Gesundheitsnewsletter vom 24.7.2016

von | 24. Juli 2016

Gesundheitsnewsletter vom 24.02.2016

Ich suche noch immer Frauen mit männlichem Haarausfall für eine dokumentierte Sanakinanwendung der haararmen Kopfhaut. Mängel sollten vorher ausgeschlossen werden, das ist kostenpflichtig, da hier ein Labor die Rechnung stellt. Die eigentliche Sanakinanwendung ist im Rahmen der Anwendungsbeobachtung kostenlos, dafür wird aber die Erlaubnis zur anonymisierten Verwendung der Kopfhautbilder erwartet.


Ich suche noch immer Probanden für die Colitis ulcerosa Studie. Probanden die nicht in die Studie passen, profitieren aber sicherlich von dem aufklärenden Gespräch anderer ursachenorientierter Diagnostik- und Therapieansätze.


An MS erkrankte Interessenten können sich für die geplante therapiebegleitende Oxyvenierungsstudie vormerken lassen. Der Startzeitpunkt wird von einer möglichen Zusage der Finanzierung abhängen. Eine studiengleiche Behandlung gegen normale GOÄ-Abrechnung kann natürlich jederzeit erfolgen.
Im Rahmen der Ankündigung dieser Möglichkeiten recherchiere ich auch mehr als sonst für dieses Thema und werde dabei auch mit interessanten Hinweisen unterstützt. Hier nun der neueste Hinweis zu den Erkenntnissen, dass die Hepatitis-B-Impfung eine autoimmune Demyelinisierung auslösen kann, weil der Impfstoff Hepatitis-B-Polymerase-Proteine enthält, die eine ähnliche Struktur haben wie körpereigenes Myelin. Gerade Impfversager seien für Autoimmunerkrankunen besonders gefährdet, da dass Immunsystem nicht auf das Hepatitis-B-Virus reagiert. Gerade dieses Personen werden aber besonders häufig geimpft, also geboostert, um zu sehen, dass dann doch vorübergehende Impftiter zu erkennen sind. Im weiteren Verlauf habe ich mir dann Gedanken zu einem Nachweis des Zusammenhangs gemacht und bin als erstes auf die Idee der Antikörper gekommen. Die gibt es auch tatsächlich, sie sind aber nicht für MS spezifisch, sondern man findet sie auch bei CFS und EBV-Infektionen, bei der MS sollten Sie aber persistieren. Die IgA-AK der Anti-MOG sind wohl für den progressiven Verlauf verantwortlich. Aber auch im Bereich von IgM und IgG geben Sie etwas über den Verlauf wieder und sollte bei einem Verdacht auf eine solche Impfkomplikation zeitnah und im Verlauf kontrolliert werden.
Bei dieser Suche bin ich auf tolle Bilder einer Auflistung von Autoimmunantikörpern gestossen, die ich Ihnen nicht vorenthalten möchte. Kann man ja vielleicht einmal gebrauchen. Prof. Bernhard Hemmer hat in dem Bereich der Antikörper bei MS intensiv geforscht.
Hier die Gegendarstellung aus dem Ärzteblatt.


Die Themen:

  • Demenz

  • Stoffwechselprozesse können jetzt auch an in Formaldehyd fixiertem Geweben nachgewiesen werden.

  • Fehlgeburten -  die Gründe bleiben oft unerkannt

  • 70 Prozent der Krebspatienten verstehen etwas anderes, als der Arzt sagt und stimmen dadurch Therapien zu, die sie nicht wollen.

  • Sozialer Schmerz, Borderline-Persönlichkeiten, Depression, MRS-Untersuchung – neue Forschungsergebnisse

  • Sozialer Schmerz, Borderline-Persönlichkeiten, Depression, MRS-Untersuchung – neue Forschungsergebnisse

  • Wie interagieren die Aminosäuren – was sagt mir das Aminosäuremuster?

  • Der Fettsäurestatus aus der Erythrozytenmembran – was sagt er mir, warum sind Omegs-3-FS so wichtig?


Demenz

Immer mehr Menschen sind von zunehmender Einschränkung des Kurzzeitgedächtnisses betroffen. Eine Objektivierung der Einschränkung kann mit sogenannten psychometrischen Test erfolgen. Diese sind auch in der Lage den Therapieverlauf zu dokumentieren und somit Verbesserungen, Stagnationen oder Verschlechterungen sichtbar zu machen. Hieran erkennt man auch schnell, dass es Tagesformen gibt, die man mit oralen Rezepturen oder Infusionen zum Ausgleich labordokumentierter Mangelzustände beeinflussen kann. Während die privaten Kassen die Laboruntersuchungen noch tragen, hängt es bei der Kostenübernahme der Therapie stark von der Vertragsform oder der Unterstützung eines Anwaltes für Medizinrecht ab. Die Kosten werden also vermutlich selbst zu tragen sein. Hier geht es aber zum einen um echte Lebensqualität und zum anderen um die Einsparung von Heim- und Betreuungskosten, die auch nur teilweise von den Kassen getragen werden. An einem aktuellen Beispiel erkennt man z.B. dass die Gerinnungsaktivität erhöht ist. Dadurch sind die Einschränkungen der Mikrodurchblutung klar. So eine Situation muss man aber nicht als gegeben hinnehmen, hier gilt es die Gründe dafür zu beseitigen und nicht etwas zu einem Gerinungshemmer zu greifen, der dann wieder ein nicht unerhebliches Nebenwirkungspotential aufweist. Informieren Sie sich doch in einem ausführlichen Erstgespräch!


Stoffwechselprozesse können jetzt auch an in Formaldehyd fixiertem Geweben nachgewiesen werden.

Diese Frage stellt sich natürlich bei ALS, M. Parkinson, anderen neurodegerativen Erkrankungen, Krebserkrankungen, aber auch bei Gewebeproben verschiedener Organe.  Siehe dazu weiter unten auch MRS. Das Helmholtz-Institut in München kann nun mit der Massenspektroskopie die Komposition der Stoffwechselmetabolite in dem Gewebe sichbar machen. Im Gegensatz zum eingefrorenen Gewebe kann man dabei allerdings nicht mehr in vitro experimentieren, sondern nur rückwirkend betrachten und diese Erkentnisse mit Gewebeproben ähnlicher Erkrankung vergleichen. Für so eine epidemiologische Grundlagenforschung zum Aufdecken von metabolischen Schnittmengen ist es aber ein toller Schritt nach vorne. Hier die Originalstudie.
In der Prüfung der Zusammensetzung von Oberflächen, z.B. hinsichtlich der Frage, ob Kinderspielzeug Schwermetalle enthält, gibt es ein ganz einfaches Handgerät. Es bleibt in Kenntnis dieser Einfachheit die Frage, warum es nicht genutzt wird und die Verbraucher immer erst gewarnt werden, wenn die Produkte bereits den Handel durchlaufen haben.


Fehlgeburten -  die Gründe bleiben oft unerkannt

Zum einen bleiben sie unerkannt, weil keiner Fragen stellt und zum anderen weil die Fehlgeburt gar nicht als solche, sondern nur als Zyklusverschiebung wahrgenommen wird. Ich helfe gerne bei der Ursachensuche.
Wie wichtig die richtige Ernährung in der Phase einer potentiellen Schwangerschaft, einer echten und dann auch in der Still- und Aufwuchsphase ist, zeigt dieser Kurzfilm.


70 Prozent der Krebspatienten verstehen etwas anderes, als der Arzt sagt
und stimmen dadurch Therapien zu, die sie nicht wollen.

Das jede achte Frau mit Brustkrebs rechnen muss, ist Grund genug, sich damit zu beschäftigen, Gott sei Dank versterben nur 3,5% daran. Dass jeder dritte in Deutschland damit rechnen muss, einmal mit der Diagnose Krebs konfrontiert zu werden und dass jeder zweite von diesen dritten daran sterben wird, ist statistisch belegt. Somit stirbt jeder 16.te in Deutschland an Krebs. Die Überlebensraten hängen von dem Stadium ab, in dem die Diagnose gestellt wird und die Therapie beginnt, wie hinter diesem Link für Brustkrebs dargestellt. Interessant ist, dass die Mammographie als jährliches Screeningvorsorgeprogramm keinen Überlebensvorteil gegenüber dem Beginn der Therapie bei Erhebung eines Tastbefundes durch die Patienin selbst bietet, wie das Deutsche Ärzteblatt bestätigt. Man könnte daraus schlussfolgern, dass nicht erkannte Tumoren sich in nicht unerheblichem Maß auch von alleine wieder heilen. Leitliniengerecht wird nach der Diagnose sehr oft eine Chemotherapie empfohlen, um den Krebs zu verkleinern und brusterhaltend operieren zu können; es soll auch bessere Überlebensraten geben. Danach erfolgt dann meistens noch eine Bestrahlung des Tumorbettes, obwohl der Tumor sicher im Gesunden entfernt wurde. Davon fühlt sich nicht jede Frau angesprochen und es stellt sich die Frage nach der Notwendigkeit der Chemotherapie und anderer Therapieansätze. Diesem Thema widmet sich eine Masterarbeit mit guter Literaturrecherche und Fallbeispielen. Es gibt da noch eine Seite, die auch Beiträge der ARD eingepflegt hat.


Sozialer Schmerz, Borderline-Persönlichkeiten, Depression, MRS-Untersuchung – neue Forschungsergebnisse

Menschen mit schweren psychischen Beeinträchtigungen werden nicht so einfach verstanden und die Diagnostik ist auch nicht einfach. Dieser Artikel weist auf funktionsdiagnostische Möglichkeiten, das MRS, hin und so kann man sehen, welche Zielstrukturen nicht richtig funktionieren und wie bestimmte Substanzen sich darauf auswirken.


Wie interagieren die Aminosäuren – was sagt mir das Aminosäuremuster?

Die Untersuchung des Aminosäurestatus ist ein fester Bestandteil meiner Laboruntersuchungen, wenn es um die Ermittlung von Therapieerfolgshindernissen geht. Nun habe ich bei meinen Recherchen eine interessante Auflistung der Abhängigkeiten und der AS untereinander und bezüglich der Rückschlüsse auf veränderte Zellfunktionen gefunden, den ich gerne mit Ihnen teilen möchte.


Der Fettsäurestatus aus der Erythrozytenmembran – was sagt er mir, warum sind Omegs-3-FS so wichtig?

Die Erythrozytenmembran gibt bei einer Nüchternkontrolle einen Anhalt für die Verteilung der Fettsäuren in den Zellmembranen wieder, daher bevorzuge ich diese Methode. Das Verhältnis der Omega-3-FS zu den Omega-6-FS ist bei den meisten Menschen ungünstig aufgestellt, so dass es zu proentzündlichen, schmerzverstärkenden, durchblutungseinschränkenden, konzentrationstörenden Grundsituationen kommt, die man optimieren kann. So kommen Krebserkrankungen in der Gruppe mit der besseren Versorgung seltener vor und nehmen auch bessere Verläufe.


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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