Gesundheitsnewsletter vom 9.5.2015

von | 9. Mai 2015

Gesundheitsnewsletter vom 09.05.2015

Nicht vergessen – Sonntag ist Muttertag! Nicht vergessen, ich suche noch immer Teilnehmer für die Colitis ulcerosa-Studie

Die Themen:

  • Candidavermehrung im Darm  – warum diese Symbiose?

  • Jod kann bei Schilddrüsenkrebs und Brustkrebs den Selbstmord der Krebszellen einleiten

  • Schädigung des Herzens durch die falschen Fette

  • Wir sind durch unsere Vorfahren geprägt


Candidavermehrung im Darm  – warum diese Symbiose?

Hefen haben wir alle im Darm, aber wenn diese Überhand nehmen, dann muss nach dem "Warum" fragen. Oft wird ein zu starker Zuckerkonsum als Grund dafür benannt, es kann aber auch an einem erhöhten Schwermetallanteil im Stuhl liegen. Daher empfehle ich in solchen Fällen eine Untersuchungd es Nativstuhls auf Schwermetalle und wurde bisher stets jenseits der Grenzwerte fündig. Die Pilze binden diese Metalle und helfen bei deren Ausscheidung. Da die Pilze aber auch Stoffwechselprodukte erzeugen, die zu einem Leaky Gut Syndrom führen, ist diese Hilfe nicht ohne Nebenwirkung. Eine Behandlung mit Antipilzmitteln ohne eine Untersuchung auf Schwermetalle ist demnach zu kurz gegriffen. Übrigens sehe ich ducrchaus völlig normale Candiakolonien trotz massivem Zuckerkonsums. Die Antwort muss multifaktorielle Ursachen berücksichtigen.


Jod kann bei Schilddrüsenkrebs und Brustkrebs den Selbstmord der Krebszellen einleiten

Obwohl man nicht genau weiss, wie es funktioniert, so kann man dennoch reproduzieren, dass die Mitochondrien darüber entscheiden, ob sie eine Krebszelle in den Selbstmord schicken oder nicht. Für Schilddrüsen- und Brustdrüsenzellen konnte gezeigt werden, dass hohe Jodgaben die gesunden Zellen in Ruhe lassen und die Krebszellen in den Tod schicken. Dieses sogar aus zwei verschidenen Blickwinkeln. Da Jod zu den Halogeniden gehört, wäre zu vermuten, dass Jod die Konkurrenten Brom und Fluor verdrängt. Wer Brustkrebs hat, kann den in Formaldehyd oder in Paraffin eingebetteten Tumor neben den Schwermetallen auf diese Halogenide untersuchen lassen. Aus dem Ergebnis ließe sich ein Therapiekonzept ableiten. Die Studie verweist auf die Funktion des Cytochrom C , von dem Dr. Kremer ableitet, dass es in Krebszellen beschädigt ist und dass man mit Curcumin diesen Fehler beheben kann. Dr. Brownstein sieht diese Wirkung des Jods auch bei Eierstock- und Proststakrebs. 59% aller 75-jährigen Männer hat bereits Prostatakrebs, wie Untersuchungen an Leichen, die aus einem anderen Grund gestorben sind, ergeben haben.
Eine Östrogendominanz behindert die Aufnahme von Jod in die Zellen.
Ich zitiere eine Quintessenz von Kyra Hoffman, die das Buch "forever young | Power Eiweiß und Nahrungsergänzungsmittel von Strunz, Quelle: www.strunz.com gelesen hat:
"Es gibt es ein kleines Städtchen namens Wang Jiashan. Von den 500 Einwohnern sind 270 geistig behindert. 58 sogar taubstumm und völlig debil. Man hat dann nachgeforscht und folgendes gefunden: Dort gibt es im Boden praktisch kein Jod. Abhilfe gelang.
In dem Zusammenhang wurde veröffentlicht, dass in gesamt China geschätzte 10 Millionen wegen Jodmangels geistig behindert sind, und 500 000 Chinesen Kretins sind. Weil Jod fehlt. Wie Sie wissen, ist auch Deutschland ein Jodmangel-Gebiet. Ich denke da an PISA und an die rührende Vorsorge unseres Staates: das Jodsalz. Glaube versetzt ja Berge. Wir dagegen messen. Wir messen, dass der Deutsche im Schnitt 72 µg pro Tag Jod zu sich nimmt. Mit Jodsalz wären es dann 79 µg pro Tag. Selbst die DGE fordert 150 µg, und in ganzen Bezirken der USA essen die Menschen – weil es halt im Boden ist – 1000 µg pro Tag.
Die haben nicht, wie 15 Millionen Deutsche, eine vergrößerte Schilddrüse. Und dort werden nicht 95 000 Kropfoperationen jährlich durchgeführt (für 1,1 Milliarden €).
So viel zum Jod."


Schädigung des Herzens durch die falschen Fette

Ein gutes Fettsäureprofil, wie ich es z. B. bei Biovis oder Omegametrix finde, weist mir aus, wie  ich eine Fehlsteuerung wieder in die Balance bringen kann. Was man mit einer optimierten AA/EPA-Balance erreichen kann, wird durch immer mehr Studien belegt. Nun belegt eine Studie die Balance von Oleat und Palmitat in den Herzellen. Beide führen zu deren Verfettung, aber Palmitat alleine erzeugt den Zelltod. Das geht dann zunächst mit Herzschwäche oder auch Herzrhythmusstörung einher, würde ich vermuten. Wer solche Beschwerden hat, sollte sich diesbezüglich einmal untersuchen lassen.
Es wurde behauptet, dass Omega-3-Fettsäuren eine Chemotherapie behindern, Nun hat jemand die ganze Studie gelesen und beweist das Gegenteil, doch lesen Sie selbst!


Wir sind durch unsere Vorfahren geprägt

Viele der heute 40- bis 60-Jährigen leben in dem Gefühl, gleichzeitig auf Gas und Bremse zu stehen, im ständigen Glauben, nicht zu genügen, weder im Beruf noch in der Partnerschaft. Mangelndes Selbstwertgefühl, Beziehungsunfähigkeit und eine diffuse Angst vor dem Leben ziehen sich wie ein roter Faden durch die Erfahrungsberichte. Das kann ich aus meiner Berufserfahrung bestätigen, doch lesen Sie mehr und schauen Sie einmal, ob Sie sich dort wiederfinden.


 


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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