Gesundheitsnewsletter vom 13.12.2015

von | 13. Dezember 2015

Gesundheitsnewsletter vom 13.12.2015

Mit Riesenschritten geht es auf den vierten Advent zu, meine Kekse sind schon wieder leer, aber ich habe keine Zeit mehr, um noch einmal glutenfreie Kekse zu backen. Für die Patienten, die die Kekse in zunehmender Geschwindigkeit, Mo-Fr in der ersten Serie bis Mo-Mi in der letzten Serie, aufgegessen haben und für alle anderen Interessierten natürlich auch,  hier die Rezepte zum Nachbacken.

1. 2/3 Reismehl plus 1/3 Maisstärke plus die Hälfte des Mehlgewichtes an Butter. Wer will, kann noch 10 % Pfeilwurz als Bindemittel dazugeben, muss aber nicht. Wer will, kann auch Hirschhornsalz als Triebmittel nehmen, muss aber auch nicht. Die Butter flüssig werden lassen, die vermischten Mehle und Zucker in 2/3 zu 1/3 aufteilen und mit 2/3 und 1/3 der Butter verkneten. Warum die Aufteilung? In die 1/3-Menge kommt der Kakao oder Nesquick (nicht zu knapp) und dieses Pulver benötigt die flüssige Butter, um eine Bindung einzugehen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen, die Teige zu Rollen formen, den hellen Teig der Länge nach einkerben und die dunkle Rolle reinlegen. Dann den Teig noch ein bisschen rollen, damit die Teige sich verbinden und dann die Kekse in Scheiben abschneiden und auf das mit Backpapier belegte Blech legen. 10 Minuten in den Backofen, wenn sie anfangen am Rand braun zu werden, sofort rausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen. Dann in eine Keksdose packen und lecker…schmeckt wie Mamorsandgebäck

2. 2/3 Teffmehl und 1/3 Maisstärke plus die Hälfte des Mehlgewichtes an Butter plus 1/3 des Mehlgewichtes an braunem Zucker, 2 Tüten Bourbonvanille, 4-6 Eigelb. Alles verkneten, geht auch mit dem Knethaken und ganz am Ende vorsichtig so viel Wasser, dass der Teig eine gute Knetkonsistenz hat. Den Teig in Rollen formen, in Scheiben schneiden und auf das mit Backpapier belegte Blech legen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen, 10 Minuten in den Backofen, dann sofort rausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen. Dann in eine Keksdose packen und lecker…schmeckt nussig, fast wie Vanillekipferl.

3. 2/3 Kastanienmehl und 1/3 Maisstärke plus die Hälfte des Mehlgewichtes an Butter plus 1/3 des Mehlgewichtes an braunem Zucker, 100 g Erdmandel geröstet, 4-6 Eigelb. Alles verkneten, geht auch mit dem Knethaken und ganz am Ende vorsichtig so viel Wasser, dass der Teig eine gute Knetkonsistenz hat. Den Teig in Rollen formen, in Scheiben schneiden und auf das mit Backpapier belegte Blech legen. Den Backofen auf 200 °C vorheizen, 10 Minuten in den Backofen, dann sofort rausnehmen und auf dem Blech abkühlen lassen. Dann in eine Keksdose packen und lecker…schmeckt nussig.

Wenn die Dose zu ist, werden die Kekse weich, bleibt sie offen, bleiben die Kekse kross.


Was gibt es Neues?

  • Wie kommuniziert man auf Whatsapp?

  • a-Liponsäure – ein Chelator – vitaminähnlich – der Libero unter den Antioxidantien – wichtig bei Insulinresistenz, Schwermetallbelastung und chronischen Hirnerkrankungen, wie MS, M. Parkinson und Demenz

  • Vitamin C-Hochdosistherapie bei metastasiertem Krebs

  • Farbtherapie kostet nicht viel und jeder kann sein Umfeld gestalten

  • Insulinresistenz geht mit einer Verminderung der buttersäurebildenden Bakterien einher.

  • Neuralrohrdefekte – seit 20 Jahren in Europa kein Rückgang zu verzeichnen

  • MS, ein Rauchstopp lohnt sich auf jeden Fall

  • Neuer Film zur Sanakintherapie


Wie kommuniziert man auf Whatsapp?

Ich bin nicht bei Whatsapp, aber manch einer wohl doch und viele fangen vielleicht gerade an. Dort schreibt man anders als üblich und vor allem nutzt man Abkürzungen. Hier ein Sprachführer für Anfänger!


a-Liponsäure – ein Chelator – vitaminähnlich – der Libero unter den Antioxidantien – wichtig bei Insulinresistenz, Schwermetallbelastung und chronischen Hirnerkrankungen, wie MS, M. Parkinson und Demenz

Ich setze a-Liponsäure regelmäßig oral und intravenös ein. Bei regelmäßigem Konsum sollte man die essentiellen Metalle, Vitamin B12 und Biotin im Auge behalten. Die Tablette sollte nüchtern genommen werden, die Infusion eher nicht, denn in beiden Fällen kann über die Verbesserung der Insulinresistenz eine Unterzuckerung auftreten. Gerne kombiniere ich die Therapie mit Benfothiamin, um den Zuckerstoffwechsel zu den AGE's zu hemmen.


Vitamin C-Hochdosistherapie bei metastasiertem Krebs

Im Mausmodell konnte eine gute Wirkung der Vitamin-C-Hochdosistherapie selbst bei metastasierten Krebszellen gezeigt werden. Beim Menschen sind dann Mengen von 50 g und mehr notwendig. Die Glucose-6-Phosphat-Dehydrogenase darf dabei nicht schwächeln!  Weitere Infos zu Vitamin-C-Hochdosistherapie finden Sie auch auf meiner Homepage. Chelattherapie und Vitamin-C-Hochdosis lassen sich bei ausreichend stabilem Patienten mit genügend essentiellen Mineralstoffen und guter Nierenfunktin kombinieren.
Es gibt eine neue Studie zur Vitamin-C-Hochdosis-Therapie bei hochaggressivem Kolorektal-Karzinom, allerdings ist es eine in vitro-, also Reagenzglas-Studie. Im Tiermodell, also bei der Maus, wirkt es auch in vivo. Diese Tiere bekamen es nicht in die Vene, wir man es beim Menschen machen würde, sondern es wurde in die Bauchhöhle gespritzt. Man nahm dafür die Menge an Vitamin C, die in etwa 300 Orangen entspricht. Das sind 300 x 50 mg, also 15 g. Die Tiere bildeten deutlich kleinere und weniger Darmpolypen. Rechnet man das Gewicht einer Maus auf einen Menschen hoch, erreicht man Dosierungen, die die Venen nicht vertragen. Dennoch kann man durchaus bis zu 100g infundieren, wennn man die Verdünnung, Pufferung und das nötige Zeitfenster berücksichtigt. In dem Versuch konnte nachgewiesen werden, wie das Vitamin C wirkt. Die Tumorzellen bilden vermehrt den Glucose-1-Transporter (GLUT1) aus, mit dem sie den großen Zuckerhunger stillen wollen. Die Dehydroascorbinsäure, also die Vitamin-C-Infusion, hat den gleichen Schlüssel wie der Zucker und wird von der Zelle ebenfalls aufgesogen. Daher macht die Therapie bei einem nüchternen Patienten, der vielleicht noch essentielle Aminosäuren  (MAP) parallel schluckt, wohl mehr Sinn, als wenn er gerade gut gegessen hat. In der Zelle wird die Dehydroascorbinsäure wieder in Vitamin C umgewandelt und abgebaut. Dabei entsteht Wasserstoffperoxid (H2O2) dass die antioxidativen Reserven der Krebszelle erschöpft und damit zum Zelltod bringt. Die gesunden Zellen haben weniger GLUT1-Rezeptoren und kommen daher mit ihren Antioxidantien und dem oxidativem Stress zurecht. Erste klinische Phase-1-Studien mit intravenöser Gabe haben bereits das gute Sicherheitsprofil bestätigt.


Farbtherapie kostet nicht viel und jeder kann sein Umfeld gestalten

Die einzelnen Farben haben unterschiedliche Wirkung und  wenn man lange Zeit einer Farbe ausgesetzt ist oder andere Farben fehlen, dann gerät ein durch diese Schwingungen erzeugtes Gleichgewicht aus der Balance. Lesen Sie mehr dazu! Hier noch ein Link auf meine HP, da beschreibe ich die Wirkung der Farben im Rahmen der Farb-Licht-Klang-Therapie.


Insulinresistenz geht mit einer Verminderung der buttersäurebildenden Bakterien einher.

Metformin hat in mehreren Ländern gezeigt, dass die Verbesserung der Insulinresistenz bei Metformineinahme mit einer Verbesserung der buttersäurebildenden Darmflora einherging. Diese Buttersäure ist die Nahrung der Dickdarmschleimhautzellen, bestimmt aber auch den pH-Wert im Stuhl und damit die Wachstumschancen anderer Keime. Ein pH-Wert von 6 ist also günstiger als einer von 7 oder mehr und scheint hier Einfluss zu nehmen. Diese pH-Wert-Veränderungen lassen sich aber auch erreichen, in dem man den Bakterien das zu essen gibt, was sie benötigen, nämlich Oligogalaktose, Oligofruktose und stabilisierte Stärke. Dazu gibt es z.B. das Produkt ProPräBioma. Besser wäre natürlich eine Ernährung mit entsprechend vielen Faserstoffen, die diese Inhaltsstoffe mitbringen. Dazu sind aber mindestens 30 g Ballsststoffe/Tag notwendig. Problematisch ist, dass die Nahrungsmittel mit den meisten Ballstsstoffen auch die meisten Kohlenhydrate liefern. Metformin ist nicht frei von Nebenwirkungen, es führt z.B. zu einer Beschädigung des Schritt 1 der Atmungskette und zu einer Einschränkung der Vitamin-B12-Aufnahmen.
In den von mir indizierten Stuhluntersuchugen werden diese Werte kontrolliert.


Neuralrohrdefekte – seit 20 Jahren in Europa kein Rückgang zu verzeichnen

Dieser Fehler in der fetalen Entwicklung der Kinder tritt 5000mal/Jahr in Europa auf. So ein Neuralrohrdefekt kann einen Nichtanlage des Gehirns oder der offene Rücken sein. Es gibt genetische chromosomale Ursachen, aber auch den klassischen Folsäuremangel als Ursache und dieser Mangel macht das Gros aus. In Mainz wurde mit 18,7/10.000 Geburten europaweit die höchste Gesamtprävalenz gemessen. Daher möchte ich noch einmal daran appellieren, dass man sich bei einer potentiellen Schwangerschaft bereits so verhalten sollte, als ob man schwanger wäre!


MS, ein Rauchstopp lohnt sich auf jeden Fall

Eine Studie zeigte, dass die Patienten, die mit der Diagnose das Rauchen aufgegeben haben, gegenüber der Gruppe, die weiter rauchte, nicht schon mit 48, sondern erst mit 56 Jahren in die sekundäre progressive Phase kamen. Somit beschleunigt ein Raucherjahr den Fortschritt der Erkrankung um 4,7 %. Somit sollte jeder überlegen, wo er sich auch zusätzlich noch des Feinstaubs entziehen kann.


Neuer Film zur Sanakintherapie

Bei der Sanakin-Therapie wird das Blut des Patienten in einem Spezialröhrchen so behandelt, dass die Immunzellen stimuliert werden. Eine anschließende Bebrütungszeit von maximal 3 Stunden vermehrt zunächst nur die Gegenspieler der Entzündung und reparative Wuchsstoffe. Anschließend wird das Blut zentrifugiert und der Überstand wird abpipettiert. Durch einen Bakterienfilter wird die Substanz an die zu behandelnde Stelle gespritzt. Das kann in und an Gelenken, Sehnenansätzen, Zahnfleischtaschen oder auch Hautherden wie Schuppenflechte oder Neurodermitis sein. Bei ausreichend großer Menge zeigen sich auch systemische Effekte, wie z.B. die Verbesserung des Titanstimulationsindexes. Im Rahmen der vorbereitenden Kurse auf die Formakintherapie, bei der es sich um die gleiche Substanz handelt, habe ich im Eigenversuch auch meine Augenlider unterspritzen lassen, denn hier habe ich eine bisher nur mit Cortisontropfen zu kontrollierende Entzündung. Basierend auf den Erkenntnissen der IL1/IL1-RA-Studie habe ich auch eine Oxyvenierungsserie vorweg geschaltet. Diese Behandlung muss nun in den nächsten Wochen wiederholt werden. Der erste Eindruck, einen Tag nach der Therapie, ist positiv.  Nun aber hier der Link zum Film!


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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