Gesundheitsnewsletter vom 2.3.2019

von | 2. März 2019

Gesundheitsnewsletter vom 02.03.2019


Es sind wieder zwei Wochen vergangen und die Forschungsergebnisse zu dem autologen ctokinreichen Serum (ACRS) sind bestätigender Art, ich kann aber inhaltlich noch nichts dazu sagen.
Diese Woche sind aber wieder viele Neuigkeiten veröffentlicht worden, aus denen ich Ihnen eine Auswahl zusammengestellt habe.
Sollten Sie meinen, dass der Inhalt für jemanden interessant ist, senden Sie den Newsletter gerne weiter.


Die Themen:

  • Missverständnisse im Arzt-Patientengespräch

  • Jetzt sind die tollen Tage, im Rheinland herrscht Ausnahmezustand – der Alkoholumsatz erreicht Spitzenwerte und der Kater?

  • Toxische Metalle sind toxisch, was aber ist mit Nanosilber und was war füher mit dem quecksilberhaltigem Mercurochrom?

  • Ein Schlag auf den Brustkorb kann Leben retten, aber auch beenden. Was passiert dabei?

  • In den Hautzellen der Neurodermitisareale wurde eine 30-fache erhöhte Salzkonzentration gefunden

  • Brustkrebserkrankungen – was zeigen Studien hinsichtlich Vitamin-C-Hochdosistherapie und Doxycyclin an?


Missverständnisse im Arzt-Patientengespräch

Es ist eine Studie veröffentlicht worden, die sich diesem sehr verbreiteten Thema gewidmet hat. Erstaunlich war für mich ein wenig, dass man selbst so scheinbar klare Begriffe wie Darmspiegelung oder Sodbrennen nicht als verständlich voraussetzen darf. Dass ich Begiffe des Patienten, wie Hüftschmerzen, die dannn aber am Rollhügel oder am hinteren Beckenknochen sind, hinterfragen muss, ist mir schon lange präsent, aber anders herum war es noch einmal eine gute Mahnung. Daher haben wir in der Praxis einen Abschlussfragebogen entwickelt, den Sie  dann von Zuhause aus ausfüllen und zumailen können, so dass wir die letzten Unklarheiten klären. Von Zuhause deshalb, weil wir den Termin ja schriftlich zusammenfassen und natürlich erwarten, dass Sie diesen Bericht erst einmal gelesen haben.
DOI: 10.1055/a-0758-0647


Jetzt sind die tollen Tage, im Rheinland herrscht Ausnahmezustand – der Alkoholumsatz erreicht Spitzenwerte und der Kater?

Wer sich eine Grundlage aus fettigen und öligen Speisen zulegt, reduziert die Alkoholresorption und muss für die gleiche Betrunkenheit mehr trinken. Das ist eigentlich ein unwirtschaftliches Vorgehen, verlängert bei der Druckbetankung des Rundenausgebens aber das Durchhaltevermögen. "Wein auf Bier das rate ich Dir und Bier auf Wein, dass lass sein", hat allerdings hinsichtlich der Entwicklung des Katers am Morgen bei Weißwein und Lagerbier keine wirkliche Bedeutung. Zusatzstoffe, die als Kongenere gewertet werden können, beeinflussen die Nebenwirkungen sehr wohl. So ist der Kater nach Whiskey schon stärker als nach der gleichen Menge Wodka. Die Alkoholabbaurate soll durch Roten Ginseng beschleunigt werden. So vermindert sich auch die Hangover-Phase, die dem Abbbauprodukt des Alkohols, dem Acetaldehyd zugeschrieben wird. Der Rollmops liefert Salz, welches Wasser bindet und vielleicht noch ein paar essentielle Fettsäuren, Acetylsalicylsäure oder ein NSAR unterdücken den Schmerz im Sinne einer Symptomtherapie, haben aber selbst einen nicht unerheblichen Beipackzettel.  DOI: 10.1093/ajcn/nqy309; DOI: 10.1111/j.1530-0277.2009.01116; DOI: 10.1039/c3fo60481k.
Alkohol führt zu einem erheblichen Mehrverbrauch von B-Vitaminen und Zink, die Steigerung der Diurese, also des Drangs zum Wasserlassen, fördert die Ausscheidung anderer Elektrolyte, wie Magnesium, Kalium etc. Das Acetaldehyd ist sauer und muss gepuffert werden. Dafür werden ebenfalls basische Mineralien benötigt.


Toxische Metalle sind toxisch, was aber ist mit Nanosilber und was war füher mit dem quecksilberhaltigem Mercurochrom?

Der Wirkstoff in dem alten Mercurochrom, das in Deutschland auch bisVerwendbarkeitsdatum 2001 als Mercuchrom im Handel war, ist das quecksilberhaltige Merbromin. Es galt als Wund- und  Hautantiseptikum und wurde sehr erfolgreich angewendet. Bei Tropengeschwüren hat es noch immer eine Zulassung. Wegen der Giftigkeit des Quecksilbers bei der Resorption, also Aufnahme in den Körper über die Wunde, wurde die Zulassung entsprechend eingeschränkt. Eine Übersichtsarbeit von Dr. Jennrich für Greenpeace führt die Informationen zusammen.
Die Produkte mit dem Nanosilber kommen wegen der vergrößerten Oberfläche, mit der die Wirkung erzeugt wird, bei gleicher Gesamtmenge zu nicht auf Nanogröße verkleinertem Silber, zu größerer Wirkung, in diesem Fall Giftigkeit.
Nanosilber wirkt antibakeriell, antientzündlich, kann aber auch Pilze abtöten, weil es die funktionellen schwefelhaltigen Gruppen der Enzyme blockiert. Diese Enzyme müssen dann wieder neu gebildet werden. Beim Abbau der blockierten Enzyme muss der Körper die Gifte ausleiten. Wegen der hohen Bindungskapazität geht das nur realtiv schlecht. Hier bietet sich dann die Chelattherapie für die Metallausleitung an, die ich meiner Praxis regelmäßig durchführe.
Es gibt natürlich noch viele andere toxische Metalle, von denen bei der Vollblutmineralanalyse in dem mit mir kooperierenden Labor gleich zehn Metalle kostenneutral bestimmt werden. (Blei, Cadmium, Nickel, Quecksilber, Aluminium, Arsen, Antimon, Cobalt, Vanadium, Zinn, Thallium) Besonders häufig finde ich Quecksilber, Arsen, Blei und Zinn, gefolgt von Aluminium und Cadmium.
Deren Wirkung habe ich in einem Artikel zusammengefasst.


Ein Schlag auf den Brustkorb kann Leben retten, aber auch beenden. Was passiert dabei?

Bei einem flimmernden Herzen kann der präkardiale Schlag, also der kräftige Schlag  auf das Brustbein, dazu führen, dass das Flimmern stoppt, das Herz auf Null gesetzt wird und dann im normalen Sinusrhythmus wieder startet und geordnet Blut transportiert. Bei einer Elektrokardioversion mit einem Defibrillator achtet die eingebaute Messeinrichtung darauf, dass der Elektroschock zur richtigen Zeit erfolgt und somit die Wahrscheinlichkeit des korrekten Neustart deutlich größer ist, als bei dem Faustschlag. So ein Einsatz erfolgt geplant bei Vorhofflimmern und notfallmäßig bei Kammerflimmern.
Was passiert nun bei dem Faustschlag. Zunächst einmal muss sich die Kraft des Schlags im Körper verteilen, es wird also eine Dehnung des Gewebes erzeugt, die das Zellpotential verändert und die Zellfunktion beeinträchtigt oder sogar unmöglich macht. Die Forschung zeigte nun einen überraschenden Effekt, nämlich, dass es nciht die Herzzellen sind, die durch diese Gewalt Schaden nehmen oder sich beeindrucken lassen. Man vermutet daher, dass das Bindegewebe hier die Information vermittelt. Da kommt Herr Pischinger mit em Pischingerraum, dem Zwischenzellraum, wieder zu ganz neuer Anerkennung.
Die Originalstudie: High-speed mechano-active multielectrode array for investigating rapid stretch effects on cardiac tissue; Matthias Imboden, Etienne de Coulon, Alexandre Poulin, Christian Dellenbach, Samuel Rosset, Herbert Shea & Stephan Rohr;  Nature Communicationsvolume 10, Article number: 834 (2019)


In den Hautzellen der Neurodermitisareale wurde eine 30-fache erhöhte Salzkonzentration gefunden.

Leider kann man dieses Phänomen der erhöhten Salzbelastung nur in den Zellen selbst messen und das ist recht kompliziert. Die Ergebnisse korrelieren also nicht mit den Salzwerten im Blut. Bekannt ist, dass die bei Neurodermitispatienten vermehrt vorhandenene Hautkeime der Gruppe des Staphylokokkus aureaus salzhaltige Grundlage bevorzugen, diese gegebenenfalls sogar herstellen können und sich damit einen Wachstumsvorteil gegenüber der anderen natürlichen Keimbesiedlung der Haut verschaffen. Die Neurodermits wird durch eine Aktivierung de rTH4-Zellen über diese Salze und lokal vermehrte Botenstoffe wie Interleukin 4 und Interleukin 13 getriggert.

So gibt es nun fünf Therapieansätze.

1. Der Keim muss weg, das geht mit Desinfektion, aber dann fehlen auch alle anderen und es muss ein Neustart her. Wie soll der starten? Kuscheln mit gesunden Menschen?

2. Der Salzgehalt der Haut muss reduziert werden! Wie geht das? Dazu finde ich keine Studie, aber ein Baden in destilliertem Wasser oder mit der Umkehrosmose gereinigtem Wasser oder Umschläge mit Wickeln, die so befeuchtet sind, haben auf jeden Fall einen Verdünnungesffekt. Da die Haut dabei auch aufquillt und weich wird, könnte man tote Schüppchen vorsichtig und weich abwischen, ohne das es blutet. Eine Rückfettung ist dann aber auch wohl unumgänglich.

3. Es ist zu prüfen, wie die Vitalstoffversorgung mit Vitamin A, D, C, Tocotrienolen, Zink, Prolin, Lysin, Cystein, B-Vitaminen aufgestellt ist und welche Nahrungsmittelunverträglichkeiten und Darmprobleme gegebenenfalls bestehen.

4. Der Einsatz der intravenösen Sauerstofftherapie verändert die Immunsituation dahingehend, dass das IL4 und das IL13 zunächst abfallen und dann ggf. im Sinnne eines Reboundphänomen wieder ansteigen und zwar deshalb, weil die Sauerstoffbläschen im Blut als Parasit gewertet werden. (S. 40, Abb. 5, stimulierte Reaktionen lebender Immunzellen in "Intravenöse Sauerstofftherapie IOT", von Dr. Franz Joseph Kreutzer) Das Immunsystem wendet sich diesem neuen Feind zu, wodurch andere Entzündungsherde die Chance auf Abheilung bekommen. Dieses Ablenkungsmanöver wurde schon bei vielen Einzelfällen genutzt. Der Einsatz von echten Helminthen (Wurmparasiten) zeigt ähnliche Effekte, ist aber ein hygienisches Problem, verbraucht Mikronährstoffe und erfordert giftige Substazen, um sie wieder los zu werden.
Letzendlich führt es zu einer Harmonisierung des Immunsystems.

5. Der Einsatz vom Immunsuppressiva, allen voran die äusserliche Cortisonanwendung oder andere Topica und auch orale Immunsuppressiva. Der fünfte Punkt erfordert am wenigsten Aufwand, hat die stärkste Studienlagem trägt aber auch das höchste Nebenwirkungsrisiko.


Brustkrebserkrankungen – was zeigen Studien hinsichtlich Vitamin-C-Hochdosistherapie und Doxycyclin an?

Doxycyclin ist ein Antibiotikum, dass im Rahmen von Infekten mit Chlamydieninfekten, Borreliose, Brucellose, Ornithose, Bartonellose, Listeriose, Rickettsiose, Melioidose, Pest, Granuloma inguinale aber auch gängigen Infekten der Atemwege, des HNO-Bereichs, der Harn- und Geschlechtsorgane, des Magen-Darm-Traktes, der Gallenwege, der Haut und Bindehaut eingesetzt wird. Manche nehmen es monatelang gegen Akne. Bis zu einem Alter von 25 Jahren, dürfte die Hälfte der Bevölkerung in Deutschland schon einmal davon gekostet haben. Es gibt eine Reihe von Kontraindikationen und Wechselwirkungen. Es blockiert die katalytische Fähigkeit der Ribosomen zur Proteinbildung durch Bindung am 30-S-Ribosom. "S" ist die Bezeichnung für small und bei Magnesiumkonzentrationen unter 1 mmol/l zerfällt das 70-S-Ribosom in die Untereinheiten 50-S und 30-S. Will man also, dass diese 30-s-Untereinheit präsentiert wird, darf  der Magnesiumspiegel bei einer antibiotischen Therapie mit Doxycyclin nicht zu hoch sein. Allerdings haben die eukaryotischen Zellen gar keine 30-s-Untereinheiten, sondern die gibt es nur bei Prokyryonten, also Bakterien ohne Kompartimentierung. Zu den Eukaryonten zählen Ein- und Mehrzeller, also auch Tiere, Pflanzen und mehrzellige Pilze.
Ribosomen bestehen aus zwei Untereinheiten, s.o., die sich abhängig von der Magnesiumkonzentration, Translationsfaktoren und der Messenger-RNA vereinen und die Proteinsynthese starten.

Bezogen auf die Therapie des Brustkrebses hat man aber herausgefunden, dass die langfristige Doxycyclintherapie die mitochondriale Zellatmung, die oxidative Phosphorylierung, deutlich reduziert, indem das Ablesen der mitochondrialen Proteinsynthese beeinträchtigt wird. Hiervon betroffen sind Expressionen der auf der mitochondrialen DNA kodierten Abschnitte MT-ND3, MT-CO2, MT-ATP6 and MT-ATP8. Ihre Expression wird um das 35-fache reduziert.
Vitamin C und Berberin) und sechs klinisch zugelassene Arzneimittel (Atovaquon, Irinotecan, Sorafenib, Niclosamid, Chloroquin und Stiripentol) sind Optionen um eineDoxycyclin-resistente CSC-Population wieder sensibel zu machen
.
2017 Jun 9;8(40):67269-67286. doi: 10.18632/oncotarget.18428. eCollection 2017 Sep 15.

Unter folgendem Link sieht man sehr schön anhand eines Schaubildes, wie man die CSC (circulierende Stem Cells) mithilfe von Doxycyclin auf der mitochondrialen Energiegewinnungsseite und mit Vitamin C in der Hochdosis auf der glykolytischen anaeroben Energiegewinnungsseite in die Zange nehmen kann. 22 november 2017: Bron: Oncotarget. 2017; 8:67269-67286.

Das beschreibt Prof. Michael Lisanti von der Hohenheim-Universität ebenfalls.
Hier auch die Übersetzung dazu.

Es handelt sich um in-vitro-Versuche. Die in-Vivo-Therapie bedarf höherer Vitamin-C-Konzentrationen. Hier werden 1,5-2g Vitamin C/kg KG und das quasi jeden zweiten Tag, also drei-bis viermal/Woche erforderlich. Wegen unklarer Verträglichkeit bedarf es der Titration und der vorherigen Prüfung, ob ein Glucose-6-Phopshat-Dehydrogenase-Mangel besteht.

Was schrieb ich bereits 2013 zu diesem mitochondrialen Thema?

Mitochondrien reden miteinander – gesunde Zellen begrenzen Tumorwachstum

Crosstalk from Non-Cancerous Mitochondria Can Inhibit Tumor Properties of Metastatic Cells by Suppressing Oncogenic Pathways titelt eine Veröffentlichung. Hier wurden Krebszelllinien mit gesunden Brustzelllinien unter verschiedenen Bedingungen der Ernährung, der Sauerstoffversorgung der Chemotherapie und unter Einsatz von Hemmstoffen für die Komplexe der Atmungskette hinsichtlich ihrer Mitochondrienaktivität und ihres Wachstums beurteilt. In der Quintessence zeigt sich, dass allein die Gegenwart gesunder Zellen das Outcome verbessert. Für mich eine klare Erkenntis dafür, dass die labordokumentierte Optimalversorgung des Körpers und der rationale Einsatz von Naturstoffen sowie eine Psychohygiene einen ursächlichen Therapieansatz für entartete Zellen darstellen.
Unter diesem Link finden Sie die Studie im Originaltext. Krebspatienten sollten sich die Zeit nehmen, diesen englischsprachigen Artikel zu verstehen.Öffnet externen Link in neuem FensterHier in einer Computerübersetzung

Öffnet externen Link in neuem FensterEntzündungen führen langfristig zu einer Beeinträchtigung der Mitochondrienfunktion weil dadurch wichtige Enzymgruppen, die Metalle wie Eisen oder Zink oder Kupfer etc. beinhalten, durch Entzündungsenzyme wie z.B. Hämoxygenasen zerstört werden. Ursachen für so eine Entzündung können neben einer Fehlernährung, einer  Öffnet externen Link in neuem FensterUmweltgiftbelastung evt. sogar beiÖffnet externen Link in neuem Fenster Entgiftungsstörung, aber auch so alltägliche Dinge wie dieÖffnet externen Link in neuem Fenster unzureichende Stressbewältigung vergesellschaftet  mit einem Öffnet externen Link in neuem FensterCortisolanstieg und in dessen Folge erhöhten Zucker- und Fettwerten sowie erhöhten Insulinwerten (Öffnet externen Link in neuem FensterC-Peptid-Messung) sein, die zu Fettbildung, Gewichtszunahme, Bluthochdruck, metabolischem Syndrom, Öffnet externen Link in neuem FensterHemmung des Komplex 3 der Atmungskette über Ceramide  (welche mit M2PK im EDTA-Blut bei Einhaltung der Päanalytik als Verlaufsparameter protokolliert werden können) etc. führen, also die silent inflammation auslösen, die innerhalb von 20 bis 30 Jahren dann auch die Krebsentstehung begünstigt. Der Öffnet externen Link in neuem FensterEinfluss von Metallen in der Nahrung und in Kosmetika bei Brustkrebszellen wurde von Dr. Ionescu et al. beschrieben.

Die Entdeckung der Krebszellen, die wahrscheinlich schon zehn bis zwanzig Jahre in unserem Körper schlummern, müsste also an einer Öffnet externen Link in neuem FensterVeränderung der Gewebebedingungen in den letzten ein bis zwei Jahren liegen. Es entspricht evt. einer Dekompensation dieser vorher noch so gerade  balancierten Öffnet externen Link in neuem FensterMikroumgebungsbedingungen der Krebszellen. Die Mitochondrien sind durch Gifte und Entzündung quasi erschöpft. In sofern halte ich die Idee, dass dieser Zustand, also vor länger als vor zwei Jahren vor der Tumorentdeckung, wieder hergestellt werden sollte, für Erfolg versprechend.

Ein Beitrag im Doccheck Flexikon geht bei der Öffnet externen Link in neuem FensterMetastasierung noch von der Einnistung von Tumorzellen in gesundem Gewebe aus. Ganz so gesund dürften diese Zellen also nicht mehr sein.
Da ich eindeutige Mittel der Früherkennung hinsichtlich dieser Zellgesundheit nicht habe, würde ich mich an funktionellen Laborparametern entlang hangeln, die die Funktionsfähigkeit der Zellen oder auch nur die Voraussetzung dazu widerspiegeln. Eine Aussage zu einer Krebsdiagnose lässt sich aber auch daraus nicht ableiten, sondern eher eine Wahrscheinlichkeit dafür, ob der Körper alles hat, um langfristig gesund zu sein. Die nicht zu unterschätzende Bedeutung der Psyche bildet sich in diesen Parametern aber allenfalls schemenhaft ab. Hier halte ich es für ganz wichtig, dass der Mensch authentisch ist und sich nicht über Gebühr verbiegt und nur funktioniert. Er sollte im Einklang mit seinem Leben und seinen echten Lebenszielen stehen.

Interessant ist aber auch die Analyse des Medikamentencocktails, den man oft über Jahre einnimmt und der eine Öffnet externen Link in neuem Fenstermitochondriale Toxizität ausüben kann.

Die Überprüfung der Leistungsfähigkeit der Mitochondrien mit dem Bioenergetischen Gesundheitsindex (BHI) in gewaschenen Mitochondrien und im Vergleich auch bei solchen, denen das Serum des Patienten dazugegeben wurde und speziell in den Mitochondrien der CD8-Immunzellen, die für die Krebsabwehr so wichtig sind, erlauben Aussagen zur Leistungsfähigkeit dieser Zellen.
Ein weiteren Artikel aus einem Interview mit Prof. Dr. König zum BHI können Sie auf der Verlinkung lesen.

Clin Sci (Lond). 2014 Sep 1; 127(Pt 6): 367–373. Published online 2014 May 29. doi: 10.1042/CS20140101

Weitere Studien zum BHI:
https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pmc/articles/PMC4712317/ Redox Biol. 2016 Aug; 8: 43–50. Published online 2015 Dec 24. doi: 10.1016/j.redox.2015.12.008

https://www.hindawi.com/journals/omcl/2017/7317251/ Oxidative Medicine and Cellular Longevity; Volume 2017, Article ID 7317251, 9 pages; https://doi.org/10.1155/2017/7317251

https://solvecfs.org/the-bioenergetic-health-index-of-nk-cells-as-a-diagnostic-tool-for-chronic-fatigue-syndrome/

https://www.sciencedaily.com/releases/2015/09/150916165410.htm

https://www.uab.edu/news/research/item/4743-new-test-measuring-cell-bioenergetic-health-could-become-key-tool-in-personalized-medicine

https://scholar.google.com/scholar?client=firefox-b-d&biw=1600&bih=763&um=1&ie=UTF-8&lr&cites=11395878952200877910

http://www.ddn-news.com/index.php?newsarticle=8956

Somit gibt es eine Reihe von modernsten gut belegten Beispielen für durchaus wissenschaftliche Grundlagen eines ganzheitlichen und naturheilkundlichen Therapieansatz.

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