Schreikinder, Dreimonatskoliken, nun weiss man, dass es die Darmflora ist, die die Gase erzeugt.

von | 26. Januar 2013 | Publikationen

Dreimonatskoliken gelten als normal. Man dreht und wiegt das Kind, damit die Winde abgehen können und gibt zusätzlich Kümmeltee oder Entschäumer wie Lefax oder Espumisan. Nun haben niederländische Forscher die Stuhlflora der Schreikinder mit gesunden Kindern verglichen und haben wieder die Bedeutung des Mikrobioms bestätigt gesehen. Darmsymbioselenkung beginnt also im Säuglingsalter.
Die Stuhlflora der Schreikinder hatte weniger Lactobacillen und Bifidobakterien, aber deutlich mehr gasbildende Proteobakterien und zeigte ansonsten weniger Vielfalt, wie die Carolina de Weerth, PhD et al. herausgefunden haben. Sie betont noch einnal die Wichtigkeit des Stillens und des Vermeidens des Zufütterns in den ersten Lebensmonaten.
In früheren Artikeln habe ich schon darauf hingewiesen, dass eine potentiell schwagere Frau sich schon vor der Schwangerschaft um ihre Gesundheit kümmern solle. Dazu gehört die Engiftung, der Ausgleich von Mangelzuständen und eine Darmsymbioselenkung.
Siehe dazu auch den Artikel vom 18.01.2013 und die Artikel zur Erstbesiedlung des Darms der Säuglinge. Sie werden feststellen, dass es da neue Erkenntnisse gibt, die auch schon von einer vorgeburtlichen Besiedlung ausgehen lassen müssen. Umso wichtiger ist die vorschwangerschaftliche Sorge der Mutter um die eigene Gesundheit zu sehen.
Weitere akutmaßnahmen sind die Ernährungsumstellung wie der Verzicht auf Kuhmilchprodukte und der Einsatz von einer Mischung aus Kamille, Fenchel, Melisse, Kräutertee, Zuckerösungen, aber auch Akupressur oder Akupunktur, hier auch mit Laser oder als Elektrovariante, also ohne Stiche.

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