Gesundheitsnewsletter vom 22.1.2017

von | 22. Januar 2017

Newsletter vom 22.01.2017

Spät, aber er kommt. Ich war leider mit bürokratischen Aufgaben ausgebremst. In diesem Zusammenhang habe ich aber auch wieder weitere interessante Erkenntnisse gewonnen, an denen ich Sie teilhaben lassen will.

  • Die Themen:

  • Biotin, Biotinidase und bitotinabhängige Decarboxylasen, warum lohnt es sich, diesen Wert zu kontrollieren?

  • Vitamin D hat eine HWZ von 24 Stunden und was kann es noch, die Verlinkung lohnt sich!

  • Die Analyse der Darmflora ist auch bei MS-Patienten wichtig, denn sie hat gewichtigen Einfluss auf die Erkrankung.

  • Gliadin- und Transglutaminase-AK können zu Ataxie und Depression führen.

  • lsms, eine Seite die über natürliche Therapiekonzepte informiert, es geht nicht nur um die MS.

  • Da wackelt erneut ein Grundpfleiler medizinischer Lehrmeinung zur Arterienverkalkung

  • Was gilt es bei der Entgiftung zu beachten, welche Toxine sind wichtig, welche Bedeutung hat dabei die Entzündung, was sind Therapieerfolgshindernisse ?

  • Ein Brief von der Susanne Schwarz – Personal Couching – an mich, sollte jeden erreichen.


Biotin, Biotinidase und bitotinabhängige Decarboxylasen, warum lohnt es sich, diesen Wert zu kontrollieren?

Pyruvat-, Propionyl-CoA-, 3-Methylcrotonyl-CoA-, und  Acetyl-CoA-Carboxylase sind für die Fettsäuresynthese, die Zuckerneubildung und den Abbau von Aminosäuren unverzichtbar. Biotin ist deren wichitger Kofaktor. Ist die Zuckerneubildung gestört, leiden vor allem das Gehirn, die Niere und die roten Blutkörperchen. Ist die Pyruvatcaboxylase gehemmt, kann der Citratzyklus nicht bestückt werden und es leidet die Produktion von Acetylcholin. Arbeitet die Propionyl-COA-Carboxylase nicht, wird keine Propionsäure gebaut und Autoimmunerkrankungen nehmen in ihrer Aktivität zu. Weitere Spezialfunktionen entnehmen Sie bitte der Verlinkung. Haarausfall, Nagelwachstumsstörungen, Hautprobleme sind weitere Einsatzgebiete. Bei der Einnahme von a-Liponsäure muss eine Ergänzung erfolgen.


Vitamin D hat eine HWZ von 24 Stunden und was kann es noch, die Verlinkung lohnt sich!

Vitamin D ist ein fettlösliches Vitamin mit Hormoncharakter und es regelt etwa 3 % unseres menschlichen Genoms. Die Form, die die Sonne erzeugt oder die wir ergänzen, hat etwa die Halbwertszeit eines Tages und bei höheren Dosierungen zeigt sich in dem Gadolinium-MRT, dass es bei MS-Patienten zu weniger Läsionen kommt, die dieses Kontrastmittel aufnehmen, wie die Medical Tribune 51. Jahrgang, Nr. 44, 04.11.2016, S. 49 berichtet. Hohe Dosen bis 160 ng/ml gelten als verträglich, wenngleich die Werte der Labore über 100 ng/ml von toxischen Bereichen sprechen. Vitamin D reguliert auch das Immunssystem. In der Verumgruppe einer Interventionsstudie von MS-Erkrankten sank die MS-Rezidivrate im Interventionsarm um 41% und der Expanded Disability Status Scale verbesserte sich um 23%. Neben dem Spiegel,der in neuen Studien nicht unter 75 ng/ml liegen soll, ist die tägliche Ergänzung zur Aufrechterhaltung der Spiegel notwendig. Diesen Link sollten Sie ganz genau verfolgen!


Die Analyse der Darmflora ist auch bei MS-Patienten wichtig, denn sie hat gewichtigen Einfluss auf die Erkrankung.

 Die Medical Tribune 51. Jahrgang, Nr. 44 vom 04.11.2016, S. 28, berichtet dass das Mikrobiom von zentraler Bedeutung ist und dass keimfreie Mäuse definitiv keine Enzephalomyelitis entwickeln, bei denen man experimentell eine Autoimmunenzephalomyelitis hat auslösen wollen. Methanobrevibacteriaceae werden besonders im Darm von MS-Patienten gefunden. Da gesättigte Fettsäuren deren Vermehrung hemmen, könnten diese bei Nachweis der Bakterien vermehrt gegessen werden, sofern darunter nicht die essentiellen FS leiden. Parasiten können die Ausprägung der MS senken. Da die Sauerstoffbläschen der Oxyvenierungstherapie zu ähnlichen Immunreaktionen führen, aber weder ein Hygieneproblem, noch ein Mikronährstofffresser sind, lohnt sich hier immer ein Therapieversuch.


Gliadin- und Transglutaminase-AK können zu Ataxie und Depression führen

Der Allgemeinarzt 18/2016 beschreibt neben den klassischen Symptomen einer Zöliakie mit Fettstühlen, Durchfall und mangelnder Nährstoffaufnahme auch, die eher als atypisch angesehenen Symptome, der Depression und der Ataxie, die ja auch bei der MS auftreten. Im Falle des Nachweises der Anti-Gliadin- und Antitransglutaminase-AK im Stuhl, sollte daher ein strenge Gluten- und Gliadinkarenz geübt werden. Nach einer exokrinen Pankreasschwäche sollte ebenfalls geschaut werden. Maßnahmen die ein nachgwiesenes Leaky-Gut Syndrom verbessern, runden so ein Konzept ab.


lsms, eine Seite die über natürliche Therapiekonzepte informiert, es geht nicht nur um die MS.

Welche Bedeutung kommt den Omega-3-Fettsäuren bei Hirnfunktionsstörungen, Neurodermitis, Asthma, Autoimmunerkrankungen, Übergewicht und Krebs zu? Eine Kompetenzkarte liefert hier den Überblick im Dschungel des Wissens um die Ursachen und eine weitere Karte zeigt wichtige Zusammenhänge zur Ernährung, zu Umwelteinflüssen, Mikronährstoffen und Lifestyle auf.


Da wackelt erneut ein Grundpfleiler medizinischer Lehrmeinung zur Arterienverkalkung

Arteriosklerose durch Beeinträchtigung der Vasa vasorum und nicht durch die Blutfette ist die Kernbotschaft des Herzchirurgen Prof. Dr. Haverich der MHH. Mittwoch habe ich dazu bereits einen Artikel geschrieben. Es handelt sich dabei um punktuelle Infarkte mit Verlust der äusseren Muskelschicht der Blutgefäße an dieser Stelle der Mangeldurchblutung. Die absterbenden Muskelzellen sind für die Entzündung, Fetteinlagerung und Gefäßverkalkung an der korrespondierenden Stelle der inneren Gefäßwand verantwortlich.
Wäre der erhöhte Cholesterin- oder Fettwert dafür die Ursache, müsste die Blutgefäßwand einigermaßen gleichmäßig ausgekleidet sein, dieses passiert aber wohl erst bei Triglyzeridwerten über 1000 mg/dl.


Was gilt es bei der Entgiftung zu beachten, welche Toxine sind wichtig, welche Bedeutung hat dabei die Entzündung, was sind Therapieerfolgshindernisse?

Neben diesem wirklich tollen Artikel, der die einzelnen Komponenten der Entgiftung sehr gut zusammenfasst und erläutert, möchte ich Sie auf den Mitschnitts zweier meiner Vorträge zum Thema Toxinbelastung und Entzündung aufmerksam machen.


Ein Brief von der Susanne Schwarz – Personal Couching – an mich, sollte jeden erreichen.

Was genau bedeutet Vertrauen? Hier die Definition von Wikipedia:

Vertrauen ist in psychologisch-, persönlichkeits- und theoretischer Perspektive definiert als subjektive Überzeugung von der (oder auch als Gefühl für oder Glaube an die) Richtigkeit, Wahrheit bzw. Redlichkeit von Personen, von Handlungen, Einsichten und Aussagen eines anderen oder von sich selbst (Selbstvertrauen). Zum Vertrauen gehört auch die Überzeugung der Möglichkeit von Handlungen und der Fähigkeit zu (eigenen) Handlungen. Als das Gegenteil des Vertrauens gilt das Misstrauen.

Dazu auch passend ein kurzes Zitat von Mahatma Ghandi:

„Misstrauen ist ein Zeichen von Schwäche.“

Wenn Vertrauen grundsätzlich fehlt, regiert die pure Angst. Aber auch wenn das bereits vorhandene gesunde Vertrauen plötzlich durch Ereignisse erschüttert wird, löst das ebenfalls Ängste und Unsicherheit aus. Solche Ereignisse kennt jeder in seinem Leben, nahe Menschen, die einen verletzen oder das bereitwillig geschenkte Vertrauen missbrauchen. Und leider auch Ereignisse, die uns zwar nicht direkt in unserem Umfeld betreffen, sondern die auf der Welt passieren und uns schockieren, unsicher machen und damit insgesamt unser allgemeines Vertrauen verringern und eine nicht richtig greifbare, schwelende Angst auslösen.

Vertrauen kann man nicht auf Knopfdruck, erst Recht nicht nach schlimmen Ereignissen, ob sie nun direkt im privaten oder aber im weiteren, allgemeinen Umfeld passiert sind. Aber man kann immer aktiv daran arbeiten, dass die Angst und das Misstrauen nicht überhand nehmen, dass wir wieder einen guten Vorrat an Vertrauen aufbauen und in uns bewahren, und dieses auch weiterhin an andere Menschen, an Institutionen und Situationen verschenken.

Ein normales Maß an Angst begleitet uns schon, seit wir als Homo Sapiens auf der Erde unterwegs sind. Sie lässt uns wachsam sein und beschützt uns, wird besonders aktiv bei etwas Ungewohntem, Fremdem oder auch bei bereits erlebten negativen Umständen, damit sich die schmerzhaften Erfahrungen nicht wiederholen.

Wenn aber der Mensch seit Urzeiten nicht auch schon immer ein gewisses Maß an Vertrauen, in sich selbst und in andere, gehabt hätte, hätten wir uns sicherlich niemals so weit entwickelt, wie wir es heute sind.

Dass wir fremden Menschen und ungewohnten Situationen zuerst einmal mit einem gewissen Misstrauen, Zurückhaltung und einer „gesunden“ Angst begegnen, ist also tief in uns verwurzelt und (über-)lebenswichtig.

Was dann aber darauf folgt, bestimmt in einem großen Maß unser Verhältnis zu unseren Mitmenschen und auch zu uns selbst. Gehen wir den einen kleinen Schritt auf den anderen zu, auf die neue Situation? Zeigen wir dann vorsichtige Offenheit, Neugier und – ganz genau – ein Stückchen unseres Vertrauens? Geben wir einen kleinen „Vertrauens-Vorschuss“?

Mir geht es gar nicht schwerpunktmäßig um die schon so oft in sämtliche Richtungen beleuchtete aktuelle Thematik der Zugewanderten, Geflohenen, Kulturfremden, sondern für mich geht es um sämtliche mich im Alltag direkt umgebenden Mitmenschen.

Bin ich grundsätzlich freundlich zu anderen? Bin ich offen? Achte ich auf andere, bin ich achtsam und aufmerksam, halte eine Tür auf, bedanke mich, lächle ich einem völlig Fremden zu? Gehe ich zwar wachsam, aber insgesamt mit Vertrauen durch die Innenstadt, dass mir nichts passieren wird? Stehe ich geduldig in einer Warteschlange zusammen mit Anders aussehenden, ohne wabernde Sorge oder negative Vermutungen?

Vertrauen zu wollen ist eine Entscheidung, die wir bewusst treffen. Wann immer wir Vertrauen schenken, gehen wir das Risiko ein, enttäuscht, abgelehnt, verletzt zu werden oder eine Situation zu erleben, die sich im Nachhinein als nicht gut für uns herausstellt.

Aber wie groß ist die Belohnung, die Freude und die Lebensqualität, wenn das geschenkte Vertrauen wie ein paar Pusteblumensamen aufgeht und daraus frische, neue, positive Erfahrungen erblühen. Und das nicht nur für uns selbst, sondern auch für diejenigen, die wir mit unserem Vertrauen beschenken.

Vertrauen haben ist unbequem. Angst haben ist leicht. Aber wir haben jeden Tag aufs Neue, mit jeder Situation und jedem – fremden – Menschen, der uns begegnet, die Wahl, uns zu entscheiden.

Ich wünsche Ihnen die Kraft, den Mut und die Zuversicht, so oft es geht Vertrauen zu fassen. Nicht nur der anderen wegen, sondern ganz besonders wegen Ihnen selbst. Vertrauen ist die Basis von mitmenschlicher Nähe, von Selbstannahme, echter Freundschaft und bedingungsloser Liebe.

Nichts ist für uns Menschen, egal wo wir gerade sind, egal woher wir kommen, schöner oder wichtiger als das.

Ich kenne Frau Schwarz schon seit Jahren und schätze sie sehr. Wer Susanne Schwarz kennenlernen möchte, der folge den Verlinkungen Personal Couching www.personal-couching.de und Personal Couching Business www.personal-couching.com

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