Gesundheitsnewsletter vom 22.5.2016

von | 22. Mai 2016

Gesundheitsnewsletter vom 21.05.2016

Erste Ergebnisse der Wirkung der Oxyvenierung auf die Ausprägung des ALCAT-Testergebnisses, die Befindlichkeit der Probanden, der Veränderung der EPX– und Calprotectinwerte im Stuhl und deren Abgleich mit dem Anstieg der eosinophilen Granulozyten und dem Verhalten der neutrophilen Granulozyten im Differentialblutbild werden auf dem Kongress der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. in Kassel am 11. und 12. Juni 2016 vorgestellt.


Auf diesem Kongress trägt Prof. Dr. Spitz über Demenz und MS – Einfluss des Vitamin D3, der Omega3-FS, der Lipidmediatoren und der IOT vor, woran man erkennen kann, wie die Biofaktoren zu einer Entzündungshemmung beitragen und Selbstheilungsprozesse ermöglicht werden.
Wer Prof. Dr. Spitz hinsichtlich des Einflusses von Lebensstilmaßnahmen bei MS und neurodegenerativen Erkrankungen erneut hören möchte, kann dies am 18.Juni 2016 von 15:00 – 18:30 auf einer kostenlosen Veranstaltung in Köln tun.


EPX und Calprotectin sind wichtige Parameter bei der chronisch entzündlichen Darmerkrankung. Die oben angekündigten Beobachtungen zeigen hier schon einen parallelen Velauf an, die Ausprägung des Calprotectins ist prozentual gesehen auch bedeutsam, war aber absolut betrachtet, in unserer Untersuchungsgruppe, stets in der Norm. Die geschilderte Symptomatik hing extrem vom Ausmaß des EPX-Wertes ab, der eben eosinophil vermittelte Nahrungsmittelunverträglichkeiten aufweist. EPX wird im Rahmen der Therapie der chronisch entzündlichen Darmerkrankungen noch nahezu komplett vernachlässigt. Sie ist auch nicht Teil der Colitis ulcerosa-Studie, die noch immer aktiv ist und die Wirkung der des Phosphatidylcholin, also Sojalecithin, auf die Schrankenstörung der Darmwand und der dadurch erhöhten Calprotectinwerte untersucht. Dabei handelt es sich um eine nahezu nebenwirkungsfreie Therapieform, sofern man denn nicht unverträglich auf Soja reagiert, die darauf abzielt immunsuppressive Medikamente einsparen zu können. Interessenten können sich in meiner Bremer Praxis gerne informieren.


Herz- und Gefäßgesundheit mit ausgewählten Biofaktoren, zu diesemThema referiere ich am 15.06.2016 im Star Inn Hotel Bremen Columbus. Der Vortrag wird von der Firma Wörwag gesponsert. Zielgruppe sind Ärzte und Heilpraktiker, die ursachenorientiert und nebenwirkungsminimiert wissenschaftlich fundiert therapieren wollen. Neben der Wiederholung der physiologischen und pathophysiologischen Grundlagen der Herz-Kreislauferkrankungen geht es um die Vermittlung von Studienergebnissen hinsichtlich des Magnesiums, des Vitamin D und eines wasserlöslichen Extraktes aus dem Schleim der Tomatenkerne. Dieses wie immer eingepackt in Geschichten aus der Praxis für die Praxis. Es werden Fortbildungspunkte der ÄK-Bremen vergeben.
Anmelden kann man sich per Fax unter 07031/620451


Letzte Woche kündigte ich bereits an, dass es die Möglichkeit gibt, dass sich Frauen mit männlichem Haarausfall mit körpereigener Substanz behandeln lassen können. Dabei wird das Blut in einem Spezialröhrchen verschwenkt, wodurchdie Immunzellen stimuliert werden. Während einer Bebrütung über drei Stunden vermehren sich die antientzündlichen Botenstoffe, aber auch Wachstumsfaktoren. Zufallsbeobachtungen haben eine Verbesserugn beim männlichen Haarausfall bei Fraune gezeigt. Es wurden allerdings keine Vorher – Nachher – Aufnahmen zum objektiven Beweis angefertigt. Dieses soll nun nachgeholt werden. Wer also mit diesem Procedere einverstanden ist, kann gegen Freigabe des Behandlungsberichtes kostenlos behandelt werden. Die Anzahl der Teilnehmerinnen ist auf fünf begrenzt.


Die Themen:

  • Nickelallergie prägt sich selten, aber immerhin auch, im Mund aus.

  • Periphere Demyelinisierungen der Nerven

  • Welche Bedeutung haben E. coli-Bakterien in der Tumorbekämpfung?

  • Welche Bedeutung hat der Parasympathikus bei Kopfschmerzen?

  • Omega-3-Fettsäuren stärken das Gedächtnis

  • Natürliches Fischöl bei Krebs

  • Makrophagen im Gehirn – Therapieoption bei Alzheimer?

  • Unspezifischer Schwindel

  • Fast gestorben an falschem Knabberzeug

  • Wir haben mit Übergewicht zu kämpfen, welche Bedeutung hat Gluten?

  • Cholesterinsenkung durch Linolsäure reduziert weder Myokardinfarkt noch plötzlichen Herztod noch die Gesamtmortalität


Nickelallergie prägt sich selten, aber immerhin auch, im Mund aus.

15 % der Europäer leiden unter einer Nickelallergie und denken dabei zunächst nur an Schmuck als Quelle. Hautzellen produzieren bei Kontakt mit Nickel das Interleukin -1-ß. (Hiergegen kann man mit der Sanakintherapie labordokumentiert etwas tun) Diese allergische Reaktion kann auch passieren, wenn Sie Nahrung zubereiten.
Wussten Sie um den hohen Gehalt an Nickel in Amaranth, Buchweizen, Roggen, Hafer, Hirse, Sorgum, Kleie, Kichererbsen, Leinsamen, Linsen, Mohn, Sojabohnen, Sojamehl, Sonnenblumenkernen, Edamer, Gouda, Molketrockenpulver, Bückling, Miesmuscheln, Pilgermuscheln, Steckmuscheln, Rinderleber, Vollbier, Pekanuss, Cashewnuss, Erdnuss, Walnuss, Haselnuss, Mandel, Pistazie, Kakaopulver, Schokolade?
Im Mund werden hemmende Botenstoffe freigesetzt.


Periphere Demyelinisierungen der Nerven

Letzte Woche wurde ich um einen Therapievorschlag bei so einer Erkrankung gebeten, nachdem die Gabe von Immunglobulinen eine allergische Reaktion auslöste. Bei so einer Erkrankung fallen plötzlich bestimmte Muskelfunktionen oder Sensibilitäten innerhalb weniger Tag aus. Substanzen, die remyeliniserende Effekte haben, sind Biotin, Uridinmonophosphat, Phenytoin. Substanzen, die synergistisch wirken sollten, sind Nervonsäure, EPA und DHA, Phospholipide, a-Liponsäure, die fettlöslichen Vitamine inklusive Benfothiamin, die B-Vitamine, ausreichend Antioxidantien, wie Vitamin C oder die Insulinresistenz beeinflussende Substanzen wie Ingwer, Curcumin, Resveratrol sowie der Ausgleich von labordokumentierten Therapieerfolgshindernissen wie CoQ10, Aminosäuren, Elektrolyten.


Welche Bedeutung haben E. coli-Bakterien in der Tumorbekämpfung?

Das Helmholtzinstitut hat hierzu geforscht und veröffentlicht. Somit kann man die E.coli-Bakterien systemisch mit wenig Nebenwirkungen bei soliden Tumoren einsetzen, wie das Mausmodell zeigte. Als Schleuserbakterien, wie man es von Salonellen kennt, eigenen sie sich allerdings nicht so gut.


Welche Bedeutung hat der Parasympathikus bei Kopfschmerzen?

Bei Migräne und Clusterkopfschmerz hat man eine Überaktivität des Parasympathikus festgestellt. Diese kündigt sich bereits Stunden vorher durch Gähnen, Harndrang, Essattacken, Bauchbeschwerden oder auch Augentränen oder Naselaufen an und gelten als cranial autonomic symptoms. In den symptomfreien Phasen ist die Parasympathikusaktivität dagegen unterrepräsentiert, wie man mit der Herzratenvarianzanalyse, als Mittel zur Untersuchung des vegetativen Nervensystems, hat dokumentieren können. Passend dazu sind dann Herzfrequenz uund Sympathikusaktivität in der anfallsfreien Phase erhöht.
Dr. Bortfeldt wird auf dem Kongress der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie über den Einfluss der Oxyvenierung auf die Messergebnisse der Herzratenvarianzanalyse, also die Regulation des vegetativen Nervensystems, vortragen.


Omega-3-Fettsäuren stärken das Gedächtnis

Darüber habe ich schon wiederholt geschrieben und ich verweise auch auf die Studien, die belegen, dass es natürliche und nicht teilsynthetische Omega-3-Fettsäuren sein müssen, da ansonsten die wirksamen gesunden Fettsäuren vom Rezeptor verdrängt werden und die Wirkung schlechter wäre, als wenn man nichts getan hätte. Der Fokus verweist auf die Wirkung auf das Gedächtnis erinnert auch an Curcumin, die B-Vitamine und beschreibt die Bedeutung bei Schizophrenie, Depression, Demenz und Konzentrationsstörungen. Hierzu wird auch Prof. Dr. Spitz auf dem Kongress der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. am 11. und 12. Juni in Kassel referieren. Weitere Informationen zu Fischöl und Alzheimer fnden Sie auf der Seite des Jounal of Alzheimer's Desease.


Natürliches Fischöl bei Krebs

Angeblich ist die Studienlage ja immer zu dünn, um therapeutische Aussagen treffen zu können. Hier ist eine Studie im vollen Text zu lesen, die ich jedem Betroffenen zur ausführlichen Lektüre empfehlen möchte.


Makrophagen im Gehirn – Therapieoption bei Alzheimer?

Bisher dachte man, dass die Makrophagen des Gehirns aus dem Blut einwandern würden. Eine Untersuchung am Mausmodell hat nun belegt, dass es in der Embryonalentwicklung einmalig zu einer Einwanderung kommt und dass sich die Hirnmakrophagen dann aus diesem Pool bedienen müssen. Nun glaubt man, dass man auch im späteren Alter über die Nutzung dieses Einwanderungsweges Einfluss auf neurodegenerative Erkrankungen wird nehmen können.


Unspezifischer Schwindel

Neben allen fachlichen Untersuchungen empfiehlt sich die Detektivarbeit im Kleingedruckten der Vorräte. E620 und E625 sind nur in Babynahrung verboten und können die Delta-1-Glutamatrezeptoren im Corti-Organ im Bereich der Haarzellen des Gleichgewichtsorgans tüchtig reizen.


Fast gestorben an falschem Knabberzeug

Verwahren Sie keine Gifte, auch nicht Aprikosenkerne, in Gefäßen, die den Inhalt von Lebensmitteln suggerieren. Es kommt auch über den Tod hinaus immer wieder zu Unglücken, die durch den Genuss von mit Rattengift versetztem Müsli oder Aprikosen in der Verkennung von Mandeln entstehen.


Wir haben mit Übergewicht zu kämpfen, welche Bedeutung hat Gluten?

Patienten, die auf Gluten verzichten, berichten immer wieder über Gewichtsreduktionen. Bücher, wie die Weizenwampe überspitzen die Thematik auch noch in Richtung dumm wie Brot. Nun hat man Mäuse, die über 8 Wochen entweder normal oder eher fettreich  oder zusätzlich mit 4,5 % Weizengluten gefüttert wurden, untersucht. Das Gewicht nahm unabhängig von der sonstigen Nahrung unter Gluten eindeutig zu. Warum? Es konnte gezeigt werden, dass der Energieverbrauch durch die reduzierte Wärmebildung im Fettgewebe reduziert wurde. Da man das Gluten auch im viszeralen Fett, der Leber und dem Blut nachwies, wird vermutet, dass es auch hier die Thermogenese hemmt.
Ein weiterer guter Text auf englisch ist hier zu finden.
An dieser Stelle möchte ich noch einmal an die Möglichkeit der Austestung einer Gendiät erinnern.


Cholesterinsenkung durch Linolsäure reduziert weder Myokardinfarkt noch plötzlichen Herztod noch die Gesamtmortalität

Farvid MS et al. Circulation 2014; 130: 1568 – 1578 beschreiben die Wirkung der Linoläure inklusive der Arachidonkaskade, die bei der Oxyvenierungstherapie eine wichtige Rolle spielt, sehr gut. Sie beschreiben auch den Abfall der Cholesterinwerte unter einer erhöhten Zufuhr der mehrfach ungesättigten Omega-6-Fettsäure, die man besonders in Sonnenblumen-, Maiskeim-, Distel-, Kürbiskernöl und Getreide findet. Frantz ID et al. Arterioscler Throm Vasc Biol. 1989; 9: 129-135: Der Cholesterinspiegel fiel um durchschnittlich 13,8 % mit einer Streubreite von 1%. Doch anstatt davon zu profitieren, stieg in dieser Gruppe das Sterberisiko pro 30 mg/dl Cholesterin um 22% an. Spätere Autopsien bestätigten, dass leider auch kein Benefit im Bereich der Verkalkung der Herzkranzgefäße oder der Herzinfarzierungen zu finden waren. Ramsden CE et al. BMJ 2016; online first liefert eine gute Zusammenfassung. (Frei zitiert aus Medical Tribune , 51. Jahrgang, Nr. 20, 20. Mai 2016.)
Da die Folgeprodukte der Linolsäure, nämlich die Arachidonsäure und der Gegenspieler, die EPA, sich die Desaturase teilen und darüber sich dann entscheidet, welche Folgeprodukte vermehrt gebildet werden, ist ja klar, dass die bei einer Omega-6-Säure lastigen Fettversorgung auch mehr Arachidonsäuremoleküle mit der EPA um die Plätze an der Desaturase konkurrieren und somit eher proinflammatorische Folgeprodukte entstehen. Da fragt man sich, wer sich solche Studien ausdenkt.


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


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