Gesundheitsnewsletter vom 9.8.2014

von | 9. August 2014

Gesundheitsnewsletter in den Ferien

Die Themen:

  • Sauerstoffmangel im Gewebe führt zur Übersäuerung – Krebszellen metastasieren dann scheller – gesunde Zellen sind unbeeinflusst.

  • Grüner Star – das Glaukom

  • Krebs braucht Kalorien. Mangelernährung bei Tumorpatienten immer noch unterschätzt

  • Die innere Uhr entscheidet über die Wirksamkeit der Medikamente

  • Patienten mit Brustkrebs bekommen häufig einen Hormonrezeptormodulator

  • Intelligente Tumortherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

  • Mitochondriopathien sind von der Definition her genetisch festgelegt und von erworbenen mitochondrialen Dysfunktionen zu unterscheiden

  • Eine Onlineversion des Onkojournals

  • Photodynamische Diagnostik sollte Standard bei Detektion und Überwachung von nicht muskelinvasiven Harnblasenkarzinomen sein

  • Fibromyalgie – am Ende war es eine mitochondriale Myopathie

  • Was sind eigentlich Transfette?

  • Schwarzkümmelöl oder war es die Gamma-Linolensäure – schützt vor Zeckenstichen

  • Die Versicherer verändern ihre Verträge und klammern Schäden durch Mobilfunkstrahlung aus


Sauerstoffmangel im Gewebe führt zur Übersäuerung – Krebszellen metastasieren dann scheller – gesunde Zellen sind unbeeinflusst.

Anne Riemann et al. des Julius Bernstein-Institut für Physiologie an der Universität Wittenberg-Halle haben mit Tumorzellen und unterschiedlichen pH-Werten experimentiert und dieses mit gesunden Zellen verglichen. In der Zusammenfassung bleibt zu sagen, dass ein saures Zellumfeld mit einem pH-Wert von 6,6 das Metastasierungspotential von Tumorzellen erhöht. Man findet dann auch mehr zirkulierende Tunorzellen im Blut. Obwohl der pH-Wert im Blut von 7,4 leicht basisch ist, scheint die Prägung der zirkulierenden Tumorzellen zur Metastasierung noch für weitere drei Stunden anzuhalten. Quelle: Acicic priming enhances metastatic potential of cancer cells. Pflugers Arch -Eur J Physiol; DOI 10.1007/s00424-014-1458-6
Was hilft mir diese Information?

Nun, alle therapeutischen Maßnahmen, die die Durchblutung einschränken, vernarben, Blutgefäße verengen etc. führen, sofern dieser Zustand schleichend auftritt, dazu, dass die Krebszelle unter Stress gerät und nach neuen Wachstumsorten Ausschau hält, also metastasiert. Das ist wie eine Notreife der Obstbäume bei Trockenheit.
Was wäre also die Konsequenz ?
Zuerst sollte man den Krebszellen keinen Stress machen, sondern, wenn man sie angreift, dann muss es ein sofortiger Vernichtungsschlag sein (Cyber-Knife oder chirurgischer Stahl), ansonsten laufe ich Gefahr, dass die Zahl der zirkulierendne Zumorzellen zunimmt und die Metastasierungsrate auch. Zum anderen sollte die Therapie einer Übersäuerung und Durchblutungsstörung vorbeugen. Medikamente, wie Cyclooxygenasehemmer, die zu einer Gefäßverengung führen können, wären zu meiden. Ein ketogenes Essverhalten, Medikamente mit starkem Säuerungspotential sollten gegmieden oder mit einem entsprechenden Antagonisten gepaart werden. Als natürliche Therapieform zur Durchblutungsverbesserung, Ödemausscheidung, Entzündungshemmung fällt mir da natürlich die intravenöse Sauerstofftherapie ein, die ich in meinen Praxen anbiete.

Die Wurzel des Übels sollen aber die Stammzellen sein, denn nur diese sind in der Lage Metastasenherde zu bilden. Zytostatika erreichen prolieferierende Zellen, aber keine Stammzellen. Man sieht, dass der Tumor kleiner wird, aber man vernichtet nchtden Krebs, denn die Stammzelle wartet auf die Gelegenheit, die durch eine schwache Mikroumgebung gegeben sein wird. Das kann Jahre dauern. Daher ist men Ziel, dass die gesunden Mikroumgebungszellen gestärkt und von Gift entlastet werden.


Grüner Star – das Glaukom

Das Glaukom führt zu einer Beeinträchtigung des Sehnerven, es ist in den europäischen Staaten nach dem Diabetes melltus die häufigste Ursache für die Erblindung. Der Grund liegt in einem erhöhten Augendruck, der die Versorgung des Sehnerven beeinträchtigt. Das Kammerwasser wird im Ziliarkörper produziert und in die Augenhinterkammer sezerniert, passiert auf dem Weg in die Augenvorderkammer die Pupille (Pupillarwinkel) und fliesst zum größten Teil durch das im Winkel zwischen Cornea und Iris gelegene Trabekelwerk (Trabeculum corneosclerale) in den Schlemm-Kanal ab. Ein kleiner Teil des Kammerwassers fliesst unter Umgehung dieses Weges in die Venen der Sclera ab.
Die Therapie besteht in Augentropfen mit α2 Adrenoreptor-Agonisten, wie wir sie auch von  Nasenspray kennen und Carboanhydrasehemmern, wie sie auch in der Niere (kaliumsparendes Diuretikum) oder im Magen (Protonenpumpenhemmer oder H2-Antagonist) zur Anwendung kommen, behandelt. Somit soll durch eine Gefäßverengung die Schwellung (wie bei der verstopften Nase), die den Kammerwinkel verengen kann, zurückgedrängt werden, so dass das Kammerwasser besser abfließen kann und der Carboanhydrasehemmer soll die Kammerwasserproduktion senken.
Nun wissen wir von der Oxyvenierungstherapie, dass sie Entzündungen senkt, Ödeme ausschwemmt und die Durchblutung und somit die Ver- und Entsorgung von Zellen verbessert. Daher wird vermutet, dass sie auch bei der Glaukombehandlung zur Symptomlinderung beiträgt. Ein Einzelfall hat sich in der Praxis der Oxyvenierungs-Therapie zweimal für eine 10er Serie unterzogen und augenärztlich überwachen lassen. Vor der ersten Serie waren die Drücke stets bei 27-28 mmHg, drei Monate nach der ersten serie bei 16 und 11 mmHg und der Sehnerv zeigte eine bessere Leistung als vorher. die zweite Behandlungsserie wurde unmittelbar nach der letzten Messung begonnen und zeigte zei Stunden nach der 10. Anwendung die Werte 16/17 mmHG, somit also nahezu Gleichstand, was auch die Anstrengung der Augenmuskeln für das Einstellen eines scharfen seheindrucks verbessert.
Nun würde ich mich freuen, wenn sich noch drei weitere Glaukompatienten melden würden, die mit frischen Augendruckwerten versehen sind, ebenfalls eine 10er-Serien der Oxyvenierung haben möchten und anschließend erneut zur Augendruckmessung gehen und mir dieses Ergebnis auch zur Verfügung stellen würden.


Krebs braucht Kalorien. Mangelernährung bei Tumorpatienten immer noch unterschätzt

Im Grunde muss jeder Patient auf eine Mangelernährung hin untersucht werden……


Die innere Uhr entscheidet über die Wirksamkeit der Medikamente

Forscher der Universität Manchester entdeckten, dass Zellen entlang der Atemwege eine eigene biologische Uhr haben, die Entzündungsprozesse in der Lunge beeinflusst. Geht der körpereigene Rhythmus verloren, kommt es zu stärkerer Inflammation, zeigten die Forscher in Tierversuchen. Wie kann ich die innerer Uhr wieder rhythmisieren ? Die pulsierende Magnetfeldtherapie, wie ich sie in der Praxis anbiete, ist für diese Rhythmisierung ausgelegt und passt sich mittels einer Herz-Raten-Varianz-Analyse an das Biofeedback des Körpers an. Die Fähigkeit zur Regulation des vegetativen Nervensystems und dessen Beeinflussbarkeit über Atemübungen lässt sich mit der VNS-Analyse darstellen und diagnostizieren. Vereinbaren Sie doch einen Termin !


Patienten mit Brustkrebs bekommen häufig einen Hormonrezeptormodulator

Tamoxifen ist so einer und wirkt angeblich nur bei jedem zweiten Patienten, daher ist es wichtig, dieses im Vorfeld zu klären. Dafür gibt es einen Testkit, der per Rezept in der Apotheke beschafft und dann mit einer Blutentnahme in der Praxis angelegt wird. Darüber hinaus sollten Tamoxifenpatienten gut abgedunkelt schleafen, da nächtliches Licht die Wirkung abschwächen kann.


Intelligente Tumortherapie bei Bauchspeicheldrüsenkrebs

Clostridium perfringens, der Gasbranderreger entwickelt ein Gift, das an Claudin -3 und Claudin-4-Rezeptoren der Darmwand andockt, dieses dadurch durchlässig macht und in den Körper eindringt. der Bauchspeichedrüsenkrebs hat ebenfalls viele dieser Rezeptoren. Nun will man versuchen dem Krebes mit diesen Keimen beizukommen.


Mitochondriopathien sind von der Definition her genetisch festgelegt und von erworbenen mitochondrialen Dysfunktionen zu unterscheiden

Dennoch treten dei Auswirkungen einer genetischen Mitochonriopathie oft erst in höherem Lebensalter auf und dann lohnt es sich dennoch, diese wie eine Mitochondriendysfuntkion zu behandeln, denn es treten durchaus noch vorübergehende Regenerationen oder zumindest verzögerte Krankheitsverläufe auf. Dabei gilt es zunächst Medikamente zu meiden, die die Mitochondrien schädigen können. Eine besonders schöne Ausarbeitung dazu finden Sie bei Uwe Gröber aus Essen.


Eine Onlineversion des Onkojournals

Betroffenen werden es vielleicht verschlingen, andere gehen darüber hinweg.


Photodynamische Diagnostik sollte Standard bei Detektion und Überwachung von nicht muskelinvasiven Harnblasenkarzinomen sein

Photodynamische Diagnostik sollte Standard bei Detektion und Überwachung von nicht muskelinvasiven Harnblasenkarzinomen sein…


23 neue Gene zur Steuerung des Herzrhythmus entdeckt

Herzrhythmusstörungen nehmen immer mehr zu und das besonders ab dem vierzigsten Lebensjahr. Wenn es denn nun genetische Grundlagen dafür gibt, sei wieder die Frage erlaubt, warum die Rhythmusstörung nicht von Geburt an besteht, sondern erst im Laufe des Lebens mit einer zunehmenden Mitochondriendysfunktion auftritt. Hier ein englischer Text zu einem Erfahrungsbericht, der empfiehlt, dass man sicherheitshalber bestimmte Ursachen ausschließen sollte, wenn man die Symptome hat, die in einem Kasten dieser verlinkten Seite aufgelistet sind. Hören Sie dazu auch den Beitrag auf SWR4 in Bezug auf das UMTS-Netz, aber auch so etwas, wie WLAN, also Elektrosmog.


Fibromyalgie – am Ende war es eine mitochondriale Myopathie

Fibromyalgie – am Ende war es eine mitochondriale Myopathie, die mit alpha-Liponsäure, Coenzym Q10 und L-Carnitin in die Beschwerdefreiheit überführt wurde. Das sind nicht all umfassende, aber wesentliche, Therapieansätze bei einer Mitochondriendysfunktion. (zahlt die Kasse aber nicht)

Was sind eigentlich Transfette?

Transfette kommen natürlich vor und gelten dann als unproblematisch. Instustriell gehärtete Fettsäuren, zu denen auch die Margarine gehört, fördern dagegen die Entzündung und vermindern die Elastizität der Zellmembranen. Was Sie über gesunde Fette wissen sollten, lesen Sie hier!

Schwarzkümmelöl oder war es die Gamma-Linolensäure – schützt vor Zeckenstichen

Die einen können sich vor Zeckenstichen nicht retten, andere hatten noch nie einen. Schüler haben nun einen Versuch mit Schwarzkümmelöl gestartet und festgestellt, dass Zecken das nicht mögen. War es nun das Schwarzkümmelöl mit seinen Begleitstoffen oder war es der hohe Anteil von GLA, y-Linonlensäure, die den Neurodermitikern undnEkzempatienten fehlt. Wer also viele Stiche bekommt, könnte ich dahingehend jamal untersuchen lassen. Ich biete dazu diesen Test an.


Die Versicherer verändern ihre Verträge und klammern Schäden durch Mobilfunkstrahlung aus

SWR4 Südbaden berichtet auf einem YouTube-Video über die Bedeutung des digitalen TETRA-Funks, der durch alle Wände bis in die tiefste Kellergarage reicht und das Verhalten der Versicherer, allen voran die Allianz AG München, in Bezug des Ausschlusses der gesundheitlichen Versicherungsrisiken, die durch Mobilfunk entstehen. Schauen Sie doch einmal ins Kleingedruckte. Es werden Vergleiche zur Geschichte des Asbests gezogen. Also: Handy, wann immer es geht, getrennt vom Körper mitführen und aufbewahren – es gilt das Abstandsquadratgesetz, nutzen Sie die Freisprecheinrichtung und das auch beim DECT-Telefon.. Schlafen Sie nicht auf metallhaltigen Matratzen, die wirken wie eine Antenne. Genschädigung wurden in vitro festgestellt. Schlafstörungen, Herzrhythmusstörungen, Depressionen und Migräne werden in den Zusammenhang mit der Mobilfunkstrahlung gesetzt. Dazu gehört auch WLAN! Vielleicht können Sie es nachts ausschalten! Wie den Schlafplatz schützen ? Ach wie gut, dass unser Dach alukaschiert von innen gedämmt ist. Andere haben einen Baldachin aus Metallfäden, der wie ein Faradayscher Käfig wirken soll. Die Elektrosensibilität der Bevölkerung nimmt zu und das bei Einhaltung der Grenzwerte.


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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