Gesundheitsnewsletter vom 2.2.2014

von | 2. Februar 2014

Gesundheitsnewsletter vom 02.02.2014

Diese Woche möchte ich Sie neben interessanten Texten dazu verführen, sich einen Film anzuschauen. Der Film auf Arte dauert recht lang, zeigt aber doch, dass man den Darm ernst nehmen muss und wo man selbst die Verantwortung übernehmen muss und wo man mit gezielten Einflüssen von aussen etwas erreichen kann.

Die Themen:

  • Das Prostata-CA metastasiert in den letzten Jahren auch immer öfter ausserhalb der Knochen

  • Das frühe Entdecken von Blasentumoren ist immer noch schwierig, Test für zu Hause

  • Wiederkehrende Harnwegsinfekte, eine Auswertung von Studien zur Wirksamkeit von Therapien

  • Mit Polymeren aus PET-Tüten oder -Flaschen gegen Pilz- und MRSA-Befall

  • Güner Tee kann die Wirkung von Medikamenten einschränken

  • Güner Tee kann die Wirkung von Medikamenten einschränken

  • Der kluge Bauch, das zweite Gehirn

  • Der Doktor bei den Gesundheitsgurus?


Das Prostata-CA metastasiert in den letzten Jahren auch immer öfter ausserhalb der Knochen

Neben einer stabilen Rate von Lungen- und Lebermetastasen werden zunehmend die Lymphknoten befallen. Der Befall der Knochen ging zurück. Wo kommt diese Veränderung her ? Es kann an den therapeutischen Maßnahmen für die Knochenstabilität liegen, dann käme es nur zu einer Relativverschiebung bei stabilen absoluten Zahlen für die Lymphknotenmetastasen. Wenn dem so ist, ist es eigentlich keine solche Meldung wert. Es kann auch an einer verbesserten Bildgebung liegen, dann hat es aber auch keinen prognostischen Wert. Wenn aber die Lymphknotenmetastasen auch absolut zugenommen haben, muss man sich fragen warum ? "„Die sich verändernde Therapielandschaft geht zeitlich einher mit beträchtlichen Veränderungen im Metastasierungsmuster von Patienten mit mCRPC.“ (metastasierte kastrationsresistente Prostatacarcinom Quelle: 
Was ist also die Ursache ? Kastrationsresistente Prostata-CA-Zellen bauen sich ihr Testosteron selbst. Die modernen Therapien erlauben eine Verlängerung des Überlebens um einen paar Monate oder bis zu 2 Jahren. Dadurch können sich diese Zellen an die neue Situation anpassen und sich ihr Testosteron für die Beherrschung des Körpers bauen. Wenn die Krebszllen im Knochen dank alpha-Radin und Denosumab nichts mehr werden, finden sie eine andere Schwachstelle. Wenn Wind aufkommt, mauern die einen und die anderen bauen Windmühlen. Beginne keinen Krieg, wenn du ihn nicht gewinnen kannst! Sondern versuche Deine verfahrene Situation diplomatisch zu regeln. -> Zellregeneration -> Analyse und Behebung der Therpaiehindernisse. Schwer-und Übergangsbelastung, Durchblutungsstörung, Vitalstoffmangel, vermindertes CoQ10, chronische Entzündung etc.. Im Grunde genommen also so wenig Kollateralschaden wie mö
;glich.


Das frühe Entdecken von Blasentumoren ist immer noch schwierig, Test für zu Hause

Es gibt neben der Blasenspiegelung, nach meiner Empfehlung am besten mit Fluoreszenz,  bereits eine Reihe von Testverfahren, wie die Fluoreszenz-In-situ-Hybridisierung (FISH), der quantitative UBC ELISA, der NMP22 BladderChek oder der dichotomisierte UBC (Urinary BC antigen) rapid. Mit dem UBC rapid POC kam dazu vor Kurzem noch ein Schnelltest, der erstmals auch quantitative Resultate liefert. Dazu wurde der UBC rapid mit dem Omega 100 reader, einem photometrischen POC-System, gekoppelt. POC steht für Point of Care; damit werden diagnostische Verfahren bezeichnet, die kein Zentrallabor erfordern, sondern „patientennah“, also am Krankenbett, in einer Arztpraxis oder sogar zu Hause durchgeführt werden können. Durch die Kombination von Schnelltest und Zelluntersuchung (Zytologie) ist das beste Diagnoseergebnis zu erzielen, welches aber in der Frühphase oft nur bei 60% liegt. Positive Ergebnisse im Schnelltest sollten jedoch nicht automatisch eine Zystoskopie nach sich ziehen, raten die Tübinger. Für die Entscheidungsfindung sei die Zusammenschau mit klinischen Befunden, vor allem Hämaturie, Rauchstatus und Infektionen sowie mit dem Ergebnis einer Urinzytologie erforderlich. Quelle


Wiederkehrende Harnwegsinfekte, eine Auswertung von Studien zur Wirksamkeit von Therapien

"20 einschlägige Studien gelangten in die Auswertung. Ausgehend von drei Episoden pro Jahr, senkt die Nitrofurantoin-Gabe laut den Berechnungen von Eells und Kollegen die Zahl der jährlichen Harnwegsinfekte auf durchschnittlich 0,4 pro Jahr. Die Östrogenprophylaxe erreicht eine Verminderung auf 1,1, ebenso die Einnahme von Cranberrypräparaten. Akupunktur drückt die Episodenzahl auf 0,7 – die eigentliche Überraschung der Studie. Ein Publikationsbias sei nicht auszuschließen, meinen die Forscher, da es weniger Studien zu diesem als zu den anderen Verfahren gegeben habe. Keine Reduktion der Häufigkeit von Harnwegsinfektionen ist mit der bedarfsgesteuerten Selbsttherapie der Patientinnen zu erreichen.
Die Modellkalkulationen, die von acht Infektionen pro Jahr ausgehen, führen zu einer ähnlichen Verteilung: Verminderung auf 1,3 Episoden unter der Prophylaxe mit Nitrofurantoin, 3,1 unter Östrogen, 4,4 unter Cranberries, 2,8 unter Akupunktur und 8 unter symptomorientierter Selbstbehandlung." Quelle aus publiziert am: 21.1.2014 13:00  Autor: Dr. Robert Bublak  Quelle: springermedizin.de


Mit Polymeren aus PET-Tüten oder -Flaschen gegen Pilz- und MRSA-Befall

IBM-Forscher haben ein Material aus PET-Recyclingstoffen entwickelt, das gegen resistente Pilze und Bakterien wirkt. Der Wirkstoff greift die Keime von aussen und von innen an und hatte auch nach 11 Behandlungszyklen keine Resistenz. Bisheriges Antipilzmittel waren bei der sechsten Behandlung nicht mehr wirksam. Die Begründung liegt in der verzögerten Wirkung von Antibiotika und Fungiziden, wodurch die Keime sich eine Gegenstrategie entwickeln können. Das ist meiner Meinung nach mit Krebszellen nicht anders. Daher sollten destruktive Therapien immer kurz und überraschend eingestezt werden. Als Beispiel fallen mir da die Chirurgie, die Radiochirurgie, die laserinduzierte Thermotherapie oder die Lichtaktivierung von Stoffen, die sich nur in Krebszellen anreichern, ein. Hier geht es zu dem ganzen Artikel.  Wenn Sie sich das Ergebnis mit dem Antipilzmittel anschauen, dann werden Sie verstehen, dass eine wiederkehrende Antipilztherapie eher ein "Survival of the fitterst" hervorruft, denn auch nur ansatzweise der Frage nachzugehen, warum der Pilz immer wiederkehrtwarum der Körper mit ihm eine Symbiose eingeht?  Liegt es wirlich am Zuckerkonsum ? Dann müssten vielmehr Menschen davon betroffen sein! Neben Korianderkraut ist der Pilz das stärkste natürliche Agenz, um Metalle zu binden. Hier lohnt sich der Test, ob das bei Ihnen die Ursache ist.
Wenn die Krebspatienten eine langstreckige Therapie aus fraktionierten Gaben von Medikamenten und Strahlen bekommen, drängt sich der Verdacht auf, dass die Krebszellen hier ähnlich den Keimen, einen Ausweg suchen und finden. Dafür gibt es auch schon Studienergebnisse, s. u.. Daher empfehle ich den Überraschungsangriff mit nachfolgender Suche von Therapiehindernissen und deren Behebung und Stärkung der Mitochondrienfunktion Was es sonst noch so gibt, könnten Sie diesem Kongressangebot
entnehmen, hier referiere auch ich.
Studien zu Resistenzen: Blutgruppenanhängig, NO und Survivin, Genetik, Chemotherapie, Chemosensitivität und Resistenz, Nebenwirkungen und Langzeitfolgen der Chemotherapie, Strahlentherapie und Nuklearmedizin in der Krebsmedizin – Behand
lungsfolgen


Güner Tee kann die Wirkung von Medikamenten einschränken

Die Tabletten sollten daher nicht mit dem Getränk gemeinsam eingenommen werden. Auch Kaffee und Grapefruitsaft können die Wirkung von Arzneimitteln ändern. Was Sie bei der Medikamenteneinnahme beachten sollten lesen sie hier oder hier. Wann sollten Medikamente eingenommen werden?


Reizhusten und die Erkrankung der Atemwege ist eigentlich schon vorbei

Der Medicus aus Persien – Kaffee und Honig sind bei postinfektiösem Reizhusten wirksamer als Steroide. Mehr dazu…


Der kluge Bauch, das zweite Gehirn

Hierzu gibt es auf Arte einen spannenden Film, der auch neue Erkennisse zur Innervation des Darms aufzeigt. Diesen Film müsste man sich eigentlich öfter anschauen.

Der Doktor bei den Gesundheitsgurus?

Hier entsteht eine Artikelserie



Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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