Hyperaktive Metallionen im menschlichen Körper

von | 14. Mai 2015 | Publikationen

Wir kommen unterschiedlich oft und stark mit Metallionen in Berührung. Dieses geschieht über die Nahrung und die Luft und auch mit Medikamenten. Bei letzteren gibt der Beipackzettel in der Auflistung Auskunft. Oft ist es das Titanoxid. Es kann sich aber auch um Halogenide, wie das Brom, handeln.Die Nativuntersuchung des Stuhls zeigt ganz gut an, was man denn so täglich im Turnover hat. 5-10% dessen, was man da findet, wird auch in die Blutbahn aufgenommen und konkurriert auch dort mit den gesunden Metallen um den Platz an der funktionellen Stelle der Enzyme. Weitere Untersuchungen sind Stimulationstests für die Ermittlung des Ausmaßes der Entzündlichkeit, der Nachweis von Metallen in Geweben.
Das Titan findet sich in vielen Prothesen, sowohl bei Gelenken, als auch bei Wirbelkörperversteifungen und dem Zahnunterbau. Ob man darauf reagiert und ob diese lokalen Entzündungen systemische Effekte zeigen, läßt sich mit dem Titanstimulationstest und dem Rantes-Wert ermitteln.
Die Stuhluntersuchung weist mittlerweile 31 Elemente nach. (Aluminium, Barium, Caesium, Cer, Chrom, Gallium, Jod, Kobalt, Mangan, Molybdaen, Platin, Selen, Strontium, Tantal, Thallium, Titan,Vanadium, Wolfram, Zink, Antimon, Arsen-Gesamt, Beryllium, Blei, Cadmium, Kupfer, Nickel, Quecksilber, Silber, Uran, Wismut, Zinn). Frau Dr. Blaurock-Busch referiert über die Akkualation auf dem Jahreskongress der Deutschen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V..
Ein Artikel aus "Neue Zürcher Zeitung" beschreibt die Akkumulation anhand des Aluminiums über die Lymphknoten. Neu ist, dass über Jahre keine Anreicherung im Gehirn gefunden wurde, wenngleich bekannt ist, dass dessen Einlagerung anhand von Untersuchungen an Leichen gesichert ist.
Eigene Untersuchungen belegen die Anreicherung in Neoplasien, was die These stützt, dass der Körper die Metalle, die ihn schädigen und die er nicht ausscheiden kann, auf jeden Fall aus dem Blutkreislauf ausparken muss. Dazu speichert der Körper die Metalle lokal. Reicht der Platz nicht mehr aus, wird der Parkplatz erweitert, eine Neoplasie entsteht. Platzt der Parkplatz aus den Nähten, entartet die Zelle und bildet Metastasen, neue Parkplätze. Die werden dort angelegt, wo das Micrenvirement bereits so geschwächt ist, dass die sogenannten noch gesunden Zellen ein Seßhaftwerden der Metastasen nicht mehr verhindern können. Fündig werde ich mit der Multielementanalyse für unter 100,- €.

Der nächste Schritt ist dann der Ausgleich von Mängeln und nachfolgend die Metallausleitung, die Chelattherapie.
 Liegt tatsächlich eine Krebserkrankung vor, sei auch auf den ADNA-Test und den Nagalasetest verwiesen.

Verwandte Themen

Die Wechselwirkung zwischen Antibiotika und der mitochondrialen Funktion – Minocyclin und Gyrasehemmer.

Mitochondriale Dysfunktionen werden zunehmend erforscht. Bis Sie in den Leitlinien ankommen, wird es noch Jahre dauern. Dennoch lassen sich diese Erkenntnisse schon jetzt für die personalisierte Individualmedizin nutzen, um vorausschauend Schäden zu vermeiden oder zu versuchen die Schäden zu korrigieren.Der Schwerpunkt des Artikels liegt auf dem Antibiotikum Minocyclin und der Gruppe der Gyrasehemmer und Fluorchinolone, also den Antibiotika wie Ciprofloxacin, Moxifloxacin, Levofloxacin, Oxacillin, Norfloxacin, Enoxacin.Untersuchungen zur mitochondrialen Funktionalität können am Institut MMD, das der Otto von Guericke-Universität angeliedert ist, durchgeführt werden. Wissenschaftlich verantwortlich für diese Untersuchungen ist Frau Prof. Dr. B. König.

mehr lesen

Antientzündliche Mittel sollten mit Antdepressiva kombiniert werden – Metaanalyse randomisierter kontrollierter Studien.

Die konventionellen Antidepressiva nehmen sich die Neurotransmitter als Angriffspunkt vor und wollen erreichen, dass diese länger an der Nervenverbindung, der Synpse, verbleiben und wirken. Eine anhaltende Remission der schweren Depression wird keineswegs regelmäßig erreicht. In China ging man der Frage sinnvoller Therapieansätze mit einer Metaanalyse randomiserter kontrollierter Studien nach.

mehr lesen