Gesundheitsnewsletter vom 6.7.2014

von | 6. Juli 2014

Gesundheitsnewsletter vom 06.07.2014

Probanden mt grünem Star und erhöhtem Augendruck für Anwendung der Oxyvenierung gesucht!

Die Themen dieser Woche:

  • Kein Schmerzmittel vor sportlichen Leistungen

  • Stresshormone können das Herz streiken lassen

  • Wie können Diabetiker den Blutzucker nach dem Essen natürlich senken ?

  • Diabetische Retinopathie hat eine entzündliche Komponente, aber auch eine durchblutungsabhängige – sie führt zur Erblindung – neue Studienergebnisse propagieren das Antibiotikim Doxycyclin wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung

  • Glaukom, der grüne Star. Den gibt es als Überdruck- und als Unterdruckvariante. Ob Oxyvenierung hilft?

  • Altersblindheit, das kann die Geißel der geburtenstarken Jahrgänge werden

  • Falten sind glatt, aber der Patient ist blind

  • Hirntumor vom Mobiltelefon.

  • Tonicwater enthält Chinin – das BfArM bewertet Risiken – von Blutarmut bis zu gefährlich schnellem Herzschlag

  • Aus der Nahrung ist nicht immer alles gut bioverfügbar

  • Glyphosat in der Muttermilch 760- bis 1600-Fache über dem Wert in der Europäischen Trinkwasserverordnung

  • Quecksilber in Fisch, zerplatzenden Energiesparlampen und Kohlekraftwerksabgasen gelten als bedenklich, aber in Impfstoffen und Zahnfüllungen ist es ungefährlich


Kein Schmerzmittel vor sportlichen Leistungen

Aus meiner früheren ärztlichen Tätigkeit mit überwiegend jungen Menschen, die auch gelegentlich körperliche Belastungsfähigkeit unter Beweis stellen mussten, weiß ich vornehmlich von Frauen, dass diese zur Minderung des Belastungsschmerzes NSAR einnahmen. NSAR, wie auch ASS, sind Cyclooxygenasehemmer und verhindern neben der Bildung des schmerzinduzierenden Prostaglandin E2 leider auch die Bildung der gefäßerweiternden Prostaglandine. Ein Mangel an PGE2 zieht aber auch Magenkrämpfe und gastrointestinale Blutungen (Magendarmtrakt) und vorübergehendes Nierenversagen nach sich. Diese Fälle traten in meinem Patientenclientel nicht auf, werden aber bei Marathonläufern inklusive Herzinfarkt beschrieben.
Besser wäre die Optimierung des Fettsäurestatus, des Elektrolythaushaltes und ein gutes Training mit einer Pause zur Regeneration bevor diese Leistung abgerufen werden soll.
Die Bedeutung der Omega-3-Fettsäuren für die Hirnentwicklung, das Sozialverhalten, das Denkvermögen, die Begrenzung von Hirninfarkten in Größe und Schädigungsgrad wurde gerade neu überprüft und veröffentlicht!


Stresshormone können das Herz streiken lassen

Stress machen wir uns selbst, denn die Bewertung einer Situation und unsere Leistungsfähigkeit in der Bewältigung der Aufgabenstellung bestimmen, ob wir es als positive Herausforderung (Eustress) oder als Belastung  (Dysstress) empfinden. Dazu gehört auch Stück weit die Erfahrung, wie man mit solchen Situationen umgeht. Das nennt man dann Bewältigungsstrategie oder Copingverfahren. Manch einer kann seine Rolle gut spielen und äußerlich merkt man ihm nichts an. Pokerface oder Eddie Mercury -> The show must go on… Aber wie sieht es wirklich aus, welche Schlafqualität habe ich, kann ich mich wirklich regenerieren ? Stress steigert die Blugerinnung, die Klumpungsfähigkeit der Blutplättchen (Thrombozyten), Stress stößt Entzündung an, die silent inflammation und kann Bereiche der Gefäßverkalkung destabilisieren und zu einem Gefäßverschluß führen, ein akutes Koronar-Symdrom, z. B. Angina pectoris. Wenn Sie sich unsicher sind, lassen Sie doch einmal Ihr vegetatives Nervensystem checken!


Wie können Diabetiker den Blutzucker nach dem Essen natürlich senken ?

Wer eine halbe Stunde vor dem Essen  eine kurze und heftige, dem Kreislaufsystem angepasste körperliche Anstrengung absolviert, erreicht mehr Blutzuckersenkung drei Stunden nach dem Essen durch Verminderung der Insulinresistenz der Muskeln über den Glukose-4-Transporter, als wenn er 5 x /Woche  ein 30-minütiges Ausdauertaining betreibt. Hier der Originaltext.


Diabetische Retinopathie hat eine entzündliche Komponente, aber auch eine durchblutungsabhängige – sie führt zur Erblindung – neue Studienergebnisse propagieren das Antibiotikim Doxycyclin wegen seiner entzündungshemmenden Wirkung

In einer Studie mit 30 Patienten, die an einer schweren nicht-proliferativen diabetischen Retinopathie litten, wurde 2 Jahre lang mit 50 mg Doxycyclin/Tag gegen Placebo getestet. Solche Dosierungen kennt man auch aus der Aknetherapie. In der Gesichtfeldmessung, der Perimetrie, konnte für die Stelle des schärfsten Sehens eine Sehverbesserung in der Verumgruppe und eine  Verschlechterung in der Placebogruppe festgestellt werden. Somit ist ein Entzündungshemmng zu begrüßen. Wie Sie unter dem Link zu Retinopathie lesen, ist die Erkrankung aber auch mit einer Durchblutungsstörung und Mikroangiopathie vergesellschaftet. Der Link zu Doxycyclin zeigt den Beipackzettel. Wäre ich betroffen, aber ich tu es ja vorsorglich schon jetzt, würde ich die Oxyvenierung als Therapie der Wahl bezeichnen.


Glaukom, der grüne Star. Den gibt es als Überdruck- und als Unterdruckvariante. Ob Oxyvenierung hilft?

Die Literaturauswertung zum Glaukom lässt vermuten, dass die Entzündungshemmung und Ödemausschwemmung, die als Wirkung der Oxyvenierung reproduzierbar eintreten, auch eine Reduktion des Drucks des Hochdruckglaukoms dadurch bewirkt, dass der Kammerwasserabfluss über den Schlemmschen Kanal  und die Blutversorgung sich verbessern Beides führt dann neben der Enzündungshemmung zu einer Regeneration des Sehnerven und schützt vor Erblindung. Wer mit einem frischen Augenarztbefund kommt und zusichert nach der zehnten Oxyvenierungstherapie, die täglich, fünfmal/Woche stattfinden muss, sich unmittelbar erneut den Augendruck messen lässt und mir das Ergebnis zur Auswertung überlässt, darf sich auf ein besonderes Angebot zur Oxyvenierung freuen.


Altersblindheit, das kann die Geißel der geburtenstarken Jahrgänge werden

Zu den häufigsten Ursachen von Erblindung und Sehbehinderung gehören die altersabhängige Makula-Degeneration (AMD), der Grüne Star (Glaukom) sowie die Linsentrübung (der sogenannte graue Star), an der in Deutschland zur Zeit 4,8 Millionen Menschen leiden. So können Seheinschränkungen zu Stürzen und Knochenbrüchen und letztlich zu Bettlägerigkeit und Pflegebedürftigkeit führen.Wenn der Sehverlust eingetreten ist, müssen die nötige Unterstützung und Hilfe auch zur Verfügung gestellt werden. Wer soll das dann finanzieren ? Der Originaltext. Meine Empfehlung!


Falten sind glatt, aber der Patient ist blind

Füllstoffe, auch autologes Fett, können, wenn sie zur Faltenunterspritzung an der Stirn und rund um die Augen verwendet werden, in die Arteria retinalis gelangen und dadurch zu einer infarktähnlichen Situation im Auge mit nachfolgender Blindheit führen. Ein Gott sei Dank seltenes, aber doch extrem unangenehmes Risiko. Das sollten Sie bei Planung einer solchen kosmetischen Maßnahme bedenken. Tritt diese Situation ein, dass Sie eine Sehverminderung erfahren, sollten Sie sofort einen Augenarzt in einer Augenklinik aufsuchen, um dort auch gegebenfalls weiterführende Therapien unmittelbar bekommen zu können


Hirntumor vom Mobiltelefon.

Es ist nicht weg zu diskutieren. Elektromagentische Strahlung beeinflusst uns. Das Abstandsquadratgesetz hilft uns. Ich nutze mein Mobiltelefon ständig, aber ich habe es fast immer weg vom Körper und nutze auch die Freisprecheinrichtung. Die Dosis macht das Gift. Lesen Sie die Studie zu den Mobiltelefonen und den Hirntumoren, lesen Sie Hinweise zu Hodentumoren und Fruchtbarkeit.


Tonicwater enthält Chinin – das BfArM bewertet Risiken – von Blutarmut bis zu gefährlich schnellem Herzschlag

Chininhaltige Medikamente dienen der Vorbeugung nächtlicher Wadenkrämpfe und haben eine Erfolgsrate von 28 % und eine Verminderungsrate der Intensität um 10 %. Daher sollten zunächst weniger risikobehaftete Maßnahmen, wie Dehnungsübungen, Elektrolytausglech, Blutzuckeroptimierung, Auschluß von neurologischem oder Schilddrüsen- Erkrankungen ausgeschöpft werden. Als Risiken der Chinine werden immunologisch vermitttelte Leberentzündung  und Nierenentzündung, aber auch Magen-Darm-Beschweren beschrieben. Hinzu kommen in seltenen Fällen Veränderungen der Blutplättchenzahl mit Blutungsneigung und Herzrhythmusstörungen  bis hin zu Torsade-de pointes-Tachykardien. Als Kontraindikationen gelten parallel eingenommene Medikamente  aus der Gruppe der Tri- und tetrazyklischen Antidepressiva, der Antibiotika (Makrolide, Imidazol-Antimykotika, Fluorchinolone, Antimalariamittel), Methadon, Antiallergika wie Terfenadin und Ebastin, Antiarrhythmika der Klasse 1a und II. Schwangere, Tinnituspatienten, Menschen mit vorgeschädigtem Sehnerv oder hämolytischer Blutarmut sollten nciht einmal chininhaltige Getränke zu sich nehmen. Frei zitiert aus Medical Tribune  49. Jahrgang, Nr. 26, 27.06.2014, S. 16


Aus der Nahrung ist nicht immer alles gut bioverfügbar

Nach Vergleich der ausgewerteten Ernährungsprotokolle mit den Laborwerten zeigt sich, dass längst nicht alles, was nach Nährwerttabelle in der Nahrung gewesen sein soll, auch im Blut ankommt. Das hat mehrere Gründe, die individuell  an dem Patienten liegen können, die aber auch der Sache ureigen sein können. Bezogen auf Vitamin B12 soll Fisch der beste Lieferant sein. 4µg/100g Fisch. Rotes Fleisch hat 3 µg, Milch nur 0,5µg und Eier haben 1 µg Vitamin B12 pro 100g Masse. Die Bioverfügbarkeit ist aber eine andere. Bei Fisch sind es gerade 30 – 40 %, bei Milch sind es aber 65 %, rotes Fleisch 60 % und Eier nur 30 %. Ursache ist die Bindung des Vitamin an verschiedene Eiweiße. In der Milch ist es das Transcobaalmin, im Fisch das stabile Histidin-Triaden-Protein. (Eva Greibe, Abt. Klinische Biochemie am Uniklinikum Aarhus)
Bei dem mineralstoffhaltigem Vollkorn verhindern die chelierenden Phytinsäuren die Aufnahme aus der Nahrung. Wenn das endlich anerkannt würde, würde der durch Ernährung nicht behebbare Mangel vielleicht endlich erstattungspflichtig.


Glyphosat in der Muttermilch 760- bis 1600-Fache über dem Wert in der Europäischen Trinkwasserverordnung

Glyphosate sind Unkrautvernichter. Sie haben erheblichen Einfluß auf die Darmflora. So werden Fäulniskeime begünstigt und die gesunderhaltende Darmflora, wie Ecoli Nissl, Lactobacillen, Bacteroides species und Bifidobakterien werden geschwächt. Passiert das in den ersten zwei Jahren der Prägung, in der wir unsere Stammdarmflora anlegen, hat das lebenslange negative Folgen. Das gilt genauso für Antibiotika, Konservierungsmittel oder den zu frühen Einsatz von Lebensmitteln, für die der kindliche Darm noch nicht gereift ist.In USA hat man nun die Muttermilch auf den Glyphosatgehalt untersucht. Der ist deshalb so hoch, weil es in Amerika Usus ist, dass man das Getreide wenige Tage vor der Ernte mit Glyphosaten abtötet, wodurch das Getreide wohl trockener ist und sich besser dreschen läßt. Da diese Getreide auch bei uns verwendet wird, es kam in Verden/bei Bremen zu einem Totalzusammenbruch einer Viehherde, weil das Clostridium botulinum im Darm der Kühe überwuchernde Kolonisationsvorteile durch glyphosathaltiges Kraftfutter hatte, sind auch wir Europäer zumindest durch den Konsum tierischer Produkte aus Masttierhaltung ebenfalls gefährdet.
Das gilt auch für durch Genveränderung für Glyphosat resistente Soja- und Maisprodukte. Man kann seine Muttermilch im MLHB darauf untersuchen lassen.
Menschen werden Glyphosat durch belastetes Essen, Wasser und Luft ausgesetzt, oftmals als Folge des Besprühens der Felder mit dem Herbizid. Das gilt nicht nur für ländliche Gebiete, in denen Roundup-resistente (»Roundup-Ready«) Gen-Pflanzen in großem Stil angebaut werden. Glyphosat-Herbizide werden auch in Städten eingesetzt, zur Unkrautbekämpfung an Straßenrändern, auf Bürgersteigen, in öffentlichen Parks und auf Schulhöfen. Und nicht zuletzt versprühen es auch viele Hausgärtner. Gegen die Trinkwaserbelastung helfen Umkehrosmosefilter. So etwas nutzen alle Getränkehersteller, nur die Naturwässer nicht. Stellen Sie sich einmal vor, es hieße, dass Glyphosat in Cola gefunden würde – ein NoGO.
Was Clostridium difficile so bewirkt und zu welchen Methoden, inklusive Fäkaltransplantation man greift, zeigt dieser Link.


Quecksilber in Fisch, zerplatzenden Energiesparlampen und Kohlekraftwerksabgasen gelten als bedenklich, aber in Impfstoffen und Zahnfüllungen ist es ungefährlich

Gut, dass wir so gut geschützt werden, da brauchen wir uns um nichts zu kümmern.


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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