Zirkulierende Tumorzellen können beim Prostatakarzinom, dem Brustkrebs, dem Eierstockkrebs und dem Dickdarmkrebs zur Therapieplanung genutzt werden! Der ADNA-Test ist hier ein zuverlässiges Instrument!

von | 1. März 2015 | Publikationen

Krebs wurde entdeckt, aber wie geht es nun sinnvoll weiter. Ich bin in einem zertifizierten Krebsspezialzentrum, die werden schon wissen, was für mich richtig ist. Den ADNA-Test gibt es schon seit einigen Jahren. Wem von Ihnen, der Brustkrebs, Eierstockkrebs, Darmkrebs oder Prostata-Krebs hat, wurde dieser Test denn schon angeboten? Aber vielleicht haben Sie einen Bekannten, der dank dieses Testes über die Prognose, den Sinn und Unsinn von Chemo und Bestrahlung in seinem speziellen Fall aufgeklärt wurde ? Im Uni-Klinikum in Hamburg-Eppendorf, in der Urologie, scheint man sich dieser Sache nun anzunehmen!
In der Medical Tribune vom 20.02.2015, 50. Jahrgang, Nr. 8, S. 24,  wird Prof. Dr. Klaus Pantel vom Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf zitiert. Je mehr Zellen in 7,5 ml Blut gefunden werden, umso ungünstiger ist die Prognose. Er beschreibt, dass dieser Test viel früher als ein fPSA/PSA eine prognostische Aussage erlaubt. Dieser Test ist ein Bluttest, es wird also noch nicht in die Prostata gestanzt. Anhand der Zellen kann dann geschaut werden, ob eine und wenn dann, welche Chemotherapie wirken würde. Somit ist das Blut im Reagenzglas und nicht der Patient das Versuchskaninchen. Bei einem Rezidiv werden sich die Zellen verändert haben. Dann ist eine Wiederholung des Test gerechtfertigt. Er eignet sich aber auch zur Therapiekontrolle.
Liegt eine Stanze vor, empfehle ich auch immer die DNA-Zytometrie, auch bei einem Rezidiv!
Ich schrieb bereits am 14.12.2014 darüber und hatte auch in den Newslettern darüber berichtet. Mo-Mi kann dieser Test in meinen Praxen abgenommen werden! Ich nehme 3 x 7,5 ml Blut im Abstand von 30 Minuten ab, da die Genauigkeit des Nachweises dann bei einer Zelle liegt!

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