Gesundheitsnewsletter vom 29.12.2013

von | 29. Dezember 2013

Gesundheitsnewsletter vom 29.12.2013

Zwischen den Tagen hat auch die medizinische Presse Pause.

Daher gebe ich heute älteren Erkenntnissen Raum und möchte Sie vor allem auf unsere nun filmisch aufbereiteten Therapiekonzepte hinweisen.

Die Themen:

Die Praxis stellt sich in einem Spielfilm aus der Ego-Perspektive des Patienten vor

Praxisfilme Dr. Wiechert


Depression oder Burnout

Wenn nichts mehr richtig Freude bereitet, Menschen nur noch müde  und niedergeschlagen sind, sie abends nicht einschlafen können und morgens nicht aus dem Bett möchten, könnte eine depressive Verstimmung vorliegen. Diese Verstimmungen können reaktiv bei Trauer und besonderen Erlebnissen auftreten, die sogenannte klassische Depression ist aber vermutlich genetisch veranlagt, heißt es in der Zeitung "Der Privatarzt". Ich sehe in der Ausprägung oder der Manifestation der Depression auch Einflüsse aus dem Bereich des Immunsystems (Interleukinbalance, Nahrungsmittelunverträglichkeiten, Leaky Gut Syndrom, Dysbiose, offene Bluthirnschranke), der Belastung mit Umweltgiften (Pflanzenschutzmittel, Weichmacher, Schwer- und Übergangsmetalle, Strahlung), der Fehlernährung mit zu hohem Omega-6-.Fetts&a
uml;ure- und zu geringem Omega-3-Fettsäureanteil aus Meeresquelle und dem Mehrverbrauch von Vitaminen, Mineralstoffen, Antioxidantien, Polyphenolen, die man therapeutisch regenerativ angehen kann.

Burnout unterscheidet sich von der Depression dadurch, dass hier auf gar keinen Fall Selbstmordgedanken im Spiel sind. Dem Burnout geht oftmals eine Phase ständiger Überforderung voraus. Das muss nicht im Beruf der Fall sein, sondern kann auch durch die ständige Erreichbarkeit, das Mithaltenmüssen im Vergleich mit den anderen in Kleidung, Mobilfunk, Veranstaltungen, Gefällt mir-Einträgen etc. zu tun haben. Es kommt daurch zu einem Zustand ständiger Bereitschaft, es fehlt die erholsame Phase des Abschaltens. Ein Burnoutpatient kann sich aber durchaus noch freuen, ein depressiver Patient ist dazu nicht mehr fähig.

Eine Lösung liegt in einer klaren Trennung zwischen Verfügbarkeit und Auszeit. Hier gilt es wieder sich an klassische Arbeitszeiten zu halten und zu akzeptieren, dass man zu bestimmten Zeiten einfach keinen Ansprechpartner findet. Ist man trotz dieser Korrektur nicht in der Lage sich zu erholen, sollten die oben angeführten Einflussgrößen überprüft werden, bevor man sich mit einem Antidepressivum zufrieden gibt.


Vitamin C, ein Radikalfänger mit tumorzytotoxischer Wirkung

Vitamin-C-Mangel kann trotz ausreichender Grundversorgung auftreten, wenn durch operative Eingriffe, chronische Entzündungen, Tumore, Chemo- oder Strahlentherapie ein Mehrbedarf entsteht. Ein Mangel verschlechtert die Überlebenschancen. So erkennt man zuerst Mangelerscheinungen wie Zahnfleischbluten, Müdigkeit, Bindegewebsschwäche und Wundheilungsstörungen. Eine hochdosierte Vitamin-C-Infusion vermag diesen Mangel schnell zu beheben. Hinzu kommt, dass Vitamin C selektiv toxisch gegenüber Tumorzellen ist. So führte eine Vitamin -C-Exposition sowohl konzentrations- als auch zeitabhängig bei verschiedenen humanen Krebszellen (in vitro) durch Generierung von Wasserstoffperoxid im Extrazellulärraum der Tumorzelle zum krebsspezi
fischen Zelltod.  Durch tierexperimentelle Xenograft-Modell-Studien mit Glioblastomen, Pancreas, Prostata-, Leber- und Ovarialkarzinomen wurden diese In-vitro-Ergebnisse gestützt. Vitamin C reduzierte in diesen Studien die Tumormasse signifikant um 22 % (Prostatakarzinom hormonresistent) bis zu 70% (Pancreaskarzinom) im Vergleich zu Kontroll- bzw. Placebogruppen. Ferner  zeigten In-vitro-Studien, dass Vitamn C die Wirksamkeit bestimmter Standardchenotherapeutika wie beispielsweise Doxorubicin, Cisplatin, Paclitaxel, Dacarbazine, 5-Fluoruracil und Bleomycin verstärken kann…..Eine verstärkte tumortoxische Wirkung zeigte sich bei der Vitamin-C-Hochdosistherapie im Zusammmenhang mit Docetaxel, Epirubicin, Irinotecan, 5-FU auf Prostatatumorzellen, die Wirkung auf Oxiplatin und Vinorelbin bleib unverändert. Quelle: "Der Privatarzt", S. 21, Ausgabe 6, Dezember 2013.

Diese Infusion biete ich in meinen Praxen an.


DNA-Tests erlauben schon vor der Medikationsgabe eine Aussage über die Wirksamkeit – personalisierte Individualmedizin

Diese Tests sind von Bedeutung, wenn durch einen Cholesterinsenker Nebenwirkungen auftreten können oder bei einem Thrombozytenaggregationshemmer die Wirkung ausbleibt und es dadurch zur Durchblutungsstörung kommt oder auch bei den Aromatasehemmern bei einem hormonrezeptor-positivem Brustkrebs, denn Tamoxifen wirkt nur bei jeder zweiten Frau optimal. Dieses Tests gibt es in der Apotheke. Glauben ist gut, Kontrolle ist besser!

 


Entzündung steigert das Risiko der Übersäuerung

Chronische Schmerzzustände führen über verschiedene Pathomechanismen zu einer Übersäuerung des Gewebes. Im Sinne der ganzheitlichen Schmerztherapie sollte man dieses beachten und eine kompensierende Therapie einleiten.

Hier möchte ich an den Artikel über den AA/EPA-Quotienten vom letzten Wochenende erinnern. In entzündlichen Geweben und Gelenken überwiegt die saure Arachidonsäure, aber auch die Milchsäure. Durch die vermehrte Produktion von Kininen, also Gewebshormonen, wird der Abbau der Säuren gebremst. Die Ausschüttung von Stresshormonen verschärft über die anaerobe Energiegewinnung die Situation. Neben der Veränderung der Ernährung, so dass weniger sauer zu verstoffwechselnde Lebensmittel und weniger Omega-6-Fettsäuren, aber mehr Eicosapentaensäure gege
ssen werden sollen, bietet sich hier bei lokalen Beschwerden die Sanakin-Therapie an, die die Entzündung mindert und lokal eine Immunmodulation einleitet, die den Säureabbau wieder zulässt.

Bezüglich der Übersäuerung weiß man, dass der pH-Wert in normalen Gelenken bei  7,31 bis 7,64 liegt. Bei Osteoarthrosen verschiebt er sich schon auf die Spanne von 7,25-7,54 und bei rheumatischen Gelenkerkrankungen auf 6,85-7,41.  (Quelle: Der Privatarzt, S. 28,Ausgabe 6, Dezember 2013)  Das DocCheck-Flexikon beschreibt Werte zwischen 7,0 und 7,8 als normal. Dieser Wert kann man aus der Gelenkflüssigkeit bestimmen; in der Tiermedizin ist das schon üblich. Schmerzzustände anderer Gewebe, wie bei Fibromyalgie oder Bauchschmerzen können ähnliche Ursachen haben, ja selbst Tumorschmerz und Wundheilungsstörungen sind davon betroffen. Als Therapie kommen im Dünndarm freiwerdende Basenpräparate oder die Procain-Basen-Infusion in Frage, die in meinen Praxen anbiete. Eine Entsäuerung verbessert darüber hinaus die Niernfunktion und schützt vor Osteoporose. Diabetiker und Bluthochdruckpatienten profitieren davon am meisten.


Neues zur Belastung mit Schwer- und Übergangsmetallen von dem bekannten Umweltmediziner Dr. Joachim Mutter

Der Einsatz von DMPS ist gegenüber DMSA deutlich teurer, aber wirksamer und schneller zu applizieren. Die Infusionsdauer beträgt nur gut eine halbe Stunde.

DMPS und DMSA entgiften gut Arsen, Kupfer, Zink, Quecksilber, Blei, Uran, Palladium, Platin, Nickel, Gold, Silber, weniger gut Kadmium und Eisen.

EDTA kann oral nicht gut aufgenommen werden. Es muss entweder in die Vene gespritzt gegeben, oder in liposomaler Form eingenommen werden. EDTA entgiftet Eisen, Nickel, Kupfer, Blei und Mangan gut. Eine EDTA-Infusion dauert drei Stunden. DMPS bzw. DMSA ud EDTA sind kombinierbar, sie dürfen aber nicht gemixt werden.

Die schnelle Entgiftung

Zu den am häufigsten benutzten Chelatbildnern gehören als wirksamstes das DMPS (Dimercapto-propan-sulfonsäure). Weitere häufig eingesetzte Chelatoren sind DMSA, EDTA und Tiopronin. DMPS und DMSA können neben Blei und anderen Schwermetallen auch Quecksilber ausleiten. EDTA eignet sich für die Quecksilberausleitung nicht. DMPS ist für Quecksilber etwa 4-10 mal wirksamer als DMSA. Beide Mittel können geschluckt werden (nüchtern), dabei wird DMPS zu 50% aufgenommen, DMSA zu max. 20%. Noch besser ist die Verabreichung unter die Haut (das teste ich aber erst einmal im Selbstversuch) (machen die Patienten meist selbst), in den Muskel oder in die Vene. Falls die Mittel intravenös gegeben werden, dann sollten sie am Besten in einer Infusion, zusammen mit Magnesium, Kalium, Taurin, Glutathion und L-Carnitin langsam (etwa 30 min.) gegeben werden. Dies ist
schonender und mögliche Nebenwirkungen treten seltener auf.

Bei Autoimmunerkrankungen sollte vor der DMPS-Gabe jeweils etwa 500-1000 microgramm Natriumselenit gespritzt oder eingenommen werden. Dieses anorganische Selen hat die Fähigkeit, freigewordene Quecksilberionen fest zu binden und so unschädlich zu machen. Denn gerade anfangs kann DMPS(DMSA) viel Quecksilber aus Körperdepots hervorholen. Zwar bindet DMPS/DMSA dieses Quecksilber, aber bei der Wanderung durch den Körper in die Niere kann es, besonders bei Übersäuerung, dazu kommen, dass Quecksilber wieder frei wird und an Ort und Stelle Körperstrukturen behindert oder zerstört. Dies wird durch Selen verhütet.

Bei Autoimmunerkrankungen wie MS oder Arthritis sollte vor den ersten 4-8 DMPS/DMSA-Gaben sogar vorher Cortison gegeben werden und mind. 1000 microgramm Selen, da es sonst zu einem Schub kommen kann. Denn Quecksilber , welches nun im Blut-, Lymphsystem und Nieren anflutet, kommt vermert in Kontakt mit Immunzellen und diese reagieren nun verstärkt. Der Hintergrund ist, dass Quecksilber wohl eine der Hauptursachen für Autoimmunerkrankungen darstellt und ein Anfluten von Quecksilber im Blut zu entsprechenden Autoimmunreaktionen führt. Bei fortgesetzter Ausleitung verschwindet aber diese Krankheit und eine Heilung kann eintreten. Umgekehrt kann eine Verschlimmerung von Krankheitssymptomen bei Entgiftung durch die Gabe von Selen innerhalb von Minuten beseitigt werden.

Naturheilkundliche Entgiftung, wann ist die kritisch zu bewerten:

Auch hier gelten die Vorausetzungen 1-3. Manchmal werden von Therapeuten auch reduziertes Glutathion und alpha-Liponsäure, zwei schwefelhaltige Stoffe, gegeben. Beide sind natürlicherweise im Körper vorhanden und gehören zu den stärksten körpereigenen Radikalfängern. Sie erfüllen lebenswichtige Funktionen im Zellstoffwechsel. Auch Korianderkraut(extrakt) oder sehr niedrig dosierte Chlorellaalgen werden vereinzelt eingesetzt.

Alle diese Substanzen können Quecksilber nur aus Körperdepots mobilisieren, aber nicht ausleiten. Es kann daher in einigen Fällen zu deutlichen Verschlimmerungen führen. Beispielsweise wurde einer Ärztin, die als Patientin wegen Konzentrationsstörungen einen Heilpraktiker aufsuchte, nach kinesiologischem Test die Einnahme von 2 Tabletten Chlorella empfohlen. Nach der Einnahme traten sofort Panikattacken, Selbstmordabsichten, Unruhe, Kribbeln, Zittern, Herzrhythmusstörungen, Taubheit und der erste Schub einer Multiplen Sklerose auf. Ein Jahr war sie arbeitsunfähig, bis sie sich in der Praxis vorstellte, und nach 10 Gaben von DMPS ist sie vollständig genesen. Eine Patientin, die von Ihrer Hausärztin 300 mg Glutathion als Infusion bekam, entwickelte danach schwerste Beschwerden, die erstmals vor Jahren nach dem ungeschützen Entfernen von Amalgamfüllungen aufgetreten sind.

Ein Professor erlitt nach Einnahme von 4 Tabletten Chlorella eine maligne Hypertonie mit Blutdruckwerten über 220 mmHg. Nach 4 Monaten wiederholte er die Chlorellaeinnahme, nahm aber dafür 200 Tabletten auf einmal. Es kam zu einer deutlichen Verbeserung seiner ursprünglichen Beschwerden.

Hier sehen Sie schon ein erstes Prinzip: Ein Ausleitungsmittel in zu niedriger Dosierug eingenommen kann bei Vergifteten zu neuen Vergiftungssymptomen (hier Quecksilber) führen. In höherer Dosierung kann es das Gegenteil bewirken: eine Verbesserung. Denn bei hoher Dosierung sind mehr Bindungstellen für Quecksilber und andere Schwermetalle vorhanden, so dass alle mobilisierten Schwermetalle auch abgebunden und ausgeleitet werden.

Welche Gifte bedrohen uns?

Die bedrohlichsten Schadstoffe für die Menschheit werden von der U.S. Umweltbehörde in einer Rangliste bewertet. Dabei werden aus Millionen Giften die 250 wichtigsten in Bezug auf Verbreitung und Giftigkeit ausgewählt.

Die Spitzenreiter dieser CERCLA-Liste (Comprehensive Environment Response, Compensation, and Liability Act) sind Metalle bzw Halbmetalle: 1. Arsen, 2. Blei, 3. Quecksilber, gefolgt von PVC, PCB, PAH. An 8. Stelle steht ein weiteres Metall Cadmium, gefolgt von Dioxin und an 12. Stelle steht DDT. Erst an 241 Stelle ist Aluminium und Formaldehyd gelistet.

Hier kann aus Platzgründen nur auf die vier wichtigsten eingegangen werden. Doch ist es wichtig zu wissen, dass auch andere Metalle, wie Silber, Platin, Palladium, Gold (alles oft in Zahngold enthalten), Thallium, Eisen, Mangan, Molybdän, Kupfer, Nickel, Beryllium, oder das radioaktive Uran eine bedeutende Rolle bei unzähligen Krankheiten spielen. Denn bei einer schon vorhandenen Quecksilber- oder Bleibelastung des Körpers, die fast jeder Erdenbürger aufweist, verursachen beispielsweise zusätzliche Belastungen mit Silber, Gold, Palladium, Platin, Aluminium, Cadmium, Eisen, Kupfer, Titan oder Nickel eine vervielfachte Giftigkeit. (Daher gilt eine unauffällige Provokation ohne Vorbehandlung als besonders gefährlich für den Patienten)

Deshalb zeigen sich in Studien negative gesundheitliche Wirkungen auch von kleinen Mengen an Aluminium (oft in Impfstoffen), Eisen, Kupfer, Uran, Nickel auf den Menschen. Die Uranbelastung, welches durch Trinkwässer zunehmend aufgenommen wird, hat eine ähnliche Giftigkeit wie Blei. Denn durch die bis heute anhaltende Ausbringung von Phosphatdüngern in der Landwirtschaft sind schon etwa ein Drittel der deutschen Trinkwasserquellen bedenklich uranhaltig.

Lesen Sie den gesamten Artikel von Dr. Mutter

Für die Metallausleitung, Chelattherapie, stehe ich Ihnen in meinen Praxen gerne zur Seite. Bei Nutzung von DMPS-Ampullen oder auch Kapseln erhöht sich der Preis um ca 36,- €. Ich erlebe mittlerweile eine Verbesserung meiner Fähigkeit in der Nähe ohne Brille wieder scharf zu sehen und führe das auf die Metallausleitung und Leberentgiftung zurück.


 


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


Praxis Ritterhude:

Lesumstoteler Str. 65 • 27721 Ritterhude • Tel. 04292 – 2921 • Anfahrt
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