Gesundheitsnewsletter vom 9.2.2014

von | 9. Februar 2014

Gesundheitsnewsletter vom 11.02.2014

Vorab möchte ich meinen Lesern und Patienten für die Weiterempfehlung meiner Newsletter und meiner Praxen danken. Ich frage meine Patienten immer, wie sie denn auf mich gekommen sind und nahezu 90 Prozent berichten von Ihren Empfehlungen, meinen Antworten in Gesundheitsforen und ein paar berufen sich sogar auf meinen Kurzauftritt in der Sendung Visite auf N3 zum Thema der Borreliose. Zunehmend mehr wird neben dem Schwerpunktthema Darmgesundheit mit Leaky Gut syndrom, Histaminintoleranz, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Fruktose-Sorbit-Laktose-Kohlehydrat-Intoleranz, exokriner Pancreasschwäche, Flatulenz, breiigem Stuhlgang, Sodbrennen, gespannter Bauch, Flush, chronisch entzündlicher Darmerkrankung auch nach der Belastung mit Schwer- und Übergangsmetallen, Biomonitoring und naturheilkundlichen Begleittherapie bei Krebserkrankungen bzw. nach der Suche nach Therapiehindernissen gefragt.

Bitte vergessen Sie aber bei der Anerkenntis dieser Expertise nicht, das ich vom Grundsatz her ein privatärztlicher Hausarzt bin. Ich mache also auch Hausbesuche und kann auch Vorsorgeuntersuchungen, EKG, Sonographie, Langzeitblutdruckmessung, Lungenfunktion, exhalative NO-Gasmessung, Husten-Schnupfen-Heiserkeit, Rücken-, Ge
lenk- und Sehnenbeschwerden
,
Blutdruck, Allergie, Fettstoffwechselstörung, Harnsäureerhöhung, eingeschränkte Nierenfunktion, Diabetes mellitus, Durchblutungsstörungen, Wundheilungsstörungen etc. und bei mir kommen Sie in 90 Prozent der Fälle zum vereinbarten Termin auch dran.

Am letzten Freitag hatte ich ein sehr interessantes Gespräch mit einem Dienstleister für individuelle Betreuung in den eigenen vier Wänden. Kernbotschaften waren,
dass die helfende Person dann da ist, wenn Sie es wollen. Wollen Sie also erst um 09:00 Uhr aufstehen und nicht schon um 07:30, wenn Sie auf der Tour des Pflegedienstes liegen, dann wird das arrangiert.
Wenn Sie nur von ein oder maximal zwei verschiedenen Personen versorgt und in Bezug auf Ihre Pflege auch berührt werden wollen, dann wird das organisiert.
Wenn Sie einen Intensivpflegeplatz oder einen Palliativpflege zu Hause wollen, dann wird das möglich gemacht.
Wenn Sie eine bezahlbare 24-Stundenbetreuung mit einer gut deutsch sprechenden Person wünschen, dann wird sich so eine Person binnen einer Woche bei Ihnen vorstellen.
Wenn Sie nicht mehr sicher sind, ob Sie von der Versicherung auch alle Leistungen bekommen und ob Ihnen nicht Leistungen in Rechnung gestellt werden, die Sie gar nicht bestellt haben, dann können Sie diese kontrollierenden und nachfordernden buchhalterischen Leistungen dazu buchen.
Wenn Ihre Wohnung nicht barrierefrei ist, wenn Sie als Sehbehinderter Schwierigkeiten mit  den elektrichen Schaltern haben, dann wird Ihnen nach einer Besichtigung der Örtlichkeit ein Verbesserungsvorschlag unterbreitet. Ihnen wird bei der Beantragung von Zuschüssen für Umbaumaßnahmen die Arbeit abgenommen.
Sie werden dahin beraten sich auch gegenseitig mit notwendigen Vollmachten auszustatten um im Krankenhaus und bei der Bank und Sparkasse auch für einander entscheiden zu können.
Dieser Dienstleister würde auch bei einem Informationsabend selbst über dieses Thema referieren und sich ihren Fragen stelllen. Bei Interesse bitte ich um ein Feedback, um so einen Abend organiseren und Sie einladen zu können.
Zu so einem Konzept gehört natürlich auch ein Hausarzt, der erreichbar ist, wenn man ihn braucht.

Die Themen dieser Woche

  • Die Krebsrate wird in den nächsten Jahren um 40% steigen, hieß es diese Woche mehrfach

  • Nach dem Krebs ist vor dem Krebs

  • Reiswaffel sind mit Arsen belastet, wieviele nur sechs Monate alte Kinder knabbern schon daran ?

  • Bundeszentrale warnt vor Elektro-Shishas

  • Mehr Zervixkarzinome nach Konisation der Präkanzerose: Screening muss weitergehen

  • Test zur Aluminiumwirkung bei Ratten und der Schutzwirkung von HEDTA und Propolis, dem Kittharz der Bienen.

  • Curcumin stimuliert Mikro-RNA und hemmt so die Bildung von Metastasen/ miR181b potenzieller Biomarker

  • Reizdarmsyndrom, Ernährung mit nur wenigen kurzkettigen Kohlehydraten soll hier Linderung verschaffen

  • Der Doktor bei den Gesundheits-Gurus


Wenn dem so ist, dann muss unsere Lebensform trotz der Vereinfachung der körperlichen Belastung, trotz der besseren Hygiene, trotz des im Allgemeinen Nichtkennens von Hunger und Durst, trotz des Einrichtens von Umweltzonen, trotz des Einbaus von Rußpartikelfiltern, Feinstaubfiltern in Staubsaugern, trotz eines guten Bildungssystems andere Einflüsse haben, die es in der Vergangenheit, also vor mehr als 30 Jahren nicht gab und die uns heute krank werden lassen. Was aber ist das ? Die Süddeutsche Zeitung spricht für die nächsten 20 Jahre sogar von einem Anstieg von 70 %.
Als Ursachen werden das Rauchen, der Zuckerkonsum und der Alkohol angeführt. Das Rauchen hat ja nun schon deutlich abgenommen, bleiben also Alkohol und  Zucker. Der Alkohol, der heute getrunken wird, sollte sauberer sein als der in früheren Zeiten. Das Komasaufen beginnt heute früher als vor 30 Jahren. Alkohol ist fettlöslich und könnte die Zellintegrität schädigen und den Eintritt von Giften erleichtern. Die Belastung des Entgiftungsorgan Leber kann zum Rückstau anderer Gifte und damit zu deren Wirkverstärkung führen. Der Zucker und dazu gehö
ren auch Fruchtzucker und Stärke, sind Nahrungsmittel, die wir erst seit der Industrialisierung und dem intensivem Ackerbau zur Verfügung haben. Früher war die Süßigkeit der auf das Butterbrot gestreute Zucker oder das Marmeladenbrot oder der Kuchen am Sonntag oder das eine Bonbon oder der verdünnte Beeren-, Apfel-, Rhabarbersaft, den es als eine Besonderheit gab. Milchzucker gab es in der als Dickmilch überalterten Vollmich, Fruchtquark wurde noch selbst angerührt, Stärke gab es in der Kartoffel, in 4 bis 6 Butterbroten/Tag. Nudeln, Reis, Pizza, Döner, Kuchenteilchen, Cola, Brause, Fruchtsaft, Nektar, Knabbereien, Schokolade, fettreduzierte Milchwaren etc. waren die absolute Ausnahme oder es gab sie nicht. Es wurde nach den Regeln Kaiser-König-Bettelmann aufgetischt, nein, in einer Stunde gibt es Mittag, jetzt wird nichts mehr gegessen – ein Eis ? – Du hattest doch gerade einen Apfel! Dieser Apfel hatte aber noch Stellen, enthielt Salvestrole und entsprach dem Satz an apple the day, keeps the doctor away. Der Apfel war keine Hybridzüchtung und enthielt auch noch gesunde Bitterstoffe. Einer meiner Patienten ißt täglich 2 Mandarinen und einen Apfel und hatte in der Messung einen Vitamin-C-Mangel von 1,7 (7-14 wäre die Norm).
Was macht also der Zucker mit uns ?
Die schnell verfügbaren Kohlenhydrate machen erst satt, wenn Sie aufgegessen sind. Wir essen also mehr als wir benötigen. Den Kaloriengehalt in Getränken nehmen wir nicht als sättigend wahr. Der hohe Blutzcker und wenn er auch wegen der guten Bauchspeicheldrüsenleistung (Insulinresistenz – C-Peptid) nur zwischendurch zu hoch ist, führt zu einer Verzuckerung der Zellmembranen und die ist irreversibel. Der Körper will diese Schäden reparieren. Dazu benutzt er Cholesterin; mitunter auch überschießend. Dann kommt der Bluthochdruck, dann das Übergewicht, dann die Gelenkbeschwerden, dann die silent inflammation, dann, dann dann.
Früher war der Fettgehalt im Essen höher. Fett macht satt. Das sieht man heute schon an den Babies und Kleinkindern, Die mit der fettarmen Milch sind dicker als die mit der Vollmilch, weil sie später satt werden und unter dem Strich mehr Kalorien zu sich nehmen. Früher gabe es jeden Feitag Fisch – Omega-3-Fettsäure und unter der Woche auch schon mal aufs Brot. Früher war die Masttierhaltung mit weniger linolsäurehaltigem Kraftfutter, die Tiere waren auch später schlachtreif, der Arachidonsäuregehalt in tierischen Produkten inklusive Käse war geringer. Die Vielzahl von
ckständen an Umweltgiften
war geringer. Es gab überwiegend Glasflaschen und im Kühlschrank Glasschälchen, bei den fortschrittlichen Hartplastikschälchen. Das Thema Weichmacher, Phtalate, Bisphenole, polychloriertreKohlenwasserstoffe in Produkten mit langem Hautkontakt, Molekülveränderung durch Mikrowelle, Spielzeug aus fernen Ländern mit anderen Sicherheitsbestimmungen für Weichmacher oder Schwermetalle gab es nicht oder waren die absolute Ausnahme. Die Pharmaindustrie mit der Antibabypille, die Vielzahl von Medikamenten, die sich in der Nahrungskette anreichern, Substanzen mit hormonähnlicher Wirkung, Nanopartikel, Chemtrails, Mobiiltelefone, ständige Erreichbarkeit und und und gab es nicht. Ob hier nicht vielleicht der wirkliche Grund für die Zunahme der Erkrankungen liegt? Wie sieht es mit der Lebensmittelüberwachung aus ?
Was können wir tun ?
Glasflaschen, Töpfe, die keine Metalle abgeben, Kosmetika ohne Konservierungsmittel oder Hormonwirkung, Verzicht auf Nahrung, die ihren Geschmack durch Chemiezusätze bekommt, Optimierung des AA/EPA-Quotienten, Meiden von Feinstaub, Reduzierung aufgenommener Gifte durch Stützung der Leber- und Nierenfunktion, Unterstützung der Darmflora und Darmentgiftung durch giftbindende Faserstoffe, Reduzierung der Summation der Metallaufnahme durch wiederkehrende Metallausleitungen, Messung der antioxidativen Kapazität und der Zellwand- und Zellkernschäden in
gewissen Abständen zur Überprüfung der eigenen Schutzmaßnahmen, Biomonitorin auf PAK
.


Nach dem Krebs ist vor dem Krebs

So titelte Springer online diese Woche. Risikofaktoren für Zweittumoren sind eine vorausgegangene Strahlen- oder Chemotherapie, Umwelteinflüsse sowie genetische Faktoren.Das kumulative Risiko für ein malignes Sekundärereignis nimmt auch mit der Zeit, die seit der Erstdiagnose verflossen ist, zu: Nach fünf Jahren liegt es bei 5%, nach 15 Jahren bei 10% und nach 25 Jahren bei 14% (SEER-Datenbank). Zu den wichtigsten Umweltfaktoren, die eine Zweitneoplasie auslösen können, zählen exzessiver Alkoholgenuss und Rauchen, was zu dem vorausgehenden Artikel passt. Eine Strahlentherapie erhöht typischerweise nach einer langen Latenzzeit von fünf bis zehn Jahren das Risiko für Morbus Hodgkin, Brustkrebs und Hodenkrebs. Eine Chemotherapie mit alkylierenden Substanzen wie Cyclophosphamid erhöht die Gefahr einer
Leukämie nach einer Latenz von zehn Jahren. Auch für Topoisomerasehemmer oder Platinderivate ist das Risiko erhöht. Bislang noch unklar ist, ob dies auch für Rituximab, eine Hochdosis-Chemotherapie oder eine autologe Stammzelltransplantation der Fall ist. Der Patient selbst kann präventiv tätig werden, indem er sein Gewicht reduziert, mehr Bewegung (etwa 30 Minuten/Tag), vor allem aber eine konsequente Nikotinabstinenz. Ärztlich und versicherungstechnisch sollte eine bessere Nachsorge von Krebspatienten erfolgen. Das bedeutet, die entsprechenden Kontrolluntersuchungen über fünf Jahre hinaus auszudehnen, auf häufige Tumoren zu screenen und genetische Ursachen zu erkennen. Ich plädiere noch dafür, dass man nach den Ursachen für den Ersttumor sucht. Darunter verstehe ich die Untersuchung der Tumorprobe auf Gifteinlagerungen wie Schwer- und Übergangsmetalle oder Umweltgifte.


Reiswaffel sind mit Arsen belastet, wieviele nur sechs Monate alte Kinder knabbern schon daran ?

Lebensmitteltoxikologin Professor Tanja Schwerdtle von der Universität Münster: "Arsengehalte untragbar!" Schon sechs Monate alte Babies lieben sie: Reiswaffeln. Das gilt auch für Bioprodukte Auch die Bio-Produkte. Einzige 'gute' Waffel im Test: 'Hipp Kinder Reiswaffeln‘Auch die Bio-Produkte. Einzige 'gute' Waffel im Test: 'Hipp Kinder Reiswaffeln‘, nur Hipp erreichte ein gutes Ergebnisnur Hipp erreichte ein gutes Ergebnis. "Arsen stark erhöht, Cadmium und Acrylamid gefunden."  In den Multielementanalysen meiner Patienten mit Schwermetallausleitung finde ich den Arsenwert neben Nickel nahezu bei jedem Patienten auffällig erhöht.


Bundeszentrale warnt vor Elektro-Shishas

Lies mehr über Reiswaffeln gehören in den (Sonder-) Müll – RTL.de bei www.rtlDie Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat vor dem Konsum elektronischer Wasserpfeifen gewarnt. Auch vermeintlich harmlose Liquids, die lediglich Aromastoffe etwa von Früchten, Schokolade oder Kaugummi beinhalten, hält die BZgA für bedenklich. «Sie erscheinen Kindern und Jugendlichen besonders attraktiv, können zur Verharmlosung beitragen und die Hemmschwelle für den Gebrauch von nikotin- und tabakhaltigen Produkten herabsetzen» Hier der ganze Text.


Mehr Zervixkarzinome nach Konisation der Präkanzerose: Screening muss weitergehen

Der Gebärmutterhalskrebs wächst langsam, wenn er aber die Basalmembran überschriten hat und metastasiert, ist er sehr gefährlich. Mögliche Ursachen liegen in einem starken lokalen oxidativem Reiz mit Verbrauch der Antioxidantien, wie z.B. Glutathion aber auch von Arginin als Baustein für NO-Gas, mit dem die HP-Viren abgetötet werden sollen. Ich empfehle die Gewebeprobe nach der Konisation auch auf den Gehalt an Giften untersuchen zu lassen. Die Probe wird mindestens 10 Jahre in einem Paraffinblock beim  Pathologen aufbewahrt, so dass Sie dieses auch naoch nachholen kömnen. Liegt eine Belastung vor, wissen Sei, dass es sinnvoll ist, Ihren Körper von diesen Giften zu entlasten. Darüber hinaus könnten auch andere Therapiehindernisse vorliegen, wie z.B: Cystin- Arginin-, CoQ10-, Zink-, Selen-, Kupfermangel. Medscape Deutschland berichtet: "Selbst
wenn eine Präkanzerose des Zervixkarzinoms der Stufe CIN 3 erfolgreich behandelt wurde, ist es damit nicht getan – das zytologische Screening muss auch bei diesen Frauen bis ins hohe Alter weitergehen. Denn das Risiko, dass sich bei ihnen noch nach dem 60. Lebensjahr ein invasives Zervixkarzinom entwickelt und sie daran sterben, ist im Vergleich zu Frauen, die keinen CIN-3-Befund hatten, mehr als doppelt so hoch."


Test zur Aluminiumwirkung bei Ratten und der Schutzwirkung von HEDTA und Propolis, dem Kittharz der Bienen.

Die aluminiuminduzierte Toxizität zeigte sich in den Zellen. Die Werte für Harnsäure, Cholesterin und Harnstoff im Blutserum stiegen. Ausgeglichene Harnstoffwerte sind für Stoffwechselprozesse wichtig, sie spielen eine Rolle bei der Reabsorption von Wasser und lebenswichtigen Ionen aus dem von den Nieren ausgeschiedenen Urin. Ein hoher Harnsäurespiegel ist ein Vorläufer der Gicht; Harnsäurewerte steigen hauptsächlich aufgrund des metabolischen Abbaus von Purinnukleotiden. Darüber hinaus beobachteten die Wissenschaftler auch erhöhte Werte von AST (Aspartat-Aminotransferase), ALT (Alanin-Aminotransferase) und Triglyceriden. Gleichzeitig sank der Wert eines wichtigen Blutplasmaproteins, des Albumins. Der ganze Text….


Curcumin stimuliert Mikro-RNA und hemmt so die Bildung von Metastasen/ miR181b potenzieller Biomarker

Curcumin ist ein wahrer Tausendsassa. Ich nehme es täglich ein und erwarte mir davon seine präventive Wirkung. Der ganze Text   
Curry in Nanopartikeln soll Krebs bekämpfen. Forscher packten Wirkstoff Curcumin in winzige Fettpartikel, damit er besser in Zellen gelangen kann. Curry macht nicht nur fernöstliche Gerichte schmackhaft, sondern man kann ihn mit Nanotech-Tricks auch dazu bringen, Krebszellen zu bekämpfen, berichteten Wiener Forscher im"Journal of Nanobiotechnology". Sie verpackten einen der Bestandteile der Gewürzmischung (Curcumin) in winzige Fettpartikel, damit er besser in Krebszellen gelangt und diese unschädlich machen kann. Curcumin wird aus einer Wurzel namens Gelbwurz, bei Köchen auch als Kurkuma bekannt, gewonnen. Die Mediziner schätzen den Stoff, weil er Krebszellen hindert, ungehemmt zu wachsen, sich im Körper auszubreiten und Metastasen zu bilden. Dies tut er, indem er bestimmte Signalwege in den Zellen blockiert, erklären die Forscher um Uwe Sleytr und Mehmet Ücisik vom Department für Nanobiotechnologie der Universi
tät für Bodenkultur (Boku) Wien. Allerdings sei Curcumin sehr schlecht wasserlöslich und daher kaum biologisch wirksam, was die medizinischen Anwendungen einschränkt, schreiben sie.Die Wissenschaftler haben Curcumin deshalb in winzige Fettpartikelchen verpackt, die den Stoff den Angaben zufolge bis zu 10.000 Mal besser bioverfügbar machen. Diese "CurcuEmulsomen" würden zum Beispiel rasch von Leberkrebszellen aufgenommen. Weil sich der Fettkern der Partikel nur schrittweise auflöst, wird Curcumin über einen längeren Zeitraum abgegeben, was zu einer erhöhten Wirksamkeit über einen längeren Zeitraum führen kann. (tha) Journal of Nanobiotechnology


Reizdarmsyndrom, Ernährung mit nur wenigen kurzkettigen Kohlehydraten soll hier Linderung verschaffen

Das Akronym FODMAP steht für „fermentierbare Oligo-, Di- und Monosaccharide und Polyole“; diese sind in den entsprechenden Diäten stark reduziert. Zu den FODMAPs gehören kurzkettige Kohlenhydratverbindungen wie Fruktose, Fruktane, Laktose, Galaktose sowie die Zuckeraustauschstoffe Xylit, Sorbit und Maltit. Im Dünndarm werden diese – in einer Vielzahl von Nahrungsmitteln enthaltenen – Verbindungen schlecht resorbiert; sie gelangen daher unverändert in den Dickdarm, wo sie bakteriell abgebaut (fermentiert) werden. Diese Vorgänge führen vor allem bei Patienten mit Reizdarm offenbar häufig zu funktionellen Beschwerden wie Blähungen, Schmerzen und Motilitätsstörungen. Der FODMAP-Gehalt liegt bei 23,7 g pro Tag, davon 5,49 g Oligosaccharide, 4,21 g Polyole, 12,7 g Fruktose und 1,35 g Laktose. Der Kohlenhydratgesamtgehalt unterschied sich in den beiden Diäten wenig: 219 g (australische Kost) gegenüber 215 g (FODMAP-Diät). Beim Parameter „gastrointestinale Symptome insgesamt“ macht sich der Diäterfolg am deutlichsten bemerkbar. Hier hatten 70% der Reizdarmpatienten mit einer signifikanten Verbesserung auf der 100-mm-VAS-Skala um mehr als 10 mm profitiert (100 mm entspricht maximalen Beschwerden). Bereits eine Woche nach Beginn der FODMAP-Diät lag der Durchschnittswert bei 22,8 mm auf der Skala und damit deutlich niedriger als zum Ausgangszeitpunkt (36 mm). In der Phase, in der die Patienten „australisch“ gegessen hatten, wurden dagegen im Schnitt 44,9 mm gemessen. Um zu profitieren, muss der Patient allerdings auf einiges verzichten: FODMAPS sind unter anderem enthalten in Brokkoli, Kohl, Roter Beete, Knoblauch, Zwiebeln (Fruktane), Äpfeln, Birnen, Kirschen (Fruktose/Polyole), Blumenkohl, Pilzen, Süßkartoffeln, Pfirsichen (Polyole), Weintrauben, Mango, Fruchtsaft, Mais (Fruktose). Die Therapieadhärenz in der Studie war angesichts dessen überraschend gut; 80% der Reizdarmpatienten blieben der FODMAP-Diät über die Studiendauer treu.
Praktische Tipps für FODMAP-reduzierte Mahlzeiten und Snacks gibt beispielsweise das Klinik und der Stanford-Universität unter http://stanfordhospital.org/digestivehealth/nutrition/DH-Low-FODMAP-Diet-Handout. zitiert aus: Quelle: springermedizin.de basierend auf: Halmos EP et al. A Diet Low in FODMAPs Reduces Symptoms of Irritable Bowel Syndrome. Gastroenterology 2014; 146: 67–75


Der Doktor bei den Gesundheits-Gurus


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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