Gesundheitsnewsletter vom 11.09.2021 – G2-Regel – Für und Wider aus medizinischer Sicht – zwei anonymisierte Patientenfälle aus der Praxis

von | 11. September 2021

Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 11.09.2021
 
Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie

In meiner Info-Videothek können Sie sich zu verschiedenen

Themen informieren, stöbern Sie ruhig weiter, denn

Sie wissen ja, dass die Quellen meines Wissens stets

benannt werden!

Da ich heute analog einen Vortrag zum Thema der Mitochondrien halte, fasse ich mich kurz und berichte nur über die 2G-Regelung
und
den Beschluss der Kultusminister
sowie
mögliche Gedanken derer,
die sich im Moment nicht impfen lassen wollen
,
aus medizinischer und staatsbürgerlicher Sicht.

 
Hier in dem Video können Sie meine etwas lebhafteren Ausführungen hier nüchternen, aber mit Quellen gespicktem Text hören.
Sie sollten den Text aber dennoch lesen, insbesondere die Fallbeispiele am Ende.
G2-Regelung

G2 heißt genesen oder vollständig geimpft.
Genesen heißt nicht, dass man wirklich erkrankt war, denn PCR-Tests mit mehr als 25 Zyklen haben vermutlich nur Teile des Virus, aber keine mögliche Infektion erfasst.
Dennoch wird nach ca.nach ca. 5 Monaten unaufgefordert die Genesenenbescheinigung zugestellt, damit man sich am besten gleich impfen lassen geht. Eine Untersuchung auf neutralisierende AK oder die T-Zell-Antwort gegen SARS-Cov-2 erfolgt nicht. Weiter unten finden Sie Infos, warum hier dennoch Immunität gegen das Virus bestehen kann.
Conclusions Individuals who have had SARS-CoV-2 infection are unlikely to benefit from COVID-19 vaccination, and vaccines can be safely prioritized to those who have not been infected before.
doi: doi.org/10.1101/2021.06.01.21258176

In Hamburg können Gastronomen bereits entscheiden, ob Sie die 2- oder die 3-Regel anwenden. Das 3.G ist der getestete Kunde.

In Bremen ist es in der Diskussion.
Bei 2G wird nicht getestet, keine Maske getragen, kein Abstand gehalten – es scheint alles normal zu sein, aber stimmt das?

Zu Beginn der Pandemie war es mit der Wuhan-Variante oft so, dass sich bei einer infizierten Person eines Haushaltes nicht unbedingt die anderen angesteckt haben. Die Delta-Variante verbreitet sich aber windpockenartig und so vermeldet die ÄrzteZeitung in der KW 34/2021, dass die Sekundärinfektionen bei Haushaltskontakten deutlich zunehmen – wie überraschend! doi:10.1001/jamanetworkopen.2021.22240
Wer also in einem umschlossenen Raum ohne Maske und ohne Abstand, den man bei windpockenartiger Ausbreitung eigentlich vergessen kann, ungetestet miteinander Zeit verbringt, dabei vielleicht lacht, lauter spricht, mal hustet oder niest, der verbreitet auch bei 40-60% weniger Virenlast gegenüber ungeimpften Menschen dennoch genügend Virenaerosole, um die ganze Gesellschaft anzustecken.
Möglicherweise reduziert die Impfung auch selbst bei Menschen, die trotz Impfung PCR-positiv werden, die Viruslast und die Dauer der Virusausscheidung. Hier scheint es jedoch Unterschiede je nach Virus-Variante zu geben.RKI
Diese Menschen gehen dann nach Hause oder zur Arbeit und erzeugen Sekundärinfektionen.
Besonders fortschrittliche Firmen zeichnen geimpfte Mitarbeiter mit grünen Karten aus, die sie dazu ermächtigen, ohne Testung, ohne Mundschutz und ohne Abstand frei durch die Firma und die Kantine zu wandeln.
Wenn wir uns dann bald alle angesteckt haben, dann entwickeln wir auch eine breitere und anhaltender Immunität, selbst auf den Nasenschleimhäuten. „Vaccine-elicited T cells respond identically to variants, and change in quantity but not quality after first dose. Convalescents‘ T cells preferentially express the longevity-associated marker CD127 and respiratory tract homing receptors.“
doi: doi.org/10.1101/2021.05.12.443888
Bei dieser Vorgehensweise werden wir dann aber in einem kurzen Zeitfenster einen vorübergehend hohen Krankenstand haben, der dann bei möglicherweise greifender Quarantäne das gesamte System lähmen wird.

Die aktuellste Verordnung für Schule, medizinische Berufe und Schulen fordert ab jetzt nur von ungeimpften Menschen einen täglichen Antigentest, nicht aber von den 2-Glern.
Hat das einen wissenschaftlichen Hintergrund?

Amerikanische Studienergebnisse zeigen:
We also found that differences in viral RNA loads (as estimated using Ct values) between vaccine breakthrough and unvaccinated infections were non-significant (p = 0.99), regardless of lineage. A previous study of a community outbreak of delta infections in the state of Massachusetts also found that viral loads were similar for both vaccinated and unvaccinated persons with COVID-1928. These findings likely formed the basis for revised indoor mask guidance in July 2021 from the United States Centers for Disease Control and Prevention29…...In summary, our results reveal that selection pressure in a highly vaccinated community (>71% fully vaccinated as of early August 2021) favors more infectious, antibody-resistant VOCs such as the gamma12,32 and delta12,13,21,25 variants, and that high-titer symptomatic post-vaccination infections may be a contributor to viral spread.
doi: doi.org/10.1101/2021.08.19.21262139
 

Immunitätsausweis: Berufsverbot für ungeimpfte Pflegekräfte?

Die Bundesregierung will u.a. ein Berufsverbot für ungeimpfte Arbeitnehmer ermöglichen. Das betrifft vor allem medizinische Berufe. Wer nicht nachweisen kann, gegen eine Krankheit immun oder geimpft zu sein, dem kann die Bundesregierung die Berufausübung und die Bewegungsfreiheit einschränken.
Update: Nach einem erheblichen Shitstorm zog Bundesgesundheitsminister Jens Spahn den nachfolgenden Gesetzentwurf „vorerst“ (!) zurück, Siehe www.handelsblatt.com/politik/deutschland/kampf-gegen-corona-spahn-stoppt-plaene-fuer-immunitaetsausweis-nach-protesten/25801000.html?ticket=ST-2870021-xQHXfJlQARoUgoVTfFNl-ap4.

Bald ist Wahl – Sie entscheiden, wer hier ín Zukunft Entscheidungen treffen darf.
Schwarz-RotGrün unterscheiden sich hier nicht  – Gelb übernimmt vielleicht eine Veto-Funktion.

www1.wdr.de/nachrichten/themen/coronavirus/lohnfortzahlung-corona-quarantaene-nrw-100.html
Das muss dann auch die Rentner betreffen, die dann keine Rente mehr bekommen und kein Wohngeld etc. bekommen

Was ist mit dieser Regierung und dieser Gesellschaft los.
Vor zwei Jahren hätte ich mein ganzes Vemögen gewettet, dass es so etwas in Deutschland nicht geben würde.

Wenn die Geimpften und die Genesenen einen blanderen Verlauf bei einer Reinfektion haben, Geimpfte reinfinzieren sich 27-mal häufiger als Genesene doi: doi.org/10.1101/2021.08.24.21262415, wie die Real-Life-Time-Daten aus Israel zeigen, dann ist diese Gruppe im Anschluss genesen und deutlich reinfektionsgeschützter als zuvor. Somit hätte man mit der 2G-Regel eine beschleunigte Durchseuchung der Gruppe der Geimpften und Genesene erzeugt. Das wäre doch ein Erfolg. Dennoch werden einige dabei dennoch einen schlechtern Verlauf nehmen, wie wir es insbesondere bei den im Durchschnitt über 71-jährigen aus den Real-Lifte-Time-Daten wissen. Nichts desto trotz impft man in Israel und in den USA nun mit der dritten Impfung als Booster, weil die AK-Titer der neutralisierenden AK wohl so schnell abfallen und sich Geimpfte denoch einem schlimmen Verlauf ausgesetzt sehen.
In July 2021, following multiple large public events in a Barnstable County, Massachusetts, town, 469 COVID-19 cases were identified among Massachusetts residents who had traveled to the town during July 3–17; 346 (74%) occurred in fully vaccinated persons. Testing identified the Delta variant in 90% of specimens from 133 patients. Cycle threshold values were similar among specimens from patients who were fully vaccinated and those who were not.
DOI: dx.doi.org/10.15585/mmwr.mm7031e2external icon.

In vaccinated subjects, antibody titers decreased by up to 40% each subsequent month while in convalescents they decreased by less than 5% per month.
doi: doi.org/10.1101/2021.08.19.21262111

Drittimpfung für alle ab 40 in Israel – Angesichts zahlreicher Corona-Neuinfektionen impft Israel ab sofort auch Menschen ab 40 Jahren mit einer dritten Dosis. Dabei setzt das Land weiter auf Comirnaty® von Biontech und Pfizer„.
Nun hat man in Deutschland in Oberhausen in einem Seniorenheim auch zu einer dritten Boosterimpfung gegriffen. Drei Tage später mussten zwei Heimbewohner reanimiert werden, wie der WDR berichtet.

Woran könnte das liegen?
Ältere Menschen haben ein schwächeres Immunsystem und die Impfung kann schon eine deutlichen Angriff gegen Spikeproteine auslösen, die sich auch in den Blutgefäßen befinden und regulieren den dortigen ACE-2-Rezeptor herunter. Die Thromozyten docken dann an den Entzündungen an, verklumpen sich und setzen auch ihre Granula frei. Die Mitochondrien im Umfeld fragmentieren und reduzieren ihre Leistung erheblich.
SARS-CoV-2 Spike Protein Impairs Endothelial Function via Downregulation of ACE 2 doi.org/10.1161/CIRCRESAHA.121.318902

Ein weiterer Grund könnte sein, dass ältere Menschen weder mit Vitamin D ergänzt werden, noch ausreichend Sonne zu sehen bekommen, um selbst solches zu bilden. Ab dem 15.Oktober verhindert die Neigung der Erdachse in unseren Breiten bis Mitte April die natürliche Vitamin-D-Bildung durch die Sonneneinstrahlung. Seit 2010 ist aber bekannt, dass die T-Zellantwort von Vitamin D abhängig ist.
Vitamin D controls T cell antigen receptor signaling and activation of human T cells
DOI: doi.org/10.1038/ni.1851

Labormediziner wollen Antikörpertests vor Auffrischimpfung, denn Neutralizing antibody levels are highly predictive of immune protection from symptomatic SARS-CoV-2 infection . doi.org/10.1038/s41591-021-01377-8

Eine wiederholte Impfung bereits genesener Menschen kann zu einer deutlichen Einschränkung der Wirkung des angeborenen Immunsystems führen. „On the contrary, the second BNT162b2 vaccine dose results in a reduction of cellular immunity in COVID-19 recovered individuals, which suggests that a second dose, according to the current standard regimen of vaccination, may be not necessary in individuals previously infected with SARS-CoV-2.“ 
doi: doi.org/10.1101/2021.03.22.436441

Die T-Zellimmunität hindert auf den Endothelien und Epithelien, also den Deckschichten der Gewebe das Eindringen der Krankheitserreger.
Wer diese nicht ausbildet
, ermöglicht z.B. den Coronaviren, dass diese sich dort ungehindert ausbreiten können. Wenn sie reif sind und die Wirtszelle abstirbt, können sie beim Sprechen, Husten, Singen, Atmen etc. in den Raum freigesetzt werden oder auch in die Nachbarzellen zur weiteren Vermehrung ohne Abwehr oder in den Körper eindringen, wo sie vermutlich von neutralsierenden AK so attackiert werden, dass sie an keinen weiteren Zellen andocken können.
Dennoch gibt es wohl zwanzig Prozent Menschen in der Bevölkerung, die den entscheidenden Immunschutz der neutralisierenden AK nicht bilden können, der das Andocken und Eindringen in die Körperzellen verhindert, weil der nur dann entsteht, wenn man Antikörper speziell gegen die gefaltete Rezeptorbindungsdomäne (RBD) des Spikeproteins bilden kann. doi.org/10.1111/all.15066

Wenn man aber nur nach IgG-AK sucht und nicht nach der Neutralisation schaut, dann wähnt man sich in falscher Sicherheit.

Aktuelle Tests testen gegen die Wuhanvariante und nicht gegen die Delta-Variante.
Moderne Labore
bereiten einen solchen Variantentest für die kommerzielle Nutzung vor.

Desweiteren kann man nun auch die T-Zell-Immunität gegenüber den saisonalen Coronaviren testen, die laut Studienlage gegen jede Variante des Virus eine Antwort aufweisen sollten, siehe weiter unten!

In einer solchen Situation, also offenbar bei 20 % der Bevölkerung, wie der vorherige Link (doi.org/10.1111/all.15066) erforscht hat, droht nun ein ADE (Antibody-Defence Inhancement) doi.org/10.1016/j.ijid.2020.09.015

Man kann eine solche T-Zellantwort gegen Krankheitserreger so gut ausbilden, dass man fast keine Antikörper der IgG-Gruppe bildet – ein sogenannter scheinbarer Impfversager.

Eine T-Zellantwort kann über Jahre aktiv bleiben und wirken sehr effektiv.
doi.org/10.1038/s41467-021-24730-4

Had COVID? You’ll probably make antibodies for a lifetime
doi: doi.org/10.1038/d41586-021-01442-9

SARS-CoV-2-specific T cell memory is sustained in COVID-19 convalescent patients for 10 months with successful development of stem cell-like memory T cells
doi.org/10.1038/s41467-021-24377-1

Dieses gelingt sowohl im Sinne der Kreuzimmunität mit sogenannten Coronaschnupfenviren und nicht nur mit dem SARS-CoV1 und 2.
Cross-reactive SARS-CoV-2 peptides revealed pre-existing T cell responses in 81% of unexposed individuals and validated similarity with common cold coronaviruses, providing a functional basis for heterologous immunity in SARS-CoV-2 infection.
www.nature.com/articles/s41586-020-2798-3

Ein Review von 25 Studien kommt zu folgendem Ergebnis: „Finally, the fact that already more than 1,400 epitopes have been identified—also considering that many HLA alleles and regions of the SARS CoV2 proteome are relatively less studied—highlights that a large breadth of epitopes are recognized in human populations, making it unlikely that SARS CoV2 variants might escape T cell recognition at the population level.
DOI:https://doi.org/10.1016/j.chom.2021.05.010

Man kann eine gute T-Zell-Antwort gegen SARS-CoV2 entwickelt haben, ohne dass jemals eine Virus-Infektion, also gängig mit PCR-Test, entdeckt wurde.
Exposure to SARS-CoV-2 generates T-cell memory in the absence of a detectable viral infection – However, the proliferation capacity, size and quality of T-cell responses in close contacts are readily distinguishable from healthy donors, suggesting close contacts are able to gain T-cell immunity against SARS-CoV-2 despite lacking a detectable infection.
doi.org/10.1038/s41467-021-22036-z

Wo liegt die Schwachstelle der aktuellen Corona-Impfung?
Es werden keine neutralisierenden AK der IgA-Gruppe, also der Schleimhautwächter gebildet. Daher will man nun Nasensprühimpfungen entwickeln, die dieses Problem beseitigen.

Mittlerweile empfiehlt die Stiko die Impfung der Jugendlichen ab dem 12. Lebensjahr und es werden bereits Zulassungsanträge für Kinder ab dem 6. Lebensjahr gestellt.

Die Begründung für die Impfempfehlung der Jugendlichen geht nicht dahin, dass die Impfung die Jugendlichen, die keineswegs zur Risikogruppe gehören, gesundheitlich schützt, sondern eine Modellrechnung soll anzeigen, dass der mögliche Impfschaden nicht größer ist als der denkbare Nutzen. Das Hauptaugenmerk liegt aber auf den ohne Impfung mit der öffentlichen Meinung assoziierten pychosozialen Folgeerscheinungen.: „Diese Empfehlung zielt in erster Linie auf den direkten Schutz der geimpften Kinder und Jugendlichen vor COVID-19 und den damit assoziierten psychosozialen Folgeerscheinungen ab.
 

Warum sind manche Menschen gegenüber den jetzigen Impfungen so kritisch eingestellt, dass Sie für sich das Risiko des Infektes mit dem Wildvirus als geringer einschätzen, als die möglichen Nebenwirkungen einer Impfung?

Wenn man sich die vorangestellten immunologischen Real-Life Effekte anschaut, dann wird eine natürlich durchlebte Erkrankung mit nachhaltigerer Immunität belohnt. Etwa 80% der Bevölkerung haben eine gewissen Grundimmunität aufgrund der Kontakte zu sogenannten Coronaschnupfenviren. Der Typus NL63 nutzt sogar den gleichen Zugangg über den ACE-2-Rezeptor.
Diese 80%-Zahl deckt sich mit den Real-Life-Daten, dass 80% der Infizierten gar nichts davon mitbekommen.
 

Wie sehen die aktuellen Daten des EPI für die 32. bis 35.te Kalenderwoche aus?
Im Rückblick auf die 32. bis 35. Kalenderwoche hat das RKI die gemeldeten Klinikdaten genau analysiert. Danach lagen in der Altersgruppe von 18 bis 59 Jahren 4836 Menschen aufgrund einer Covid-19-Infektion im Krankenhaus, 496 auf Intensivstationen. 54 Patienten aus dieser Gruppe starben in diesem Zeitraum an Covid-19. Von den Über-60-Jährigen waren 2590 Patienten aufgrund von Corona in einer Klinik, 411 auf einer Intensivstation. In diesem Zeitraum wurden 338 Covid-19-Todesfälle in dieser Altersgruppe registriert. Von den 12- bis 17-Jährigen kamen nach diesen Zahlen 182 aufgrund von Covid-19 in eine Klinik, 2 auf eine Intensivstation. Hier wurde ein Todesfall registriert. Die Kliniken sind aufgefordert, nur Patienten zu melden, die aufgrund einer Covid-19-Infektion aufgenommen und behandelt wurden. Nachmeldungen, auch bei den Todesfällen, sind dabei möglich.
 

Die Anzahl der beim PEI angemeldeten schweren Nebenwirkungen einschließlich der Todesfälle im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung, wonach die Melderate für alle Nebenwirkungen bei 1,4 pro 1000 Impfungen und bei den schwerwiegenden Nebenwirkungen bei 0,2/1000 Impfungen, also 1 schwerer Fall  auf 5000 Impfungen liegt.
Überträgt man das auf ein Fußballstadion mit 80.000 Plätzen, sind dass 16 schwere Impfnebenwirkungen.

Die Ärztezeitung resümiert auch speziell zu den steigenden CRP-Werten, die sich im Verlauf wieder erholen.
 

Oben sehen wir alle Nebenwirkungen,
in der Mitte die Verteilung der schwerwiegenden gegenüber allen Nebenwirkungen
und unten die Anzahl 1254 aller im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung gemeldeten Todesfälle wovon das PEI 48 Fälle für möglicherweise der Impfung anzulasten betrachtet.

Dennoch gibt es diese Todesfälle – demnach hätten diese Menschen nicht geimpft werden sollen, da sie im Moment nicht impftauglich waren und nicht davon profitierten. Hier hat also die Impfaufklärung und Untersuchung vor der Impfung dieses Risiko nicht erfasst. Es ist dann nicht der Impfstoff, sondern die Entscheidung überhaupt zu impfen, die Ursache für den Tod bei diesen entsprechenden Vorerkrankungen.
 
 
Um mit der Coronaimpfung sechs Todesfälle an Corona zu vermeiden, müssen vier als Impftodesopfer akzeptiert werden, wie die Auswertung der niederländischen Datenlage zeigt.
Diese Studie wurde auf öffentlichen Druck zurückgezogen und nun nach erneuter gutachterlicher Bewertung wieder veröffentlicht worden.

Die Autoren raten den Regierungen Ihr Impfkonzept angesichts dieser Datenlagen noch einmal zu überdenken – ich schließe mich dieser Sichtweise an.
Bei der Auswertung der PEI-Daten, weiter oben, habe ich diskutiert, wie es zu so einer Todesfallrate kommen kann, wenn der eigentliche Impfstoff nicht die Ursache ist.

Der Druck der Politik und der einzelne Impfarzt müssen sich hier wenigstens in die ethische Verantwortung nehmen lassen!

Wie sieht es mit Herzschäden aus?

An oder mit Corona?
Auch im Monat vor der Ansteckung mit COVID-19 war das Risiko für Myokardinfarkte und ischämische Schlaganfälle erhöht. Das sei den Forschern zufolge wahrscheinlich auf eine umgekehrte Kausalität zurückzuführen, so könnte ein kardiovaskuläres Ereignis zu einer Klinikaufnahme und dadurch zu einer nosokomialen SARS-CoV-2-Infektion geführt haben. „Dieses Ergebnis unterstreicht die Notwendigkeit, Patienten vor nosokomialem COVID-19 zu schützen“, betonen die Mediziner.
www.thelancet.com/journals/lancet/article/PIIS0140-6736(21)00896-5/fulltext
DOI:https://doi.org/10.1016/S0140-6736(21)00896-5

Die israelische Studie beschreibt eine deutliche Risikoerhöhung bei der Impfung mit Comirnaty, beschreibt aber auch für die gleichen Symptome ein deutlich höheres Auftreten in der Erkrankungsgruppe als in der Impfgruppe.
www.nejm.org/doi/10.1056/NEJMoa2110475
Offen bleibt aber die Frage des intraindividuellen Verlaufes – wäre also eine Impfnebenwirkung bei dieser Person bei dem Wildviruskontakt mit Eintritt über die Schleimhäute genauso verlaufen.

Dagegen steht eine kleine Herz-MRT-Studie, die aber eindeutige objektive Daten liefert und wo verschiedene Betrachter jeweils zu dem gleichen Ergebnis kommen müssen.
Demnach findet sich
zwischen Covid-Patienten und gesunden Patienten nach sechs Monaten kein Unterschied. doi.org/10.1016/j.ahj.2021.08.001
Siehe nachfolgendes Bild.
Wir wissen aber, dass wir bei der mRNA-Impfung mit 1 Myokarditis/20.000 Impfungen rechnen müssen.

Sinusvenenthrombose nach Impfung und Verhalten der Ärzte im Krankenhaus:

Sie können die Anamnese aus dem Arztbrief des Krankenhauses lesen.
Sie können die Bewertung der dortigen Ärzte lesen – es kann alles sein, aber auf gar keinen Fall hat es mit der Impfung zu tun – das sagt der Professor und Chefarzt!
Die Meldung an das PEI, das die Daten aufgenommen, anonymisiert und sich bedankt hat, erfolgte aus meiner Praxis.

Die Begründung seiner Aussage entbehrt jeglichen Verständnisses hinsichtlich der Übererregbarkeit am Endothel, das mit nachfolgender Thrombozytenaggregation einhergeht und Gefäßverschlüsse auslöst.
Novalminsulfon wirkte nicht gegen die Schmerzen.
Ibuprofen als Entzündungshemmer half, aber bei Hemmung der Arachidonkaskade stiegen die D-Dimere auf mehr als das Doppelte an und die Leberwerte begannen zu steigen.
Der CRP-Wert stieg bis auf 115 mg/l an. Am 23.06.2021 hatten wir noch im Point of Care-Labor einen hsCRp unter der Nachweisgrenze erhoben
Die Thrombozyten fielen auf 63/nl. Die regulären Zahlen des Patienten schwanken zwischen 162/nl und 173/nl.

Beachten Sie in dem MRT-Befund neben der Sinusvenenthrombose die vielen kleinen Mikrodurchblutungsstörungen. So etwas kann zu einer Multiinfarktdemenz führen. Ohne  die beweissichernde Anordnung der Untersuchungen, der Patient kam mit einer To-Do-Liste von mir ins Krankenhaus, würde er später niemals nachweisen können, dass es einen Zusammenhang zur Impfung gibt und würde niemals eine Chance auf Schadensersatz bekommen, der sowieso in der Regel auf max. 100.000 € begrenzt ist. Bezahlen Sie davon mal die Pflegekraft, das reicht gerade für 2,5 Jahre.

Die meisten Patienten mit Kopfschmerzen Fieber, Übelkeit bekommen eine AU und ein Rezept für Ibuprofen, aber es erfolgt keine medizinische Beweissicherung, die es dem Patienten später  ermöglichen könnte, hier Zusammenhänge zu der Impfnebenwirkung herzustellen oder auch klar herauszuarbeiten, dass es wirklich keinen Zusammenhang gibt. Vernichten oder Nichterheben von Beweismaterial – hier wird das Vertrauen in die Ärzteschaft mißbraucht. Da jede rarzt frei darüber entscheiden kann und ich von keiner Anordnung wüsste, dass solche Untersuchungen zu unterbleiben hätten, bin ich erstaunt, wie sich so ein Verhalten bildet.

30-Jährige Frau, die nicht zur Risikogruppe gehört
Voruntersuchung am Donnerstag, weil Planung der Impfung am Freitag – dann doch gezögert, dann dem Druck der Peergroup gefolgt und Montagmorgen Comirnaty-Impfung.
Im Anschluss keine großen Beschwerden, am Folgetag war eine AU notwendig – Vorstellung beim kassenärztlichen Notdienst. Nehmen Sie Ibuprofen, keine Blutabnahme.
Symptome: Zittern der Muskeln, Brennen um das Brustbein, beshleunigte Herzfrequenz, erhöhte Temperatur bis Fieber unter Ibuprofen und Paracetamol kein Schlaf zu finden, keine Nahrungsaufnahme möglich, diese führt sofort zu Erbrechen, auch nahezu kein Trinken.
Wir entschließen uns zum Hausbesuch und nehmen Blut ab, siehe Foto im Verlauf und geben Ringer-Laktat-Infusion. Da das Blut vom Mittwoch erst am Donnerstag ausgewertet online ging, müsste das Datum einen Tag früher eingetragen sein, das zur Korrektur, denn dann ist der wert vom 10.09.2021 zwei Tage später erhoben worden.
Das Ergebnis können Sie sehen. Abfall der Thrombozyten auf fast ein viertel des Ausgangswertes = Thrombozytopenie, insbesondere dann, wenn die Exsikkose mit HKT 0,60, HB 20,8, Erythrozytose bei Leukopenie und führend Lymphopenie, wie bei dem oben angeführten Patienten ebenfalls zusehen, betrachtet und als Korrekturberechnung berücksichtigt werden. Die Herzmuskelwerte und die Gesamtmuskeln reagieren mit.
Die D-Dimere blieben dieses mal unauffällig und das CRP war unter der Hemmung der Arachidonkaskade ebenfalls unterdrückt.
Dennoch auch heute große Schwäche, im Wesentlichen Bettlägerigkeit, bei der heute am 10.09.2021, erneut verabreichten Infusion mit Ringerlaktat.

Meine Praxis kann aber keine Hausbesuche durchführen – dieses erfolgte als absolute Ausnahme über die sogenannte Schwester Vera.

Take home Message!
 
Diese beiden anonymisierten Fälle aus der Praxis sollten Sie sensibilisieren!
 
Wenn Sie glauben, dass Sie wegen einer Impfung krank geworden sind, sollten Sie auf einer medizinischen Beweissicherung oder Beweis des Gegenteils bestehen. Mögliche Folgeschäden können nur dann auf Schadensersatz  beantragt werden, wenn man die Situation beweisen kann. Das weiß ich aus meiner Zeit der Unterstützung der Rechtsmedizin in der medizinischen Beweissicherung nur zu gut.
 
Sie sollten immer auf einer medizinischen Beweissicherung bestehen!
 
Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin
 
Praxis Ritterhude

Lesumstoteler Str. 65 • 27721 Ritterhude • Tel. 04292 – 2921 • Anfahrt

 

Praxis Bremen

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