Gesundheitsnewsletter vom 25.1.2015

von | 25. Januar 2015

Gesundheitsnewsletter vom 25.01.2015

Die Themen:

Immer wieder reagieren die Versicherungen mit pauschalen Leistungsverweigerungen. Diese Broschüre klärt Sie darüber auf und gibt Hilfestellung.

  • Die altersbedingte Makuladegeneration steht im Zusammenhang mit Kalziumablagerungen

  • Sulforaphan, ein Stoff aus Brokkoli, kann Methylierungen der Erbsubstanz, epigenetische Phänomene, auflösen

  • Der Weichmacher Bisphenol A – Die EU-Behörde verschärft den Grenzwert von 50 µg/kgKG auf 4 µg.

  • Das chronischen Offenwinkelglaukom, Sie erhalten das Sehvermögen länger, wenn Sie ein intaktes Prostaglandinsystem haben

  • Osteoporose und der Mangel an Kaliumsalzen

  • Blutstillung mit einem elektrischen Messer auf Hochfrequenzbasis kann die Struktur von Prothesen beschädigen

  • Neurodermitis bei unseren Kleinen


Die altersbedingte Makuladegeneration steht im Zusammenhang mit Kalziumablagerungen

Winzige Kügelchen von Hydroxylapatit können, wie das Sandkorn in der Auster,  als Kristallisationskern den Ausgangspunkt für Ablagerungen in der Retina darstellen. In der Retina (Netzhaut) sind Ablagerungen von Protein-und Liquidresten (Drusen) die sich um den Kristallisationskern bilden, Ursache für eine eingeschränkte Versorgung der Netzhaut. Diese Ablagerungen befinden sich hauptsächlich im Bereich der Bruch'schen Membran, das ist der Bereich, wo sich das Netzhautpigmentepithel von der Aderhaut abgrenzt. In diesem Bereichen kommt es dann zu einer eingeschränkten Durchblutung, demzufolge eingeschränkten Ver- als auch Entsorgung mit Nährstoff-und Sauerstoffmangel und einem Überangebot an Stoffwechselabbauprodukten. In diesem Zusammenhang sind dann die lokale Entzündung, Schwellung, Mitochondrienschädigung und der Funktionsverlust zu sehen.
Die intravenöse Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger hat bereits in einer Praxisstudie, an der 40 Probanden teilnahmen, nachgewiesen, dass die Sehschärfe und das Ausmaß der altersbedingten trockenen Makuladegeneration durch die Anwendung dieser Therapie verbessert wurde.
Die nun neue Erkenntnis der Kalziumablagerungen lässt die begründete Überlegung zu, dass die Schwester der intravenösen Sauerstofftherapie, die Chelat-Therapie, die zur Ausleitung von Metallen genutzt wird, zu denen auch Kalzium gehört, hier einen unterstützenden Effekt haben müsste.
In meinen Praxen kombiniere ich diese beiden Therapien gerne, kann aber aufgrund der geringen Patientenzahl, die mit der altersbedingten Makuladegeneration zu mir kommen, nur anhand der Einzelfälle ableiten, dass sich diese Theorie auch in der Praxis bewahrheiten kann.


Sulforaphan, ein Stoff aus Brokkoli, kann Methylierungen der Erbsubstanz, epigenetische Phänomene, auflösen

Sulforaphan. Bei Tumorzellen sieht man oft, dass diese sich gegen Therapien und auch gegen das eigene Immunsystem sperren. Moderne Untersuchungen haben gezeigt, dass epigenetische Phänomene hier für die Ursache sind. Hierbei handelt es sich um Methylierungen der einzelnen Genabschnitte, sodass diese nicht mehr ablesbar sind.
Bildlich gesprochen, handelt es sich bei der gesamten Erbinformation im Zellkern um eine große Bibliothek. Diese ist eingeteilt in die Chromosomenabteilungen und diese Abteilungen haben ganz viele Regale und Bücher mit ganz vielen Seiten, in denen diese Information steht. Eine Methylierung ist so zu verstehen, wie eine verklebte Seite in diesem Buch. Die dort hinterlegten Informationen, die für die Lösung des Problems notwendig sind, sind dem Körper nunmehr nicht mehr zugänglich. Das Kapitel aber, in dem diese Information steht, hat auch eine so vereinfachende Zusammenfassung, dass ein Notlaufprogramm möglich ist. Dieses Notlaufprogramm ermöglicht aber nicht die Heilung, sondern führt zur Fixierung der Fehlfunktionen.
Der natürliche Pflanzenstoff aus Brokkoli, dass Sulforaphan, hat nun wiederholt belegt, dass es diese Verklebungen lösen kann, sodass die Information, die für die Heilung notwendig ist, wieder zugängig wird. Wichtige Helfer bei diesem Vorgang sind unsere Mitochondrien. Daher ist neben dem Einsatz dieser Substanz auch nach weiteren  ursächlichen Therapieerfolgshindernissen zu suchen. So kann die Psyche der Großeltern für die Epigenetik der Enkel verantwortlich sein.


Der Weichmacher Bisphenol A – Die EU-Behörde verschärft den Grenzwert von 50 µg/kgKG auf 4 µg.

Das Bisphenol A ist ein Weichmacher in Plastikartikeln.  Die komplette Liste unterteilt sich in spezielle Weichmacher, universelle Weichmacher, Weichmacher mit hohem und mit niedrigem Molekulargewicht. In Babytrinkflaschen ist diese Substanz mittlerweile verboten. Die EU Behörde hat den bisher gültigen Grenzwert von 50 µg/Kilogramm Körpergewicht auf 4 µg reduziert. Diese Entscheidung wird sicherlich nicht ohne wissenschaftliche Grundlage gefällt, dennoch will man natürlich kein Schuldeingeständnis proklamieren und vertritt weiterhin die These, dass die bisherige Exposition absolut ungefährlich war. Der BUND sieht es anders. Studienergebnisse, die diese Weichmacher als Xenobiotica mit Hormonwirkung sehen und infolgedessen eine krankheitsfördernde Wirkung auf das Fortpflanzungssystem, das Immunsystem, das Herzkreislaufsystem, die Möglichkeit der Krebsentstehung oder auch des Nervensystems sehen, werden als nicht ausreichend signifikant oder stichhaltig bewertet. Da diese Plastikteile sich ultraklein zersetzen und in der Nahrungskette anreichern und sich sogar im Trinkwasser wieder finden können, sollte jeder versuchen, den Gebrauch von Plastikteilen einzuschränken, auf die klassischen Glasartikel zurück zu kommen und sein Trinkwasser möglicherweise zusätzlich zur Wasserwerkaufbereitung noch von Restsubstanzen, die sich im Bereich der politisch festgelegten Grenzwerte befinden, zu befreien. Bedenken Sie, dass gerade leise Informationen, also gemeint sind sehr geringe Dosierungen dieser Weichmacher mit hormonähnliche Wirkung, dazu führen, dass der Körper, um besser zu hören, auch mehr Rezeptoren dafür ausbildet und somit trotz normaler Hormonspiegel im Serum dennoch hormonelle Funktionsstörungen aufweisen kann. Hier können Sie nachsehen, was wo wirkt.


Das chronischen Offenwinkelglaukom, Sie erhalten das Sehvermögen länger, wenn Sie ein intaktes Prostaglandinsystem haben

Die Prostaglandine des Menschen werden über die Arachidonkaskade gebildet. Die wesentlichen Enzyme dieser Kaskade sind die Cyclooxygenasen. Hemmstoffe dieser Cyclooxygenasen sind die Acetylsalicylsäure und die nichtsteroidalen Antirheumatika wie zum Beispiel Diclofenac, Ibuprofen, Indometacin etc., sie gefährden daher dieses System. Gegenspieler der Arachidonsäure sind die Omega-3-Fettsäuren, insbesondere die EPA, die Eicosapentaensäure. Wichtig ist also ein Gleichgewicht zwischen Arachidonsäure und Eicosapentaensäure. Ein Optimum liegt vor, wenn AA : EPA <2,5 >1 ist.
Bei einem Glaukom, 90 % der Glaukom Patienten haben ein Offenwinkelglaukom, muss der Augeninnendruck in den Normbereich gesenkt werden. Trotz eines dann eingestellten Optimalwertes kann es zu einer zunehmenden Sehstärkeneinschränkung (Visus) kommen. Durch die Hinzugabe eines speziellen Prostaglandins, dem Lantanoprost wird die Verschlechterung der Sehschärfe zusätzlich verzögert.
Bei der intravenösen Sauerstofftherapie nach Dr. Regelsberger wird die Arachidonsäurekaskade und damit die Prostaglandinsynthese, aktiviert. Einzelfallbeobachtungen zeigen, dass bei einer eher vorsichtigen und niedrigdosierten Sauerstofftherapie eine Verbesserung des Augendrucks und auch der Sehschärfe zu beobachten sind. Wenn die individuelle optimale Dosis überschritten wird, bleibt dieser positive Effekt aus oder entwickelt sich nach anfänglicher Besserung auch auf den Ausgangsbefund zurück.


Osteoporose und der Mangel an Kaliumsalzen

Bei der Osteoporose handelt es sich um eine Erkrankung, der eine Osteopenie vorausgeht. Bei einer Osteopenie sieht man einen erhöhten Knochenumsatz. Der Messparameter dafür sind die Crosslinks aus dem zweiten Morgenurin. Einfluss nehmen kann man auf diese Knochenerweichung, indem man nicht nur an Calcium und Vitamin D denkt, sondern sich auch die Magnesium-und Kaliumwerte anschaut und auf die Nierenfunktion achtet. Diese sollte durch Bikarbonate, die zu den Kaliumsalzen gehören, gestützt werden. Damit die Osteoblasten, die knochenaufbauenden Zellen, stimuliert werden, müssen diese eine Schwingung erfahren. Dieses geht zum Beispiel mit der pulsierenden Magnetfeldtherapie, natürlicherweise aber durch eine Stauchung um ein Promille. Gleichzeitig ist ein gewisses Krafttraining hilfreich. So sieht man zum Beispiel bei den springenden Basketballern gegenüber den Joggern oder Schwimmern eine deutlich bessere Knochenstruktur, die im Grunde genommen nur noch von den Ruderern, die ein besonderes Krafttraining absolvieren, übertroffen wird. Die eigene körperliche Aktivität ist auch deshalb eine Grundvoraussetzung für eine gute Knochenstruktur, weil die Druckbelastungen durch die Knochenpäckchen in Zugbelastungen umgelenkt werden müssen. Die dafür notwendige Architektur kann aber nur erfasst werden, wenn die Knochen auch einer Alltagsaktivität ausgesetzt werden.


Blutstillung mit einem elektrischen Messer auf Hochfrequenzbasis kann die Struktur von Prothesen beschädigen

Wenn man eine Prothese implantiert bekommt, geht das in Form einer Operation vor sich. Die Blutstillung wird heutzutage mit hochfrequenten elektrischen Strömen vorgenommen. Insbesondere bei einer Revison, also einer erneuten Operation bei schon liegendem Implantat, kann es hier beim Durchtrennen des Weichteilgewebes, was nötig ist, um an die Prothese zu gelangen, zu einem Funkensprung kommen. Dieser geht meit einer Veränderung des Gefüges der Legierung des Implantates einher und beeinträchtigt dessen Haltbarkeit. So entsteht an den aus Titan aufgebauten Konus-Schaft-Übergängen ein Bruch. Neben der reinen Veränderung der Stabilität erzeugt dieses möglicherweise eine lokale Entzündungsreaktion auf das Titan. Dieses kann zu einer systemischen Entzündung führen, der Rantes-Wert. Die Messmethoden dafür sind der Ranteswert und der Titanstimulationstest. Bisher haben sich diese Probleme in der Zahnprothetik gezeigt.
Wesentliche Folgesymptome sind Entzündungen der Gelenke und rheumatoide Arthritis. Es werden aber auch vermehrt eosinophile Granulozyten mit lokaler Zellschädigung und basophile Granulozyten mit Histaminfreisetzung angelockt, so dass sogar Asthma und allergische Rhinitis entstehen können. Solche Metalle werden aber auch bei Wirbelsäulenoperationen eingesetzt. Oftmals könne die Prothesen nicht entfernt werden, weil ohne sie eine starke Behinderung eintritt.
Ich habe einen gut dokumentierten Einzelfall, wo durch ein naturheilkundliches Gesamtkonzept auch Oxyvenierung, Sanakintherapie, Ausgleich von Mängeln, späterer Einleitung von Metallausleitung, pulsierendem Magnetfeld die entzündlichen Laborparameter TNFa, IL1b, Rantes-Wert, Knochenumsatz, Schmerzen etc. zum einen, trotz verbliebener Titan-Ursache, nachhaltig in die Norm (Laborwerte) gesunken sind oder sich zumindest deutlich, 30-50%, gebessert haben.

Wer zwei Metalle im Körper hat, Zahnfüllung und Ring am Finger oder Piercing oder Ohrring oder zwei Füllungen im Mund oder auch noch eine Prothese im Körper oder gar beide Hüften ersetzt bekommen hat oder oder oder, der hat immer einen metallionenfreisetzenden Strom im Körper und damit eine dauerhafte Belastung mit Metallen, die den Körper oxidativ belasten. Eine gezielte Untersuchuung von Körperflüssigkeiten auf diese Metalle kann hier Aufklärung geben. Aber bedenken Sie, die Grenzwerte orientieren sich an Vergiftungen, Sie sind lediglich dauerhaft belastet.


Neurodermitis bei unseren Kleinen

Wichtig ist der Hautschutz und das Einsparen von Steroiden. Neu ist nun eine Creme auf Haferbasis. Ursächlich sollte aber auch nach der Darmflora, nach Leaky Gut Syndrom, nach den Omega-3-Fettsäure, nach der Omega-6-FS y-Linolensäure, der Omega-7-FS, der Palmitoleinsäure, dem Vitamin D, E und C-Spiegel, Zink, Selen, Kupfer, Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Stress, aber KPU geschaut werden.
 


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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