Gesundheitsnewsletter vom 24.2.2018

von | 24. Februar 2018

Gesundheitsnewsletter vom 24.02.2018


Die Themen:

  • Gibt es eine einfache Methode zum Abbau von Giftstoffen?

  • Eine chronische Entzündung des Gehirns durch Minimaltraumen ist gar nicht so selten.

  • Wenn sich das Herz bei Kälte meldet, muss es gründlich untersucht werden!

  • Zellschutz mit ACC – fast jeder, der einen Aminosäurestatus hat bestimmen lassen, bestätigt hier einen Mehrbedarf.

  • Belastung mit Übergangs- und Schwermetallen.

  • Warum verlaufen gewisse Infektionen chronisch?

  • Mikroplastik im Wasser und an Land – was ist schlimmer – was können wir tun?

  • Die Lehrmeinung zum Auge muss sich ändern.

  • Der Antidepressivakonsum nimmt zu – bei einem Drittel der Patienten wirkt es gar nicht.


Gibt es eine einfache Methode zum Abbau von Giftstoffen?

Die Universität Halle hat gezeigt, dass man mit einer grünen LED-Leuchte, Vitamin C und einem Metallkomplex als Katalysator Stoffe wie Halogenide oder Chloressigsäure schadstofffrei abbauen kann. Der Low-Level-Laser gibt grünes Licht ins Blut, eine parallel gegebene Vitamin-C-Infusion und die Vielzahl der im Blut vorhandenen Metallkomplexe müssten ein ähnliches entgiftendes Ergebnis erzeugen und somit ergibt sich ein weiteres Erklärungspuzzle, warum sich einige Patienten immer wieder neue Termine für diese Therapie holen. Diese Methode wäre viel billiger als eine Apharese.


Eine chronische Entzündung des Gehirns durch Minimaltraumen ist gar nicht so selten.

Eine chronische traumatische Encephalopathie (CTE) kann durch Schläge oder Erschütterungen entstehen, die man noch nicht als Gehirnerschütterung klassifizieren würde. Untersuchungen bei Jugendlichen aus der Sparte des American Football, die an einer CTE erkrankt waren, hatten in 20% der Fälle definitiv kein Schädelhirntrauma (SHT) im klassischen Sinne erlitten. Bei solchen SHT erwartet man im MRT eine Ödembildung. Bei einer CTE liegt aber eine offene Blut-Hirn-Schranke vor, es finden sich Entzündungszeichen und es entwickeln sich sogenannte Tau-Proteine, wie man sie vom M. Alzheimer kennt, wie man im Mausversuch hat reproduzieren können. Bei der Obduktion von vier jugendlichen American-Football-Spielern, die an Tag 1, 2, 10 bzw. 128 vor ihrem Tod ein SHT erlitten hatten, sind nicht an der Schwere des SHT verstorben, sondern die nachfolgende Entzündung, die CTE soll hier die Ursache gewesen sein. Es muss sich also um mikrovaskuläre Schäden handeln, die Vasa nervorum und die Vasa vasorum sind betroffen. Daraus schließe ich, dass man mit jeder Form von Gehirnerschütterung vorsichtig sein muss, dass Menschen mit einem Erschöpfungssyndrom hier durchaus eine Ursache haben können und dass man alles dafür tun sollte, dass essentielle Nährstoffe in einer Optimaldosierung vorliegen.
Da es heißt, dass die CTE eine offene Hirnschranke hat, könnte man dieses mit dem Protein S100-Belastungstest bestimmen, bevor man diesen Gedanken anderweitig weiter verfolgt. Mir fällt bei Mikrodurchblutungsstörungen sofort ein diagnostisch-therapeutischer Komplex aus Elektrolyten, NO-Bildnern, Mg als Kalziumantagonist, Phospholipide, essentielle Fettsäuren, Vitamin D, Tocotrienole, antiooxidative Kapazität, CoQ10, Carnitin, Gift-/Schwermetallbelastung, Oxyvenierung, intravenöser Laser, Infusionen etc. ein.
Die Erkrankungen der Botschaftsmitglieder der US-Botschaft in Havanna klingen ähnlich.


Wenn sich das Herz bei Kälte meldet, muss es gründlich untersucht werden!

Wenn sich das Herz bei Kälte meldet, muss es gründlich untersucht werden, denn die Kälte bewirkt eine Gefäßverengung. Tritt bei einer solchen Verengung bereits eine spürbare Symptomatik wie Herzenge, Luftnot, Schmerzen und Druck im Brustkorb, ist der Herzinfarkt nicht mehr weit. Die Belastung sollte sofort beendet werden und man sollte in einen ausreichend warmen Raum gehen. Danach ist dann der Kardiologe dran.
Was man dann ganzheitlich tun sollte, vermittele ich Ihnen dann gerne in einem persönlichen Gespräch.


Zellschutz mit ACC – fast jeder, der einen Aminosäurestatus hat bestimmen lassen, bestätigt hier einen Mehrbedarf.

Cystein gibt es als L-Cystein und schon weiter aufgearbeitet auch als N-Acetyl-Cystein. Die Speicherform, in der das Cystein zu 90% vorliegt, heißt Cystin. Es ist zusammen mit Glycin, Glutamin und Selen der limitierende Faktor für die Glutathionbildung und die Coenzym-Co-A-Bildung, die für den Fett- und Kohlehydratstoffwechsel essentiell ist. Glutathion ist neben a-Liponsäure das stärkste Antioxidans und kann als Libero die anderen Antioxidantien reaktivieren, also reduzieren, nachdem sie sich oxidativ geopfert haben. N-Acetyl-Cystein wird aber in der Zelle über Schwefelwasserstoff (SH), der ist in niedriger Dosis zellschützend und in hoher Dosis mitochondientötend wirkt, auch sehr schnell in die sogenannte Persulfidform umgewandelt.  Diese Persulfide binden an Proteine und lenken einen Angriff von freien Radikalen auf sich ab, wie ein Blitzableiter. Es verkomplexiert Schwermetalle und ermglicht über Metallothionine die Aufnahme essentieller Mineralstoffe. Gerade für die Regulation des Zinkhaushaltes sind diese Metallothionine essentiell. Ich bestimme in der Vorsorge regelmäßig den Aminosäurestatus. Mindestens 80 Prozent meiner Patienten haben ohne konkrete Cystein-Ergänzung einen Mangel. In der Regel sehe ich auch eine Diskrepanz zwischen dem Serum- und Vollblutmineralwert des Zinks. Bei denen, wo dieser Cysteinmangel besteht, finde ich eine stark eingeschränkte mitochondriale Sauerstoffverbrauchsrate und oft einen erhöhten Laktat-Pyruvat-Quotienten in Ruhe.
Leider ist dieses Wissen den Ärzten der privaten Krankenkassen nicht bekannt und so wird immer wieder angefragt, warum man solche Werte untersucht. Das ist ein bisschen lästig, wenn die ihre Hausaufgaben nicht machen.


Belastung mit Übergangs- und Schwermetallen.

Die Belastung mit Übergangs- und Schwermetallen betrifft mit dem Umweltrauschen jeden. Da Blei und Kadmium mittlerweile Teil der Vollblutmineralanalyse sind, fallen hier auch Personen auf, bei denen man es gar nicht vermuten würde. Raucher werden ebenfalls enttarnt. Manche Menschen haben Probleme, diese Metalle wieder auszuscheiden und lagern sie ein. So findet man in Tumoren oder geschädigten Nerven oder Hirnen vertorbener Patienten mit neurodegenerativen Erkrankungen erhöhte Werte von solchen Metallen. Die klassische Therapie ist neben der Versorgung mit essentiellen Substanzen, auch die Chelattherapie. Die essentiellen Mineralien sind in Optimaldosierung deswegen wichtig, weil Sie den Platz,den eine Schwermetall einnehmen will, besetzt halten. Ich arbeite da gerne mit einem Bild: "Ein Busunternehmen, das kostendeckend fährt, ist zu 40% ausgelastet. Wenn der Bus nun an einer Bushaltestelle hält und die Türen öffnet, können fünf Raudis in kürzester Zeit den Passagieren die Portemonnaies und Smartphones klauen, dem Fahrer eins über den Schädel geben und die Kasse entwenden, die Fenster zerschlagen, die Sitze zerschneiden und wieder abhauen. Ist der Bus aber inklusive der Stehplätze zu 100 % mit zahlenden Gästen besetzt, dann muss der Busfahrer beim Öffnen der Türen aufpassen, dass kein Passagier hinausfällt. Die Raudis können nicht hinein, sie treten vielleicht eine Beule in die Karosserie und zerschlagen einen Scheinwerfer, aber die Türen werden geschlossen und der Bus fährt weiter". Nun hat mich ein Patient auf das Thema Silizium und Aluminiumausleitung angesprochen. Bei dem Silizium  findet das Prinzip meines Busunternehmenbeispiels Anwendung. Ich habe mich zu geigneten Produkten erkundigt und stehe mit einer Apotheke, die dieses in Arzneimittelqualität als Tropfen oder auch als Pulver anbieten kann, in Verbindung.


Warum verlaufen gewisse Infektionen chronisch?

Am Beispiel der Yersinien hat man festgestellt, wie die Bakterien es schaffen, sich dem Immunsystem zu entziehen und einen chronischen Krankheitsverlauf zu induzieren, der sogar zu Autoimmunerkrankungen führen kann. So bilden die Yersinien einfach weniger entzündungsfördernde Giftstoffe und schon fallen sie dem Immunsystem nicht mehr auf. Dieser Giftstoff heißt CNFy und behindert die Zellteilung der befallenen Zellen, wodurch diese einfach wachsen, also größer werden. In diesen Zellen können die Yersinien sich besser vermehren. Wenn die Zellen dann absterben, befallen die Yersinien neue Zellen. Ist das Immunsystem den Keimen zu sehr auf den Fersen, regulieren die die CNFy-Produktion einfach herunter und sind damit für das Immunsystem unsichtbar. Es werden sogar entzündliche Gruppen gebildet, die die Aufmerksamkeit des Immunsystems auf sich ziehen, damit die einzeln stehenden noch schwieriger zu entdecken sind. So überleben die Yersinien sogar im Blinddarm, der ja als ein Organ des Immunsystems gilt. Die chronische Silent inflammation niedrigaktiver Yersinien löst dann die autoimmune reaktive Arthritis aus.
Ich stelle mir vor, dass Borrelien, Chlamydien, Ureaplasmen etc. sich ähnlich verhalten.


Mikroplastik im Wasser und an Land – was ist schlimmer – was können wir tun?

Von Mikroplastik spricht man bei einer Größe von weniger als 0,01 Mikrometer. Hier spricht man von Nanopartikeln. Ein Großteil dieses Mikroplastiks erreicht die Äcker – Pflanzen – Tiere und Menschen über den dorthin ausgebrachten Klärschlamm. Danach sehen die Höhlen der Regenwürmer bereits anders aus. Phtalate und Bisphenole werden freigesetzt. Diese haben hormonelle Eigenschaften und können die Bluthirnschranke oder auch Blut-Plazenta-Schranke überwinden und bei Wirbeltieren, zu denen auch der Mensch gehört, Veränderungen der Genexpression und der Stoffwechselprozesse bewirken. Wir finden diese Plastikteile in Fischen, Meeresfrüchten, Salz, Zucker, Bier, Hefen, Faserpilzen, eigentlich überall.
Das ist ja nun alles kein Geheimnis und dennoch wird nichts dagegen unternommen. Dabei weiß man doch um plastikfressende Bakterien, mit denen man Klärwässer und Klärschlamm impfen könnte.


Die Lehrmeinung zum Auge muss sich ändern.

Entgegen der bisherigen Lehrmeinung konnte man nun nachweisen, dass auch die Stäbchen-Lichtrezeptoren der Retina im Auge nicht nur für das Sehen bei sehr schwachem Licht, sondern auch bei gutem Tageslicht sind und dass ihr Beitrag hierbei sogar stärker als bei schwachem Licht ist. Den Beweis führt man mit dem Nachweis messbarer Signale aus den Stäbchen. Dennoch sind die Zapfen die Hauptrezeptoren für die Seheindrücke.


Der Antidepressivakonsum nimmt zu – bei einem Drittel der Patienten wirkt es gar nicht.

Die Kernboschaft soll sein, dass die Medikamente besser wirken als Placebo. Die Wirkung ist aber im Verhältnis zur Nebenwirkung so, dass die Medikamente oft nach einigen Wochen wieder abgesetzt werden müssen. Bei einem Drittel der Patienten wirken sie gar nicht, allerdings nebenwirken sie. Ich empfehle daher vor einer Verordnung, dass man wenigstens genetisch prüft, ob das Medikament überhaupt wirken kann. Das wäre doch ethisch sinnvoll, damit der Patient nicht unnötig leidet.
Ich untersuche auch zunächst, ob
der Köper die entsprechenden Neurotransmitter bildet oder bilden kann und optimiere zunächst die Bedingungen, die für eine denkbare Selbstheilung notwendig sind. Hier noch ein sehr interessanter Artikel zu dem Thema!

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