Gesundheitsnewsletter vom 20.5.2017

von | 20. Mai 2017

Gesundheitsnewsletter vom 20.05.2017

Am letzten Wochenende war ich auf dem Jahreskongress der Internationalen Gesellschaft für Oxyvenierungstherapie e.V. Es wurden sehr interessante Vorträge gehalten, die ich im Laufe der Zeit auf der Seite der Gesellschaft zusammenfassen werde. Einer davon beschäftigte sich intensiv mit der Anwendung mehrfach ungesättigter Phosphatidylcholine in oraler und intravenöser Form. Der Vortrag bestätigte meine Praxiserfahrungen, allerdings habe ich etwas über die notwendige orale Dosierung gelernt, die ich deutlich erhöhen musste.


Das zweite und wichtigste Highlight des Kongresses war die Bestätigung der Hygienehypothese der Oxyvenierungstherapie als Pseudoparasit, die Herr Dr. Kreutzer begründet hat. Studien an MS-Patienten zeigen, dass deren Autoimmunerkrankung unter Wurmbefall geringer ausfällt und die Krankheitsaktivität nach Beseitigung des Parasiten mit einem Anthelminthikum wieder zunimmt. Die dabei gemessene Eosinophilie ist für sich unbedeutend, da Versuche mit der Transfusion von eosinophilen Granulozyten diesen Effekt nicht zeigten. Wenn diese Eosinophilie aber in einer Informationskaskade über IL33 auf IL5 entstanden ist, dann treten die entzündungshemmenden Effekte, die mit dem Spiegel der eosinophilen Granulozyten korrelieren, auf. Die Zytokinauswertung, der in meiner Praxis im Rahmen einer Oxyvenierungsserie erhobenen Proben, bestätigt, dass die im Rahmen der Oxyvenierung ansteigenden Werte der eosinophilen Granulozyten diese Interleukinkaskade durchlaufen. Somit ist es wissenschaftlich nachvollziehbar, dass die Oxyvenierung bei der MS-Erkrankung einen entzündungshemmenden Effekt haben kann und das mit dem Vorteil, dass der Pseudoparasit (das Sauerstoffbläschen in der Blutbahn) nach zwanzig Minuten wieder weg ist, dass er keine Mikronährstoffe frißt und er auch kein Hygieneproblem darstellt.


Der Einfluss der IOT auf die Nahrungsmittelunverträglichkeiten wurde an zwei Praxisbeispielen aus meiner Praxis konkretisiert und die Bedeutung der Fehlfunktion des angeborenen Immunsystems bei einer Nahrungsmittelunverträglichkeit mit dann chronischer Entzündung und mitochondrialer Dysfunktion bis hin zur Krebsförderung, wurde anhand von Pub-Med-gelisteten Studien erläutert. Dabei wurde, unter Bezug zu der Optimierung des IL-1ß/IL-1-RA, an die Oxyvenierungs-Sanakin-Anwendungsbeobachtung erinnnert.


Die Themen:

  • Wer schwanger werden will, sollte auf selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer verzichten, denn…

  • MS-Patienten sollten cholesterinreich essen!

  • Was senkt die Entzündung bei der rheumatoiden Entzündung?

  • Man kann Gluten in der Nahrung nahezu auflösen – Schutz gegen versteckte Inhaltsstoffe bei auswärtigem Essen.

  • Die Funktion des Herzmuskels korreliert mit dem Zinkgehalt!


Wer schwanger werden will, sollte auf selektive Serotonin-Wiederaufnahmehemmer verzichten, denn…

die können die Gene in der Form beeinflussen, dass die Transsulfurierung sowie der Folat- und Homocysteinstoffwechsel betroffen sind, was unter anderem das Risko für angeborene Herzfehler erhöht. Diese SSRI werden gegen Depression verordnet. Ich untersuche in solchen Fällen die ursachenorientierten Einflussgrößen des Neurotransmitterstoffwechsels und erreiche bisher gute Verbesserungen, wenn man die dokumentierten Mängel nachhaltig ausgleicht. Zur Gefahr der Psychopharmaka schrieb ich schon in der Vergangenheit. Antidepressiva wirken oft nicht und dennoch steigen die Verordnungszahlen. Prof. Walter von der Charité möchte Menschen bei der Entwöhnung unterstützen.


MS-Patienten sollten cholesterinreich essen

Cholesterin überwindet die Blut-Hirn-Schranke und und repariert demyeliniserte Schäden in Hirnen ausgewachsener Mäuse. Der Link zeigt die Originalstudie mit Bildern. Siehe auch die Anwendungsbeobachtung in der Anmoderation zur Oxyvenierung und MS!


Was senkt die Entzündung bei der rheumatoiden Entzündung?

Klassische NSAR und Immunsuppressiva und Cox-2-Hemmer hat jeder auf dem Schirm. Was aber könnte es schaffen den Einsatz dieser Mittel, die mit nicht unerheblichem Beipackzettel versehen sind, zu reduzieren?
1,4g y Linolensäure/d, aber auch Omega-3-Fettsäuren bringen etwas, höhere Vitamin-C-Dosierungen wirken ebenfalls entzündungshemmend, Curcuminextrakt von 2 x 500 mg (ist auch ein Cox-2-Hemmer) soll dem Diclofenac 2 x 50 mg eine vergleichbare Wirkung haben, Weihrauch und Salicin der Silberweise versagen wohl öfter, während Tripterygium wilfordii Hook, kurz TWH, wohl effektiver sein soll, als Sulfasalazin. Allerdings hat es auch toxische Nebenwirkungen, die sich auf die Fertilität von Mann und Frau auswirken.


Man kann Gluten in der Nahrung nahezu auflösen – Schutz gegen versteckte Inhaltsstoffe bei auswärtigem Essen.

Enzyme zur Verdauung des Glutens. Okay, es verlinkt auf eine merkantile Seite, aber die Betroffenen mit Zöliakie oder Glutensensitivität werden es danken. Daher aber auch zwei Links.


Die Funktion des Herzmuskels korreliert mit dem Zinkgehalt

Beim Herzen denkt man an essentielle Fettsäuren, Vitamine, Mg, K, Kalzium, Selen, Aminosäuren etc. aber Zink?
Ja, die Forschung an Ferkeln hat gezeigt, dass es bei der Reduktion des Zinkgehaltes in der Nahrung schon am ersten Tag zur Einschränkung der Herzfunktion führt. Es kommt zum vermehrten Zelltod durch die Aktivierung entsprechender Genabschnitte. Je geringer der Zinkgehalt im Herzmuskel, umso geringer war auch der Gehalt an Glutathion, dem Antioxidans an Schritt IV der Atmungskette. Bereits am zweiten Tag versucht der Körper Zink einzusparen, um auch das Herz zu schützen. Das geht zu Lasten der Nieren-, Leber- und Bauchspeicheldrüsenfunktion. Dadurch wird allerdings selbst bei guter Versorgung die Aufschlüsselung der Nahrung durch die mangelnden Pancreasenzymaktivitäten behindert.  Es irritiert ein bisschen mein Verständnis von Medizinethik, dass Schweine, die ja nur schnell schlachtreif werden sollen und damit von merkantilem Interesse sind, mehr Gesundheitsaufmerksamkeit bekommen, als der Mensch. Ich kenne kaum einen Neupatienten, der mit einem Zink- und Kupferwert zu mir in die Praxis kommt, aber nahezu jeder meiner Patienten kennt seinen Zink- und Kupferwert. Zink ist im Vollblut in ca. 90% meiner Patienten im Mangel und bei ca 60 % im Serum im unteren Normbereich sowie bei ca. 10 % deutlich im Mangel.

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