Gesundheitsnewsletter vom 27.9.2015

von | 27. September 2015

Gesundheitsnewsletter vom 27.September 2015

Liebe Leserinnen und Leser, wie angekündigt, gab es ja eine Pause, da auch meine Tage inklusive der Nacht, nur 24 Stunden haben.  Das wöchentliche Erscheinen wird sich aber wohl auch in den nächsten Monaten nicht immer einhalten lassen.

Letzte Woche hielt ich einen Vortrag über a-Liponsäure, der einen Prüfungspart hatte und von der Ärztekammer mit drei Fortbildungspunkten belohnt wurde. A-Liponsäure ist der Libero unter den Antioxidantien und erfüllt den Evidance Based Medicine Level A1 für die Wirkung bei diabetischen und cardiologischen Neuropathien. Bei Alzheimer wirkt es um ein Vielfaches besser als die herkömmliche CHE-Hemmertherapie. Hier wurden die Patienten über ein Zeitfenster von bis zu 4 Jahren beobachtet, um eine solche Aussage treffen zu können. Als Schmankerl war noch ein Repititorium über die Wirkung des WSTCII dabei, also das wasserlösliche, den Tomatenkern umgebende, Konzentrat, welches für die Primärprävention bei erhöhter Thrombozytenaggregationsneigung gedacht ist. Am 04.11.2015 um 17:30 Uhr wird erneut ein zertifizierter Vortrag stattfinden, dann zum Thema Vitamin C und Zink.

Donnerstag war ich im Epertenchat rund um das Herz, der in den Medien angekündigt worden war. Dabei ging es um eine kostenlose Telefonaktion und Frage-Antwortmöglichkeit über den PC zu den Fragen der Interessenten. Es zeigte sich deutlich, dass die Menschen auch Interesse an ursachenorientierter Therapie haben und dass Sie beklagten, dass die Ärzte Ihnen in den Terminen nicht die Zeit widmeten, solche Fragen zu stellen. Mehrfach hörte ich, dass der Befund des Facharztes nicht von ihm selbst, sondern von dem Hausarzt erläutert werden solle und selbst beim Hausarzt ist es so, dass man, wenn man eine zweite Frage stellen will, dann dafür einen neuen Termin vereinbaren muss, der dann aber auch in weiter Zukunft liegt.  Sprechende Medizin ist so heilsam und sollte viel stärker gefördert werden.


Für die Therapeuten der Oxyvenierungstherapie hielt ich mit Stefan Marzinowski am Anfang des Monats einen Zertifizierungskurs, der auch eine Prüfung enthält. Der Kurs geht über den ganzen Tag und hat sowohl theoretische wie auch praktische Anteile. Das Ziel  ist es die Therapeuten, die so ein Gerät haben, es aber viel zu selten nutzen, erneut mit der Therapie vertraut zu machen, das Potential der Therapie zu erklären und in den Köpfen der Teilnehmer eine Vielzahl von potentiellen Patienten mit korrekter Indikation zu aktivieren. Es wird am 28.11.2015 einen neuen Kurs in der Mitte Deutschlands, im Frankenkland geben. Dieses geschieht auf ausdrücklichen Wunsch der österreichischen und süddeutschen Therapeuten. Wir haben bereits fünf Anmeldungen, die Obergrenze liegt bei 20 Teilnehmern. Der Kurs wird in Bälde auf der Seite der Dt. Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie nebst Anmeldeformular angezeigt werden.


Die Colitis-ulcerosa-Studie geht weiter. So ein Proband/Monat erfüllt die Einschlusskriterien. Ich freue mich über die Anfrage möglicher Interessenten. Selbst denen, die nicht eingeschlossen werden können, konnte bisher mit wertvollen Tipps zu ursachenorientierten Therapiemöglichkeiten geholfen werden.


Vom 30.10.2015.-01.11.2015 findet ein Fortgeschrittenenseminar zu den wissenschaftlichen Grundlagen der Cellsymbiosistherapie, bei der es speziell um die mitochondriale Zellfunktion geht,  in Wenden statt. Da ich die fachliche Leitung übernommen habe, bin ich daran interessiert, dass die Teilnehmer auch ihre Fragen, wegen derer sie sich anmelden, beantwortet bekommen. Das Anmeldeformular sieht vor, dass man diese Fragen formuliert. Je besser man sich auf das Seminar vorbereitet, umso mehr nimmt man auch mit nach Hause. Teilweise wissen meine Patienten mehr, als die Therapeuten, die dort, trotz Basisseminar, teilgenommen haben. Die Puzzleteile des Wissens ergeben schneller ein Bild des Verständnis, wenn man sie schon einige Male angefasst hat.


Die Themen:

  • Kyra Hoffman und Sascha Kauffmann beschäftigen sich intensiv mit der KPU/HPU.

  • Jod ist ein Thema, das K. Hoffmann und S. Kauffmann ebenfalls intensiv recherchieren.

  • Welche Interleukine sind bei welcher Erkrankung von Bedeutung?

  • Ab jetzt sind wir niemals mehr Mister Nobody, wir werden an den Spuren unseres Micobioms in der Raumluft gefunden.

  • Schlafstörungen durch Elektrosmog wird ja oft negiert.

  • Genetik – Epigenetik – Einbau von Genabschnitten aus Viren, Bakterien, Pflanzen stehen mit der Entstehung und Überwindung von Krankheiten in Verbindung.

  • Diabetes mellitus hat viele Ursachen, hier eine neue!

  • Diabetes mellitus hat viele Ursachen, hier eine neue!

  • Warum unterbricht die Zelle unter Stress den Zuckerverbrauch; profitieren Krebszellen davon?

  • Transfette natürlichen Ursprungs sind gesund, geringe Mengen industriell erzeugter sind verkraftbar, erhöhen aber den LDL-Spiegel.

  • Erhöhter Fischkonsum reduziert die Depressionsbereitschaft.

  • Neue Gene entdeckt, die die frühkindliche chronisch entzündliche Darmerkrankung fördern.

  • Erhöhter Blutdruck – erst einmal die Stellgrößen testen.

  • Ein Implantat fängt zirkulierende Tumorzellen ab.

  • Arzneimittelrückstände lassen sich aus dem Trinkwasser quasi nicht entfernen.

  • Alterbedingte Makuladegeneration müsste bei optimalem Vitamin-D-Spiegel möglicherweise nicht sein.

  • PSA-Wert – er wird häufig diskutiert, jetzt weiß man anhand der Höhe sogar etwas über die wahrscheinliche Lokalisation.

  • Was Schmerzmittel gefährlich macht.

  • Nur 800 kCal/Tag und dennoch übergewichtig.


Kyra Hoffman und Sascha Kauffmann beschäftigen sich intensiv mit der KPU/HPU.

Nun haben Sie ein Buch mit den Antworten auf die häufigsten Fragen herausgebracht, hier finden Sie eine Leseprobe.


Jod ist ein Thema, das K. Hoffmann und S. Kauffmann ebenfalls intensiv recherchieren

So sollten Sportler bedenken, dass man mit einem Liter Schweiß auch 10 µg Jod verliert. Eine Schilddrüsenunterfunktion ist nicht die alleinige Folge eines Jodmangels. So konnte man bei Ratten, denen man vorwiegend Soya fütterte und damit einen Jodmangel erzeugte, nachweisen, dass sich autoimmune Schilddrüsenerkrankungen entwickelten. Das gilt auch für einen hohen Konsum von Glucosinolaten. Bei der Hashimotothyreoiditis stellt sich immer die Frage nach der Ursache. So ergeben sich Fragen nach einem zu niedrigen Jodspiegel, zu wenig Antioxidantien, zu wenig Selen und zu wenig Vitamin D. Leitliniengerecht besteht die Therapie in der Gabe von Schilddrüsenhormonen zur Vermeidung der Unterfunktion. Das fT3, das aktive Hormon, wird unter anderem auch für das Immunsystem (Artikel zur Grippe) benötigt. Kann man zur Grippeprophalaxeauch Jod geben? Welche Organe enthalten wie viel Jod? Meine Recherche führte zu den Werten des Kaninchens und zu Rind und Schwein. Die Werte sind im Vergleich verschiedener Tiere keineswegs einheitlich und endlich fand ich dann auch Angaben zum Menschen. Ein Jodmangel sollte nicht bestehen, denn Jod hat vielfältige Funktionen im Körper.
Gerade in der Schwangerschaft werden die ersten Fehlfunktionen angelegt, eine schwedische Studie zeigt die aktuelle Situation. Die Ergebnisse der Untersuchungen an menschlichen Leichen sind aber keineswegs allgemein zugänglich veröffentlicht, hier muss man  Geld bezahlen, um die Ergebnisse sehen zu dürfen. Warum so ein Geheimnis? Nun gibt es die deutsche Ausgabe des Buches „Die Jodkrise: Wie das neue Wissen über ein uraltes Heilmittel Ihr Leben retten kann“ (Mobiwell-Verlag, 2015), in dem diese Fragen beantwortet sein sollen. Jod hat ein Vielzahl von Funktionen, so ist es im Gehirn dafür da, dass es die Docohexaensäure (DHA) vor dem Ranzigwerden, also der Oxidation, schützt. Die Hirnflüssigkeit enthält ebenfalls relevante Jodmengen, deren Gehalt sich bei Infektionen verändert. Wenn man sich bei der Kontrolle der Schilddrüsenwerte dann vor die Frage gestellt sieht, dass die sich anders als erwartet verhalten, sucht man nach Antworten. Vitamin A ist in der Lage die TSH-ß-Genexpression zu senken und führt zu niedrigeren TSH-Spiegeln. Wir wissen, dass höhere Jodspiegel die Wahrscheinlichkeit von Brust- und Eierstockkrebs senken. Dieses hat man auch experimetell an Tumorzellen im Labor überprüft. So zeigt sich durch die Jodgabe eine Veränderung der Wirkung der Östrogene, man plant dieses therapeutisch zu nutzen. Nun wurde herausgefunden, dass die Einnahme von Schilddrüsenhormonen über ein Zeitfenster von mehr als 15 Jahren zu einem Anstieg des Brustkrebsrisikos führt. Die Einnahme von 3 oder 6 mg/Tag, nicht aber nur 1,5 mg/Tag senkte das Ausmaß der Brustprobleme (Mastopathie). In dieser Studie wurde die Lugolsche Lösung verwendet, Daraus kann man doch nur ableiten, dass die Einnahme solche Hormone erst dann gerechtfertigt ist, wenn alle anderen ursachenorientierten Stellgrößen korrigiert sind. Das sieht die Badische Zeitung offensichtlich auch so. Bei dem Einsatz der Schilddrüsenhormone profitieren eine Reihe von Patienten von der kombinierten Gabe von T4 und T3. Diese gibt es in einigen synthetischen Präparaten und bei Extrakten aus tierischem Schilddrüsengewebe. Wenn man Jod gibt, sollte man auch darauf achten, dass genügend anorganisches Selen, aber auch die anderen Bausteine für das Schilddrüsenhormon, nämlich auch die Aminosäuren Tyrosin und Phenylalanin gegeben werden sollen, damit nicht die Schilddrüsenhormone vermehrt und die Stresshormone Adrenalin, Noradrenalin und Dopamin plötzlich vermindert gebildet werden. Jodmangel führt zu freien Plätzen für andere Halogenide. Oben haben wir gelesen, dass Jod die DHA vor der Oxidation schützt. Hier können Sie lesen, wie sich niedrige Jod- und höhere Fluoridspiegel (Halogenid) auf den Intelligenzquotienten auswirken. Das gilt sicherlich auch für das andere Halogenid BromidKaliumbromat (E 924)Mehlbehandlungsmittel, bromierte Pflanzenöle, z.B. in Mountain Dew, Methylbromid als Pflanzenschutzmittel sind weitere Bromquellen. Die Rheumatologen warnen vor einem Jodmangel. Immerhin ist Rheuma auch eine Autoimmnerkrankung. Die Pharmezeutische Zeitung beschreibt ein Netzwerk, das den europäischen Jodmangel und dessen Folgen erfassen will.


Welche Interleukine sind bei welcher Erkrankung von Bedeutung?

Bei der Schuppenflechte können die Blutgefäße, die Gelenke und die Haut betroffen sein. Die allgemein gültige Antwort ist die Gabe von Immunsuppressiva. Nun hat man herausgefunden, dass bei Hautproblemen primär IL 17, was man mit Cortison direkt angehen kann, aber auch IL6 von Bedeutung sind und in den Gelenken finden sich neben dem schon bekannten IL1ß, vor allem das IL6. In sofern unterscheidet sich die Ursache der Gelenkbeschwerden der Psoriasis von denen der rheumatoiden Arthritis oder denen beim Lupus erythematodes. Wir wissen aber aus unseren Pilotstudien, dass wir mit der intravenösen Sauerstofftherapie und der Optimierung des Vitamin-D-Spiegels und des AA/EPA-Quotienten und wie wir aus dem Statement der Rheumatologen in dem vorherigen Artikel wissen, dass auch Jod und andere Antioxidantien hier zur Anwendung kommen können, ohne dass wir mit den klassischen Nebenwirkungen der Immunsuppressiva zu rechnen haben.
Wenn der Knorpel in den Gelenken schwindet, kann man einiges tun, wie die Pharmazeutische Zeitung schreibt, ich möchte noch an die Sanakintherapie erinnern.


Ab jetzt sind wir niemals mehr Mister Nobody, wir werden an den Spuren unseres Micobioms in der Raumluft gefunden

Das Microbiom ist so individuell, dass selbst die Analyse der Schuhsohlen, des Handys, der Raumluft etc. Aussagen darüber zuläßt, ob wir dort gewesen sind. Die Klimaanlage als Screen der Anwesenden. Da hilft dann auch keine Tarnung mehr, sondern nur noch ein Ganzkörperkondom mit internem Gasotransmittersystem. Ach ja und dann sagen die einem auch noch, welche Erkrankungen man hat, also Insulinresistenz, Arteriosklerose, Fettstoffwechselstörung, silent inflammation etc..


Schlafstörungen durch Elektrosmog wird ja oft negiert

Die Pharmazeutische Zeitung beschreibt die Auswirkung von Hochspannungsleitungen auf die Bildung des Schlafhormons Melatonin bei Kälbern, die in deren Umfeld gehalten wurden.


Genetik – Epigenetik – Einbau von Genabschnitten aus Viren, Bakterien, Pflanzen stehen mit der Entstehung und Überwindung von Krankheiten in Verbindung

Auf der einen Seite werden Viren und Bakterien genutzt, um Genabschnitte in Zellen einzuschleusen, die eine Heilung erzielen soll. Auf der anderen Seite wissen wir, dass Genabschnitte von Viren und Bakterien im Zusammenhang mit der Entstehung von Krankheiten, bis hin zu Krebs stehen, wie das Burkitt-Lymphom beweist oder kann ein Rindervirus Brustkrebs auslösen? Bei den genveränderten Saaten, die in kurzer Zeit eine unüberschaubar große neue Konfrontation der menschlichen Genetik mit solchen Genabschnitten nach sich zieht, ist das Ergebnis unkalkulierbar. Warum die Entscheidungsträger nicht genauso pragmatisch denken wollen, wie ich es gerade vortrage, bleibt ungeklärt oder: »Du stellst eine Frage, du bekommst eine Antwort und kannst sie vielleicht veröffentlichen oder auch nicht, aber damit ist deine Karriere zu Ende.« Ob wir uns überhaupt dieser genetischen Überflutung entziehen können, müssen wir wohl fatalistisch mit nein beantworten, wir können Sie nur minimieren. Bei der Aktivierug oder Stummschaltung der Gene hilft uns sogar die Jahreszeit, wie Professorin Anette-Gabriele Ziegler von der Technischen Universität München festgestellt hat.


Diabetes mellitus hat viele Ursachen, hier eine neue!

Pestizide haben eine Vielzahl von Einflüssen auf unseren Körper. Nun wurde die Förderung des Diabetes mellitus durch Pestizide durch Auswertung von 12 Studien ermittelt. Weitere Artikel zu Diabetes.


Warum unterbricht die Zelle unter Stress den Zuckerverbrauch; profitieren Krebszellen davon?

Auf diese Frage gibt das Deutsche Krebsforschungszentrum nun eine Antwort. Die Hemmng der GADPH unter oxidativem Stress führt zu einem erheblichen Proliferationsvorteil. Der alternative Stoffwechselweg über NADPH reduziert den oxidativen Stress und sichert das Überleben der Zelle. Die Hemmung der GADPH als therapeutisches Ziel soll nun an Krebszellen überprüft werden.
Hinsichtlich der Bedeutung der Stressminimierung konnte gezeigt werden, das nicht-slektive Betablocker, die auch hirngängig sind und damit eine zentrale stressreduzierende Wirkung haben, das Gesamtüberleben von Krebskranken verdoppeln können.


Transfette natürlichen Ursprungs sind gesund, geringe Mengen industriell erzeugter sind verkraftbar, erhöhen aber den LDL-Spiegel.

Die Transfettsäuren gelten als ungesund, weil Sie sich verhaken und proentzündlich wirken. Dieses gilt für die künstlich gehärteten oder durch Erhitzung entstandenen Transfettsäuren. Es gibt aber auch natürlich vorkommende in Pflanzen und tierischen Nahrungsmitteln, die sogar gesund sind. Es gibt Untersuchungen der Fettsäuren in der Erythrozytenmembran, die das getrennt aufzeigen können. Zu viele Transfettsäuren führen zu einer Erhöhung der ungesunden LDL-Fraktion des Cholesterins. Bevor man also zu einem Cholesterinsenker greift, sollte man den Fettsäurestatus, den Vitamin-D- und C-Status und auch den Jodstatus korrigieren. Auch die Pharmezeutische Zeitung warnt vor einem gießkannenartigen Umgang mit Cholesterinsenkern.


Erhöhter Fischkonsum reduziert die Depressionsbereitschaft

Das EPA, DGLA und DHA mit vermehrter Resovin-, Maserin-, Protektin- und Endocannabinoidbildung und verbesserter Bildung von lokalen Gewebshormonen die unterschwellige Entzündlichkeit im Gehirn reduzieren und daher das Risiko für Psychosen, Schizophrenie, den Fortschritt der MS, des M. Parkinson, des M. Alzheimer, der Unkonzentriertheit, des ADHS und auch der Depression reduzieren, habe ich schon mehrfach beschrieben und auch mit Quellen belegt. Nun gibt es eine neue Veröffentlichung zur Reduktion des Depressionsrisiko in Abhängigkeit zum Fischkonsum. In der Gruppe mit dem höchsten Fischkonsum war das Risiko gegenüber der Gruppe mit dem niedrigsten Fischkonsum um 17% niedriger. Würde man den AA/EPa auf 1,5 einstellen, würde das Ergebnis sicherlich noch ausgeprägter sein. Die Forscher vermuten, dass die Veränderung der Membranstruktur der Hirnzellen das Geheimnis zum Erfolg ist. Das deckt sich mit dem AA/EPA-Quotienten, der ja die angestrebte Balance dieser Fettsäuren in den Zellmembranen beschreibt. Dadurch veränderte sich auch der prozentuale Anteil der Transfettsäuren, die ich im vorherigen Artikel beschrieben habe.


Neue Gene entdeckt, die die frühkindliche chronisch entzündliche Darmerkrankung fördern

Die Gene sind nicht alles, wie ich ja schon öfter beschrieb, ihre Aktivierung erfolgt durch die Umweltfaktoren. Nun ist man aber dennoch neuen Einflussgrößen auf die Spur gekommen, nämlich dem Interleukin10-Rezeptorantagonisten. IL10 ist eigentlich die Bremse im Immunsystem der B- und T-Lymphozyten und die greift in diesem Fall nicht so, wie gewünscht. Die Genetik kann man nicht ändern, aber die Einflussgrößen, also die Suche nach Therapieerfolgshindernissen und deren Behebung. Dabei geht es um die Beeinträchtígung der mitochondrialen Funktion. (Leaky Gut Syndrom, Mineralstoffmangel, Nahrungsmittelunverträglichkeit, Aminosäuremangel, entzündlicher AA/EPA, CoQ10-Mangel, problematisches Leberentgiftungssystem Phase 1und 2 etc.)


Erhöhter Blutdruck – erst einmal die Stellgrößen testen

Der erhöhte Blutdruck muss ja seine Ursache haben. Neben einer chronische Anspannung, die man mit der Herzratenvarianzanalyse detektieren kann, sollte man auch an korrigierbare Einflüsse, wie den Vitamin-D-Spiegel, den AA/EPA-Quotienten, die Vollblutmineralanalyse, den Gehalt an Cystin, die Untersuchung der antioxidativen Kapazität und das Ausmaß der Lipidperoxidation und Zellkernschäden etc. denken.


Ein Implantat fängt zirkulierende Tumorzellen ab.

Tumor im Gesunden entfernt, Metastasen entfernt, Tumorstaging in der Bildgebung nicht auffällig, keine zirkulierenden Tumorzellen, aber zirkulierende Tumorstammzellen, darauf hat die Leitlinie keine befundgerechte Antwort und die Fachleute trauen sich nicht von der Leitlinie abzuweichen und verordnen Bestrahlung und Chemo um eine Wahrscheinlichkeit eines Rezidivs zu behandeln; dabei lassen Sie den Patienten unterschreiben, dass die nun gewählte Therapie eine Vielzahl schlimmer Nebenwirkungen bis hin zur Krebserzeugung oder des Todes haben kann. Die Frage, ob die Therapie das Rezidiv sicher verhindern kann, müssen Sie mit Nein antworten. (Dies ist eine anonymisierte Wiedergabe eines realen Erlebnisses der letzten Woche) Die Amerikaner wollen mit einem Implantat, das Tumorzellen abfängt, eine Primärprävention betreiben, um dann zeitnah zu therapieren. Hier in Deutschland wird die Suche nach zirkulierenden Tumorzellen ohne nachgewiesenen Tumor nicht von den privaten Kassen bezahlt und von den gesetzlichen schon gar nicht; Tumormarker auch nicht. Letzteres ist ja verständlich, da man damit auch den Teufel an die Wand malen kann, ohne dass tatsächlich ein Tumor vorhanden ist. Tumorzellen an sich sind auch nicht therapiebedürftig, da jeden Tag welche entstehen, die der Körper dann auch wieder beseitigt. Wenn aber, wie z.B. mit dem ADNA-Test ganz bestimmte Tumorzellen und dann auch noch deren Chrakter, also ob epithelialen oder mesenchymalen Ursprungs, bestimmt werden, dann ist das schon eine ganz konkrete Aussage, die man nicht so einfach im Raum stehen lassen sollte. Nun beschreiben die Amerikaner zu Recht, dass die Absiedlung von Metastasen vom Mikromilieu abhängig ist, denn das entscheidet darüber, ob das Immnsystem die Einnistung und Vermehrung der Metastasen zuläßt. Dieses sogenannte Mikroenvironment und die mitochondriale Kommunikation und dessen Therapie habe ich schon wiederholt beschrieben und hier scheint die Lösung der ursachenorientierten Therapie zu liegen. Unabhängig von dieser Sanierung konnten die Amerikaner nachweisen, dass es bei eingebautem Tumorzellfänger deutlich seltener zu eingenisteten Metastasierungen bei einem hochaggressivem Brustkrebstumor kam, als in der Kontrollgruppe ohne dieses Implantat.
Prof. Lauterbach bestätigt, was ich schon vor geraumer Zeit schrieb, nämlich dass im Grunde mindestens jeder zweite Bundesbürger damit rechnen muss, dass er in seinem Leben einmal mit der Diagnose Krebs konfrontiert werden wird. Daher sollte sich jeder schon jetzt mit dem Thema auseinandersetzen und sich überlegen, wie er dann vorgehen möchte. Vielleicht sollte er auch ein paar Euronen für die Nichtkassenleistungen zurücklegen, wenn er denn eine individualmedizinische Lösung anstrebt.
So lasse ich gerne bei Polypen und erst recht bei Krebszellen nach deren Gehalt an Schwermetallen schauen. Das MLHB oder auch Microtrace Minerals sind darauf spezialisiert. Die Onkologen widmen diesem Thema keine Aufmerksamkeit. Dabei ist diese Akkumulation der Metalle über die Lebenszeit und deren Konzentration an Stellen mit einem schwachen Microenvironment längst erforscht und bewiesen. Durch eine Chelattherapie kann man diese Akkumulationen vermindern.


Arzneimittelrückstände lassen sich aus dem Trinkwasser quasi nicht entfernen

Das schreibt die Pharmazeutische Zeitung und ich kann Sie nur auffordern, dass Sie Eigenverantwortung übernehmen und sich Ihr Trinkwasser mit einem Umkehrosmosefilter aufreinigen. Unser Trinkwasser hat eine hohe Qualität im Hinblick auf die Verkeimung, aber die eingehaltenen Grenzwerte für Gifteinträge sind politisch und nicht dem Stand des Wissen gerecht werdend, festgelegt worden.


Alterbedingte Makuladegeneration müsste bei optimalem Vitamin-D-Spiegel möglicherweise nicht sein

Die altersbedingte Makuladegeneration läßt sich im Frühstadium sehr gut mit der Oxyvenierung beeeinflussen. Würde man aber sein Leben lang darauf achten, dass man die notwendigen Stellgrößen nicht mit der Schulnote 4, also ausreichend, sondern mit sehr gut, also 1, einstellt, dass müssten viele Funktionseinschränkungen gar nicht erst auftreten. Ich bleibe hier bei dem Artikel über Vitamin D.  Ein schlechter Vitamin-D-Spiegel erhöht das Risiko für AMD gegenüber einem Optimalspiegel um den Faktor 6,7. Aufmerksame Leser wissen aber, dass die Probleme multifaktoriell sind und auch andere Stellgrößen optimiert werden müssen.


PSA-Wert – er wird häufig diskutiert, jetzt weiß man anhand der Höhe sogar etwas über die wahrscheinliche Lokalisation

Ein Auswertung der Studienergebnisse der Uni Münster und Köln ergab, das Gesamt-PSA-Werte sowohl unter 4 als auch zwischen 4 und 10 dafür sprechen, dass der Tumor sich mit großer Wahrscheinlichkeit nicht im vorderen Bereich in der Nähe der Basis der Prostata befinden wird. Liegt der PSA-Wert zwischen 10 und 20 ng/dl, sollte man in eben diesem Bereich schauen. Zu diesem Thema wurde eine sogenante Prostata-Landkarte entwickelt. Schaut man sich dann noch den fPSA/GesPSA-Quotienten als Hinweis auf die Gut- oder Bösartigkeit an und weiß man dann noch, dass der ADNA-Test die zirkulierenden Prostatakrebszellen sicher identifizieren kann, dann wird man auch mit dem Vorsorge-PSA-Wert umzugehen wissen.


Was Schmerzmittel gefährlich macht

Die Welt hat sich diesem Thema gewidmet. Sie sieht Ibuprofen als relativ ungefährlich an. Zu den NSAR habe ich schon wiederholt berichtet.


Nur 800 kCal/Tag und dennoch übergewichtig.

Nehmen wir mal an, dass alle Stellgrößen, die wir heute schon diskutiert haben, ausgeschlossen sind, dann könnte es einen genetischen Hintergrund haben, der einfach den Schalter auf Fettspeicherung  anstatt auf Fettverbrennung stellt. Gemeint ist das FTO-Gen. Vielleicht bietet die TU-München Betroffenen bald Hilfe an.


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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