Gesundheitsnewsletter vom 30.4.2013

von | 30. April 2013

Gesundheitsnewsletter 30.04.13

 

Themen:

Tag der offenen Tür am 04.05.2013 von 11:00-16.00 in der Praxis am Biopunkt, Juiststr. 12, in 28217 Bremen.

Neun Lebensmittel, die den Blutdruck senken.

Das Mikrobiom des Menschen.

Benzoesäure, Benzol in Lebensmitteln

Entzündungen der Speiseröhre mit einer Eosinophilie als Ursache.

 

Der Tag der offenen Tür in der Praxis am Biopunkt kommt immer näher. Nun muss ich wegen eines Rückziehers der Firma Aerocrine das kostenlose Angebot der exhalativen NO-Gas-Messung zurücknehmen, biete es aber zum Selbstkostenpreis von 15,- € an.

Die Sanakintherapie werde ich schon vorher aufnehmen und dann als Video zeigen, da mir das aus zeitlichen und hygienischen Gründen sicherer erscheint.

Leckere Canapés, Kuchen, Getränke und Bratwürstchen sind geordert und werden uns den Tag versüßen. Ich freue mich auf Ihren Besuch und Ihr Interesse an ursächlichen und sanften Therapiemethoden.

 

In der Zwischenzeit hat sich natürlich auch in der Medizin wieder etwas getan, worüber ich Sie gerne weiter informieren möchte:

 

Neun Lebensmittel, die den Blutdruck senken.

Dazu schreibt PF Louis über Cayennepfeffer, Hibiscustee, Rosinen, Kiwis, rote Kartoffeln, Wassermelone, Banane, Weißdornbeeren, Schokolade. Dazu ergänze ich, das gilt auch Leinsamen geschrotet, und auch für rote Beete. Das die Oxyvenierung für die Blutdrucksenkung hervorragend geeignet ist, dürfte mittlerweile bekannt sein.

 

Das Mikrobiom des Menschen

Dr. Peer Bork und Mitarbeiter vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie in Heidelberg konnten in Stuhlproben bereits mehr als 1200 Spezies identifizieren und rund 3,3 Millionen mikrobielle Gene konnten sequenziert werden. Die Darmflora eines Individuums bleibt über lange Zeit stabil und lässt sich aber unabhängig von Herkunft oder Lebensweise einer von drei Enterotypen zuordnen: Bei einem Enterotyp finden sich vorwiegend Bacteroides, bei einem weiteren vor allem Prevotella und beim dritten dominieren Methanobrevibacter und Ruminococcus. Diese sind für die unterschiedlichen Vorgänge bei der Verstoffwechslung von Lebensmitteln zuständig, so dass sich möglicherweise entsprechende Ernährungsempfehlungen ableiten lassen, die noch weiter zu erforschen sind. Die Forscher fanden zudem erste Hinweise, dass bestimmte Spezies mit einem erhöhten Darmkrebsrisiko assoziiert sind – „das könnt
e die Grundlage für einen neuen Früherkennungstest sein“, so Bork. Auch das Antibiotikaresistenzpotential der individuellen Darmflora lässt sich bereits bestimmen. (Hier erkennt man auch wieder die wissenschaftliche Grundlage für  eine Fäkaltransplantation bei einem Darmkrebsleiden; von mir eingefügt). Mehr zur Mikrobiomforschung hier. Referiert aus: Quelle: springermedizin.de basierend auf: Bork P. Enterotypen des Mikrobioms. GPGE (Gesellschaft für Pädiatrische Gastroenterologie und Ernährung) Jahrestagung 2013, 20.-23.03.2013, Heidelberg

 

Benzoesäure, Benzol in Lebensmitteln

In der vorletzten Woche war das Benzol ein kurzes Thema in den Medien. Diese Gifte erwartet man in den Lebensmitteln einfach nicht. Die Dosis, um die es geht ist auch ziemlich gering und setzt für sich alleine keinen Schaden. Wer beim Tanken die Tankgase einatmet ist da weitaus mehr gefährdet. Es ist krebserregend und wird in der Leber verstoffwechselt. Wenn hier nun genet
ische Leberentgiftungsstörungen
vorliegen, die ich in letzter Zeit immer häufiger diagnostiziere, dann erklärt sich hieraus, in der Summe aller Gifte, die erhöhte Gefahr der chronischen Erkrankung bis hin zu Krebs. Aus der Erkenntnis sollte sich dann eine Lifestyleänderung ergeben, wenn man gesund alt werden will.

 

Entzündungen der Speiseröhre mit einer Eosinophilie als Ursache

Ursache für eine immunologisch vermittelte eosinophile Reaktion sind am häufigsten die Nahrungsmittel Kuhmilch, Soja, Eier, Weizen, Nüsse und Meeresfrüchte. Ein Messparameter ist ,neben der Biopsie oder mikroskopischen Laserendoskopie, das NO-Gas, dass man eigentlich bei eosinophilen Entzündungen der oberen und unteren Atemwege misst. Therapeutisch wird mit Cortison, Immunsuppressiva, Biologica und bei Verengungen auch mit Aufdehnungen gearbeitet. Vornehmlich wird jedoch mit dem Vermeiden dieser genannten Lebensmittel therapiert. Komplementär bietet sich die intravenöse Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger, die O
xyvenierung,
an, da hierbei die eosinophilen Granulozyten in der Blutbahn zurück gehalten werden.


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


Praxis Ritterhude:

Lesumstoteler Str. 65 • 27721 Ritterhude • Tel. 04292 – 2921 • Anfahrt
Praxis Bremen:

Juiststr. 12 • 28217 Bremen • Tel. 0421 – 395015 • Anfahrt

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