Gesundheitsnewsletter vom Osterwochenende 2022 – Lohnfortzahlung bei nur 2-fach-Impfung?, Myokarditis nach Infekt und Sport, Unterschiede der Impfstoffe, Val 2001(Valneva) in England zugelassen, Infektion schützt auch vor kommenden Varianten…

von | 15. April 2022

Dr. Wiechert Gesundheitsnewsletter vom 15.04.2022
 
Praxis für individuelle Diagnostik und Therapie

In meiner Info-Videothek können Sie sich zu verschiedenen

Themen informieren, stöbern Sie ruhig weiter, denn

Sie wissen ja, dass die Quellen meines Wissens stets

benannt werden!

Hasenpause: Bild von Couleur via Canva Photos
Frohe Ostern!

Liebe Leserinnnen und Leser,
ich wünsche Ihnen die Fähigkeit, in den kommenden Ostertage eine unbeschwerte Auszeit zu erleben und daraus Kraft und schöne Erinnerungen mit in die nächste Woche zu nehmen.
Ein paar Gedanken zur eigentlichen Bedeutung des Ostersonntag im christlichen Glauben können vielen Verzweifelten eine Stütze sein.

 
Wird für doppelt geimpfte Arbeitnehmer:innen ab dem 15. April aufgrund einer Covid-19-Erkrankung eine Isolation angeordnet, so besteht kein Anspruch mehr auf  Entschädigung für den Verdienstausfall.
Wird für doppelt geimpfte Arbeitnehmer:innen ab dem 15. April aufgrund einer Covid-19-Erkrankung eine Isolation angeordnet, so besteht kein Anspruch mehr auf  Entschädigung für den Verdienstausfall.

Da wird kein Druck ausgeübt, da werden wissenschaftliche Erkenntisse zum Wohl der Bevölkerung eingesetzt. Am Karfreitag geht es wieder um eine Stück sterbendes Vertrauen.

 
Die Themen:

 
 
Herzmuskelentzündung nach Infekt bei einem Sportler - ein Fallbeispiel mit Bildern im Herz-MRT!
Myokarditis bei jungem Sportler nach Virusinfekt und zur kurzer Trainings-/Wettkampfpause – ein Fallbeispiel mit Bildern im Herz-MRT!

Ambitionierte Sportler halten Trainings- und Wettkampfpausen nach einem Infekt in der Regel nicht ein und wollen sich gesund laufen – leider kann das auch mißlingen.

Hier hatte ein 30-Jähriger Sportler wenige Tage nach einem viralen Infekt (Grippe, Covid, EBV, RSV etc. sind hier die möglichen Ursachen) an einem Wettkampf teilgenommen. Danach traten erstmalig in seinem Leben gefühlte Extraschläge im Herzrhythmus auf und er verspürte eine körperliche Schwäche.
Im EKG sah man Hebungen, die bei jungen Menschen sehr selten und auf jeden Fall verdächtig sind. Es kam zu dem Verdacht einer Herzmuskelentzündung, die bei zu früher Belastung nach einer Infektion entstehen kann. Ein Herzinfarkt würde sich ähnlich darstellen, allerdings fehlten die bekannten Risikofaktoren.

Die Herzmuskelentzündung (Myokarditis) kann in der Herz-MRT gut dargestellt werden. Dieses Verfahren ist die sensibelste bildgebende Möglichkeit.

Wie man das macht und wie man im Mapping ohne Kontrastmittel und dann ggf. auch mit Kontrastmittel zu verlässlichen Aussagen kommt, stellt Ihnen PD Dr. Henning Steen in gut 7 Minuten kurzweilig dar.
Er verweist auf die Notwendigkeit, dass der Körper für seine Leistungsfähigkeit auch mit den notwendigen Mikronährstoffen versorgt sein soll, um zum einen die Gefahr des Schadens zu reduzieren und andererseits die Regeneration zu verbessern.

Zu diesen Themen finden Sie auf meinem Youtube-Kanal eine Reihe weiterer Erklärvideos.

hsTroponin ist der laborchemische Messparameter, der in der Norm oder auf dem Ausgangswert vor Erkrankung liegen soll, bevor man wieder mit dem Sport beginnt.
In der Point of Care Massung steht dieser Wert innerhalb von 30 Minuten zur Verfügung. So kann er auch vor und nach dem Training gemessen werden, um zu erkennen, ob die Belastung noch im Rahmen blieb.

Die 3-D-Vektor-EKG-Untersuchung in Ruhe und nach einer definierten Belastung, begleitet mit herzspezifischen Laborparametern, kann so einer MRT-Untersuchung unkompliziert und auch öfter vorausgeschaltet werden.
Dazu gibt es weitere Beiträge mit PD Dr. Steen und mir in einer entspechenden Playlist.

 
 
Perimyokarditis bei hospitalisierten Covid19-Patienten in Israel und...
In israelischer Studie hatten 14% der wegen Covid-19 ins Krankenhaus aufgenommenen Patienten eine Perimykarditis und randomisierte Studie zu NW der Vektor-gegenüber den mRNA-Impfstoffen

 

In israelischer Studie hatten 14% der wegen Covid-19 ins Krankenhaus aufgenommenen Patienten eine Perimykarditis, also einen Herzbeutelerguss – jedoch nur 3,2% erfüllten die vollständigen Kriterien der akuten Erkrankung.
doi.org/10.1161/JAHA.121.024363

Wir wissen, dass die Covid19-mRAN-Impfung und auch die SARS-CoV-2-Erkrankung zu einer Beteiligung des Herzen führen können und dass die Impfung eine solche Beteiligung nicht verhindert. Jede Folgeimpfung beinhaltet also dieses Risiko und ggf. auch weitere, wie folgende randomisierte Studie analysiert hat, ohne dass die Impfung die Ansteckung über einen nutzbringenden Zeitraum verhindern könnte.

Unter der Fragestellung, ob Vektor-Impfstoffe weniger Nebenwirkungen und vor allem auch weniger Todesfälle als die mRNA-Impfung erzeugen, wurde eine randomisierte, aber noch nicht peer reviewed, Studie im Abgleich der weltweit dokumentierten Nebenwirkungen erstellt. Für den interessierten Leser sicherlich eine gute Quellenzusammenstellung. dx.doi.org/10.2139/ssrn.4072489

Es wird dort auch auf VLA2001 von Valneva als Ganzvirustotimpfstoff verlinkt. Dieser Corona-Impfstoff VLA200 ist in England nun endlich, allerdings nur für die Altergruppe zwischen 18 und 50 Jahre, zugelassen. In Deutschland soll das Zulassungsfenster 18-55 Jahre betragen.

The Lancet: Randomised Clinical Trials of COVID-19 Vaccines: Do Adenovirus-Vector Vaccines Have Beneficial Non-Specific Effects?
 
 
In England wird das verstärkte Auftreten von Leberentzündung bei Kindern, jedoch nicht wegen klassischer Hepatitisviren, beobachtet

Doch lesen Sie selbst hinter dieser Verlinkung.

Verstärktes Auftreten von Leberentzündung bei Kindern, jedoch nicht wegen klassischer Hepatitisviren
 
 
Das Paul-Ehrlich-Institut hat die eigene UAW-Datenbank geschlossen

Das Paul-Ehrlich-Institut registriert und analysiert weiterhin alle ans Institut gemeldeten Verdachtsfälle nach Arzneimittelgabe bzw. nach Impfung. Diese Meldungen sind in der europäischen Datenbank frei recherchierbar.

Das Paul-Ehrlich-Institut hat die eigene UAW-Datenbank geschlossen
 
 
Die täglich veröffentlichten Zahlen zum Pandemieverlauf spiegelten in erster Linie die Testfrequenz wider. Es sei naheliegend, dass eine Verdoppelung der Tests „mit Sicherheit“ auch zu einer Verdoppelung der Inzidenz führen würde, heißt es in der aktuellen Adhoc-Stellungnahme der Gruppe von Wissenschaftlern um die ehemaligen Gesundheitsweisen Professor Matthias Schrappe (Universität Köln) und Professor Gerd Glaeske (Universität Bremen)
Expertengruppe: Es ist Zeit, „mit Corona leben zu lernen
Die Gruppe geht davon aus, dass die Beschäftigten im Gesundheitswesen einen adäquten Impfschutz haben sollen.

Dazu möchte ich betonen, dass Prof. Dr. Streeck hier mehrmals gefordert hat, dass die Immunität der Infektion der Impfung gleichgestellt werden soll.

Ich ergänze sogar erneut unter Bezug auf die Erklärvideos zur Immunität mit Prof. Dr. B. König, dass die Immunität durch die Infektion durch nichts zu toppen ist und unter Bezug auf von mir in den Newslettern schon mehrfach zitierten Studien, dass die Immunität gegen MERS und SARS-CoV1 auch sogar nach 17Jahren noch nachgewiesen wurde, erinnere ich daran, dass die Qualität der Immunität sich nicht an der Höhe der AK-Titer ablesen lässt.

 
 
Variantenübergreifender Immunschutz nach einer Infektion mit z.B. Omicron

Die zentrale Frage dieser Arbeit doi.org/10.1101/2022.04.01.486695 war:

Verhindert eine Impfung mit Biontec die Ausprägung eines B-Zellen-Gedächtnispool gegenüber anderen SARS-CoV-2 Varianten?

Die Arbeit beantwortet also die wichtige Frage, ob trotz der Prägung der Immunantwort durch eine vorangegangene Impfung der vorgeformte B-Zell-Gedächtnis-Pool noch so plastisch ist, dass eine Exposition mit neuen Epitopen auch eine wirksame Neutralisierung von Varianten ermöglicht, die sich einer zuvor etablierten neutralisierenden Antikörperantwort (Impfung?) entziehen.

Die Arbeit zeigt aber auch gleichzeitig dass es nach einer Infektion mit z.B. Omicron zu einem sehr breit angelegten B-Zell-Gedächtnispool kommt, wodurch die B-Zellen nicht nur Omicron, sondern auch weitere (zukünftige) Varianten von SARS-CoV-2 erkennen.

Die Impfung mit Biontec erreicht das NICHT!
DOI: 10.1101/2022.04.01.486695

 
 
Berichte zur Meinung Betroffener zur einrichtungsbezogenen Impfpflicht und Aussagen von Fachleuten
Immer mehr Sozialverbände in Baden-Württemberg fordern Abschaffung der einrichtungsbezogenen Impfpflicht
 
Bundesweites Bündnis wehrt sich gegen einrichtungsbezogene Impfpflicht
 
Prof. Dr. Andreas Radbruch, Immunologe, der sich selbst als „Impf-Enthusiast
 
 
Ob die hier dargestellte Version so eintreten wird? Wenn das Virus ein leichtes Spiel hat und sich problemlos vermehren kann, weil der Wirt nicht stirbt, ein Running
System
erreicht hat, warum soll es dann aggressiver werden?
Poor virus-neutralizing capacity in highly C-19 vaccinated populations could soon lead to a fulminant spread of Sars-CoV-2 super variants that are highly infectious and highly virulent in vaccinees while being fully resistant to all existing and future spike-based C- 19 vaccines
 
 
In der Schweiz fragen die Experten: Warum wurden nicht nur die Risikopatienten geimpft? Antworten im dokumentierten Live-Chat
«Wieso wurden nicht bloss die Covid-Risikopatienten geimpft?»
 
 
Sensationelles BGH-Urteil: Bis zu 10.000€ Beitragsrückerstattungen für privat Versicherte
Sensationelles BGH-Urteil: Bis zu 10.000€ Beitragsrückerstattungen für privat Versicherte – Viele Versicherungen betroffen

Der Weg zu Rückzahlungen von mehreren tausend Euro ist nun frei. Für Betroffene, die nicht handeln kann das auch weiterhin ein sehr teurer Fehler bleiben.
Mittlerweile gibt es wöchentlich neue Urteile, bei denen die versicherten tausende Euro an Beiträge zurück erhalten. (Aktenzeichen: IV ZR 294/19; IV ZR 314/19; IV ZR 36/20).
Im Moment sind vor allem Versicherte von AXA – einer der größten Versicherungen Europas – erfolgreich.
Auch für DKV, Generali und Barmenia Kunden stehen die Chancen sehr gut.
Experten gehen aber davon aus, dass fast alle privaten Krankenversicherungen betroffen sind und ihre Beitragserhöhungen mangelhaft begründet haben.

 
Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin
 
Praxis Ritterhude

Lesumstoteler Str. 65 • 27721 Ritterhude • Tel. 04292 – 2921 • Anfahrt

 

Praxis Bremen

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