Die Psyche erhält die Gesundheit – Genabschnitte können aktiviert oder stumm geschaltet werden

von | 27. September 2013 | Publikationen

Im Rahmen der Mitochondriendysfunktionsursachenklärung kommen neben der Einnahme von mitochondrientoxischen Medikamenten, Umweltgiften, Übergangsmetallen, ungesunden Nahrungsmitteln sowie dem Einfluss von pulsierenden magnetischen Feldern und radioaktiver Belastung auch psychische Ursachen in Betracht. So können z. T. allein durch die Psyche Genabschnitte aktiviert oder stumm geschaltet werden. Somit kann die Psyche die Heilung unterstützen oder auch behindern. Das einfachste Beispiel dafür ist der Placeboeffekt oder die positive Wirkung einer empathischen Zuwendung.
Schon in früheren Artikeln habe ich auf die obigen Zusammenhänge hingewiesen.
Psyche und Krebs
Rationale Naturstofftherapie/Cellsymbiosistherapie
Mitochondrientranspantation als Instrument zur Steuerung der Erbinformation
Mitochondrien reden mit einander und induzieren Heilung
Medikamente können mitotoxisch sein
Schwer- und Übergangsmetalle können ein Therapieerfolgshindernis sein
Mikronährstoffmangel
Epigenetische Phänomene
Nun gibt es einen neuen Artikel, der auf die Wissenschaftlichkeit dieser epigenetischen Phänomene hinweist.
Ein Artikel im Kopp-Verlag beschreibt, dass man als Erwachsener Verantwortung für sich übernehmen muss, um die begrenzenden Glaubenssätze aufzulösen und in die Reprogrammiierung auf Gesundung zu kommen: "Die DNS, mit der wir geboren werden, entscheidet nicht allein über unsere Gesundheit und unser Wohlergehen. In einem Interview mit der Zeitschrift SuperConsciousness beschreibt der Stammzellenbiologe Dr. Bruce Lipton den Unterschied zwischen genetischem Determinismus und Epigenetik:
 »Der Unterschied zwischen beiden ist bedeutsam, denn der Glaube namens genetischer Determinismus besagt buchstäblich, unser Leben, das als unsere körperlichen, physiologischen und emotionalen Verhaltensmerkmale definiert ist, werde vom genetischen Code beherrscht. Ein solcher Glaube betrachtet den Menschen als Opfer: Wenn die Gene unsere Lebensfunktion bestimmen, so wird unser Leben von etwas Unabänderlichem beherrscht. Das führt zu der irrigen Annahme, häufige Krankheiten in Familien würden durch die Weitergabe der entsprechenden Gene übertragen. Laborerkenntnisse zeigen, dass dies nicht zutrifft.«"

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Mitochondriale Dysfunktionen werden zunehmend erforscht. Bis Sie in den Leitlinien ankommen, wird es noch Jahre dauern. Dennoch lassen sich diese Erkenntnisse schon jetzt für die personalisierte Individualmedizin nutzen, um vorausschauend Schäden zu vermeiden oder zu versuchen die Schäden zu korrigieren.Der Schwerpunkt des Artikels liegt auf dem Antibiotikum Minocyclin und der Gruppe der Gyrasehemmer und Fluorchinolone, also den Antibiotika wie Ciprofloxacin, Moxifloxacin, Levofloxacin, Oxacillin, Norfloxacin, Enoxacin.Untersuchungen zur mitochondrialen Funktionalität können am Institut MMD, das der Otto von Guericke-Universität angeliedert ist, durchgeführt werden. Wissenschaftlich verantwortlich für diese Untersuchungen ist Frau Prof. Dr. B. König.

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