensoren außerhalb der Nase und deren Funktion, Haferkur, Thrombozytenstudie mit neuen Erkenntnissen – warum ist die intravenöse Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger hier so effektiv?

Es geht am Ende ums Essen, Lifestyle und Gesundheit, aber auf der Basis nüchterner Studienergebnisse und deren Diskussion Wenn dieser Newsletter nicht richtig angezeigt wird, klicken Sie bitte hier. Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 14.03.2026   Praxis...

mehr lesen
Bitte drehen Sie Ihr Gerät, um den Newsletter zu lesen.