Gesundheitsnewsletter vom 22.12.2013

von | 22. Dezember 2013

Gesundheitsnewsletter vom 22.12.2013

Liebe Leserinnen und Leser, liebe Patienten.

Vielen Dank für Ihr Interesse an meinen Veröffentlichungen und Kommentierungen. Vielen Dank für Ihr Vertrauen in meine fachliche Kompetenz und vielen Dank dafür, dass Sie mich weiterempfehlen, Bewertungen schreiben und in meiner Praxis Kunde sind.  Für die kommenden Festtage wünsche ich Ihnen die nötige Gelassenheit und Frieden in Ihren Familien. Erfahren Sie die notwendige Entschleunigung und kommen Sie zur Besinnung – besinnliche Weihnacht !

Als kleines Dankeschön für diejenigen, die sich auch naturheilkundlich und präventivmedizinisch an mich wenden, biete ich folgendes Weihnachtsschmankerl:

Wer am 23.12.2013 zwischen 16:00 und 19:30 Uhr unter der Nummer 0421-395015 bis zu 10 Oxyvenierungstermine fest im Terminkalender bucht, bekommt diese zum einfachen, gegenüber sonst 2,3-fachem, Satz abgerechnet. Sie sparen also pro Anwendung 13,56,- €. Diese Termine können allerdings nicht verschoben werden. Verschiebungen werden zum üblichen 2,3-fachen Satz berechnet. Carolin erwartet Ihren Anruf!

 

Die Themen dieser Woche :

  • Akne, nicht jeder geht damit locker um; was kann man nichtmedikamentös tun?

  • Statine werden seit neuestem nicht mehr nach Laborzielwertvorgabe dosiert,

  • Asthma, wie werde ich der Entzündung der kleinen Atemwege gewahr ?

  • Operierte Darmkrebspatienten in fortgeschrittenem Stadium leben nach neuer Studienlage länger als nicht operierte

  • Warum eigentlich Grippeimpfung ?

  • Biomonitoring – was soll das ? Was bringt mir das ?

  • Jeder 3. ins Krankenhaus eingelieferte Patient weist in Deutschland eine Mangelernährung auf

  • Auch Männer sollten sich auf das Zeugen eines Kindes vorbereiten

  • Verschluss von peripheren Arterien nimmt Pandemieausmaß an,


Akne, nicht jeder geht damit locker um – was kann man nichtmedikamentös tun ?

die Akne zeigt sich in verschiedenen Formen. So gibt es Papeln, Pusteln und Knötchen, offene und geschlossene Mitesser mit dunklen, aber auch mit hellen Köpfen. Die entwickeln sich in einem Zusammenspiel aus Haarfollikelund Talgdrüse. Die in den Raum des Haarfollikels abgegebenen Zellen, die Keratinozyten, verflechten sich mit Monofilamenten und Fetttröpfchen und es kommt zu einem Fettüberschuss und die Talgdrüse wird von Propionobakterien besiedelt. Diese Sebozyten, also die talgbildenden Zellen, besitzen einen Androgenrezeptor, so dass sie durch die Freisetzung von Männlichkeitshormonen stimuliert werden können. Das gilt aber auch für ansteigende Insulinwerte. Die Entzündung des Mitessers geht allerdings der Besiedlung durch die Bakterien, die die Situation verschlimmern und einen Biofilm bilden, voraus.So können Haarwasc
hmittel mit testosteronmildernden Substanzen, das Meiden von schnell verfügbaren Kohlenhydraten, die die Insulinbildung steigern aber auch das Meiden von Milchprodukten, die Aknebildung reduzieren.
Die Reduzierung der anfänglichen Entzündung kann durch die Optimierung des Fettsäurestatus der Omega-3 und Omega-6-Fettsäuren und dort insbesondere der EPA, der Y-Linolen- und Di-Homo-Y-Linolen– aber im Wesentlichen auch der Arachidonsäure beeinflusst werden. Zu meiden sind auch bestimmte Stressoren, wie zu starke Reibung, porenverstopfende Kosmetika, zu starke psychische Stressoren und eine Reihe von Medikamenten wie anabole Steroide, Bromide, Iodide, Kortikoide, Isoniazid, Ethionamid, Lithium, Barbiturate, Phenytoin, Trimethadion, Azathioprin, Ciclosporin, Disulfiram, Phenobarbital, Chinidin. Trifft alles nicht zu, sollte eine Blutuntersuchung auf freies Testosteron, DHEAs, LH/FSH, 17-a-Progesteron, ACTH, Dexamethason-Suppressionstest erfolgen.


Statine werden seit neuestem nicht mehr nach Laborzielwertvorgabe dosiert,

sondern nach dem Leitspruch "fire and forget". Hintergrund dafür ist die Nebenwirkungsrate, die im Verhältnis zur positiven Wirkung zu stark wird. So zeigen neue Studien insbesondere auch bei jüngeren Menschen, dass in der Verumgruppe vermehrt Arthrosen (Gelenkverschleiss) , Arthropathien (Gelenkerkrankungen), Dorsopathien (Rückenerkrankungen), Rheuma und Chondropathien (Knorpelerkrankungen) und Muskelschmerzen mit Enzymerhöhungen auftraten.  Solche Rsisiken werden heute nur noch dann als vertretbar angesehen, wenn es sich bei der Statintherapie (Cholesterinsenker) um eine Sekundärprophylaxe handelt, wenn der Patient also schon einen Herz- oder Hirninfarkt oder eine Angina pectoris oder An
gina abdominalis hatte. Was es noch für Negativwirkungen gibt, zeigt diese google-Suche.


Asthma, wie werde ich der Entzündung der kleinen Atemwege gewahr ?

Während ich bei der exhalativen Stickmonoxidmessung NO bzw. C alv. NO erst bei einem Wert von 25 von einer Therapiebedürftigkeit und bei einem Wert von mehr als 50 von einer medikamentösen Therapiebedürftigkeit spreche, weist eine neue Studie aus Italien schon einen Handlungsbedarf bei 20 aus. Diese Untersuchung biete ich in meiner Praxis an.

Weitere Studien zu diesem Thema.


Operierte Darmkrebspatienten in fortgeschrittenem Stadium leben nach neuer Studienlage länger als nicht operierte

Die Überlebenszeit, der im Schnitt 70 Jahre alten Patienten verdreifachte sich in der Gruppe der operierten Patienten. Wer dann noch zusätzlich eine Chemotherapie mit 5 FU bekam, konnte dieses Ergebnis noch einmal verdoppeln, wer anstelle von 5-FU das Cetuximab oder Panitumab (jeweils Antikörper) und /oder Oxaliplatin oder Irinotecan (Chemotherapeutika) bekam, konnte noch ein halbes Jahr drauflegen. Waren sie nicht vorher operiert worden, lebten sie nur 11 Monate nach Diagnosestellung. (Ärztezeitung Fr./SA 13./14.Dezember 2013, Nr. 187, S. 13)

Wichtig ist es zu verstehen, dass offensichtlich eine Verminderung der Tumormasse die erste Grundlage für die beginnende Auszehrung und die Gefahr der Thrombose- und Emoliegefahr ist. Aus meiner Erfahrung ist es dann noch viel wichtiger, diesen entfernten Tumor auf Schwermetalle und andere Gift, wie Phtalate, Bisphenole etc. untersuchen zu lassen (Biomonitoring), um der Frage nach dem "Warum "auf den Grund zu gehen. Diese Erkenntnis ermöglicht nämlich eine gift-ausleitende und damit therapiehindernis-beseitigende Therapie. Zusätzlich sollte Mangelsituationen behoben werden. Zu dieser Therapieform gibt es keine Studie. In Einzelfällen kann ich aber das Gespräch zu Patienten vermitteln, die diesen Weg gegangen sind, denn sie leben noch. Bei den die bereits gestorben sind, wurde es von den betroffenen Patienten und den Angehörigen als sehr angenehm empfunden, dass sie die Zeit mit Inhalt füllen konnten, ohne unter den Nebenwirkungen aggressiver Therapien zu leiden.


Warum eigentlich Grippeimpfung ?

Die Grippeschutzimpfung schützt ein bisschen gegen die Grippe und im Wesentlichen gegen die Koinfektion, an der die Patienten dann am ehesten sterben. Dieses ist dann meistens eine Lungenentzündung. Am gefährdetesten sind Patienten mit einer Vorerkrankung wie Herzschwäche chronisch obstruktiver Lungenerkrankung (COPD) und Nierenschwäche.

Nun gibt es zu der Impfung die verschiedensten Meldungen. Die eine ist, dass man nach der Impfung häufig einen besonders starken Erkältungsinfekt bekommt. Diese kann bei einer Tod-Impfstoff-Impfung nicht an den Erregern liegen, gegen die geimpft wird. Also sind es entweder die Begleitstoffe, die das Immunsystem vorübergehend schwächen oder es ist die starke Impfreaktion, die vorübergehend die Hauptwirkung der Grippeviren imitiert, nämlich die Abschwächung der Immunantwort in den Schleimhäuten, so dass besonders Streptokokken und Staphylokokken, aber eben auch wohl die Erkältungsviren, nahezu ungehinderten Zugang zum Körper finden.

Eine andere Meldung ist, dass die geimpften Patienten häufiger und stärker erkranken,als die nicht geimpften Patienten, Dass kann ich nur so stehen lassen, ich kann das nicht beurteilen, aber eine Erklärung für die Impfversager liegt in der Fehleinschätzung der Zusammenstellung der Impfstoffe, die sich an der vermuteten Virenzusammensetzung orientiert. Damit hat man wiederholt falsch gelegen. So Hat die Impfung gegen Influenza A eine gute Wirkung mit 80% Effektivität. Die Impfung gegen Influenza B hat nur eine Effektivität von 28 – 45 % . Das liegt daran, dass es dafür zwei Hauptstämme gibt, nämlich Yamagata udn Victoria. 1996 hatte man mit Yamagata gerechnet, aber Victoria ist gekommen, also hatten 90% der erkrankten Grippepatienten Influenza B Yamagata.

Jetzt hat die Wirtschaft darauf reagiert und einen tetravalenten Impfstoff auf den Markt gebracht, der neben den erwarteten Influenza-A-Stämmen beide Influenza -B-Stämme beinhaltet. Man erhofft sich damit eine deutlich höhere Effektivität.

Quelle: Frei formuliert übernommen aus Medical Tribune, 48. Jahrgang, Nr. 50, 13. Dezember 2013, S. 8,  "Gefährliche Komplikationen der Influenza verhüten"


Biomonitoring – was soll das ? Was bringt mir das ?

Wir werden älter als früher, erleben aber mehr Erkrankungen. Erkrankungen nehmen statistisch sogar zu und jeder über 40 Jahre kennt mindestens drei Krebserkrankte persönlich und weiss von Menschen, die vor dem 50. Lebenssjahr verstorben sind. Manch einer ist von der Dramatik einer Erkrankung betroffen oder durch die Verwandschaft zu einem engen Verwandten, der erkrankt ist, veranlasst, sich  selbst auch als gefährdet zu betrachten. Das Biomonito
ring kann hier Licht ins Dunkle bringen.
Vorsorge ist auch hier besser als der Versuch eine Erkrankung zu beheben.


Jeder 3. ins Krankenhaus eingelieferte Patient weist in Deutschland eine Mangelernährung auf

Mangelernährung stellt eine große Herausforderung für die Patientenversorgung im Krankenhaus dar. Rund jeder Dritte in Deutschland eingelieferte Patient weist eine Mangelernährung auf. Am 5. Dezember wurde dem Frankfurter Mediziner Prof. Jörg Bojunga der Theodor Stern-Stiftungspreis für seine herausragenden Leistungen zur Verbesserung der Patientenernährung verliehen. Prof. Bojunga hat aus diesem Grund ein "Nutritional Risk Screening" entwickelt, mit dem alle neu aufgenommenen Patienten auf eine mögliche Mangelernährung hin untersucht werden.

Soweit muss es nicht kommen. Ich biete in meinen Praxen die Auswertung von vorgefassten Ernährungsprotokolle mit der Software der DGE an.  Ein noch so guter Bauplan kann nicht gelingen, wenn die Baustoffe fehlen. Die Auswertung so eines Protokolls, das über ein bis zwei Wochen geführt wurde, führt regelmäßig zu einen AHA-Erlebnis. Vereinbaren Sie dafür doch einfach mal einen Termin.


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Verschluss von peripheren Arterien nimmt Pandemieausmaß an,

das gilt mit Sicherheit noch viel mehr für die kleinsten blutzuführenden Gefäße, die zu Minderdurchblutungen des Endstromgebietes führen. An Herz, Auge und Hirn spüren wir es im Akutfall sofort, bei Niere, Leber Bauschspeicheldrüse helfen uns die Laborwerte zunächst auf die Spur. Als eine wesentliche Ursache ist der zu hohe Konsum von Omega-6-Fettsäure und der zu unbedenkliche Einsatz von Schmerzmedikamenten aus der Gruppe der Cyclooxygenasehemmer (ASS, NSAR und Cox-2-Hemmer) zu nennen. Wer hier zunächst die Ursache der Schmerzen ergründet, dann das Medikament mit den geringsten Nebenwirkungen für diese Ursache nutzt, um die Therapie ursachenorientiert regenerativ auszurichten, kann das auch ohne Blockierung der Prostaglandinsynthese. Aus Omega-6-Fettsäure baut der Körper des Menschen und des damit gefütterten Masttieres die entzündungsfördernde Arachidonsäure auf, aus der die Prostaglandine desTyp2 gebildet werden und für die diese Cyclooxygenasehemmer zum Einsatz kommen. Die hemmen aber auch die Bildung der gesunden Typ 1 und 3 Prostaglandine. Bei den Typ-2-Prostaglandinen sind auch nicht alle schlecht. Die Wirkung der Oxyvenierungstherapie fußt zu einem wesentlichen Anteil auf dem Einfluss auf den Prostaglandinstoffwechsel !  Oxyvenierungstherapie bedeuted Verbesserung der Durchblutung!

Die Entzündung aus der Arachidonsäure (AA) wird durch die Medikamente um den Preis von Nebenwirkungen blockiert. Die Arachidonsäure bleibt aber erhalten und steht weiterhin als Ungleichgewicht zu dem entzündungshemmenden Antagonisten, der EPA, der Eicosapentaensäure aus Wildfleich und fettem Fisch zur Verfügung. Um hier ein entzündungsneutrales Verhältnis aus AA:EPA von 1,1-2,5 zu erzielen, muss man den Konsum von AA und Linolsäure reduzieren und die Zufuhr
von EPA erhöhen. Dieses kann man mit einem Labortest, der 26 Fettsäuren aus der Wand der roten Blutkörperchen erfasst, bestimmen. Es ergibt sich hier ein Langzeitwert der letzten 60-90 Tage. Ich halte diesen Wert für mindestens so bedeutsam, wie dass ein jeder auch seinen Vitamin D-3-Spiegel kennen sollte. Dazu gehören auch gute Studienergebnisse, die das Verhältnis der Omega-3-Fettsäuren als Anteil am Gesamtfettsäurestatus berechnen. Dieser „HS-Omega-3 Index®“ ("high sensitivity" oder "Harris Schacky") wurde 2002 etabliert und  Inzwischen wissen wir, dass es mehr Gründe gibt, seinen HS-Omega-3 Index zu wissen, als es Gründe gibt, sein Cholesterin zu kennen.

Ich biete diesen Test an!

Springer online titelt: Nicht übertragbare chronische Krankheiten sind weltweit führend in den Erkrankungs- und Sterbestatistiken. Eine von ihnen, die periphere arterielle Verschlusskrankheit, hat inzwischen pandemische Ausmaße angenommen. Es benennt Rauchen, Diabetes, Hypertonie und Hypercholesterinämie als die wesentlichen Risikofaktoren für die PAVK  und bezieht sich dabei auf eine Studie.

Bei dem Thema Diabetes gibt es tolle Studienergebnisse im Zusammenhang mit der Chelattherapie, die ich in meinen Praxen ebenfalls anbiete. Es ist von einer Senkung der Todesfallrate um 40-50 Prozent im Altersvergleich die Rede und es müssen dafür nur 6,5 Patienten behandelt zu werden, um dieses Ergebnis einmal zu erzielen.

 


Ich hoffe, ich habe Ihnen mit diesem Newsletter wieder interessante Informationen zusammengestellt. Bei Fragen, Unklarheiten, Anregungen oder Themenwünschen nehmen Sie gerne Kontakt mit mir auf.

Mit freundlichen Grüßen

Dr. med. Dirk Wiechert
Facharzt für Allgemeinmedizin


Email:
Internet: www.dr-wiechert.com


Praxis Ritterhude:

Lesumstoteler Str. 65 • 27721 Ritterhude • Tel. 04292 – 2921 • Anfahrt
Praxis Bremen:

Juiststr. 12 • 28217 Bremen • Tel. 0421 – 395015 • Anfahrt


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