Gesundheitsnewsletter vom 22.9.2013

von | 22. September 2013

Gesundheitsnewsletter 22.09.2013

Diese Woche habe ich u.a auf der Homepage einige neue Artikel veröffentlicht, auf die ich hier verlinke:

  • Film über die Sanakin-Therapie

  • Schwermetallbelastung, wo kommt sie her, was bedeutet sie? Es wird auch angesprochen, wie die Schwermetalle wieder ausgeleitet und entgiftet werden können.

  • Gasförmiges Kohlendioxidgas wird jetzt zur arteriellen Gefäßdarstellung genutzt. Wer da immer noch glaubt, dass die Oxyvenierung  gefährlich sei, der….

  • Suizidgefahr: Diagnostik mit Biomarkern?

  • Die Pilzsammelzeit steht bevor. Worauf muss ich achten ?

  • Harn- oder Stuhlinkontinenz, angeblich Erfolgsraten von 85 %

  • Vitamin-K-Antagonisten erhöhen die Gefahr von Vitaminmangel, Mediasklerose und Osteoporose

  • „Omega-3-Supplemente oder Fisch?


Film über die Sanakin-Therapie


Schwermetallbelastung, wo kommt sie her, was bedeutet sie? Es wird auch angesprochen, wie die Schwermetalle wieder ausgeleitet und entgiftet werden können.

Ich verlinke in dem Artikel auf Seiten des Bundesministeriums für Risikobewertung, BUND, Labore, die Metalluntersuchungen anbieten, Presseartikel zur Belastung von Spielzeug und Haushaltsartikel, Artikel zur Besonderheit des Bremer Nordens und Bremens allgemein, es gibt Links , die die Zusammenhänge bestimmter Metalle mit bestimmten Erkrankungen, auch durch Übertragung des Metalls in der Schwangerschaft auf das Kind,  aufzeigen, Dr. Mutter, Dr. Klinghardt und Dr. Daunderer kommen zu  Wort, das Thema Amalgam wird nicht ausgespart, aber es gibt auch Lösungen zur Risikominimierung.


Gasförmiges Kohlendioxidgas wird jetzt zur arteriellen Gefäßdarstellung genutzt. Wer da immer noch glaubt, dass die Oxyvenierung  gefährlich sei, der….


Suizidgefahr: Diagnostik mit Biomarkern?

Immer wieder werden kurz nach der Klinikentlassung Suizide verübt. Das belastet die Therapeuten und die Angehörigen zweifeln an der Medizin. Nun kann man die Gruppe der Gefährdeten weiter eingrenzen.


Die Pilzsammelzeit steht bevor. Worauf muss ich achten ?

Der Pilzunfall

Vergiftungssyndrome

Mit Bild


Harn- oder Stuhlinkontinenz, angeblich Erfolgsraten von 85 %

Produktbeschreibung

Ein Krankenhaus beschreibt es für die Stuhlinkontinenz

Das Ärzteblatt berichtet


Vitamin-K-Antagonisten erhöhen die Gefahr von Vitaminmangel, Mediasklerose und Osteoporose

Für die Diagnostik der Mediasklerose gibt es die Blutgefäßdarstellung mit Kontrastmitel und Röntgen, vorab aber auch die Knöchel-Arm-Index-Messung und Pulswellenlaufzeitbestimmung, die ich in der Bremer Praxis anbiete.

Vitamin-K-Antagonist und Mediasklerose

Vitamin-K-Antagonisten

Vitamin-K-Antagonisten und Osteoporose


„Omega-3-Supplemente oder Fisch?

Fisch enthält Omega-3-Fettsäuren. Das heißt aber noch lange nicht, dass es dieselbe Wirkung hat, ob man das eine oder das andere zu sich nimmt.

Was gehört zu gesunder Ernährung? Das Beispiel Omega-3-Fettsäuren macht deutlich: Hier das letzte – wissenschaftliche – Wort noch nicht gesprochen.

Wenn nach Jahrzehnten und nach angeblich etwa 17000 Studien die Datenlage zu präventiven oder therapeutischen Effekten der Omega-3-Fettsäuren als „heterogen“ beschrieben wird, dann muss das Gründe haben. Mindestens zwei solcher Gründe haben Forscher aus Jena gemeinsam mit US-amerikanischen und chinesischen Kollegen aufgeklärt.

Erstens konnten Professor Stefan H. Heinemann und Professor Toshinori Hoshi von der University of Pennsylvania mit ihren Teams erstmals molekulare Mechanismen beschreiben, die der blutdrucksenkenden Wirkung von Docosahexaensäure (DHA) zugrunde liegen (PNAS 2013, online 4. März). Und dann gab es bei den Versuchen noch eine Überraschung. Demnach ist DHA nicht gleich DHA.

DHA: Verestert oder nicht verestert?

„Wir konnten zeigen, dass DHA sehr spezifisch und sehr potent an den Kaliumkanal SLO1 bindet, und das in einer gewebsspezifischen Weise“, so Heinemann. Dieser Ionenkanal, der besonders in glatten Gefäßmuskelzellen und im Gehirn vorkommt, öffnet sich nach Bindung von DHA. Dadurch relaxieren die Gefäßmuskelzellen, der Blutdruck sinkt. Heinemann: „Der Kalium-Kanal bildet mit seinen Untereinheiten einen Rezeptor für DHA, der viel potenter und hochaffiner ist als andere bis jetzt vermutete Rezeptoren für Omega-3-Fettsäuren.“

Allerdings tun das die Ethylester-Varianten der DHA, wie sie in Fischölkapseln oder Nährlösungen enthalten sind, nicht! Vielmehr unterdrückten im Tierexperiment veresterte DHA den blutdrucksenkenden Effekt der nicht veresterten DHA.

Das könnte von erheblicher Relevanz sein. Intensivpatienten erhalten zum Beispiel Nährlösungen, die neben vielen weiteren Komponenten große Mengen Omega-3-Fettsäuren enthalten. Wenn ein Patient im septischen Schock, der bereits hoch dosiert Katecholamine benötigt, um überhaupt einen suffizienten Blutdruck aufrecht zu erhalten, über Nährlösungen täglich mehrere Gramm Omega-3-Fettsäuren erhält, die genau das Gegenteil bewirken, dann wäre das, gelinde gesagt, nicht hilfreich.

Hoch dosiertes DHA: eine Arznei

Spricht man also über hoch dosiertes DHA, dann nicht nur über einen essenziellen Nährstoff, sondern ein Medikament. Medikamente haben spezifische Wirkungen und sollten daher differenziert und evidenzbasiert eingesetzt werden. Zumal dann, wenn es sich um vergleichsweise komplexe Moleküle handelt, bei denen bereits geringe Strukturveränderungen deutliche Effektunterschiede hervorrufen können. Und die Strukturen der in Nahrungsergänzungsmitteln, Nährlösungen oder Fischölkapseln enthaltenen Omega-3-Fettsäuren unterscheiden sich.

Um nicht missverstanden zu werden –es geht nicht darum zu sagen: „Veresterte DHA ist schlecht, nicht veresterte DHA ist gut.“ Es sei denkbar, dass bei bestimmten Patienten die Ethylester-Variante der DHA nutzbringend sein könnte, weil immunmodulatorische Effekte auftreten, ohne den Blutdruck zu beeinflussen, erklärt der Jenaer Intensivmediziner Professor Michael Bauer, der ebenfalls an den publizierten DHA-Studien beteiligt gewesen ist. Die Supplementierung mit Omega-3-Fettsäuren müsse daher künftig gezielt den klinischen Erfordernissen angepasst werden, so Bauer. Möglich ist das momentan kaum, weil entsprechendes Wissen fehlt.

"Entweder wir reden über Fisch oder wir reden über spezifische Substanzen"

Professor Michael Bauer, Intensivmediziner aus Jena

Prinzipiell muss klar unterschieden werden, welche Omega-3-Fettsäure angewendet werden soll. Handelt es sich um DHA, Eicosapentaensäure (EPA), alpha-Linolensäure oder um eine andere Fettsäure aus der Gruppe? Wie sieht das Molekül genau aus, und in welcher Galenik wird der Wirkstoff verabreicht?

Das gilt auch für die Primär- oder Sekundärprävention mit Fischöl-Supplementen. Wenn man in die aktuelle Leitlinie der Europäischen Gesellschaft für Kardiologie (ESC) zur Prävention kardiovaskulärer Krankheiten schaut, ist dort stets von „Fisch essen“ die Rede. Fisch essen ist etwas anderes als Omega-3-Supplemente einzunehmen oder infundiert zu bekommen.

„Entweder wir reden über Fisch oder wir reden über spezifische Substanzen“, betont Bauer. Unterschiedliche Omega-3-Fettsäuren haben unterschiedliche Effekte. Das Mindeste, was man jetzt tun kann, ist, in alten klinischen Studien retrospektiv nachzuschauen, was denn genau die Probanden genommen haben. Da Omega-3-Fettsäuren vielfältige pharmakologische Wirkungen haben, müssen diese so beforscht werden, wie bei anderen Medikamenten.

publiziert am: 11.9.2013 0:00  Autor: Thomas Meißner  Quelle: Ärzte Zeitung „

Dazu möchte ich anfügen, dass die Erfahrung der Auswertung der Fettanalyse aus der Erythrozytenmembran http://www.sanomega.de/Analysis.aspx?i=DEMO1 deutlich zeigt, dass der Körper sich die DHA bei ausreichender EPA sehr gut selbst bauen kann. Daher empfehle ich eher ein natürliches Fischöl, das mit Polyphenolen antioxidativ stabilisiert wird und im Verhältnis EPA:DHA 3:1 vorliegt.


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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