Gegen das Verlangen, nicht nur bei Alkohol

von | 15. November 2013 | Publikationen

Die Zeit-online berichtet über die obge Anmoderation, hier der ganze Text.
Dr. Kremer berichtet immer wieder von seiner Tätigkeit von 1968 bis 1975 als Leiter der Sozialtherapie für Suchtkranke, Sexualdelinquenten und gestörte Persönlichkeiten in der Haftanstalt Berlin-Tegel und der Tätigkeit in der Sozialmedizin bis 1980 sowie von 1981 bis 1988 seiner Tätigkeit als ärztlicher Leiter des "Niedersächsischen Landeskrankenhaus Brauel – Fachklinik für Drogenabhängige" in 27404 Zeven. In dieser Zeit hatte er viele Drogenabhängige von den Drogen entzogen. Dazu bekamen diese Aprikosensaft ad libidum und einen Telefonanschluss für den Notfall, damit sie ihn direkt anrufen könnten. Dieses sei nur ein einziges Mal vorgekommen. Alle anderen hätten den Entzug mit Aprikosensaft und einem Vorgespräch mit ihm geschafft.
Einzelfälle, in denen sich Alkoholabhängige an mich gewandt haben, habe ich in abgewandelter Form, aber immer nur mit Gespräch und natürlichen Substanzen ebenfalls in die Drogenfreiheit begleiten können.

Demnach wäre ein Suchtgefühl ein Signal für ein Vitalstoffdefizit. Demnach wäre eine Veränderung des Gehirns zu Veränderungen der Psyche ein Hinweis auf eine Hirnerkrankung durch Mangel an … oder Belastung mit…und nachfolgender Fehlinterpretation der Umwelt mit Erfahrungen, die das weitere Leben wie auch immer beeinflussen und psychotherapeutisch korrigiert werden sollten.
Der erste Schritt bei einem Drogenentzug wäre demnach aber immer eine Beziehung zu einer Person, die die Entgiftung begleitet und eine Optimalversorgung mit Vitalstoffen.

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