Quecksilber in Energiesparlampen, im Fisch, in den Zähnen und in Tumorzellen

von | 8. Juni 2012 | Publikationen

Aufgeschreckt durch die ARD-Dokumentation: "Ein dramatischer Betrug am Verbraucher? Der Dokumentarfilm „Bulb Fiction“ deckt auf, wie Energiesparlampen unsere Gesundheit bedrohen Sendeanstalt und Sendedatum: BR, Sonntag, 29. April 2012", kam mir das Ergebnis eines Patienten in den Sinn, der acht Hirnmetastasen hatte, von denen eine heraus operiert wurde, während die anderen radiochirurgisch behandelt wurden und in der sich ein mehr als siebenfach über der Norm liegender Quecksilberwert fand, wie das Medizinische Labor Bremen bestimmt hat. Erst als im Januar 2009 mit der Chelattherapie begonnen hatten, traten keine neuen Metastasen mehr auf. Letzte Woche kam das Ergebnis der Metalluntersuchung in der Metastase, die nun beweist, dass der bis heute anhaltende Therapieerfolg offensichtlich einen wesentlichen Anteil in der Ausleitung dieses und anderer Metalle hat. Da es sich natürlich nur um eine Einzelfalldarstellung handelt, wäre es interessant auch von anderen Patienten zu hören, die eine Probe ihres entfernten Tumors haben untersuchen lassen. Die Proben müssen mindestens 10 Jahre aufbewahrt werden, die Untersuchung im Medizinischen Labor Bremen kostet 80,- €. Das ist billiger als eine Probe-Chelierung als Provokation mit Untersuchung im Urin. Das kann man auch einmal selbst bezahlen. Wenn Sie dafür eine Überweisung benötigen, bin ich gerne behilflich.
Die Metallausleitung oder auch Chelattherapie ist ein seit über dreißig Jahren bekanntes Verfahren, das unter Berücksichtigung der Kontraindikationen und einer langsamen Infusionsgeschwindigkeit, der verträglichen Dosierung bei ausreichender Flüssigkeitszufuhr und Alkalisierung des Harns (basisch) und Blutzuckerkontrolle ein ungefährliches Verfahren ist. Je mehr ein Patient davon belastet ist und umso kranker er ist, umso vorsichtiger und langsamer muss man vorgehen.
Wie immer macht die Dosis und die genetische Entgiftungsfähigkeit des Einzelnen das Gift. Bei dem oben erwähnten Patienten kennen wir die Quecksilberquelle nicht, vermuten aber seine Zahnsanierungen als Verursacher. Außer einer Rauchervorgeschichte sind keine Auffälligkeiten bekannt.
Die Ursache der Giftigkeit liegt in dem stärkeren Bindungsverhalten an unsere Enzyme als die des gesunden Metalls. Dadurch entstehen Verdrängungseffekte. Wenn die Vergiftung überstanden ist und das Gift irgendwo gebunden liegt, ist es zunächst ungefährlich. Neue Studien untermauern aber zunehmend das Mikroenvirement der Tumorzellen. Damit ist das Umgebungsgewebe gemeint, dass ein Ansiedeln und Wachsen von Tumoren zulässt und dieses dann auch später unterstützt. Solche Ablagerungsstellen entsprechen einer ungesunden krebsfördernden Umgebung. Siehe dazu aus dem Vortrag Krebs ist kein Notfall wie ein Herz- oder Hirninfarkt.
  In einem Tumor ist keine Krebszelle wie die andere, bzw. daraus folgt,dass es nicht eine Substanz für einen Krebs gibt und dann würde alles gut. So lange die Zelle aber keine Not leidet und auch noch auf Kontrollimpulse der gesünderen Nachbarzellen reagiert, schläft sie

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